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Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 8. bis 14- November besorgt Pfarroicar Schlosser.

KireiDliMe Anzeige

her cvaugclischcn Gemeinde zu Gießen.

Gottesdienst.

Sonntag den 8. NoveNr-ber: Morgens: Pfarrer Dr. Seel.

(Feier des heiligen Abendmahls.) Nachmittags: Pfarrvicar Schlosser-

) In Betreff der Bezugsquelle verweisen wir gleichzeitig auf den Jnseratencheil^d^ Bl.

F r i s ch b ä ck r r , u (Kirsten.

Sontttag den 8. November. L- Schneider in der Neustadt, K. Plank in der Wolkengasse, M- Lenz am Markt.

- »«ffää.: SkSTä» s

.u8 £<r Glafie inujores , »le T.ctanU, Warm und t.rgl.idjcn .bn «u? t« Glofi« nnnores. tiecaeht wurden alle. weiche dem Oberhi-.ten untrrstanden. Und tote kam Graf Nadasdy zu dneier Dosensammlung? L^r hatte in den Jahren IH48 diö 1649 w et er zu den re)l iU den u.^anidicn Banknoten großes Vertrauen, und da er deren ,ehr viel ^, kam er rud) Mb, Wien und in andere größne Städte, und wo er in einem ®clüai^c'tetl®V'n $j r.p fant , kaufte er diese zusammen und ließ sie nack Kolocsa bringen. Schließlich hatte er eine volle K'.ste mit Dosen, in den Handlungen der Goidarbeiter und Juweliere war aber Nickt enie tiiuiae zu hnten. Giaf NaoaSdy hatte aber noch immer einige derverdächtigen Bank­noten übrig , und die'e fanden sich in seinem Nachlasse in einer anderen Kiste vor jedoch nicht u ®.»kT ionb-n in G°Id, und «»ar in (S.fiatt °°n »-mbänt^ ®o ber GrfM frtn 1 _lb,n(« atnibanb fand, t>a taufte er ei und sammelte auf bteic Wette eine Unzahl solchen Schmucke?. Sr war ein Feind der Edelsteine, weil er für deren Aechtdrit kerne Qarantre hatte, ,md" kaufte er auch nicht ein einzige? Armband, Weichei mit Juwelen geschmückt war^ Rur , p.rei Goto fand vor feinen Augen Gnade. In lener Zeit waren derlei Armbande 'den io > jun ,n haben al« eine goldene Tobokidose, denn Gras Radaidy kaufte »eie und breit «Mei traf Von den Armbändern verschenkte der Erzbischof auch nicht ein Stuck, und die ganze fcammluna aina an leine Erben au» der gräflichen Familie übet.

-Mif fflunfdi de? Sultan? hat sich der Ehef der Pest her Feuerwehr nach «°n- smutinovel begeben, nm bei der Organisation einer Feuerwehr mitzuwirken Nunmehr mdbet du» Jou nal de s! «ettrobonrg, bah sich der Sultan durch Verinittlung te? rwsiichen Bot- IcafterS m » nitantlnovel mit einer ähnlichen Bitte auch nach Veteridurg gewandt habe, und d^h in Fliae der von dem Äeneral. Adsutanten Trepow getbanen Schritte da? voNstandige P ersonal und Material eine? Löschcommando« demnächst nach Konstantinopel abgehen werde.

sm ien 31 Oct Im N. W. T. erzählt ein in den Donaulandern und in Rußland tx-wanderter Journalist Über das Schick'al so vieler alS Gouvernanten, Geiellschafterinnen oder 6 csptelinnen nadi Ungarn, Rumänien, dem südlichen Rußland u. s. w. verlockten den schen und sch,weizerischcn Töchter wahrhaft baarsträubende Vorgänge, um aufmcrftam zu machen und zu irarncn.Möge", schließt er seine Darstellung,btc Zeit nicht fnrn (cm, wo man nur noch ab eine Schmach der Vergangenheit deS Handels zu gedenken braucht, der heute so entsetzlich bickht, des Handels mit Gouvernanten und Gespielew" ro,pitra

