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wie Nantes, Montpellier, Lyon, Lille und Bordeaux, haben Republikaner ge
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Könige wie dem
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Vern, 5. October.
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Die neuesten Berichte aus Madrid wiffen
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Madrid, 2. October.
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lttischeu Verhältnisse gestatteten zwar noch nicht wig'schen Frage, die Negierung halte aber an
der Hoffnung einer besriedigen- Volke unverändert am Herzen
den Lösung fest, die dem liege.
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Mariastein und der Stifter St. Lodegar, Urfuß und Schönenwerd wurde in der gestern stattgehabten Volks-Abstimmung mit 8356 gegen 5896 Stimmen angenommen.
verleiten gesucht, die Sacke des Prätendenten zu verlaffen und sich nach Bayonne zurückzuziehen. Die Erschöpfung Navarras, die offenbare Unfähigkeit des Don Carlos, seine Operationen über das Gebirgsland hinaus auszudehnen, die weitverzweigten Mißhelligkeiten, welche an dem kleinen Hofe des Prätendenten herrschen, das Aufhören der besonderen Bedingungen endlich, welche den Ausstand groß werden ließen, erklären wohl zur Genüge kiese Gerüchte. Ohne Zweifel rechnet man in Madrid neben dem Erfolge der Waffen auch wobl auf ein Ereigniß dieser Art. Der Krieg würde dann ähnlich wie im Jahre 1833 durch einen Compromiß, der die Jntereffen der sich Unterwerfenden zum persönlichen Schaden des Prätendenten sicherstellte, beendigt werden. Die militä« rischen Operationen der Carlisten lassen inzwischen von der angezeigten Spaltung wohl nicht das Geringste merken. An keiner Hauptstelle des Kriegsschauplatzes sind die republikanischen Truppen zu energischem Vorgehen hinreichend stark genug Der Regierung fehlt es zwar nicht an gutem Willen, aber Geld und Mannschaften mangeln, um allen Ansprüchen der Nord-Armee, der Cen- trums Armee und Cubas, von wo der General-Gouverneur Don Josü Concha dringend um Verstärkungen bittet, zu genügen. Ein Regierungs-Decret verlängert bis zum 31. Octobcr den der Staats - Schulden - Commission gewährten Termin zur Beendigung ihrer Berathungen über die zu adoptirende Art der Schuldenreduction.
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geständnisse zu machen, damit seine Thronbesteigung möglich würde. Ein gültiger Beschluß ist noch nicht gefaßt.
— Der russische Gesandte für Spanien ist in Pau angekommen reist morgen nach Madrid, wo er seine Functionen in osficiöser Weise üben wird.
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wählt. Zahlreiche conservative Räthe wurden in der Gironde, der Seine uv ferieure und der Haute Garonne gewählt. Der Ausfall der Wahlen in den ländlichen Cantonen ist noch ganz unbekannt.
Dänemark.
Kopenhagen, 5. October. Der König hat heute den Reichstag persönlich eröffnet. Die Thronrede sagt: Der König fühle sich gedrungen, die Grüße Islands und der Farör-Jnseln dem Reichstage persönlich zu überbringen. Er erwarte ein einträchtiges Zusammenwirken des neuen Cabiiiets und des Reichstages bei den vorgeschlagenen Reformen. Für die Lertheidigung des Reiches und Zwecke des Staatsdienstes würden neue Bewilligungen beansprucht.
des Bischofs Eberhard, wonach die gegen diesen erkannten Geldstrafen sowohl durch die Beschlagnahme der Gehalts-Raten wie durch die bisher abgebüßte Gefängnißstrafe als abgetragen erachtet werden und die Freilassung verordnet ist. Ob die Freilassung erfolgt oder die Staatsanwaltschaft appellirt, ist noch ungewiß.
