Alle»
Geld«
Wen
Th
LZ erwischtes.
des Bürgers und dahier, alt 55 I. in Alt Buseck und T., gestorben den
lirhtsseo Oldenburg Biytro
Rarttemb.
Fnnkfuri
>biau
in
Ti
k Ludwb do. do.
do.
Wir wollen hoffen, daß, wenn wieder einmal in den Mauern Gießens ein solche- fieft gefe,eTt imö bte verehrten Herren des Damen-Eomitv'S bi» dabin Alberti s Sompl menttrbuch des,er stud,rt haben, welche« wünscht $, n t estdame
Lokal-Notiz.
Gießen, 1. August. In Verfolg unserer gestrigen Localnotiz betr. schnellen Fahrens eincS btc|igen Hausknechts, werden wir berichtigt, daß demselben an. dem betr. Vorfall keine Schuld beizumcsscn sei, da derselbe auf^dcm Kreuz gerade langsam gefahren bat.
Vereinter verstellt) und dem katholischen Volk Italiens" (worunter man die italienischen Papst-Enthusiasten versteht), um auf diesem Wege engen Aueiuaii- derschließens und gegenseitiger Uebertreibung gegen die verschiedenen „antichristlichen Elemente in Deutschland und Italien die Schlachten des Herrn zu schla gen." Ein solcher Plan ist leichter zu fassen, als glücklicher Weife gegen den Frieden der beiden Staaten ausznführen Diese Erfahrung wird Rom und seinen Römern im Deutschen Reiche wohl nicht erspart bleiben.
(Ou. Ztg.)
Berlin, 30. Juli. Das Fuldaer Jesuitenblatt, ,Fuld. Ztg"", kann die Thatsache, daß in feiner Druckerei Circulare resp. Aufforderungen zu Geld sammlungen für Don Carlos hergestellt seien, nicht läugnen und behauptet ausweichend nur, „daß in Fulda noch kein Groschen für diesen Zweck gesammelt worden sei, so sehr es auch zu wünschen sei, daß den Sympathieen für den Prätendenten durch Liebesgaben Ausdruck verliehen werde." Es bestätigt dies nur die Thatsache, daß deutsche Pfaffen für die Mörder unserer Landsleute betteln gehen. (Post)
Berlin, 31. Juli. Das Obertribunal hat, wie wir soeben verneh- meu, in seiner vorgestrigen Sitzung in der Angelegenheit der Strafzahlungen für den Bischof von Paderborn aus die erhobene Beschwerde dahin entschieden, daß Strafzablungen für einen Verurteilten Seitens eines uichtbeauftragten Dritten unzulässig sind. Das Verfahren gegen den Herrn Bischof von Paderborn wird hiernach seinen weiteren Fortgang nehmen.
31 Juli. Am künftigen Sonntag stndet dahier ein großes Concert des Würzburger Singvereins statt, dessen Ertrag für die Gründung eines Bismarck - Schulstipendiums bestimmt ist. Namhafte Beträge für diesen Zweck laufen schon fetzt beim Magistrate ein. — Der Leibarzt des Deutschen Kaisers, Dr. Grimm, ist hier einaetroffen.
Mi Ludwb. (1 do. do.
■’ «liiKbe Nord do. Max
BtttuSchlutz dieser Zeilen erhallen wir noch Ätnntntp davon, in welcher Weise die Wahlen m Offenbach und Worms vorzenornmen werken sollen. An beiden Orken bat man sich dahin geeinigt; baß Hundert und mehr Bürger zuiammentrelen, welche aus sich selbst her» au» ihre Vertrauensmänner mit dem Auftrage zu wählen baden, «ich über die zu wählenden Landldaten zu ver'tandigen und der Bürgerschaft vorzuschlagen. Zwischen beiden Wahlarten besteht^ nur der Kleine Unterschied, daß in Sietzen die Bürg rschast dem Verkrauens-Lomitö die während in den gedachten Städten das Verhältnis ein um-
Der dieses Mal in Venedig v rsammelt gewesene und mit dem Mainzer Verein in Verbindung getretene Katholiken Congreß scheint für Italien der Anfang einer dem deutschen Wühlervereiu ähnlichen Vereins-Organisation der Ultra- Römlinge geworden zu sein. Auch dort soll der „dem heil. Stuhle und der Kirche Gottes erklärte Krieg" mit einer „katholischen Bewegung", d. h. Uuruhe- stiftnng, begonnen werddn. Man arbeitet an einem förmlichen Bündnisse zwischen dem „katholischen Deutschland" (wie man sich in Rom die Katholiken-
SchnelleS fahren und Neiten.
