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Lokal-Notiz.
ließen, 5. März. Vorgestern verunglückte beim Rangiren ein Bremser (Familien, von 5 Kmdern) auf hiesigem Bahnhöfe und mußte demselben ein Bein amputirt werben.
Auf dem vorgestern und gestern gehaltenen Viehmarkte waren aufgetriebenr Stück Rindvieh und 109 ' Schweine.
Vermischte-.
Berlin, 27. Februar. DaS diesige Sckwurgericht batte beute abermals zwei Sckeulale in Menscbengestalt abzuurtheilen, die Raubmörder Schneitzergesellen Johann Maturski zu Bcrek, Kreis Krotoscbin, im Jahre 1850, und den Schubmachergeiellen Ferdinand Malitz, 185? nabe bet LandSberg an der Wartbe geboren. Beive sind ang,klagt, vereint und mit Dorsal und Ueberlegung am 14. December 1873 die Ehefrau des Handelsmanns Springer, Straufberger, straßc 18, zwei Treppen bock wohnhaft, ermordet und beraubt zu haben. Maturski gesteh^ am 7. December bereits mit Maliy den Tod und die Beraubung der Springer beicklosien zu boben, und zwar in Abwesenheit des ManneS, von dem sie wußten, daß er Morgens auSgebe und nur stetS erst gegen 4 Uhr RachmittagS zu Hause Femme; der Tag der Tbot wurde auf den 14. December bestimmt. Malih übernahm, ein Rasirmesier zu besorgen und zu steifen, d. h. praparirt durch Draht und Peck dasselbe so einzurickten, daß es feststebt, und den „Schnitt" zu tbun, während Maturski die Frau halten wollte. Und so gesckah es. Sie betraten am 14. December das Haus der Springer, ließen sick einen Ueberzieher zeigen, um angeblich einen solchen zu kaufen, sie wurden hierbei durch eine Frau Fabiich gestört, 'die ihre Tante besuchte, sich aber bald wieder entfernte; darauf griff Malurski sofort die Verstorbene
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Aschaffenburg, 4 Mär,. Der „Aschaffenb. Ztg." wird nu8 Mün- dien geschrieben, daß der Referent der Commission für die Frage ter Anerkennung Rechtens als allkatlwlischer Bischof dieselbe nach dem dermaligen Stande der bayerischen Gesetzgebung als unmöglich bezeichnet
München, 4. März. Dem ablehnenden Votum des Referenten der Commission für die Frage der Anerkennung Reinkens' dürften die übrigen Mitglieder der Commission beistimmen.
Etraßburg, 3. Marz. Dischof Räß veröffentlicht ein Schreiben, worin er die in der Reichstagssitzung vom 18. Febnlar durch ibn abgegebene Erklärung als der christlich-katholischen Glaubenölebre, dem öffentlichen Reckt mid der gesunden Vernunft gemäß rechtfertigt. Daß er für die Annexion Sympathien hege, folge daraus nicht, er werde aber fortfahren, unter der neuen Ordnung mit den Behörden in Frieden zu leben. Seine Anfeinder möck- ten, wenn sie nicht 1,200,000 Streiter hätten, um den Friedensrerlrag zu zerreißen. oufhören, für Frankreich und Deutschland neue Verwickelungen zu schaffe« und dem Elsaß neue Harten zllzuziehen.
Elften.
Nangasaki, 3. März Die Aufständischen sind geschlagen. Die Re- gierungs-Truppen haben Saga besetzt. Der Aufstand darf als beendet ange- sehen werden.
