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einem ihrer Nachoarn Denchterstatter d K t . Z. i j mer danken muß um so größer sein, als Vie Falsifikate so vorzüglich gelungen find, daß man sie alS solche

und ent,ch»eden: ^Mer Hann> e alt Bett doch!- Was war zu bei oberflächlicher Betrachtung, ja selbst bei nicht ganz erschöpfender Untersuchung kaum zu er-

mer welle fei Ge.chenk vum Äa |er ton, m« d kennen vermag, und dem Publikum ist eine verjchärftere Aufmerksamkeit um so dringender zu

en? Wir hielten uns der guten Alten' bestes Pf 9 & bekannten empfehlen, als die Fälscher noch nicht entdeckt sind und daher von der König!. StaatSschulden-

Berlin, 29. Mai. ^Jr^ Tilgungskaffe noch kein Ersatz geleistet wird. Ein derVoff. Zig." vorliegender gefälschter

anNotrc-Dame de Pans" schildert, besinbct sich in unserer Mctr^ole in der Pa^peu , » i n w » » Serie IX., Fol. 178, Lit. B., Nr. 889641, und ist die«

von

sie kurz und entschieden:

Temperatur in (Sießcn, Mai 1874:

»<z«r °°n Wen für den «IJ«, ÄÄ MtutÄ

cz 'Folge einer Ministerial-Entschließung wurden zwei Stu den- Stellengesuche, Familiennacbrichten u. f. w. als besonders zuverlässig zu empfehlen.

daß legt

1,5 R.

7,91

10,29

22 3

2*49 Par. Zoü,

1,97

Hausgebrauch bestimmt war, beraubt. Würzburg, 29. Mai. I"

mach-'»?'" W>r"h7-»7n ünTi« guten Sitten b-st-ns empfohlen und -

" .. . . .... . iC.-...« Qt-t (Tnitnhvvkrtf" Iihn 9*>ictor

(E i n g e s a n d t.)

An die Bürger der Landgemeinden. Es wird schon vielen bekannt sein, daß die Müller einen Verband mit dem NamenLahnthalmüllerverband" gegründet haben. Der­selbe hat nun einstimmig beschlossen, vom 1. September d. I. an nicht unter 20 Proeent zu mahlen. Dieser bevorstehenden Erhöhung ist leicht mit sicherer Medicin vorzubeugen, wenn man Gesellschaft-- oder Gemeindemühlen errichtet und wo gelegentliche Wasiermühlen nicht zu haben sind, alsdann durch Dampfmühlen ersetzt.

niederste mittlere Mittel früherer Jahre höchste..................

Niederschlag: an 15 Tagen

im Mittel früherer Jahre an 14 Tagen: . .

522) Das Annoncen - Büreau von Rudolph Mosse, vertreten durch B.

~ . 7 "... T '. L. i, ist für die Beförderung von

Inseraten jeden Inhalts, als Empfehlungsanzeigen, Kauf- und Verkaufgesuche,

Tagen

beging, uav jeoesniaidieser Tage unsere durch einen «... fc1? veranlaßten Bemühungen, um wiederum einem Jubelpaare gefällig zu jein,

#lTr9unb.&Vi »tr on,db,n «-Huf- Erlangung euug« W

. O , vorliegender gefälschter

Fünfthalerschein trägt an Zistern: Serie IX., Fol. 178, Lit. B., Nr. 889641, und ist die« Fabrikat besonders daran kenntlich, daß die UmschriftFUENF THALER, welche auf den echten Scheinen hellblau gehalten ist, bei den Falsifikaten auf ter Durchsicht ganz schwarzblau erscheint ; sodann zeigt sich der, zur Namensunterjchrift des ausfertigenden Beamten dienende, auf den echten Exemplaren ganz fein guillochirte Grund bei der Nachbildung, die nicht wie das Original durch Kupferstich, sondern durch Lithographie hergestellt ist, wie ein grobes Gewebe, und endlich hat der zur Rechten befindliche Engel auf seinem großen Zehen bei den Falsifikaten einen länglichen, bei Den echten Scheinen einen breiteren Nagel.

