Lokal-Notiz.
durch Ab»
- Da« Hamburger Postvampffchiff „Frisia", Eapitän Meyer, von der Linie der Ham bürg - Amerikanischen Packetfahn- Actien- Gesellschaft . welche« am 20. Ma, von Hamburi via Hävre abging , ist nach einer glücklichen Reise von 10 Tagen 17 Stunden wohlbehalten in New Aoak ang «kommen.
Er ermittelte, daß er vom new-.
Eine Antwort kam zurück, als ob
Was zum Donner
La » dwirthschaftlicdcS
kcbren wenn bn- ' “ • - miarre nun unumwunccn, nur dann b,erber zu
alte VSfn- nriff nn„"- lerne Einwilligung zu einer Verbindung mit der Geliebten gäbe. Der alte Herr griff nun zu emem letzten Mittel: er ließ d.e Geliebte seines SohneS zu sich kommet
dmrriftti.
Washington, 6. Juni. Die Journale veröffentlichen einen Auffaß Grant's. worin derselbe seine finanzpolitischen Anfichten darlegt. Der Präsident empfiehlt, sobald als möglich zur Metall-Dafis zurückzukehren, welche für nationale Wohlfahrt unerläßlich sei, räch, nut Juli 1875 das Gesetz, betr. das Papiergeld, aufzuheben und im Juli 1876 die circulirenden Greenbacks mittelst Bons, welche in Gold rückzuzahlen waren, einzulösen, sowie von jetzt ab die Steuern in Gold oder Greenbacks zu leisten. — Der Kongreß hat einen Gesetzentwurf angenommen, betr die Herstellung eines den Schiffen aller Nationen geöffneten Kanals zwischen dem unteren Mississippi und dem Golf von Mexiko.
— In der jüngsten s ummer der Kreuzzeitung findet sich folgende- Inserat: Fürst Bismarck!
Gottlob! nach mancher bangen Stunde Durchtönt das Land die frohe Kunde: Vorüber ist nun die Gefahr!
Fürst Bismark wird mit starken Händen DaS deutsche Reichsschiff wieder wenden, Daß cs vor Klippen sich bewahr'! Bald werden sich die Früchte zeigen, Muth und Vertrauen werden steigen, Und doppelt kaust man sich sogar
Frühjahrs.Anzüge in tausendfacher Auswahl: 10-16 Thlr.,' Pracht-Exemplare 1K 20—28 Z^lr.
Vermischtes.
Düsseldorf, 30. Mai. Ein auswärtiger Schuster wollte gestern hier seine Leder- Einkäufe machen, trat aber vorerst in ein Wirthshaus, um sich an einem Glase Bier zu stärken. In der Wirthsstube befand sich außer ihm noch ein Gast, der neben ihm auf der Bank Nüffe aufklopfte. Der Schuster zog seine Börse und zählte den Inhalt auf den Tisch, um seine Einkäufe zu bestimmen. Als er mit dem Zählen fertig war, stand der andere Gast auf, strich das Geld ein und sprang mit den Worten: „Det stimmt!" zur Thüre hinaus. Der erstaunte Schuster sah ihm zuerst verdutzt nach, sprang dann auf um ihm nachzueilen, fiel iedoch sofort auf die Bank zurück — der Gauner hatte den Nockschoß dc« Schusters auf die Bank' festgenagelt und fand Zeit, mit dem Gelde zu entkommen.
um sich herum fühlte, aber er ertrug sie wie ein Märtyrer. Bald darauf begann er einzu- schrumpfen; er wurde dünner und dünner; seine Kleidungsstücke hingen wie Säcke um seine rasch abnehmende Form. Der Doctor empfand viel Vergnügen über das Resultat des Erperi» ment«, während deS ehemaligen Dicken Freude überschwänglich war, obwohl er heftige Schmerzen zu leiden schien. Plötzlich wurde ein lautes Schlagen des Instruments vernehmbar Der Telegraphist sprang rasch auf, um dem Rufe zu antworten. ~ Yorker Büreau kam Rasch fragte er an: „Was gicbt's?" _,.,v
irgenb ein Ehender Dämon am andern Ende des Drathes sich befand: „Lus zu,..'Donner fit denn los. Schneiden Sie rasch Ihre Drähte ab; Sie füllen das new-yorker Büreau mit Seifenschaum!"