Der Local-Notiz vom Gestrigen wird erwidert, daß in den verfloßenen 7 Monaten achtundfunfztg Personen wegen schnellen Fahrens und Reitens zur Bestrafung angelernt worden sind. Wovor, Polizeirath.
Die Li
I) an z a) für
Regi b) für der 1 43. u
2) an jyc Victu, Vivot sowie
die G Iid)en
jTitrijche Hypo
Finifurler c do. ।
do. (
Luische Hypo do (
li >-rische Oslba ferpsch-Markisc
— DaS Hamburger Postdampfschlff „Westphalia^, Lapitän Stahl, von der Linie der Hamburg Amerikanischen Packetfahrt Acticn Gesellichaft trat am 22. Juli wiederum
Auszug ans den lurdjriibüdiern der Stadt C&iehen. Evangelische Gemeinde.
Getaufte.
. Den 26. Juli. Dem evangelischen Lehrer an der höheren Töchterschule dahier Heinrich Schmidt, eine Tochter, Katharine Luise Hermine Ottilie, geboren den 21 \um* . ,. Denselben. Dem Bürger in Alt-Buseck und Destillateur de, EchternachchHanstein dahier, Wilhelm Benner, ein Sohn, Jakob August, geboren den 1 Juli.
der 6 tat ®'9, i TW« an^u 3« tiefer de«
Sautionjf ** francii
• 5 i <? Doutii
-I.
L,' :RMtal
’S her' :i-r " 3ei
Berlin, 31. Juli. Die Rathskammer des diesigen Stadtgerickks bat die vorläufige Schließung der hiesigen katholischen Vereine genehmigt
5iarlowitz, 1 August. Der serbische Kirchen-Congreß bat'm der Neu- Wahl den rumäni|d)cn Metropolitan Jvacekovics mit 56 von 53 S Patriarchen gewählt.
Die wärmere Jahreszeit,
obgleich die Hoffnung aller Brust- und Lungenkranken, hat dennoch gerade für diese Leidende rule Nachtheile im Gefolge, indem die oft andauernde Hitze, Staub u. > w von anker, ordentlich ungünstigem Li. iliffse namentlich auf Oie kranke Lun e ist. Solchen Leidenschaften Srt«" ongtr.tbm w.rben, alb «n i.lbfl bet den ^artnärft4flen Fällen de.
wahren rheinischen Traubcnbruslhontg von Tü. H. Sitfciibcimcr in Kami Dieser angenehme Saft lost den Schleim, bebt die Trockenheit der Lunge und reinigt wiche von allen schädlichen Em.thmungen, so daß in kurzer Zeit die Genesung erfolgen muß wie Tausende von Zeuznisien^ über erzielte glänzende Resultate beweisen. Käuflich ist dieser Säst an hiesigem Platze de, I. A. Busch Söhne.
£it Dor _,n dir der frül<n2?
ffsaW«®’
sertisicat D ’ illetn H |knl^readu( Inten ®fntM f ivirder i<t u:i:n IW*1'
Stadtverordnetenwahl betreffend.
Durch die im Anzeiger zum Zwecke der Betreibung der Stadtverordnetenwabl desianirten resp. Herren Unten wir uns sehr befriedigt. Indem wir nicht umhin können, unserer und . vieler anderer Burger Uebereinstimmung hiermit aus vollster Ueberzeugunq Ausdruck zu «eben wünschen wir, daß dem gestellten Ersuchen, eine Bürgervcriammlung zu berufen, entsprochen ' werden möge. Die Lache wird hierdurch in Fluß gebracht Angenehm und wünschenswerth wäre « ndeffen gewesen, wenn man hierbei die Art und Weise angeregt gefunden bitte in welker die Wahl in einer Burgerversammlung zum Austrag gebracht werden soll denn eine 2er, am ml un g von einigen Hundert Personen über 1h Eandidaten schriftlich abstimmen zu lasten ' Vnt rtUn8i,<,«e. schwierige, wenn nicht unausführbare Arbeit zu sein. Hiervon müßte unter allen Umstanden Abstand genommen und ein WablmoduS sudstituirt werden welcher mit Sicherheit cm befriedigendes Resultat zu liefern die Möglichkeit bietet. Und dies wäre nach unstrm Dafürhalten eine indirekte Tüahl und zwar m der Weise: daß 24 auch 30 ~.fr“auc*J?Jnanner pec Acclamation durch die Versammlung ernannt würden, von welchen das Wahlgeschaft m die Hand zu nehmen wäre. Diese batten sich unter Vorsitz eines Präsidenten als ^Zahl konnte zu constituiren und wenigens 14 Tage vor der definitiven Wahl die Wähler im Anzeiger aufzusordern diejenigen, welche man alS für die neue bcdeutungS.