Arnsberg, 26. Mai. Der Wests. Merk, berichtet: Am Samstage wurden bei Messinghausen zwei Kinder, ein Knabe und ein Mädchen, welche auf dem Schienenstrange spielten, von einer Lokomotive überfahren und gelobtet. Kurz zuvor noch waren dic beiden Kleinen vor gleichem Unglücke durch Bremsen und Zurufen des Heizers eines passirenden Güterzuges glücklich

von"dem"die^mesite^Berli^^noch^keine^KennUn^ß'haben'düVften.' "ÄUmorgendlich entsteigen den Kelleranvölbei? der Häuser in dieser Allee dunkle Gestalten, um sich in die Siadt zu begeben KSSSBs&Wttms mto äs Ä' X. »x:,* ^»ÄÖÄiS Unterhalt zu beschaffen. Zu g ,< 2Birtben ab. Die von denselben geborgten Leier- zeuge bei Seite und rechnen zuerst m ihren Wlrthen av. ' l. Futter; ein Affe

Äfu2« ^©gV; ein altes Spiel Karten 1 Sgr und sohat jedes seinen

<« *^.a W der über diesem Keller.befindliche

Kaufladen «dient als Vereinsort. Hier wird gespielt, gegessen und getrunken, doch stört hierbei ^e ein laut geführter Wortwechsel das allgemeine Vergnügen, wie denn auch überhaupt die Volizei welche di-se Leute scharf überwacht, bisher noch nie zu einem Einschreiten Anlaß gffun- ben bat Die Wirthe biefer Fremben, welche ihnen Wohnung, frühstück und Abendbrod geben mb fie gleichzeitig mit den Erwerbsgegenständen auätiiften, sind ebenfalls JtaU-mr, "->4- h'" schon iabrelanq vorniciliren und zu vermögenden Leuten geworden stnd. (®crl- )

* * Die Stadt La Chiniba in Bolivia war am 18. April der Schauplatz eines blutigen Bindiien Nach den Berichten der neuesten westindischen Post war der Hergang X «S Männer lagen während der Nacht in einer Schlucht auf der

Lauer Dei Tagesanbruch, als d.e Einwohner von La Chiniba noch schlummerten, betraten sie die Stadt unb plünderten die Häuser, indem sie alle, die sich ihnen^wibersetzten, ohne Unterschied niederschossen Aber ein braver Patriot aus einer benachbarten ötaDt , der von dem Angriffe Kunde erhielt, sammelte eine Schaar von 16 Freiwilligen und eilte der bedrängten Stadt zu Hülfe Er an dort gegen Mittag an. Die Räuber, auf ihre numerische Ueberlegenheit zah- Und griffen die Freiwilligen an, zogen aber den Kurzem, nachdem ihrer 13 gelobtet, 8 verwun­det und 10 zu Gefangenen gemacht waren. Auf Seiten ber Freiw ll.gen war der Verlust nur aering Der^ Hauptmann der Banditen, Fernando Zarale, der die Flucht ergriff, wurde ver­folgt,^ gefangen und nach der Stadt zurückgebrachl, wo ihn die wuthende Bevölkerung lynchte. Seitdem sind noch mehr Mitglieder ber Räuberbanbe eingefangen worden.

» Wie ai'S Straßburg gischrieben wird, hat in Wittelsheim wieder em Art Wunder poli­tisch-religiösen Inhalts stattgefunden. Das vom Himmel erkoreneGefast ^er Offenbarung war wieder rin kleines Mädchen und zwar eine Gänsemadchen. Dasselbe wurde auf der Weide vomSchwindel befallen, legte sich hin und schloß die Augen. Kaum hatte es die Augen ge­schlossen so verbreitete sich um es eine blendende Helle und es sah bm heUigen Vater m Rom auf seinem Throne sitzend. Bald darauf erblickte die Schläferin den Mac Mahon, welcher sich dem hl. Later demüthig näherte, aber der letztere machte keine Miene, den Ankömmling zu em­pfangen und Mac Mahon verschwand wieder, wie er gekommen. Da erschien der kaiserliche Prinz Napoleon, der Papst sah ihn wehmüthig an, blieb aber regungslos und stumm. Wie m einem gu^eingerichteten Guckkasten bewegten sich die Bilder. Als der

stellte sich Graf Chambord vor dem Thron ein, Die Umgebung wurde noch Heller, als sie Usher gewesen Der Pontifex streckte seine Hände aus, und nachdem er den aus den Kmeen liegenden Prätendenten gesegnet, hob er ihn auf und küßte ihn. Die Worte welche derPapst ge prochen konnte das Mädchen nicht verstehen, denn wahncheinlich sprach er lateinisch^ Auf dieses hin erwachte das Mädchen, der Schwindel war vorüber oder vielmehr der rechte Schwindel begann setzt erst unb ein Mülllhauser Bürger, welcher in dem Wittelsheun benachbarten Rlck)lller Zweifel äußerte/ ob es sich beiden Erzählungen des Mädchens wirklich um eine wunderbare Offenbarung handle, entging nur durch feierlichen Widerruf dieser Zweifel den ihm von Seiten der fanatifm ten Bevölkerung drohenden Prügeln. - Es ist in der That erfreulich *

die bimmlischen Heerschaaren seil einiger Zeit vorwiegend mH der hohen Politik beschaf igen.

