Einzelbild herunterladen

JtllfiCIL

eöc"i ferne gol;

rechts, der unter der Negierung des Kaiser Wilhelm thatsächlich nicht eintreten

kann und wird.

Paris, 31. Marz.

Aus Marseille, 30. März, wird berichtet:

datirtes Präfectorial-Decret hebt den hiesigen Gemeinderath auf und setzt an

Eerrauo Krnpp'sche Kanonen unter der Bedingung zugesandt, daß er einem

Waffen an die Carlisten zu liefern. Die legitimistischeAssemblee

, un-

leiftü^e oder ob sie preußischen Befehlen gehorche.

TWteit, indem sie die Departements Niederschlagen und dem Herzen das Blut

nun doch Eigenthum wiederbringen und endlich

Wimrds halten gleichen Schritt mit den Selbstmorden. Beide sind sehr zahl­reich und man hat nach und nach schon die Gewohnheit verloren, dergleichen Vorkommnisse einzuregistriren."

LZ-raiifchteS

Eine Klage aus dem Elsaß.

Gcneral-Gouverneur Chanzy, um die radicalen Blätter, welche heftige Angriffe MN die Natioual-Versammlung und die Regierung richteten, zu zügeln, die Provinz in Belagerungszustand erklärt habe

dnicklich hinzu, daß täglich preußische Officiere mit Soldaten im Lager Ser- rono'5 ankommen.

Paris, 1. April. Die Regierung hat den Waffenfabriken von Tarbes

wird er doch gesetzliche Kraft erlangen." Frankreich.

Aus Algier wird telegraphisch gemeldet, daß der

Juchen der iat, oder abgebn die wenig nner erspart iw Bundesstaaten, uii ii dieser Richiimz irjdiimt, um ta -Abgeordnete fit wie die letzten t)en, M er nun i die LMaB LMchenM . den ErschMp -r Abg. Wdn esührt, kann m assen.

mngsblatt NU?

jung der evangtK

Der Gerneinderath von Versailles wurde aufgelöst, weil er sich ent schieden geweigert, 27,000 Francs für geistliche Wohlthätigkeits - Anstalten zu billigem

Der beigeordnete Bürgermeister von Ajaccio ist wegen Theilnahme an k Chiselhurster Wallfahrt abgesetzt worden.

Paris, 1. April. Thiers geht es bedeutend besser und er empfängt meder feine Freunde. Der greife Staatsmann ist tief betrübt durch den Aus- jang der Debatte über die Forts von Paris. Sehr ironisch sprach sich Thiers -Her die Rechte aus, die nicht wolle, daß Paris die Hauptstadt sei, es aber [Uin Hauptwiderstands-Punkt zu machen die Absicht habe. Eine Verteidigung MN Paris, wie man sie beabsichtige, ist Thiers zufolge übrigens ganz nutzlos, M, wie er bestimmt wissen will, die Deutschen nicht ein zweites Mal Paris

gen unterworfen; .der unterlassener Preisen aus die

lamationsgrüntei

der Industrie eingeladen werden sollen.

Dem republikanischenProgres du Var" ist der Straßenverkauf ent- Mn. Die Zahl republikanischer Blätter, gegen welche diese Maßregel noch

ef,nb P, »erlie#

Miieiben." Für die französischen Finanzen hält Thiers die militärischen t r._i_ y.

@ane für unheilvoll. Die Summen, die man dazu gebrauche, überstiegen In-und Auslandes. Jnsertionslarife (Zeitungskataloge) werden gratis versandt.

nicht getroffen worden, ist gering.

DasUnivers" faselt, die preußische Regierung habe dem Marschall

Die Annoncen ^Expedition von Th. Dietrich in Frankfurt n. M., Steinweg Nr. 7, übernimmt die prompteste und billigste Besorgung von Annoncen in sämmtliche Zeitungen des

lmlagen zur N üben des Krtlskii

pwißischen Prinzen in Spanien zum Throne verhelfe. Es fügt noch aus-

Ein vom heutigen Tage

-essen Stelle eine Commission von 36 Mitgliedern."

Die Corresp.Havas" berichtet:Die Verhaftungen von Com-

(Eingesandt.)

Wie un« aus zuverlässiger Quelle mitgetheilt wird, steht uns in den nächsten Tagen ein sehr seltener Genuß bevor, da es Herrn Kapellmeister Krausse gelungen ist, Großherzogliche Kammersängerin Frau Louise Jaide aus Darmstadt, welche bei uns noch in sehr gutem An­denken steht, für das von ihm am 14. April in Aussicht genommene große Concert im Club- Saale zu gewinnen. Außer den Vorträgen der Frau Jaide werden uns von Seiten hiesiger RegimentSkapelleSchöpfungen" von Mendelssohn, Schubert und ganz besonders Beethoven s 0-Moll-Symphonie, eines seiner größten Werke, vorgeführt werden, worauf wir ein Musik, und Kunft-liebendes Publikum im Voraus aufmerksam machen.

