Einzelbild herunterladen

dem Zerwürfnisse zwischen Spanien und Portugal in das Nachbarland einrückte

Das von

v. Miller", daß ihm dieser nicht das Geringste mitgetheilt

Die Berathung des Cultus - Etats wird morgen

rechts.)

Wien

1. Juli.

@5 wer!

Der

meldet, morgen seine Sitzungen bis zuw

Dresd. Journal" veröffentlicht eine amt»

öffentliche» Frieden in Pcrwahrung gegeben.

Versailles, 29. Juni.

von

Dieser Theil der Mission, die Wir werden dieselbe zusammen die Autorität des Gesetzes und

auferlegt wurde, geht euch ebenfalls an. ans Ende durchfüdreu, iirdenr wir überall ihr schuldigen Respect aufrecht erhalten

tung für Herrn habe. (Bravo fortgesetzt.

mir bis den

von allen Seiten gleich hungrigen Raubvögeln zurückgekommen sind, um sich ans das zu stürzen, was von Frankreich bleibt; während ihre herbeigeeilten Anhänger sich streiten, sich bekämpfen, sich untereinander verbinden oder sich gegenseitig auffressen, bleibt inmitten dieser Jntriguen die Armee die unbestech­liche Armee des Gesetzes. Die Republik hat ihr die Disciplin wiedergegeben, die Republik gibt ihr die Anzahl, die Republik bereitet, ihr unterrichtete mit) fähige Chefs vor; die dreifarbige Fahne ist die republikaniiche Fahne. Die

Exemplare einer längeren Denkschrift zugestellt, welche die üble Lage des weib­lichen Geschlechts schildert und Abhülfe verlangt die ihnen das politische

Letzt, in den 5

Paris, 30. Juni, tuation, Siöcle äußert bei

Wahlrecht jedoch schwerlich bringen würde. Zu dieser Denkschrift haben sich nicht weniger als 18,000 Unterschriften gefunden. Obenan stehen Florence

rath wird, wie dieCorrespondent September vertagen.

Dresden, 1. Juli. Das

Deflmeid).

Die internationale Sanitäts - Conferenz wurde heute

CeCcijrnpljifdjc Depeschen.

Wien, 1. Juli. Der österreichische Botschafter bei der Pforte, Graf Zichy, hat die Weisung erhalten, den ihm bewilligten Urlaub nicht anzntreten, weil die türkische Regierung neuerdings durch ein Circularschreiben aus Ein­leitung von Verhandlungen über die Handelsverträge dringt.

Berlin, 1. Juli. Ein Artikel derProv.-Corr.", betiteltFriedens- Wünsche", hebt hervor, anknüpfend an die Nachricht, daß auf der Fuldaer Bischofs - Conferenz friedliche Erwägungen zu überwiegender Geltung gelangt seien, daß die Bestimmungen der Verfaffung und die darauf begründeten, vom Reichstage und Landtage genehmigten Gesetze den Boden bilden, auf dem allein die Beziehungen des Staates zur Kirche sich weiter entwickeln können, auf dem allein ein erneutes friedliches Einvernehmen möglich sei. Jeder von dieser un­bedingt feststehenden Thatsache nicht ausgehende Friedens-Versuch sei von vorn­herein eitel und fruchtlos. Die Regierung werde freudig von der Nothwendigkeit absehen, die scharfen Waffen der neuesten Gesetze anzuwenden, wenn die katho­lische Geistlichkeit sich thatsächlich auf den Boden der Resprctirung der Staats­gesetze stellt und aushört, eine fremde Souveränetät neben der Souveränetät des Staates in Dingen aufzurichten, die mit dem inneren GlaubcnS-Leben nicht zusammengetören. Dasselbe Blatt meldet: Der Kaiser beendigt am 5. Juli seine Emser Kur, begiebt sich darauf nach Coblenz, am 7. Juli nach Frankfurt und Homburg und trifft Mitte des Monats in Gastein ein. Der Bundes-

Armee wie die Nation trennt Frankreich nicht von der Republik!"

mit einer Begrüßungsrede durch den Grafen Andrassy eröffnet. Derselbe skizzirte die der Conferenz gestellte Aufgabe, gab den Wünschen für das Ge­lingen der Ausgabe Ausdruck und sicherte die bereitwilligste Unterstützung der Regierung zu. Der russische Staatsrath Lenz dankte Namens der Mitglieder der Conferenz. Baron Gagern wurde zum Präsidenten gewählt. Nach An­nahme der Geschäftsordnung charakterisirre Professor Sigmund den Stand der Conferenz-Angelegenheiten, worauf das vom Präsidenten vorgelegte Programm zur Mittheilung gelangte.