5t o n Ü a n 1, 21. Oet. Pfarrverwcser v. Bank von Hcrdwangen erhielt von der Rkcurs- keinmer weaen Körperverletzung eine Geldstrafe von 5 Thlr. Er hatte einen sungen Dienst" ined)t, den er ein Mädchen zärtlich anfassen sah, mit dem Aaifregung scheint alb StrafmilverungSgrund angesehen worden zu sein Derftlbc Gcistliche^ führte einen Federkrieg mit dem Bürgermeister Schmidt und vier Gememderathen der hohen ;l Lnschen Filtalgemeinde Oberndorf. Auf Klage und Widerklage wegenBe eidigungI erfolgte !in ge en sämmtlicke sechs Betheiligte auf je ackt Tage Haft lautendes Urtheil des Schöffen- a'ricktS Pfullendorf. Die Recurskainrner hat das Urtheil bestätigt.

° Swinemünde, 22. Del. Heute Nachmittag gerieth, wiedie N- Stettin. Ä^g-be- richtet, b.i» eintammenbe holicmbiickie »uffsckiiff .Henbrick und Lauren?- aus Beenbam, Schiffer Jansen durch Umstänbe, welche ber ba? Schiff leitenbe Lootie nicht abzuwenben vermochte , an die nftmoolt Der erregte Schiffer hieb in Folge deffen ohne Weiteres mit Fausten auf den L» Visen ein unb überfiel diesen Unglücklichen später unter dem AuSstoßrn fanatischer Schimpf- ix'Tte der niedrigsten Art in G.'meinschaft seines Steuermanns auf wahrhaft kannibalische We se, ^^"ndspeichen^ihn prügelnd und mit Füßen ihn stoßend so daß der vom Looyendampf chiffe a: 8 die- wahrnehmende Oberlootse eiligst ein Boot mit 4 Mann an Bord zu senden und den flirnißbandelten t'ooticn zu retten sich genöthigt sah. Der tap.ere H^°^r wu^^ nackdem v Sckiff durch die Lootsen ordnungsmäßig zu Anker gebracht war, von der konigl. SchifffahrtS- ßcmmiifion verhaftet und nebst desfallsigcr aufgcnommener Verhandlung zur weiteren Deran- l0fiUn^^boT25Un9Dcetm^xaU zu Enfield kam gestern ein sonderbarer Fällig zrr Verhandlung.' Ein Deutsch er,^iramens^Anton^Iosevh^uber^alfmann^va^eS^etteln^

Jahren mit der Auffindung einer fabelhaft großen ürbsckafk von ungefähr 45 Mill. Fr. herum- trug, die ihm von seinem Großvater Mathias Bongartz her zukäme. Er batte in diesem Zwecke den halben Kontinent durchreist, mit der belgischm und holländischen Regierung correspondtrt; er hatte ferner an die Königin Victoria ein iar.geS Bittschreiben gerichtet, worauf ihm diese durck Sir ThomaS Biddulpb ihr Bedauern bedeuten ließ und ihm rieth, sich an einen Rechts­kundigen zu wenden. Ein GeburtSzeugniß des Bürgermeisters von Reineberg (Regierungsbezirk Minden) bewies, daß er dort am 15. April 1821 geboren sei; amtlich beglaubigte Documente führten den Stammbaum der Halfmann schen Familie so hoch wie nöthig herauf; eS fanden sick ferner Briefe des Königs von Belgien und des holländischen Lolonieen-Ministers vor und andere auf die Erbsckaft bezügliche Schriftsachen. Daraufhin sprachen ihn denn die Richter von der Ankiaae frei, beschenkten ihn jeder mit einem halben Pfund und sorgten dafür, daß seine Angelegenheit dem bolläudiicken Gesandten und dem deutschen Recktssckutzverein vorgetragen wurde.