Wien, 5. Oct. Die „Presse" erfährt, daß zwischen dem Sultan und seinem Neffen, dem Prinzen Murad Effendi (dem gesetzlichen Thronerben) eine Aussöhnung stattgefunden hat. Die Vermtttelung geschah durch den Scheich ül Islam und den britischen Botschafter Lord Elliot. Der Sultan versprach feierlich unter Ablegung des Eides auf den Koran, an keinem einzigen Rechte des Prinzen Murad zu rütteln. Dagegen verpflichtete sich Murad, dem Sohne des Sultans, Jussuff Jzzedin, den Rang eines Generalissimus zu verleihen. Die Ursache der bedeutsamen Schwenkung des Sultans wird in dcffen zerrütteter Gesundheit gesucht.
London, 5. Oct. „Reutcr's Büreau" meldet aus Santander vom 5. Oct.: In amtlichen Kreisen wird versichert, daß Don Carlos durch einen Schuß in den Unterleib schwer verwundet worden sei.
Roms aufgeführt werden durste, während unter päpstlicher Herrschaft der protestantische Gottesdienst, mit alleiniger Ausnabme des deutschen in der Gesandt- schaftscapelle, einfach vor das Thor hinaus verwiesen wurde.
Legnano,, 5. October. Bei einem dem Minister-Präsidenten Minghetn von seinen Wählern gegebenen Banker hielt derselbe eine Rede und sühne "darin aus: Nach der Gewinnung der politischen Einheit Italiens sei die Herstellung des finanziellen Gleichgewichts nothwendig. Im Jahre 1875 werde das Deficit ohne neue Steuern gedeckt, für die Zukunft werde eine Steuer-Reform noth- wendig. Die Ordnung der finanziellen Zustände bedürfe einer geordneten öffentlichen Sicherheit. Er (Rediier) fürchte das röche und das schwarze Gespenst nicht, die bestehenden Gesetze seien zu deren Bekämpfung ausreichend, Bekämpfung der meuchlerischen Geheimbünde würden Vorlagen erfolgen.
'verlangt hätten, welche aus dem auswärtigen Amte mit der Unterschrift des Fürsten-Reichskanzlers an Armin, während dieser das Pariser Botschafter Amt bekleidete, gerichtet waren, angeblich Privat-Jnteressen Arnlm's betreffen und die Grundlage zu einem civilrechtlichen Anspruch bilden sollen, deffen Erhebung Seitens des Grafen bereits eingeleitet oder vorbereitet sei. Arnim soll erklärt haben, daß er diese Papiere nicht bei sich habe, aber auch nicht hcrauszugcben beabsichtige. Daraus fand eine längere, aber ergebnißlose Haussuchung sowie die Verhaftung und Abführung Arnlm's nach der hiesigen Stadtvogtei statt. Bei der am selben Abend in Arnim's hiesiger Wohnung vorgcnommenen Haussuchung sollen die betreffenden Briese ebenfalls nicht vorgefunden, dagegen die Brief-Copierbüchcr Arnim's mit Beschlag belegt sein. Arnim's Familie reichte ein ärztlich beglaubigtes Gesuch um Haftentlaffung ein. „National Zeitung« und „Post" geben als Grund der Verhaftung die Veruntreuung wichtiger, dem Staate gehöriger Actenstücke an.
Trier, 5. Oct. Das Zuchtpolizei-Gericht sprach das Urtheil in Sachen
Italien.
Nom, 30. September. Was der Protestantismus in Rom zu erwarten hatte, wenn je eine Wiederherstellung der weltlichen Herrschaft des Papst- thums eintreten sollte, zeigen am besten gewisse Aeußcrungen, welche den Blättern der hierarchischen Partei bisweilen entschlüpfen. So spricht ui der gestrigen Nummer die „Voce della Vernü" von der bevorstehenden Einweihung der kleinen protestantischen Kirche aus dem Platze von St. Silvestro und nennt diese einen öffentlichen „Scandal. Wenn es sich um die Einweihung einer italienisch-protestantischen Kirche handelte, so ließe sich der giftige Haß noch begreifen. Aber das ist nicht der Fall, und das Blatt weiß wobl, daß die Kirche von den hier wohnenden Engländern für ihren eigenen sonntäglichen Ge brauch erbaut worden ist, weil die bisher benutzten Localitäten nicht auöreichen. Das Neue liegt nun darin, daß ein solches Gebäude jetzt innerhalb der Mauern
Vern, 5. October. Heute Vormittag 10 Uhr ist die Bundes-Versammlung eröffnet worden. Die Eröffnungs-Rede hielt Ständeraths-PräsidentKöch- lin, welcher die Versammlung ermahnte, durch eine loyale Gesetzgebung die Einheit der Nation wieder herzustelleu.