Lokal-Notiz.

Gießen, 2. Juli. Der von uns gestern als verschwunden erwähnte Schüler ist an der holländischen Grenze festgehalten worden und ein heute früh abgereister Polizeiofficiant wird denselben dort in Empfang nehmen.

Seit einigen Tagen reist ein Kaufmann von Leipzig in der Umgegend umher, um seinen Associö zu suchen. Es sollen ernstliche Differenzen mit demselben zu regeln sein.

--Auf dem Festplahe deS Turnfestes sollen noch drei Wirthschaflen vergeben werden, und wird dadurch einem gerechten Verlangen von verschiedener Seite Rechnung getragen. Andere eingelaufene Gesuche um Raum auf dem Fcstplatz sind abschlägig bcschieden worden.

Frankreich.

Die gestrige Revue ist ein Fortschritt in der Si- dieser Gelegenheit:Während die Prätendenten

Tagesbefehl an die Truppentheile, die gestern die Revne passirten, lautet nach dem officiellen Blatte:

Soldaten! Ich habe soeben die Truppentheile, die unter dem Befehle des Gouverneus von Paris stehen, Revue passireu lassen. Ich kann nur meine Zufriedenheit über die gute Haltung und die Präcision der verschiedenen aus- gesührteu Bewegungen ausdrücken. Ich benutze die Gelegenheit, euch meine Genugthuung darzuthuu, die ich empfunden habe, als die Corps-Commandan- ten mir über den guten Geist berichteten, der alle Truppentheile beherrscht. Die Nationalversammlung hat, indem sie mir auf sieben Jahre die vollstreckende Gewalt anvertraut, meinen Händen für diese Dauer die Ordnung und den

ken gefügt.

Posen, 1. Juli. Einwüthmdcr Ultramontaner", wie er sich selbst nannte, richtete vor einigen Tagen an diePos. Ztg." die Anfrage, ob sie nicht ebenso, wie es bei der Frohnleichnamsprocession geschehen, auch gegen dix Ver­kehrsstörungen Protest erheben wolle, die der beabsichtigte Umzug der bekannten Myer'schen Circusgesellschaft durch die Stadt Posen herbeiführen werde. In­dem das Blatt nun heute diesen Umzug beschreibt, bemerkt dasselbe, daß er nur 3/4 Stunden dauerte und demnach wegen dieser raschen Bewegung von einer Verkehrsstockung nirgends die Rede sein konnte. Derwüthende Ulna montane", heißt es sodann, mag sich also beruhigen! Von einer stundenlangen Verkehrsstockung, wie sie durch die Frohnleichuamsprocessionen in Haupt-Ver­kehrsgegenden unserer Stadt, am Alten Markt und am Dome, hervorgebracht werden, war nirgends etwas zu spüren; von einem stundenlangen Herumrukschen auf den Knieen hat man nirgends etwas gesehen; auch hat Niemand verlangt, daß vor den Elephanten, Pferden und Kunstreitern der Hut gezogen würde, und ist demnach auch Niemandem der Hut dafür vom Kopfe geschlagen worden! Derartige Exzesse sind stets nur mit Frohnleichuamsprocessionen verknüpft.

Kassel, 1. Juli. Eine von den hiesigen Social-Demokraten auf heilte Abend anberaumte Volks-Versammlung wurde polizeilich verboten.