* * Zu Anfang dieser Wocke spazierten zwei ältere Mädchen den SelterSweg hinauf, die eine sehr animute Unterhaltung über eine eben stattgefundene Schulvrüfung führten. Im Laufe der Discusfion meinte nun die eine der beiden:Ach es war ja alles recht schön und die Leistungen der Schüler vollkommen. Wenn ich aber daran denke, daß diese vornebmen Kinder neben den gewöhnlichen Bürgerskinder in einer Klasse nebeneinander sitzen sollen, so ist mir der Gedanke ganz schrecklich." Man sollte cS nicht für gut möglich halten, daß von Sciren solcher Damen, wie die eben berührten, eine solche Unterredung geführt werden könnte.

. ju belagern die Absicht haben.Wir sind so sehr" meint Thiers -an 'ck Guillotine gewöhnt, daß wir nicht begreifen können, daß der Scharfrichter

die Adern offnen kann, um den Tod zu geben. Die Deutschen werden Widerstand Frankreichs nicht mehr dadurch niederwerfen, daß sie sich Paris,! ')ch dessen Kopf oder Herz ist, bemächtigen, sondern sie werden denselben

jenen fcjieW bei evangelish Der von ne»** egterung M ® , daß *

gut SSe

n' so Ni «an JA'.

Rom, 31. Marz. Daß auch der Papst dem Könige von Italien zu dessen Jubiläum Glück gewünscht in der Erwiederung der gleichen Aufmerk­samkeit Victor Emannel's vor einigen Jahren, wird hier und da erzählt, scheint aber nicht wahr zn sein. Dagegen hat der Canonicns der Mailänder Metropolitan-Kirche, Caplan des Jerusalemiter-Ordens und Honorar-Almosenier des Königs, Msgr. Calvi, Sr. Majestät nachstehendes Telegramm geschickt: Am Tage, welchen Gott erschuf, an welchem ganz Italien dem Könige, welcher es gemacht hat, huldigt, erfleht der Mailänder Clerus, der, wie er im Jahre 1859 der Erste war, Keinem nachsteht in Dankbarkeit und Gehorsam, von Neuem die Segnungen des Herrn für Ew. Majestät." Das ist sehr muthig, wenn man bedenkt, wie streng es dem italienischen Clerus seit dem Jahre 1859 verboten ist, Italien zu segnen. Msgr. Calvi dürfte in der Folge nicht ohne

neigt, so ist damit noch nicht ausgesprochen, daß nun auch der Reichskanzler «schon jetzt die Gelder, welche man zur Verfügung habe, und da die Ausaabetr sich sofort wieder mit Regierungs-Geschäften befassen könne und werde. Die bedeutend höher sein würden, als sie in den Voranschlägen angegeben seien so Aerzte, welche den Krankheitszustand des Fürsten kennen und denselben mit werde man genöthigt sein, neue Anleihen zu machen, was Viele'vielleicht auch Aufmerksamkeit verfolgt haben, verhehlen sich durchaus nicht den wahren Cha- wünschten, weil dabei Geld zu verdienen sei.

rafter desselben. Man weiß, daß derartige Zustände, wenn sie erst einmal in

einem'per Platz gegriffen haben und nicht eine höchst sorgfältige Behand-

1

»7"W- [S

KJ*

lung und die größte geistige Ruhe des Kranken beobachtet wird, in immer für gtren Zwischenräumen und immer heftigerem Maße auftreten, und daß sie schließlich nicht selten mit einem Nerven- und Lungenschlag enden. Aerztlicher- seits ist denn auch dem Fürsten, wie wir hören, die größte geistige Ruhe und Fernhalten von jeder irgendwie nur aufregenden Thätigkeit strengstens empfoh­len worden; und dem Reichskanzler nahestehende Kreise haben sich schon mit dem Gedanken gefaßt gemacht, daß der Fürst gezwungen werden wird, wenn nicht ganz, so doch vorläufig auf längere Zeit von seinen amtlichen Functionen zurückzntreten. Diese Ansicht hat auch bereits in weitere Kreise Eingang ge^ funben unb hier unb ba hört man schon bie Frage ventiliren, wenn dieser eventuelle F ll plötzlich eintreten sollte, wer soll bann an bie Spitze ber Neichs- venvaltung treten ? Daß biefe Eventualität gewissen Kreisen, in benen man _

mit Vorliebe ja schon immer den Namen des Generals v. Manteuffel als den- Anfechtungen bleiben, jenigen des Nachfolgers des Reichskanzlers genannt hat, willkommen käme, be- c n

darf gar keiner Frage; ebenso wenig aber kann man annehmen, daß unter . _ opuiiu IL