steht gleichfalls ein Verkauf bischöflicher Möbel bevor, und wir wollen hoffen daß für unsere kölnische» Bebörden der münsterer Vorgang ein nützliches Studium dargeboten haben wird. Uebrigens haben wir gerade in Köln 1n48 flemifl eigene Erfahrungen gemacht; und die heillose Schlaffheit des Regierungs- Präsidenten v. Raumer ist hoffentlich bei den Behörden sowohl wie bei ter Bürgerschaft noch immer als abschreckendes Exempel im Gedächtniß.s
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Leute, die nach Innsbruck gehen, von Haus aus ultramontan sind, so wird man dem Minister für die gedachte Verfügung danken müssen. Es läßt sich annchmen, daß man sich durch den Einblick in Collegicnhcste von der absoluten Verwerflichkeit der in Innsbruck vorgetragenen Lehren überzeugt hat. — Wahrhaft ergötzlich ist die Wuth der französischen Blatter, womit sie über den straßburger Bischof Dr. Räß herfallen. Nicht die Denunciation, er neige stets zu Deutschland, habe sich sofort nach der Einnahme von Straßburg in ein gutes Einvernehmen mit den deutschen Behörden gestellt, sei Besitzer großer Weinberge in Deutschland u. s. w., ist es, was srappirt solche Dinge ist man von französischer Seite gewohnt — , sondern vor Allem drängt sich' eine Beobachtung auf. Mit Ausnahme der ultramontansten Blätter, wie Le Monde, die Anstand nehmen, einen Bischof zu schmähen, finden plötzlich alle Zeitungen, daß Herr Räß ein Ultramontaner sei, der, um mit dem Centrum Fühlung zu behalten, das hierarchische Jntereffe über das nationale und politische stelle. Die deutschen Bischöfe erhebt man in den Himmel, weil sie in dem angeblichen Interesse der Kirche dem Deutschen Reiche Opposition machen; nun aber der Bischof von Straßburg, der um jeden Preis Franzose sein soll, offen erklärt, er bestreite einen Vertrag zwischen zwei mächtigen Staaten nicht, nennt man das Ultramontanismus, weil, so drückt sich namentlich die Rüpublique Fran^aise aus, der Ultramontanismus davon ausgche, man habe der bestehenden Obrigkeit zu gehorchen. Möchten die Herren in Frankreich sich doch an ihre eigenen Bischöfe halten, die Roms Interesse weit über das französische stellen.
Berlin, 4. März. Die „Prov-Corresp." schreibt: Der Kaiser ist in rzolgc einer leichten Erkältung etwas heiser und hat sich deshalb die Tbeilnahme an den großeien Hoffestlichkeiten versagen müssen, doch konnte der Kaiser täg- * , c de suche anwesender fürstlicher Gäste empsangeii, sowie Vorträge regel mäßig entgegennehmen.
Münster, 2. März. Die von der „Wests. Provinzial-Ztg." mit gecheckten Berichte über die Ruhestörnngeii des Samstags findeii eine Ergän- ftuiifl burd) die Darstellung ^des ultramomanen Westfälischen Merkurs. „Zu unserer >L>tadt herrscht seit Samstag", so schreibt derselbe, „eine große Aufregung". Nachdem es bekannt geworden war, daß in der Nacht vom 27. aus ben 28. v. M. unserem hochwürdigsten Bischof die Möbel abgelwli worden waren, ccncentürte |id> die Erregung ter Bevölkerung auf den auf der.üierren- straße wohnenden Schreinermeister, von dem es hieß, daß er der Behörde bei der Forlschaffung der Möbel aus dem bischöflichen Palais bebülflich gewesen sei. Um seinerseits alles zu vermeiden, was etwa die Bevölkerung beunruhigen konnte, hatte der hochw. Bischof das tiefste Geheimniß über den oben mii- gethe,lte» Plan (der nächtlichen Pfändung) bewahrt. Deßungeacktet versammelte a'n «Mustag Abend, nachdem inzwischen der Hergang der Abholung der m, °"annt geworden war, auf der Herrenstraße allmählich eine größere wrcn)rt>ennienge, zum Theil nm ihrer Entrüstung über die erwähnte Mit- n>a»n .u"?. bks Schreiners Ausdruck zu geben; z,„n größten Theil
1lllh ,lt uur Neugierige, welche lachend und Hurrah rufend die Straße auf- thür • ®fdcn 7 Uhr wurde bereits ein Doppelposten vor der Haus-
innviniie<9*nri.neJ8 ?u.f9elleDt Das zog noch mehr Menschen an Niid manches Nied, an roa.r? lau*>- Es schwoll der Strom der Menschenmenge immer rwei Seirnt Soldaten erschien und die Straße mürbe von
• c äUr ^"butung etwaiger Eventualitäten durch einen mililärischen