Gießen, H. Juni. Ende Juni läuft die Frist für den Umtausch der jetzigen LandeS- aoldmünzen der Staaten des deutschen Reiches ab und es ist nicht zu erwarten, daß diese an sich sehr kurz bemefiene Frist verlängert werden wird, nach deren Ablauf die Münzen lediglich den Preis erzielen können, der für einzuschmelzendes altes Gold im Handelsverkehre gewährt wird. Wer daher den Umtausch noch nicht bewirkt hat, wird gut thun, es bald zu thun, um hinterher nicht Schaden zu erleiden.
„ ,tüirb gegenwärtig - schreibt die „Deutsche Dersicherungs-Ztg." — unter dem
Namen „Eclluloid" in der Industrie ein Stoff hergestellt, welcher die genaueste Beachtung von fetten aller Feuerversicherungsgescllschaftcn und wohl auch der Behörden verdient. Derselbe sieht wie Elfenbein aus, ist hart, beinahe wie Eisen, blank polirt auf der Oberstäche, sehr glatt und kommt in allen möglichen Farbennuancen vom. reinsten Weiß des Elfenbeins bis zur Schwarze des Ebenholzes und zur vollständigen Stahlfarbe vor. Er wurde zurrst dazu ver- wendet, billige Billardbälle herzu,tellen, jetzt aber werden aus demselben alle jene kleinen oder größeren Gegenstände gefertigt, welche bisher aus Knochen, Horn, Elfenbein, Wallroß, Hartgummi, Glaskohle, Holz oder Metall hergestellt wurden. Die Masse nun ist in sehr großem feuergefährlich, so zwar daß die geringste Berührung mit einer Flamme genügt, um die- )elbe nut großer Vehemenz, mit gewaltiger Flamme und unter Erzeugung von sehr hoher Wärme verbrennen zu lassen. Kaum mit einer Flamme berührt, steht die ganze Maffe, ähnlich wie bei einer Explosion sofort in vollem Feuer und verbrennt unter heftigen Erscheinungen und unter JaTFS m S’k9 Vfn ®dLc,n ln fur3cr Zeit, ohne die geringste Asche zu hinterlassen. So die D. V.-Z., der wir die Verantwortlichkeit für die Notiz überlassen.
n »k H™^-Un.bCT^‘nrC 9TaH!a,”c ^utteT l)at ber Assisenhof von Jlle-et-Vilaine vor Kurzem das a m Juliane Guillet, bie Angeklagte, eine hübsche junge Frau, heirathete im Jahre s ^aT keine glückliche. Ganche ergab sich dem Trünke und der
Unfrieden zwischen den Gatten wuchs von Tag zu Tag. Am 12. Mai 1872 gebar Frau Ganche ein Mädchen, welches den Eheleuten Boffard zur Pflege übergeben wurde. Es blieb dort 15 »a*renb WcIdlCr 3c,t Le Mutter es höchst selten besuchte Das Kind, welches gedieh und kräftig war wurde im Monat August 1873 seinen Eltern übergeben, welche schon feit längerer Zeit das Kostgeld schuldeten. Kurz nachdem das Kind nun bei seinen Eltern war, be gönn e* ju kränkeln und die Nachbarn erzählten sich mit großer Entrüstung, daß die eigene Mutter ihr Kmd auf d.e brutalste Weise mißhandle. Einer der Nachbarn hörte alle Stage, wie das Kmd geschlagen wurde; sobald er^daffelbe auf herzzerreißende Weise schreien hörte, hielt er in seiner «rbeit inne und horchte, sobald Frau Ganche dies gewahr wurde, stieß sie dem Kmde ihre fc.?UWCn Unt> baT Machbar hörte hierauf das Kmd halb erstickt röcheln, während cs rneib? TorftÜn.. 3c,nclnflc dlrt beschimpfte. Einmal versuchte der Nachbar, dem entmenschten Weile Vorstellungen zu machen, wurde aber von ihr mit einem Platzregen von Schimpfwörtern tCL horte ein anderer Nachbar, wie das Weib zu ihrem Kinde sagt: „Du
ähnlich ich muß Dich schlagen, so lange Du cs aushältst; ich werde eine ^tnckpeitsche kaufen, um Dich bi8 aufs Blut zu prügeln." — Der Unwille war dies eiben* ’n a A* unb al8 in $^rigue, dem Wohnorte der Eheleute Ganche, erfuhr, daß
o-»e bbort fhr9Qnnb8 n "^/lkdeln beabsichtigten, waren alle Nachbarn überzeugt, daß die Me fiaT® bc^ Kmd vollends todten werde. In der THat, acht Tage nach der Ueberfiedelung sehr Minden"'a S n"u ^7,?" bC9Qb fid? ^and)e Qn feinc Arbeit, das Kind schien sehr zu luden, als er um . Uhr zum Mittagmahl kam, war das Kmd sehr schlecht ; er bemerkte faatc fein?ÄauUnfie°mÄİpf«bCr .Äle,ncn mdm'rc schwarze blutunterlaufenen Flecken Er fagte feiner ^uu, sie möge einen Arzt holen; diese erwiederte aber, sie wolle sich ferne Kosten hn? Zk rf|, JCnru>V1IbeTc be,,ct werden. Als Ganche Abends nach Hause zurück kehrte, war das unglückliche Geschöpf bereits tobt. Die Autopsie stellte feit daß dasselbe in ÖXÄS" ei: Vc. der Sch.iißverbandlung wollte sich Juliane!