Solothurn, 5. October. Das Decrct zur Aufhebung des Klosters
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in großer Ai
Vermischtes.
ft ul, 18. Scpt. Von der städtischen (Smpfangb (Sommilfion wurde die Studentenschaft aufgefordert, sich beim Empfang des Raiter» zu betbeiligen. Dem Herkommen gemäß verlangte dieselbe bei einem zu bildenden Spalier für sich eine reservirte Stellung, die ihr bei bregletdtei Festlichkeiten von Setten der Bürgerschaft sonst ohne Weiteres cingeräumt worden ist. Boa Seiten der Empfangs» Commission rource darauf erwidert, daß Die Studentenschaft auf eine solche keinen Anspruch erheben könne, vielmehr müsse dieselbe sich den Anordnungen des Eomttsl und mit den einzelnen städtischen Korporationen dem Loose unterwerfen. Hierauf erklärte die Studentenschaft nicht eingehen zu können, da fie nicht unter die städtischen Eorporationen und Vereine zu rechnen sei, sondern alS akademische Äenofiemchaft und Institut die ganze Prcviaz vertrete. Nachdem dieses bereits durch einen Vertrercr der Studentenschaft dem Bürgermeister persönlich mitgetheilt worden war, erklärte Derselbe in der am Abend darauf Statt gehabten Versammlung der städtischen Eorporationen und Vereine, als nach Verlesung des Programms die studentischen Vertreter ihre Ansprüche wiederholten, daß die Studentenschaft sich mit dem ihr zugewiesenen Platz begnügen müsse, weil einerseits cm geschriebenes Reckt der Studentenschaft auf den Vonritt bei dergleichen Gelegenheiten nicht enstire, andererseits die Studenten jckaft nickt mehr die Rolle spiele, wie früher, wo Riel noch mehr Kleinstadt war, und daß es der Kommission leid thun solle, falls fick tic Studentenschaft hiermit nicht einverstanden erklären und ihre Betbeiligung zurückzieben würde. Gegenüber dieser Zurückweisung Seitens der Empfangs - Eonimisston hat die Studentsckaft ihre Betbeiligung am Spalier zurückgezogen so wie gegen die Zurücksetzung der Universität Protest erbeben.
— In einem kleinen pariser Theater barten jüngst zwe» Sängerinnen ein Duett von
Die Beziehungen zu den ausländischen Mächten seien freundschaftlich. Die po- eine Erledigung der nordschles-
Frankreich.
Paris, 3. October. In Nizza ist die Aufregung gelegentlich der Wahlperiode so groß, daß mehrere Wahlversammlungen wegen des ungeheuren Lärmes ihre Bureaux gar nicht bilden konnten.
Paris, 3. October. In republikanischen Kreisen macht sich die Besorg- niß geltend, daß die Regierung aus Haß gegen die Republik, und weil sie von den Legitimisten nichts mehr zu erwarten hat, sich vollständig mit den Bo- napartisten verbünden werde. Der „Temps" schreibt heute einen Artikel darüber; er zweifelt noch daran, daß die Regierung sich zu einem solchen Schritte herbeilassen werde; aber durch seinen oratorischen Zweifel blickt wirkliche Besorgniß. Diese Furcht scheint mir unnöthig; denn wenn das Ministerium zu den Bonapartisten übergeht, verliert es sofort noch eine weitere Anzahl von Legitimisten und auch manche Orleanisten von der Farbe Audiffret- Pasquier's. Die Allianz würde also, wenn sie bestände, sehr bald ein Ende mit Vernichtung nehmen.