Staatsbehörde auch linseres Erachtens wenig würdige" und jedenfalls durch Steigerung des Uebermutbs eines gesetzlosen Janhagels immer höchst gefährliche Verhalten. Auch „wir sind der Ansicht, daß dem Gesetze vor allem Volk Achtung verschafft werden niuß; baß allem Volk am Hellen Tage gezeigt werden muß, daß es in Preußen nur Eine letzte Instanz giebt, der sich Alle zu beugen haben: das Gesetz". Hätte die Behörde von dem Vorgänge am 12^ Februar Anlaß genommen, in ihrer neuen Auetions - Anberanmnng jenen §116 des Strafgesetzes in Erinnerung zu bringen, welchen der Ober-Bürgermeister am Louiitag anschlagen ließ, dann würden wahrscheinlich die Ruhestörungen am 28 Februar gänzlich unterblieben sein, jedenfalls fiele nicht der in aufgeregten Zeiten so überaus gefährliche Schein der Unsicherheit und Feigheit auf'die sehr befähigt und selbständig sind, "werden in ihren Aiiichauungen gründlich fol*-Cr, Sd,ei" in aufgeregten Zeiten führt,
verdorben iverbai. Bedenkt man mm. daß die ±£ bereuen gehabt! Rechts
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b€U 8ÜTflCU ^^"arzburg verliehenen Ehreickreuzes ^rdon gesper^. Bei dieser Gelegenheit fanden auch etwa 15 Verhaftungen
6 Namensveränderuna sollen Verwundungen, so weit uns bekannt geworden, nicht Statt
guädigst geruht: am 12. Febr. den Steuerausseher Johannes Schneider zu Ort und Stelle. Geaen IP Ubr an
Worms zum Brückengelderheber bei der Schiffsbrücke zu Worms zu ernennen. Straße zu säubern. Am aestriien l<U8
8. Dienstentlaffung. Se. König!. Hohen der Großherzog haben allergnä- qäuae wiederholen ru wollen Y -'0Tr
d'gst geruht: am 12. Febr. den Ober örster der Obersörstcrei Koberstadt, Georg ^rau S wurden
Bommersheim, auf sein Nachsuchen seines Dienstes zu entlasten. B PoUzeiverw^na a.. da T t *>" W der stadttsche»
9. Versetzungen in den Ruhestand. Se. Königl. Hoheit ^er Großherzog sein. Da aiich innvi'schen ^^r Wohnung nicht mehr kicher zu
haben allergnädigft geruht: am 16. Jan. den Schullehrer an der ersten Ab sammeln anfina hielt die ftnbh'frbp l /r ^errcnstraye sich wieder zu theilnng der zweiten evang. Stadtknabenschule zu Darmstadt, Georg Peter
Philippi, unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste, auf sein Nach- durch öffentliche^Dekanntmachung vern MelstE Aussckcllens v*
suchen, am 25. Jan. den Hofgarten-Ausjcher in der Hosgärtuerei Mathildenhöhe, Gefahren^ an daS PubUknm anf die
Hch. Jäger, am 28. Jan. den Forstwarten der Forstwartei Felsberg, i» b« uP*"
fordern Zwingenberg, Förster Theodor Haberkorn, auf sein Nachsuchen und in welchem Art 116 des '"l ^nrde überall angeschlagen,
unter Anerkennung seiner langjährigen treugekifieten Dienste, am 3u. Jan. den Polizeistunde vorläufig rui l0 llb? Aüeit^ frft Ermnernng gebracht unb die Schullehrer an der evang Schule zu Aepioheim, Philipp Heinrich Brann, auf kam« X» J ®',,CV ^effe
sein Nachsuchen, und am 3. Febr. den Schullehrer an der elften evang. Schule erfokt" “ krlmine Sibc“t ,rr*b^o",“r "°ch »we, Verhaftungen
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»WSÄ »8 5 shÄÄÄFWr “ einmal ausruhen kann. Der Verleger hatte dem verdienstvollen Gelehrten eine tionen^der verschiedenen Stadttbeik an'den WtA.f mm elektrische kette eigener Art verehrt, die aus goldenen und silbernen Reiche- b r tie kikunfl/vo2 «ntÄ d s Ä X "Tt
münzen bestand, und das Jubelfest des Mannes, der den chennichen und X Uud was tb-t m d e r ” u nod> gelagert
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qualificirt anerkannt zu werden, hat ui Oesterreich, wie die österreichischen Zeitungen melden, große Befriedigung erregt, well man dort die Hoffnung hegt, es werde zur Aushebung einer Facultät kommen, deren Belassung vorzugsweise durch das Motiv begrülldet wurde, daß die große Mehrzahl aus Ausländern bestehe, von denen die Stadt Vortheil habe. Während dieser Grund und die Existenz der Jesuiteii - Facultät uns nicht unmittelbar berührt, ist dies in besonderem Grade der Fall hinsichtlich des Motivs für jene Verfügung, das nicht unschwer zu erkennen ist. An der Jesuiten - Facultät in Innsbruck wird nicht bloß die Moral nach dem berüchtigteil Eompeudium von Gnry, sondern in der neuesten Zeit eine solche Theorie über das Verhältniß von Kirche und Staai vorgetragen, daß unbedingt auznnehmen ist, Studenten, welche nicht
Fräta von 9 s-llkN die Ai Mumm versti Anfang am Aiehkn, den Srobherzoglii (828)
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Hol tienflag bei jtbtimal t seien in dem ft r cten Dorfw Ü Ltämme-Ä 128 Centim 10 Mtr. LS Meter, 15 äkSnime-B _ 14,40 Gub.
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