Kaiser Wilhelm dieser General wirklich an die Spitze der Reichsverwaltung Madrid, 3t. März. Der Zustand des schwer Verwundeten Generals treten werde. Herr v. Manteuffel hat ja unbestritten seine Verdienste um den Primo be Rivera ist bedenklich. Aus Seiten ber Carlisten ist Ollo gefallen, Staat, die er sich namentlich in der Stellung eines Chef des Mllitär-Cabinets Nadica schwer verwundet. 15,000 Mann Verstärkung gehen nach dem Nor- ,einer Zeit erworben; ihn aber zum Reichskanzler zu machen, würde nichts an- den ab. Man glaubt, daß ber Angriff auf San Pebro Abanto heute ober deres heißen, als ein entschiedener Wechsel in dem System von links nach morgen stattfinden wird.

' - - ..........." " Santander, 1. April. Marschall Serrano sagt in einem Brief, er

........... ...... wolle Bilbao entsetzen, gelte es Tob ober Leben. Die Aufregung in Mabrid

Die französischen Franctireurs, welche ben Fuhrmann Fritz aus Win- ist ungeheuer. Die Verluste ber Republikaner, 27. März, werben auf mmbe- terburg bei Pfalzburg ermorbet hatten, würben bekanntlich freigesprochen. Jetzt slens 300 Tobte und 1290 Verwundete geschätzt. Carlistische Depeschen ver­hak bie französische Regierung ben Hinterbliebenen bes Ermordeten eine Ent- sichern, bie Verluste ber Armee Serrano's beliefen sich auf 6000 Mann, wo- schäbigung von 8(100 Francs bewilligt. üon ^500 Mann Gefangene, bie eigenen Verluste auf 1500 Mann.

Posen, 1. April. Der Erzbischof Lebochowski unb ber Domherr unb ------------ ---

Oificial Wojczewski würben vom Kreisgerichte heute wegen gesetzwidriger An­stellung von Geistlichen in contumaciam ersterer zu 1000, letzterer zu 200 Tha ler Geldbuße oder scchrmonatlicher Gefängnißstrase verurtheilt. Ei ist b-k->nnt, d-ß bie Industrie und der Hundei im Eliuß eine sehr bedeutende Nulle

pi n spielen; man hat auch in den Zeitungen schon hcrvorgehoben, welche Jndustrieen durch die

UCIlLirClCQ. Trennung von Frankreich und die Vereinigung mit Deutschland verloren und welche gewonnen

31 Marr Das Wiener Taabl " sckreibt - ^n ber ©ihuna «bCn- ?? auch schon gesagt worden, daß, wenn Industrie und Handel hier durch die no <ICn z L 1 49 8c a, JcTJ L l o L a a 3 Dnnexwn gehoben werden konnten, die Bewohner bald für das neue Vaterland gewonnen sein

vom 28. b. mürbe ber Antrag auf Ausschließung des Jesuitenordens aus Oester- würden. Was aber weniger in Deutschland bekannt und öffentlich in den Zeitungsblattcrn noch reich vor das Haus gebracht. Die jüngst stattgehabte Abstimmung lastet wie nicht ausgesprochen ist, das ist die allgemeine Klage der elsässischen Industrie über den Verkehr eilt Gewissensvorwurf auf den Gemüthern. Die Meinung darf nicht bestehen, ^'^^^^land. So leicht und angenehm, so fest und sicher.der Handel mit Frankreich war, -iz ob dos österreichische Abgeordnetechaus sich in her 3efuitenfra8<= inbiffexent

verhalte Man fand kein anderes Mittel, als ben erwähnten Antrag auf diese kommt in einen Ruf, der Deutschland nicht zur Ehre gereicht. Al- Beleg dieser Aussage Verbannung ber Jesuiten aus Oesterreich. Mag ber Antrag auch fallen; er liegen hier verbürgte Thatsachen vor, die fort und fort sich wiederholen: eingegangene Verträge ber Partei geworben, eine neue Session wirb ihn werden Nicht gehalten. Wenn ein sranzöstsches Handelshaus bei einem Fabrikanten Bestellung ------- H . / giebt, so werden die Preise, Zahlungsbedingungen und Lieferungsepoche (Preis, Sconto und Ziel)