^ie ^urab nahm SJXann ^abf fic ine ^nd und Verzweiflung
getrieben, ;Lie Jury nahm aber die erschwerendsten Umstände an und sprach die Angeklagte schuldig, welche demgemäß zu jähriger Zwangsarbeit verunbeilt wurde. 3 9
ieon einem lungen Paare, welches in voriger Woche in einer Dorstadtkirche Berlins getraut wurde, e^ablt die Tribüne: Vor dre, Jahren machte es Aufsehen, daß ein nahmhaftcr Janen euigen Sohn auS fernem Hause entfernte und ibn in Eondition zu einem ©e,d3aft8fTeunte nach Stockholm gab. Der junge Mann hatte sich zur Entrüstung seines *nr kin schrn-S und anständiges, aber nichts weniger als gebildetes Mädchen, tat in der h^r k seins VaterS arbeitete, verliebt, und diese Neigung wurde von dem Mädchen erw,edert. L S t Ub/Vbfn lUn?en 9Xann ^führte strenge Aufsicht brachten!
b * S S cntlid> f“ c“8 B.st-, jrinen Eobn in
Ä ’n Tl' $rrnnnn9 “n? dn nordisch« «ufentbalt ,rüttele jetetb nicht to« 2 M-nne»; eine unterhalten« Sorr«s»»nd«nz verband die beiden Siebenten tno1
Nch ^«"beMmnu?"«. $fT -»"-^Mann schickte seiner «udertvählte,, von seinem Debatte monat. Iia' eine oestimmte Summe, v--f.....*-—
(Mitgctheilt von der höheren landwirthschafllichen Lehranstalt in WormS.)
Verwendung von Abfällen als Düngemittel. Je mehr Dünger ein Lanvwtrth seinen Felocrn geben kann, um so größer werden unter sonst gleichen Derhä'ltniffen auch seine Ernten fern. Nun reicht aber wohl der von den Thieren gelieferte Dung in feiner Wirtbschaft liin, um die höchste Production zu erzielen. Wenn sich der Landwirth da zunächst in seiner eigenen, sodann auch in fremden Wirthschaften umsehen will, so wird et in vielen Fällen Materialien finden, die sich^ bei geeigneter Verwendung oft vortheilhaft verwertheu ließen, wie z. B. llcberbleibsel und Abfälle von Pflanzen und Tbieren und andere unbenutzte Substanien die die wichtigsten Pflanzcnnährstoffe in oft sehr großer Menge enthalten und dieselben nach ihrer Verwesung natürlich den damit gedüngten Pflanzen zur Verfügung stellen. au bieien Stoffen gehören besonders die thierischen Abfälle, Fleisch, Häute, Eingeweide, Blut u s w lowie Hornspane, Haare, Wolle re., die aber alle in dem Zustande, wie sie sind, nicht wohl unmittelbar verwendet werden können, sondern vorerst durch geeignete Behandlung aifimilirbat gemalt werden muffen. Am zweckmäßigsten läßt sich dieß durch Sompost,rung erreichen. Ech'chtet man die sonst so schwer zerietzbaren Horniheile oder Haare mit eelcid)tfm Kalke (irbc u. s w. auf, sticht sie öfter um und begießt sie von Zeit zu Zeit mit Jauche so bat man in verl-altnißmaßig kurzer Zeit eine gleichartige Maffe, die an fertigen Pflanzennöbiftoffen außerordentlich reich ist uub manche künstliche Dünger, die vielleicht daS 3 — tsache (often an Wirk'amfelt übertrifft. Der Geldwerth der ursprünglichen Material,e,t ist natürlich je nach dem Gehalt an nutzbaren Substanzen verschieden. Im Allgemeinen darf man annebmen, daß 1 Gtr. Flaick, Haute, Eingeweide, Blut und dergi. einen Dünqerwerth von 20 — 2ü Sgr besitzt. I Etr. Hornspane, Haare. Wolle, Federn re. in rohem Zustande einen solchen von 1 , — 2 Ihalem und aufgeschlossen 3 THaler, 1 Gtr. Maikäfer 20 Egr., 1 Gtr. gewöhnlicher Pilze ?? benn ?Olbf ? rr“ Sgr., 1 Gtr. trockener Schaumabfälle der Rübenzuckerfabriken - — ZX. - 1 vtr. Ruß von Steinkohlen und andern Heizmaterialien 12 — 1.5 Eqr, 1 vlr. Sagespäne und andere Holzabfälle 5-6 Sgr., 1 Gtr Holzasche, besonder» von raubholzem, 10 — 16 Sgr Eme Menge anderer sich in Feld und Hof ergebender Materialien ließen sich noch anführen. Dock muß da oft der genaue Geldwerth, wenn deffen Grmtitluna nothwendiq ist, meist durch chemische Analyse in jedem speciellen Falle feftgestellt werden, da die Zusammensetzung häufig eine äußerst verschiedene ist.
Um das .Kalben der äruhc bei Tage zu bewirken, soll in einigen Provinzen SoHant« an ganz einfache« Verfahren im Gebrauch sein. Daffelbe bateht darin, daß man die trächtige Kub, wenn sie vor dem Kalben trocken fleben bleibt, md)t des Morgen« oder Mittag« zum letzten Male melket, sondern Abend« und dann da« Guter derselben nicht mehr berührt, noffi viel weniger melket So wenig der wahre Grund und die Örflärung dieser Erscheinung
auch gefunden werden kann und so fabelhaft und unglaublich sie Manchem vorkommen mag, io soll sie doch nach einer frühern Mittheilung de« verstorbenen Profeffor« Numan zu Utrecht, eine« anerkannt tüchtigen Viehzüchter«, von vielen Viebhaltem geprüft und gültig befunden worden sein. So soll z. B. einem erfahrenen Landwirtbe, der das Mittel schon längere Zeit bei einem sehr zahlreichen Viebstande in Anwendung bringt, erst 2mal der Fall vorgekcmmen sein, daß eine Kuh deS Morgen« um 6 Uhr die andere AbendS um 9 Uhr gekalbt habe wäb- aTI# ntirm.n (amT, .m Q- , . . r -f L. _
«in« unM«lt«n« eomfmtcnj vrrbant bi, ou! ’’ ' ' '
lunae Mann ickickte «einer Ausern äbu,,, _______«a._____ e _
ll0> anc bestimmte Summe, welche diese zu ihrer AuSb.lduna »^nbung diese« Mittels eine außerordentlich leichte ist und Nachtheile auf
ä « ä;; gu-ÄWSÄ? ** " - « - -- de« Vaters geltend gemacht, hierzu kam em fcrperlidb^ Leiden "^nd^bnbüs vereint" » <rv ^alzkeime als Huhnerfutter. Ein sehr gute« Futtermittel für die Hübner sollen
Stutze seines Sohnes, der unterdeffen den Aufenthalt in Stockholm mit r—, o b *^n b,< blC unb PrctemgeHalt derselben (ca 25» oj «ußerordentlick günstig auf
tauscht hatte, dringend wünschen -ondon ver eine verstärkte Production von Eiern wirken.. Da, wo die Hübner regelmänia Maliknme bei
febren, wenn der Vater seine Sinwilliauna ,u einer Verbinduna Ini't "der Ge"ttebt l'egen^a!«^? jede°m and^ Futtn' "khrseittgen Erfahrungen, um ein Drittel "mehr Eier
'*’***' Kleefutterung. Trotzdem schon so oft die Aufmerksamkeit der Landwirthe auf diesen
um tiefe zur Entsagung zu veranlaffen- Wie erstaunte er aber, als das von ihm gekannte schlichte Arbeitermadchen als eine gebildete Tarne vor ihm stand und ihm in herzgewinnender Att er- klarte, daß sie mit unauflöslichen Banden an seinen Sohn gefesselt sei. Papa sand keinen andern AuSweg als einzuwilligen, und so vollzog sich die eben erwähnte Verbindung.