T ^eigemchastet erachtet, innerhalb einer bestimmten Frist (allenfalls 8 Tage) der Wahlcommi,,lon durch den Anzeiger in Vor.chlag zu bringen und 7- b‘c Wahlcommission - hierdurch in den Stand zu setzen, die Wahl nab Ablauf der sofort vorzunebmen, und die auS den Vorgeschlagenen bervorgeqangenen Kandidaten cer Bürgerschaft bekannt zu machen und zur Annahme zu empfehlen. Die Tttasil inuw üth unbedingt auf Diejeninen beschränken, welche von der Bürgerschaft durch den Anzeiger in Vorschlag gebracht worden sind. - Dicker Wrblmodns empsiehlt sich aus doppelten Gründen; emestheils ist eine allkcuige Bctheiligung und Mitwirkung so weit dies die Umstande zulasten, möglich uno anberntheils wird eine Minoritätswahl vermieden die nach dem früheren Svstem unausbleiblich sein würde. Dadurch, daß die Ernennung ’ be« 'öurgeTinei|Terg durch das Stadtverordneten Colleg erfolgt und unsere Verbältniste biercurch eine anbere Gestalt annehmen; ko mutz es für den demnächstigen Bürgermeister ein berubiaendes Vesuhl Mn 'ich sagen zu können: von ernem Lolleg gewählt worden zu fern, welches eine mipofantc Majorität der Bürgerschaft als Wähler hinter sich bat. Eine recht lebhafte Betbeiligung liegt im Intereste der ganzen Bürgerschaft Die Art der Wahl der Vertrauens^ männer lagt sich durch die Versammlung feststellen. An diese Vorschläge knüpft sich noch manches sehr Wesentliche, was bei den Verbandlungen in der Versammlung zur Sprach- gebracht werden kann. 0 0 *
Telegraphische Depeschen.
Versailles, 31. Juli. Die Nationalversammlung hat mit großer Majorität den Entwurf, wonach die Ferien vom 6. August bis zum 30. November dauern werden, genehmigt, die Amendements der Linken, welche die Aufhebung des Belagerungs-Zustandes bezweckten, indeß verworfen
Paris, 31.'Juli, Abends- Die „Agence Havaö" meldet: Das Gerücht von einer energischen Note der spanischen Regierung ist unbegründet. Der Verkehr zwischen der dieffeitigen und der spanischen Regierung hatte immer einen freundschaftlichen Charakter. Frankreich hat die Carlisten in keiner Weise begünstigt, vielmehe alle Maßregeln getroffen, um die Grenze nach Möglichkeit zu bewachen. Um dies vollständig thnn zu können, würde es eines Armee Coips bedürfen. Bezüglich der Anerkennung der spanischen Regierung ist Frankreich geneigt, sich den anderen Mächten anziischlicßen.
Madrid, 31. Juli. Ein Decret der Regierung verordnet, daß die auswärtigen Inhaber von Verschreibungen auf die schwebende Schuld, welche durch die eonsolidirte innere Schuld garantirt sind, innerhalb 14 Tagen eine schriftliche Erklärung darüber abzngeben haben, ob sie die zwischen der Bank von Spanien und dem Staatsschätze zur Sicherung der Bezahlung ihrer For- dernngen abgeschloffene Uebereinkunst annehmen. Andernfalls gehen dieselben der Vortheile der Zahlungs-Bürgschaft durch die Bank verlustig. Das Decret gibt ferner den Gläubigern der schwebenden, durch Schatz-Anweisungen garan- tirten schuld das Rechts sofort von der General-Direction Bürgschaften zu verlangen, ivelche volle Licherheit gewähren. Die Bankhäuser in Urauvd und Avenzano nehmen die Bürgschaft bet Bank von 'Spanien an und haben Pro- i loiigatioii der gcgftiwätlig fälligen 25,250,000 Ftö. bis zum Jahre 1875 ' genehmigt. r
Prrtbsen Oblh
Der Umstand, daß man listiger Weise in Rom das ganze katholische Volk - H.mbuign P°std°mpsichiff «-ru-n Echwe°s,n °°n °
Deutschlands als in jenen Widerstand des ultramontanen Theiles der deutschen >der Hamburg Amenkanllchen Packeifahrt-Actien-Seieüfchaft trat am 29. Iull' wU-derum eine Katholiken verstrickt darstellt, gibt der Sache natürlich einen ganz anderen An-rf”e ö‘l^DAe hn^<h9?,^°r»an = , strich als sie hat, und der Papst soll in der That über die Beschlüsie der H-mbueg
Fuldaer Conserenz wie über die Leistungen des deutschen Volkes" in den abgegangm, ist nach einer sehr ichnellcn Reise von 1t Tagen 7 Stunden (ton ter ttlbe ab Mainzer Resolutionen sich in Ausdrücken höchster Zufriedenheit erga gen haben, gerechnet) am 20. Juli, 7 Uhr Abends, wohlbehalten in Reii. ^ork angekommen.