festgesetzt und die Bedingungen werden pünktlich, ehrenhaft eingehalten, beiderseits, unter allen Verhältnisten, ob während der Zeit ber Ausführung des Vertrags die Preise der Maaren steigen oder fallen. Wenn in Deutschland ein Handelshaus bei einem Fabrikanten Bestellung giebt, so werden auch die Zahlung--, Lieferungs-Bedingungen und Preise festgcstellt, aber webe dem Fabrikanten, wenn er die Anfertigung der Waare schon unternommen, seine Rohstoffe gezahlt hat und die Preise der bestellten Maaren fallen, oder auch, wenn sein Kunde Mittel und Wege findet, sie sich billiger anderswo zu verschaffen, dann kommen die unangenehmsten, wider­wärtigsten Verhandlungen. Unter den nichtigsten Vorwänden sucht der deutsche Kunde seine Verpflichtungen abzuschütteln, den Vertrag rückgängig zu machen; ja, wenn er die Waarm schon empfangen, schickt er sie einfach zurück mit ber Erklärung; daß er dieselben nicht annehme, unter irgend einem elenden Vorwande. Oder auch, wenn er die Maaren angenommen unb es kommt daS Ziel, wo er zahlen soll, so überschreitet er dieses Ziel 1, 2, 3, 4, 5 Monate, und wieder führt dies zu Erörterungen der peinlichsten Art. Kommt endlich die Zahlung an, so bestedt sie aus Gelb auS aller Herren Länder und sogar aus Coupon-, anstatt au- dem stipu- lirten preußischen Courant. Diese Zahlung kommt unfrankirt, was man hier auch nicht gewohnt war. Endlich kommen bei der Anschaffung noch Kürzungen zum Vorschein, wie Verweigerung der Transportauslagen, der Verpackung, Abzüge für Decorte, die wieder zu einem ärgerlichen Briefaustausch Anlaß geben. Wohl giebt es ehrenhafte Ausnahmen, aber die größere Anzahl der Handelshäuser in Deutschland läßt sich ein solches Verfahren zu Schulden kommen und vermehrt dadurch in der elsässischen Jndustriewelt die Unzufriedenheit mit Deutschland in einer Weise, der vielleicht nicht genug Rechnung getragen wird. Man versetze sich in die Lage der Fabrikanten; man hat ihnen wohl gerathen, zu klagen; da- ist aber auch schwierig, besonders in einem Augenblicke, wo die Geschäfte schlecht genug gehen und der Fabrikant keine Kunden verlieren darf auch wäre des Klagens kein Ende. Möchte dieser Bericht ernste- Nachdenken erwecken über einen Uebelstand, den zu beseitigen im Jntereffe Deutschlands liegt. Denn es ist bekannt, daß ein leichter Handelsverkehr den Reichthum eines Landes fördert, und wenn Frank­reich durch seine Lage, sein Klima ein reiches Land ist, so trägt doch auch sein Handel sehr wesentlich zu seinen reichen Hülfsquellen bei. Wir dürfen wohl auch von Deutschland sagen, baß sein Handel blüht und gewiß auch unser Vaterland bereichert; aber er würde blühcnber, größer, geachteter dastehen, wenn er die Sicherheit böte wie der französische Handel. Und man gebe sich keinen Illusionen hin: denn genaue Erkundigungen haben mich überzeugt, daß bei den Industriellen der Schweiz dieselben Klagen über den Handel mit Deutschland herrschen.

Wir Deutsche haben sonst wohl gern Fremdes uns angeeignet und namentlich dem Franzmann Manche- nachgeahmt, nehmen wir jetzt von ihm sein Verfahren im Handel; er copirt unser Heereswesen, nehmen wir friedlich seine Exactitude von ihm. Ein französisches Sprüchwort sagt:Qui paie ses dettes senrichit, und ein andere-:De bons comptes font de bons arnis. Es liegt mehr in diesen einfachen Worten, al- beim ersten Anblick scheinen möchte; ähnliche Grundsätze sollten wir bei uns einführen. Denn daß unter den angeführten Verhältniffen die sprüchwörtlich gewordene deutsche Ehrlichkeit schleckt wegkommt, ja, Gegenstand des beißenden Wrtze- der Elsässer wird, versteht sich von selbst Kühn unsere Fehler aufdecken, ie öffentlich machen, damit Jeder, der für die Abhülfe etwas tbun kann, e- thue, das ist doch wohl der Weg, sie zu bekämpfen, und der beste Weg unseres wahren Fortschrittes.

bald, die für v

Noranschlaq Paris, 1. April. Die Union Röpublicaine (rabicaler Verein) hat neu- (ii beschlossen, ein Manifest zu erlassen. Während seines Aufenthalts in Paris empfängt Mac Mahvn Montags unb Donnerstags; er gibt außerbern Cvncerte uni dramatische Soirseu, zu denen hervorragende Vertreter des Handels und

lSscyup u'-id

ils alle bis . iwboten, Waffen an die Carlisten zu liefern. Die legitimistischeAsset sich iu , * ।jA, Mionale" fragt, ob die Regierung Don Alfonso, den Sohn Jsabellen's 30 M fur 9 ieislüke oder ob sie preußischen Befehlen gehorche.

w\^.. l

Abling vor ;

roBi untet[*| !Bn Ne3j| Arminen.