Paris, 3. Octobcr. Die Führer der legitimistischen Partei haben eine Versammlung gehalten, um zu beralhen, ob nicht nochmals und zum letzten Male bei Chambord angefragt werden solle. Man möchte ihn bestimmen, Zu-
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zunagen Plötzlich fiel ein riesiger Blumenstrauß, von der Hand dn Logenschließerin geschleudert, zu den Füßen dn Damen unmittelbar vor dem Soufieurkasten nieder. Sofort stürzten fick beide auf den Snauß und jede suchte sich desielben zu bemächtigen, was im Publikum große Heiterkeit bervorrief. Da aber ließ sich eine Stimm., die dn Logenschließertn, also eeniebmen: ',,Dieser Strauß »st für Mademoiselle Eiementine, oer für Mademoiselle Aglae folgt gleich nach." xztiwci. v iivMvpv.. — ------- .. Würzburg, 23. Sert. Die „Vereinigten Dadn Würzburgs" protesttrcn g^gen die
von der anaeblick unter den Carlillen immer mehr runehmenden Uneiniqkeit zu,vom k. bauer. Obermcdieinal-Lollegium beschlossene Veränderung des ieitherigen Titels -Cater" wählen ßiniie TMYh'iW.hrpr infirn für bic Revubllk erklärt andere sick!'" "Heildirnn." Sie sagen: Wir haben zwar Nicht Ursache, auf d,e seinerzeit:? emgefuhrte mit e7>ü r artclfllhrer sollen slck für l j- _ ' 'Benennung „approb. Dadn" besondns stolz zu sein, aber gegen Einführung oes diesmalig be-
Mlt j.011 Carlos entzweit haben, ja, nach einer Nachricht der Korrespondenten Domcstikentttels glauben w,r protestiren zu müsien. Lieber wollen sie das nord'
hatte der carlistische Kriegs'Ministcr selbst mehrere hervorragende Generale zu deutsche „Heilgehilfe" angewandt sehen.
Madrid, 3. October. In Madrid will man Nachrichten aus dem Norden des Landes empfangen haben, denen zufolge Spaltungen unter den Carlistcii um sich greifen. Einige der royalistischen Führer sollen die republika. nischen Behörden anerkannt habens?), andere auf Befehl Don Carlos' m — Die Gemeinderathswahlen finden morgen statt. Aus den 3 bis 4000 schossen worden sein, weil sie den Abschluß eines Friedens verlangt halten Wahlcircularen, die bei dieser Gelegenheit veröffentlicht wurden, hebe ich nur Ebenso wird gemeldet, daß die carlistischen Junta's in Biscapa laut'die zwei hervor, nämlich das des Herrn Märtel (Pas de Calais), des Vice-Prä-Beendigung des Krieges und einen Friedensschluß verlangen.
sidcnten der National - Versammlung, der sich entschloffen für die conservative^---- ' __
Republik (er gehört zu den Unentschloffenen der Kammer) ausspricht, und dcsj
Bautcn-Minlsterü Catllaux, der in der Sarthe auftritt und als Belohnung; (LeCCflUOptjifdje DcpefdjCIL
für seine Wiederwahl dem Departement den Bau zahlreicher Eisenbahnen;• c o- Ä n ,
verivrickt. ^tfenach, 5. Oct. Seit zwei Uhr steht Wasungen in Flammen,
Paris, 5. October. Morgens. Von den Generalraths-Wahlen sind'.^kr und Schlundgasse bis zum Landgericht sind bereits ntedergebrannt.
gegenwär-tig 170 bekannt. Bei denselben scheinen die Conservativen der ver-j _ ®cr/tn' 5. ^cl* ^cbcT ^rhastung des Grasen Arnim meldet die schiedcneu Schattirungen in geringer Zahl zu überwiegen. Mehrere engere!" . cAßcl u.n® ' ' ^Oute Nassenheide gestern drei Berliner 0'ri-
Wahlen sind erforderlich. Die republikanischen Journale veröffentlichen eine'^.Beamte, zwei Beamte beö ^tabhjcrid^te unb zwei Beamte des auswär- Anzahl von Resultaten, die ihrer Partei günstig sind. Mehrere große Städte,K««1 Amtes erschienen seien und die Aushändigung einer Anzahl von Briefen ö < z. ' O 1 . , ° , tiprliinnf h.iffpn wi'lrhp a,is beni niiÄni.irfinon 9 mh mit b. r k...