Desto härter wird die Enttäuschung wirken, daß die Sache Roms nur auf Lamburl a^ören^? Dampf,chjffkadriö Gesellschaft (Adler'Lmie) in
einem kleinen Th-il deutscher Köpfe ruht. Von ter angeblichen Energie der in dterjährig/Rnie mu u SojLI urtS’Ä’.ftÄta“ °7°w» Ä u"°'s»"" Fulda gefaßten bischöflichen Beschlüsse ist bis jetzt nichts zu Tage getreten und von Hamburg Direct ohne Zwischenhäfen anzulaufen nach Rew Vork an 6 dadunz
die überstürzenden rand- und bandlosen Aussprüche jener Versammlung haben, ' C i n a e i a 6 -
der Kirche auch keine Rosen gebracht und werden ihr keine bringen. Dagegen! m , 8 1 a n ü t.
scheinen diese Dinge eine Anregung gegeben zu haben, um auch in Jtatien^st stattgehabte IX mittelrheinische Turnfest als em in allen Stücken gelungenes
;™.
"■ -------------------------------------------- .. D°.°N (önnen nun leibe» M« Fest Dnmen, die sich «Ude „den dad g.» „ veft^Nch^
die e'"f, »°^°bttche« Somnu eingelaben, 4e9tn tft T.men nur cmch
bie Stadt, uberatt nut Blumenspcnden ubenaidu, und Im glucksen «orqerul l de» Dm«e du sich nun ereignen wurden, kamen bte Fest-Damen, hoch erfreut, aber auch schmachtend vor Durst, auf dem Festplatze an. - Nachdem denselben nun einige, vorher von den Landleuten abgetretene, schattig belaubie Holzbanke zum AuSruhen angewieien wurden, batten cie.tUen ■Kufic genug, die schone und praktische (Zinrichtung der comfortabeln Sitze für Fest Damen m bewundern. Nach einer kurzen Sicst. erklärte dn verehrtes SomitcmUgheb, die Preisvertbeiluna fei um , Uhr Abends, und die Damen konnten sich nun einstweilen nach Belieben amüsiren - ‘e.6 S*ulDl9fvU 3"han, sie konnten gehen. - Man iviro nun zugeben, 6aÄ btefer Schiller,che Satz, sogar ,m Plural versetzt, manche Dame m eine mißliche Lage bracht? denn wer nicht gerade Eltern oder Bekannte auf dem Festplatze fand, aber auch mchl als wdß. gekleidete Festjungsrau in eme W.rtbfchaft gehen konnte, um sich von dem brennenden Durst au crlefen, muRte wohl warten, b.s Hülfe von Oden kam und ein furchtbarer Regen, m,t fernen hihl.n acrorrcn den Gaumen angenehm ersrischte, und das nachholte, was ein verehrtes Damen.
Beerdigte.
, Den 25. Juli. Karl Jakob Schmidt, ehelicher Sohn Wirths Karl Jakob Schmidt, alt 20 T-, gestorben den 23 Juli
Den 31 Juli. Christian Graf, Bürger und llhmn.icher 17 T-, gestorben den 30. Juli-
Denselben Henriette Kuroline Heinzerling, des Bürger- Gartners Adam Heinzerling, eheliche Tochter, alt 5 I. 2 M. 3 30. Juli.
-----
viaHüvc ^ch Ncw^orkan ^ nai am JuU wiederum eine Reife au» i9rc yemauenemanner mu
ß , Hamburger Postdampfschiff „Frisia", Kapitän Meyer, pon der Linie der ^tst'eh^nur der °kllme^Ua'tersch^d
”n7nift no*" 8- Juli ton »omburg via G.nt.batrn in Bvrichlag brmzi,
in Nm L»' ang.kvmmrn" ' " 9 ~ »h-"»'" wvdld.halini gefibrl.« iü '
Ilm bte wnblbiireii Hochstbesteuerten kennen zu lernen, damit weaen vorzuschlagender (Kandidaten eine Verständigung zu erzielen möglich ist, mochte eSnch empfehlen, wenn eS der hohen kreiSrathlichen Behörde gefallen timmen zum wollte, die reifte der Hochstbefteuerten wenigstens 11 Tage vor der Wabl zu veröffentlichen. ’