(Eine gute Versorgung.) New-Yorker Zeitungen berichten über den Proeeß einer Dame, die, nachdem sie von ihrem ersten Manne geschieden worden uno WW ton 672 Dollars zugesprocken erhalten Halle, wieder heiralhele und abermals eine Scheid ng erzielte, diesmal nut 3OOO Dollars Alimenten per annmn. Als sie sich zum dritten Male ver- beiratbetc, weigerte sich der zweite Mann die Alimente weiter zu zahlen, aber das Gericht ent­schied gegen ihn, da das Sckeidungsbeerel ihr gestaltete sich wieder zu verheirathem

9®in weiser Richter in Missouri, hat gelegentlich eines Verleumdungsprocefics ent^ ein Frauenzimmer nicht eheralte Jungfer" ist, als bis fie das 3d. Lebenswahr zuruckge- hat.

Gegensätze-

Ein Kehl', die nicht trinkt, etn Glas, das nicht klingt, Und ein' Mund, der nicht lacht und nicht küßt und nicht smgt, Und ein Äug', das nie weint unb ein Herz, das Nichts liebt, Sind Dinge wie s trauriger keine wohl gibt.

Dochne Liebe, die schweigt, und ein Lied das recht schallt. Und ein Wein nicht zu jung, eine Maid nicht zu alt, Und ein Mund nicht zu groß, unb ein Glas nicht zu Hem, Was kann da wohl Herz'ger« und lieberes sein?

Wetzlar 22 Mai. Ein Knabe aus Naunheim, der die hiesige höhere Bürgerschule be­sucht, wurde gestern früh auf dem Wege von Naunheim nach Niedergirmes von einem ihm un- ! ' ' . 3 , ......__9 utr fllnfrUnftHnn bnn Geacnstfinden tut Den

.ilD.nb,lt max ten 6i)«ntaq inner goloenen Hochzeit ten^erbincungen der hiesigen Hochichule, das KorpsNaffovia" und die LandsmannschaftW

treu jummmen durchs 2el»n gern b l , 6^ ^el,ualen earia-, wegen eine« im vergangenen Jahre in einer hiesigen Gartcnwirthschaftveranlagten argen

UnC l,6,imalI..3,leier Taoc untere ourw einen und/Nauf-Kpcesses auf ein Jahr fuspendirt (Schw. M.)

Falsche preußische Cassenscheine. Eine beträchtliche Anzahl falscher Preu­

ßischer Caffcn-Anweisungen ä 5 Thlr., von der bekannten, blaugeränderten Sone de dato 1856, ist seit einiger Zeit in Circulation gekommen. Die Vorsicht bei Annahme von Fünfthalerscheinen

bewahrt geblieben.

Aus Petersburg, 24. Mai, wird dem Hamb. Corr, geschrieben:Die Geschichte von dem kostbaren Heiligenbilde, das der Großfürstin Konstantin durch ihren ungeratenen ältesten Sohn entwendet unb durch den Ober-Polizeimeister wieder beschafft worden, ist leider war und nur ein Bruchstück aus der traurigen Historie dieses seit lange als unverbesserlich bekannten kaiserlichen Neffen. Schon vor anderthalb Jahren machte dieser Prinz wiederholt von sich reden: seine Gewohnheit, sich in Lokalitäten der zweifelhaftesten Art umherzutreiben unb ben Don Juan zu spielen, hatte ihm bamals einen Raushandel mit ben Clowns bes Circus Sala- monski unb schließlich ein abgerissenes Ohr eingetragen. Um diese üblen Streiche vergessen zu machen, nahm Nikolai Konstantinowitsch im vorigen Sommer auf höheren Wink an ber Expe­dition nach Khiwa Theil, obgleich alle Well wußte, baß ber junge Herr sich nichts weniger als ausgezeichnet, fonbern auf Officiere unb Soldaten einen gleich üblen Eindruck gemacht hatte (während die letzteren vor Durst verschmachteten, nahm ber Großfürst täglich ein Bad, zu wel­chem das Wasser aus den halb entleerten Brunnen herbeigeschafft werden mußte) unb kehrte, mit dem Georgen - Orbcn geschmückt, alS rehabilitcr Sproß des Kaiserhauses zurück. Wenige Wochen später erzählte man in ber Stabt, Se. kaiserliche Hoheit sei in bem englischen Club geohrfeigt worden jetzt ist der unglückliche junge Mann so lief gesunken, baß ber Kaiser ihn für wahnsinnig erklären mußte, um (wie Sc. Majestät gelegentlich ihrer Abreise selbst auf dem Bahnhöfe gejagt Hal)die Ehre ber Familie zu retten."