München, 1. Juli. Die Abgeordneten-Kammer erledigte im Fortgänge der Sitzung den Cultus-Etat bis zur PositionIndustrie-Schule" nach den Anträgen des Ausschusses. Zum Schlüsse fragte Schüttiugerim Interesse der Ehre der patriotischen Fraction", wer der geheime Club-Berichterstarter fei? Kultusminister Lutz bestritt seine Verpflichtung, den Namen zu nennen. Abg. Radspieler erbat eine Erklärung darüber, ob es, wie ein heute erschienenes Blatt behauptet, v. Miller sei. Der Cnltusminister antwortetenur aus Ach-

xerM f'n i löctttt halU i tttlty bm Ar KnMtung eii irttttn, wo er Aeffer, mit w d ffi rin

und Oporto besetzte, welcher Feldzug ihm den Titel des Marquis del Duero einbrachte, 1854 mit O'Donnell und Gonzales Brabo ein Manifest veröffent­lichte, welches die Revolution zur Folge hatte, aber auch die Verbannung Eoncha's auf einige Zeit. In den letzten Tagen der Herrschaft Isabellen's im Jahre 1868 wurde er mit der Neubildung des Cabinels beauftragt, vermochte aber der September-Revolution keinen Einhalt zu thun, zumal nachdem die flüchtige Königin seinem Verlangen, daß sie ihren berüchtigten Marfori entlaste und nach Madrid znrückkehre, nicht nachkam, und reichte daher seine Entlassung ein, nachdem er den Behörden der Hauptstadt Weisung ertheilt, dem Aufstande keinen doch unnützen Widerstand mehr entgegenzusetzni. Als er jetzt von Ser- rano wieder mit einem Commando betraut wurde, wurde ihm vielfach der Plan untergefchoben, deu Prinzen Alfons auf den Thron feiner Väter zu setzen; doch bestätigte bis jetzt keine unzweifelhafte Thatsache diesen Verdacht. Man muß vielmehr glauben, daß er die reine Absicht hatte, dem Bürgerkriege ohne Hintergedanken ein Ende zu machen und der Nation die Sorge um ihre künftige Verfassung zu überlasten. Von den näheren Uniständen seines Todes liegen weiter noch keine Nachrichten vor, als daß er in einem Kampfe bei Murco, drei Kilometer vor Estella, gefallen und daß die Nordarmee intakt sei. Schon ist der bisherige Kriegsminister Zabala, der gleichfalls ein tüchtiger Be­fehlshaber unter Espartero im ersten Carlistenknege war, nach dem Norden gereist, uni den Oberbefehl zu übertiehmen und im Sinne Eoncha's die Ope­ration fortzusetzen. Da Zabala zugleich den Vorsitz im Ministerrathe führte, hat Sagasta, der Minister des Innern, dieses Amt in die Hand genommen, während dem General Cottoner das Kriegs Portefeuille übertragen worden ist.

-------! J1!---------1----!! LL. ± __ 1 -----L"----------- .

1

i p

K,ePsin

ßC,Or:

lich: Bekanntmachung, daß in Sachsen die Reichsmark-Rechnung am 1. Ja­nuar 1875 eintritt.

Paris, 1. Juli. Nach einem Gerücht, welches in Versailles vielen Glauben findet, hätte Graf Chambord an Lucien Brun und desten Freunde die Aufforderung gerichtet, sich zur Organisation des persönlichen Septennats zu vereinigen. Diesem Gerücht wird indeß von der legitimistischenUnion" widersprochen; dieselbe sagt, daß Lucien Brun keine Zusammenkunft mit dein Grafen Ckambord gehabt habe. Die Dreißiger-Commission verwarf die Seitens der Legitimisten beantragte Redaction des Art. 1 des Versastunge- Entwurfes, nach welchem der TitelPräsident der Republik" wegfallen sollte, und genehmigte den Artikel in einer Fassung, welche besagt:Die Präsident­schaft der Republik wird dem Marschall Mac Mahon für die Dauer vor 7 Jahren übertragen." Die übrigen Artikel wurden gemäß dem Entwürfe Broglie's angenommen.

Paderborn, 2. Juli. Bischof Martin erhielt die kreisgerichtliche Aufforderung, binnen dreitägiger Frist die ihm zuerkannte Gefäugnißstrase am

tu ttn £i[tr Elrinbclp.und

Holzart.