(£tn praktische'. A zt, der vootor medjein A. Groyen, Stabsarzt a. D. in Hamburg flieht nach einem Redactions«Artik. d. Bresl. Znt.-Bl. über l)r. TiedemannS vieft fack empfohlene chinesische 1'on-tsso-Präparate gegen Sckwächezustände nachstehendes medicmische Urtheil ab-.' Die sckwcre Aufgabe, gegen Sckwäckezustände ein sicher wirkende« Mittel zu er­finden, hat Herr Dr. L. Tiedemann in Stralsund in glänzendster Weise gelöst. Ich kann der Wahrheit gemäß attestnen, daß ick die Dr Tiedcmann'schen Pen-tsao-flKittel, bestehend aus einem Elixir und Balsam ») , für die weitaus besten, wirksamsten und zugleich nützlichsten aller bis jetzt vorkommcnden gleichnamigen Präparate halte. Es finden sich nämlich keine Stoffe, welche momentan reizen, scheinbar die Schwäche beseitigen, sondern solche, welche in der Thai im Stande sind, durd) Verbefferung der Blutrnaffe und Stärkung deS Nervensystems indireet eine rascke und sichere Wirkung herbeizuführen. Diese beiden Präparate verdienen somit in den ersten Rang aller blS jetzt bekannten und bewährten Mittel dieser Art gestellt zu werden und sind besonders den Patienten, welcke nutzlos andere Mittel gebraucht haben, alS ein heilbrin­gendes und fast unentbehrliches Kraftmittel mit Recht zu emyfehlen.

allgemeiner Anzeiger.

° Bekanntmachung.

10 Am Mittwoch den 18. Nov. er-, Vormittags 11 Uhr,

wind hier ein autzrangirtcr ösitziger Perso- nc-n-Postwagen in öffentlicher Auction zum Verkauf gestellt. Die Verkaufsbedmgungen ln.rdeu bei der Versteigerung bekannt ge-

D-r Wagen, welcher zum Piivatgebrauche noch sehr gut verwendbar tft, kann täglich tingeschen werden. - .

Kaiserliches Postamt.

I V.:

Henucniann. _

'Keill-ügerungen

n Dienstag den 10. Nov d. I-, NackmitagS 2 Uhr,

sollen aus dahiesigem Rathhaus auf frei- lvklliges Ansuchen des Lehrers Ludwig spelsing nadibeieidniete, demselben gehö­rige Immobilien öffentlich versteigert wer-

Hofraithe in den Neuen-

184

253 316

316 394 401

165

den: Mur-Nr. '/asr

to/130

26 215«

nKfftr.

19

142

254

Acker am unterstm gelpfad,

Acker daselbst, Wiese daselbst,

83/75

Wiese daselbst,

Acker imGünt ersgraben,

Acker daselbst,

Wiese an der Stephans- mark,

Acker im Allenfeld,

bauen,

Acker auf der Weißerde, ' Rie-

»/zisb

214/5 /55 to/64 87/232

Gietzen, den 6. Nov. 187^. Großberzoglickes Ortsgcricht Gießen.

L ü d e k i ng.___

zu

30

20

Gießen.

fl- 192 616 220

38 132

37

fr. 30

Steinbrecherlohn, veranschlagt Steinfuhrlohn, Steinschlagerlohn.

K^iesfuhrlohn,

C^haussirarbeit, « »

PSlanirarbett, »

Hießen, den o Nov. 1874.

Mohh-rzogliche Bürg-rm-.st-rci

I. E d. B.-Vl-: Felsinz, erster Beigeordneter-

£ Montag den 9. l. M-, Vormittags 10 Ubr,

Killen behufs Ehaussiiung des Weges nach dem Lahnhüttenwcrk auf dem hteftgen Zi«thh-iuse versteigert werden:

Mobilien Versteigerung

Z Mittwoch den 11. und

Z Donnerstag den 12. Nov-,

jedeSmal von Nachmittags 2 Ubr cm, sollen erbvertheilungtzhalber im Saale des Gasthofs zum lkinhorn die zum Nachlasse deS praktischen Arztes Dr. Ferdinand Klein gehörenden Mobilien aller Art öffentlich versteigert werden.

Gießen, den 2. Nov 1874 Großherzogliches Ortsgericht Gießen.

L ü d e k i n g.

Icitgebotenes.

6387) Landkalender, Lahrer hink- Bote, Hess. Hausfreund unb Gustav-Adolfs-Ka- lender pro 1875 zu haben bei

A u g. Balser Wittwe.

Lager-Biere.