~ Kcrkerstroh de« Papste«. Vor einiger Zeit brachte die Nordd. Allg Ata. eine Mittbeilung über den Handel mit angeblichem Sttod aus dem Kerker des Papstes. ' ®/r.
mania- erbofte ndj darob sehr und drohte sogar den Redacteuren der erstem Leitung mit'Prü- ^aPma.bft ^wiener »Pre«,e- über diesen Handel folgende Mittheil ung au« Rmn „Ein aus Belgien über Da» rn zuruckgekehner Römer erzählt in einem Briefe an die Lidena tteihen"^ 'vnS ÜbCM;*Cn t<n Geistlichen in jenen Landern mit dem Stroh
tTf b,fn' tflS .'bnen angeblich au« dem Vattcan, und zwar von der Lagerstätte zukcmmt auf welcher der gefangene Papst ruht. In Antwerpen, wo der Verfasser c.eier Erzäb.ung mehrere 3a$re geivohnt, sah er nicht allein in den Händen zahlreicher ungebildeter Betschwestern der gleichen kleine Strohbündel.sondern auch bei Leuten, die den sog. gebildeten Sländen angr- horen und und die sie wie Reliquien m besonderen Urnen aufbewahren. 3u wie tielen Ver. wumchungen, fat er, gegen die Henker, zu wie vielen Aeußerunqen des Mitteids mit dem er Achten Opser gibt dieses Stroh den Herzen der Gläubigen mcht Veranlaffung' Und wenn ,hr biejen guten Leuten begreiflich nrachcn wollt, daß der Papst nicht gefangen, sondern vollkom men frei ist, werdet ihr höchitenS ein ungläubige« Lächeln Hervorrufen. Das Stroh ist da es liegt vor ihren Augen und bildet em unwiderrufliche« Zeugniß. An einem Fastensonntaae ickil. dcrte em Prediger dte Mißhandlungen und Ungerechtigkeiten, die der h. Vater in feiner Örfanam. schäft zu erleiden Habe, mit den lebhafteflen Farben/ wobei er ausrief: „Die kann man daran zweifeln, wenn wir das Stroh vor Augen haben, auf dem der h. Vater in Fesseln liegt " Bei diesen Worten brach die gesammte Zuhörerschaft in Thränen und Schluchzen aus " ein jeder wollte vom Pfarrer ein Hälmchen Stroh, das 50 G. kostete Fast alle Pfarrer Haben danelbe zu verkaufen und liefern die Hälfte des Ifrrt rag« als Beitrag zum PeterSpfennig an den Vati can ab. Allein noch mehr! In Gent verkauft man Pdotographieen, auf denen der h 2>atr in einem mit Ett'enstäben versehenen Käfig al« Gefangener dargestellt ist, während ein italienischer Soldat mit der Flinte davor Wache steht. Diese Photographie, sagen die Leute, fei nach der . hn und der Photograph, der sie Heimlich ahgenommcn, schmachte jetzt in einem der furcht barsten Gefangnine m Rom zur Strafe dafür! Diese PHotograpHieen werden an die Mitglie her katholischer Vereine für 50 6- verkauft, für Nicktmitglieder kosten sie 1', Frcs Der Ab- satz darin muß kein geringer sein, denn diejenige, welche der Verfaffer dieser Aufzeichnungen be.' Ut. tragt d.e Nummer 4o,343 der Serie. Die Hälfte de« Erlöses fließt ebenfalls m die Ea„e des Petcrspfennlg«. Bc, seiner Ankunft m Rom begab sich der Verfaffer in den «atican
Wh»-h°°. «"'s W.ihing.°n, 6.«,. I.Ä« Ä Z
erscheinende Times erzählt Folgende«: „Von einem hiesigen Arzt wurde vor einigen Tagen eine Händen greifen konnte, die keinen anderen -iweck habe al« den Tcnden, unb merfmurbige Operation ausgesuhrt. Ein Herr, der an übermäßiger Corpulenz litt, eonsultirte Geld und immer wieder Geld zu mackwn ' * ®flb'
ben Irjt wegen Grleicfaterung seiner vuroe. Der Doctor sagte ihm, er könne ihm helfen, wenn H,erzu bemerkt nun die Nordd Allg. Ztq., daß sie jene Mittbeiluna au« b,m rex k
riÄÄÄ«äs» -j- laugnung, die sich durch Rohheit verstärkt, noch zu sördrn.
- Das Hamburger Postdampfschisf „Westphalia", Eapitän Stahl, von der Linie der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-«ctien - Gesellschaft, trat am 4 Ium wiederum eine Reife via Hävre nach New-Aork an.