Hichni

Dirken Nadelholz Aspen

2. Don

in den Dißrict ^ulache, Buch Holzart.

buchen lachen Buken Nadelholz «3ptn

3. Di brieten °?rd-ch un Holzart.

Euchen wichen Birken Edelholz «fytn

Holz

SSÄ ?liÄbQ k- bae .

®runbtrg,

Der Präsident der Republik Englmid.

nad> £**

gch-zuk-" 6« 6l*'

Pett

'N iraltf)11* irabt scheut

Nightingale, Harriet Martineau, Mary Carpenter, Ladv Anna Gore Langton, zutreten. Der Bischof von Ermcland und der Bischof voll Mainz sind äugen» Miss Thackerau und andere bekannte Damen. Disraeli äußerte beim Empfang,'blicklich zum Besuche des Bischofs Martin hier anwesend.

er fühle sich hoch geehrt, hat aber im Uebrigen den Bittstellerinnen keine Zu-! Darmstadt, 2. 3uli._ Die Königin von Württemberg ist gestern Nach­sage gemacht. mittag in Jugenheim eingetroffen und von dem Großfürsten Wladimir empfan-

C » n gen und nach Schloß Heiligenberg geleitet worden.

opfllllÜlL Stuttgart, 2. Juli. DerSchwäb. Merk." erfährt aus Heidelberg,

Madrid, 30. Juni. Aus seinen wohl entworfenen Planen, mitten in daß die Uebersiedelung des Profestors der Theologie Holtzmann nach Straß» ihrer Ausführung begriffen, ist Concha durch eine feindliche Kugel abberufen bürg nunmehr eine ausgemachte Sache sei und im Herbst erfolgen werde.

London, 30. Juni. Die unermüdlichen Agitatoren für den Zulaß Frauen zimi politischen Wahlrecht haben vor einigen Tagen den beiden Premier-Ministern, wenn man so sagen darf, d. h. Disraeli und Gladstone.

, Hot Dion nnr ned* m tn uurläntiidjtn i tfjtnni oclsride i irjrtijm Thim I unt* halt :in unfehlbar iiwntt von S tnfolsungcn S( S."angetgfößen 1 mb US Uhu».

Eine Stn

Eine fi *$r;e Folge 1 Pc

feige Händel vermeiden. -Niemals darf das berechtigte Selbstgefühl des Offi- worden. Erinnert man sich der Verdienste, die der General sich sowohl um ciers in Mangel an Achtung oder in Ueberhebung gegen andere Stände die Einnahme Bilbaos, wie um die Organisation der Nordarmee erworben hat, ausarten. und gedenkt man der Achtung, in welcher er bei feinen Truppen und im Volke

Berlin, L Juli. Von der Emführung der neuen Reichswährung in stand, so kann man nicht umhin, diesen Todesfall als einen herben Verlust für Preußen vor dem allgemein festgesetzten Termine scheint man jetzt angekommen Armee und Land zu bezeichnen. Mit Concha büßt Spanien jedenfalls einen zu sein, da, wenn die Einführung bereits zum 1. Januar k. I. hätte erfolgen feiner bewährtesten Feldherren em. Sem LebenSlauf ist noch vor wenigen Mo- sollen, sicherlich schon die betreffende Verfügung erschienen wäre, da eine halb- naten beschrieben worden, als Serrano ihm das Commando des dritten Armee- ahrige Vorbereitung doch erforderlich sein müßte. Daß es in der Absicht des Corps am Somorrostro übergab. Es sei nur daran erinnert, daß Manuel Finanz-Ministers gelegen hat, schon zur letztangegebenen Zeit mit der Neue- Concha wie fein Bruder Jos6, der jetzige General-Capitäu von Cuba, schon an rung vorzugehen, erhellt daraus, daß bereits vor drei Monaten innerhalb des dem Kampfe gegen die abgefallenen Colonieen in Südamerika Theil nahm, dann Finanzressorts dahin gehende Vorbereitungen getroffen waren; aller Wahr- in dem Kriege gegen den alten Don Carlos eine bedeutende Rolle spielte, 1843 scheinlichkeit nach hat sich der Finanz-Minister ihm geltend gemachten Beden- den Aufstand in Zaragoza und Barcelona unterdrückte, vier Jahre später bei