5426) Den Herren Restaurateuren und Hoteliers verfehle nicht, mit Rücksicht auf die Jungbierperiode, nachstehende Biere, unter der Garantie, daß es wirklich alte und gute Lagerbiere sind, bestens zu empfehlen:

Waldschlößchen, hell, Nürn- I L = berger und Erlanger Ex- f » port.........ft- ) Z

3 Münchner und Culmbacher Ex- \ u - port........." aa

^7 Wiener Lager-Bier . - - - * 11 , ff Wiener MärzenrBier, der Lie- J g K singer Brauerei, Wien - - 14 ( & i-g Pilsener Tafel-Bier, der ersten ' = Actten-Brauerei, Pilsen . . 14 i % 2 dasselbe unverzollt excl. Fracht \ Z ß und Steuer....... 9 '

Die Preise verstehen sich, mit Ausnahme des letzten, zollftei und ftauco Bahn yür Private sind die Preise höher. Obige Biere versende von Ohm an , sowie weißen Ihalben und ganzen Flaschen und sind durch Uebernahme von General'Dev"ts, btc Preise ebenso billig wie bei birectcm Bezüge-

Paul Ttein,

Lahrer hinkender Bote, Hess. Hausfreund, Gustav-AdolphSkalendcr, Landkalcnder, Deutscher 'XcichSbote, 5432) bet Wilhelm Klee.

£ Brcrnnkohlen ^vom Hessenbrücker Hanmier empfiehlt bei Abnahme von Wagenladungen frei an*6 Haus geliefert den Gentner zu 83 kr. Eifenbahn-Waggon-Ladungen bil­liger. Dan. Wirth's Nachf.

Haarlemer Blumenzwiebeln, als Hyazinthen, Tulpen, <LroeuS, Ta- ictten, Scilla in den schönsten Farben für Löpfe wie für freies Land.

Blattpflanzen in verschiedener Auswahl Gummibäume, Palmen.

4506) Carl Deines, Schulstraße

Lahrer hinkender Bote, Hausfreund, Gustav-AdolfSkalender, Landkalender, Portemonnai- i

Notiz- >

Minratur,

5436) bei H. Süh u.

^^>Fnach eigener Methode dar- vHgestellt a. b. echten Ginseng- . -V^lWurzel, die alsunvergleich-

Kraftmittel von den berühmten Prof. Nees v. ^*^Esenbeck, Oken und Rum- phius rühmlichst empfohlen, V \ <?M.haben sich inkurzerZeit einen

M W-lttus

erworben unb begründen nach dem überein- ftimmenben Urtheil unserer ersten Autoritäten der Medicin eine neue Aera auf dem Gebiete der Zerrüttungen des Nervensystems, bei Schwachezuständen, Anämie, Blutarmuth rc. Ihre fast wunderbaren Erfolge erregten mit Recht unter den Bersten nicht nur bas größte Aufsehen, sondern sie räumten ihnen auch 3^ als eine Panac«e der Win^n- schaft unbestreitbar den ersten Platz unter allen bisher bekannten Prae- paraten dieser Gattung ein. Preis inci Verpack., ausführl. Gebr.-Auw , medicin. Ur- tbeilen u. Brochüre v. Mebicinalrath Dr. I. Muller 7 Mark. Nur g. Einzahl, des Bett. pr. Postanweff. zu beziehen durch (5425 Dr. Ludwig Tiedemaiiiu Königl. Preuß. Apotheker I El. in Stral­sund a. d. Ostsee, Konigr. Preuß.

Natürliches Selser.Tafehvasscr aus dem neuen Selserbrunnen. I Kohlensäure Füllung in

5195)______bei Julius Wallach.

Trüffelwurst, J

Cervelatwurst, auch im Anschnitt, Noll-Schinken, ' Rheinlachs, geräuchert, Bückinge zum Nobeffen, Sardines ä lhuile, Russische Sardinen, Sardellen, Genueser, Caviar, Mir,ed-Picles, Capern, französische, Rahm- J

Holländer ! Käse,

Emmenthaler s empsehlen _____________I. A. Busch Söhne.

Weine?

Für die Tafel. Für Kranke und Genesende zur Stärkung.

(AeehlheU garanlirt). Malaga^ Sherry (Xeres), Moscatel de San linear, Tiuto de Äota^

Vinlio do Forto (rother und weisser Portwein), Madeira« Marsala.

Constancia (Cap der guten

Hoffnung),

Bordeaux St. Estephe

bourgeois,

Bordeaux Chateau La-

Emil Fischbach.

CO

co

rose-

Tokayer Ausbruch^

Küster

Viilanyer

ISG^er Rüdesheimer.