Der finnlänbische Corresvonbent ber russischen St. Petersb. Ztg. erzählt folgenben Fall körperlicher Züchtigung in Finnlanb, besten Augenzeuge er war. «ngebunben an einen Schanbpfahl auf freiem Felde stand, nackt bis an die Hüfte, ein junger Mann, neben ihm ein Beamter mit blankem Säbel unb ein Henker, letzterer bem Anscheine nach ein Zigeuner. An­geklagter, beschuldigt, ein Pferd im Werthe von 25 Rubeln gestohlen zu haben, erhielt 120 Hiebe mit V/2 Arschin langen Birkenreiscrn, deren ber Henker ein ganzes Bünbel vorräthia hielt; bie empörende Scene war von einer schaulustigen Menge umgeben. Es ist dies auch noch eine von ben Eigenlhümlichkeiten Finnlanbs unb hängt mit dessen mittelalterlicher Gesetz­gebung zusammen, während Rußland in ben letzten 15 Jahren gerade auf diesem Gebiete große Reformen aufzuweisen hat. _________ __

Literarisches.

Die Allgemeine Illustrirte Industrie- und Kunft-Zcitung von Dr. Ferb. Springmühl enthält in ihren neusten Nummern 22, 23 unb 24 u. a. folg, interessante Illustrationen unb Artikel: Die Schlacht am Granikus, Gemälde v Lebrun. Bas-relief aus Terra-Cetta. Milton Schild v Elkington & Co. in Birmingham. Ein guter Trunk, Gemälde v. Ed. Grützen. Schach-Tisch aus Gold. Trinkform in vergoldetem Silber. Marals Ermordung, v. P. Brandy. Morgen und Abend, Teller in getriebenem Silber. Bad Tünach im württembergischen Schwarzwalde. Löschung eines Brandes, mittelst der Patent-Handspritze. Tiegeldruck- Accidenzmaschinc. Knopfloch - Nähmaschine. Flachs- bcarbeilungs - Maschinen. Petroleum - Metern. Ein Wort über die weiblichen Erziehungs- Anstalten in Buxland. Die Maler des 17. Jahrhunderts. Die Patricier und Plebejer des alten Rom. Emopa s schwimmende Paläste. Dic Grundsätze der Anordnung der industriellen Arbeit. Die Naphlhaproduction im Kaukasus. Die Scehundjagd im Weißen- und im Eismeer. Deutsche Seemannsschule in Hamburg. Feuilleton. Kleine Mit« theilungeM_______________________

Allgemeiner Anzeiger.

Bekanntmachung.

Die Communalsteuern pro 1^74 können an den Zahltagen Dienstag, Donnerstag und Samstag zur hie­sigen Stadlkaffe bezahlt werden.

Gießen, den 28. Mai 1874. Der Stadt-Rentmeister:

(2672) Enders.

Versteigerungen.

Z Samstag den 6. l. M-,

£5 Nachmittags 2 Uhr, sollen in Oswald's Garten eine größere Parthie Cementfässer, mehrere alte Schul­bänke, sowie sonstige abgängige Baumate­rialien, versteigert werden

Gießen, den 4. Juni 1874.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Bogt.

Jeilgebotenes.

MineiMhi asser-IKandlung

[2133

Carlabader Salz, Emser Pastillen, künatl. Soda- und Selterswasser.

Apollinarisbrunnen,

Garlsbader Muhl- u. Schloßbrunnen, Gmser Steffel: und Kränchenbrunnen, Hackinger, Fricdrichshaller Bitterwaffer, »omburger Elisabethcnbrunnen, Kissinger Rakoczy, Ludwigsbrunnen,

Marienbader Kreuzbrunnen, Ofener Bitterwaffer (Hunyadi Janoi). Salzhäuser, Salzschlirfer, t

Schwalbacher Stahl- u. Wembrunnen, Sckwalheimer, Selterser (Naffau), Wildunger.

bestens empfehlen.

] I. A Busch Söhne

Zur gefl. Beachtung!

Baumwollene Damen - und Kinderstrümpfe von ächt engl. Baumwolle, glatt und gerippt, so­wie alle Sorten wollene Strümpfe, werden durch unsere Strickmaschinen auf das Schönste, wie mit der Hand gestrickt, angefertigt. Des­gleichen Strümpfe zum Anstricken sofort besorgt. Von baumwollenen und wollenen Garnen halten wir stets großes Lager, welches wir

Aecht kölnischesWasser

von Jean Maria Farina.

Meine Niederlaae davon in der Expedition des Gießener Anzeigers einpfehle ich

von

EMIL FISCHBACH

empfiehlt nachverzeichnete Sorten in stets frischer Füllung: