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rung die Errichtung einer Handelsacademie fest im Auge behalten soll, nut

LchulfondS m Mainz das Schulgeld an den dortigen höheren Schuten

haben aller-

Paderborn

2. Juni. Der Oberpräsident der Provinz Westfalen

sollen

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Handelsacademie erklären. Görtz ist gegen den Antrag und lall es als Mainzer für nöthig. seine Abstimmung zu begründen. Er halt die Einkünfte des Uiü-

fei cm viel größeres Be- dazu die Ueberjchüffe ver- gegeii die Errichtung einer aber Nichts dazu geben, der Anstalt die Zukunft baden

Dr. Adolph der Landes» zu eriieniieu

noch eine dritte höhere Lehranstalt zu gründen, sei wirtbschaftlick bedenklich und stimmt er schon aus rein finanziellen Gründen gegen den Antrag. Er hält aber auch den Nutzen von Specialschulen für höchst problematisch. Wenn eine frühere Kunstlndustrieschule in Mainz eingegangen fei, so sei das wegen Man­gel an den nöthigen Mitteln geschehen. Görtz replicirt auf die Angaben des Herrn Dumont und vertheidigt insbesondere den Mainzer Gememderath. Dern bürg bestebt darauf, daß der rbeinbessische Provinzialrath über die Verwendung des Fonds zu beschließen habe. - - - -

versttätssonds nicht für genügend. Die Realschule dürsniß, diese solle man nach Kräften dotiren nnd wenden. Der Gemeuiderath in Mainz habe sich Handelsacademie daselbst erklärt; die Stadt würde Staat schwerlich. Er bezweifelt, daß eine solche

einer höheren Anschauung erhoben habe. Schröder findet, daß die rechtliche Natur des Universitätsfonds zweifelhaft und daher der finanzielle Boden des Unternehmen- weggezogen sei. Neben der Universität und dem Polytechnikum

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gen der Landschullehrer aus Staatsmitteln um 7e <

v. Rabenau beantragen eme Revision des Beamten- und Besoldungs-Etats, Aussetzung der Berathung des Nachtrags Budgets biö dahin, Bewilligung der Mittel für Ausführung des Schulgesetzes und der Verwaltungsgesetze, u d vor­läufige Weiterzahlung der Besoldungszulagen. Abg Schröder fragt, wie es mit seinem Antrag auf Aufhebung der standesherrlichen Präsentationsrechte stehe , w ______o__

und entgegnet der Referent des Ausschusses, daß sich die Regierung noch nicht von Waldstreu ans den Eommunalwaldnnzen, wird von diesem begründet, von darüber geäußert habe, worauf Schröder das Ministerium ersucht, die Ant e e?~------- ... ' -----

wort aus diesen tief in viele Verhältnisse eingreifenden Gegenstand nicht länger zu verzögern. Erster Gegenstand der Tagesordnung ist eine Vorlage des Mini sterlums bezüglich des Eivildiener - Wlttweninstituts, welche bezweckt, Nießnutz feiten und Unterlassungen auszugleichen und die durch die neuen Gesetze creirren Stellen in die entsprechenden Klassen der Wittwenkasse einznreihen. D-

werde, welche Herr Dumont voraussetze. Dagegen habe man die Errichtung einer Kunstindustricschule m Aussicht genommen. Der Provinzialrath werde zu bestimmen haben, wie der Universitätsfond zu verwenden sei. Dumont bestrei-

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Petersburg, 2. Juni. Dem von hier angeregten, am 15. (27.) Juli in Brüssel beginnenden Eongresse über das Kriegsrecht liegt wesentlich die För­derung humanitärer Bestrebungen im Kriegsfälle zu Grunde. Der Eongreß hat keinen politischen Hintergrund und werden die Regierungen wesentlich durch höhere Militär-Personen vertreten sein.

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uct ebenso viel Interesse für die Bildungsaiistalten hätten, als er. Er be- Karlsruhe, 2. Juni. Die erste Kammer hat in ihrer heutigen Sitzung streitet, daß junge Leute, die im 16. Jahre von einer Schule abgingen, befähigt das Altkatholiken Gesetz mit allen gegen 3 Stmmen in der Fasiung der zweiten seien, akademischen Vorträgen mit Nutzen zu folgeii. Man gehe immer mehr Kammer angenommen.

von solchen Specialschulen ab und könne er sich nicht für die Errichtung einer

Ministerialrath Jaup bekämpft, von der Kammer jedoch angenommen. Nächste Sitzung morgen den 2. Juni.

Darmstadt, 2. Juni. Se. König!. Hoheit der Großherzog gnädigst geruht:

Höchst interesiante Nachrichten kommen von Korea, welche indeh noch der Bestätigung bedürfen. Es soll dort nämlich eine Revolution ausgebrochen und die frühere Regierung gestürzt worden sein. Der koreanische König war im Januar in Folge seiner Ausschweifungen plötzlich gestorben, ohne männliche Erben binterlasien zu haben. Die Wittwe seines Vorgängers, die Königin Tasco. trat darauf die Regierung an und adoptirre den Sohn eines koreanischen Fürsten, dem sie zugleich die Regentschaft übertrug. Allein dieser wollte ganz unabhängig regieren und machte sich dadurch viele Feinde, was zu der eben er- _ v o wähnten Revolution führte; der Sohn wird unter der Vormundschaft der

Ter Berichterstatter W. v. Wedekind empfiehlt Königin-Mutter fortregieren, und da sie dem Ehristenthum geneigt sein soll, so

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Am 9. Mai den Privatdocenten an der Universitär Leipzig, _____ z _ Die Vor- Philippi, zum ordentlichen Prosesior in der philosophischen Fakultät läge wurde nach einigen Bemerkungen des Ministerialraths Jaup und des Abg. Universität, insbesondere für das Lehrfach der klassischen Philologie Dernburg genehmigt. Der Antrag der Abgg. Dumont und Oechsner auf El und in der gedachten Eigenschaft zn berufen.

richtung einer höheren Handelsacademie zu Mainz wird von Abg. Oechsner Darmstadt, 2. Juni. Die Abgeordnetenkammer nahm heute die befürwortet; derselbe verbreitet sich besonders über die geschäftlichen Verhältnisse Wahlen der dem Großherzog in Vorschlag zu bringenden Eandidaten für die des Mainzer UnlversitätssondS, der als eine zunächst für die Stadt Mainz be erledigte Präsidentschaft vor. ES erhielten Scriba 3S, Obergerlchtsrath Görz stimmte Stiftung zu betrachten iind für höhere Unterrichtszwecke zu verioenden 33 und Ober-Appellationsrath Becker 31 Stimmen. Alle drei Eandidaten sei, wogegen die Regierung denselben mit Unrecht als StaatSfond behandelt. gehören der Fortschrittspartei an. Die Gesetzvorlage, nach welcher Beamte Er vertheidigt die Nothweudigkeit einer Handelsacademie; jo gut als für da) und Pensionäre bei Verlust ihres Gehalts oder ihrer Pension nicht mehr in Polytechnikum habe das Land auch Geld für eine derartige höhere Lehranstal:; den Aufsichtsrath von Actiengesellschaften eintreten dürfen, wurde mit einem die Rechnungsanfstellung über den Ertrag des Univcrsitätssonds sei ungenügend Zusatze Wedekind's angenommen, welcher bestimmt, daß vom 1. Januar H76 und unrichtig, derselbe trage mehr als die Negierung angebe und sei genügen die Fortsetzung derartiger besteheiider Verhältnisse aufhören müsse.

der Fond für Errichtung einer Handelsacademie vorhanden, insbesondere, wenn Berlin, 31. Mai. Das Bayerische Vaterland leistet bekanntlich lln das Verhältniß des Universitätsfonds zu den Militärbehörden geordnet und gewöhnliches in der Verhetzung Preußens bei seinen Lesern. In seiner neuesten ersterer für die Ueberlassung der UniversitätSgebäude für Militärzwecke eiitschä- Nummer schildert es die Sitten der alten Preußen iiach einem wahrscheinlich

digt fei. Eine Verwerfung des Antrages würde eine Rücksichtslosigkeit gegen ultramontanen Geschichtswerk:Die alten Preußen verehrten Sonne, Mond

die erste Stadt des Landes sein. Frank bemerkt, über die Bedürfnißsrage sei und Sterne, den Donner, Vögel und Thiere bis zur Kröte herab. . . . Ihre

eigentlich principiell entschieden; als man das Polytechnikum aus Staatsmitteln gewöhnliche Beschäftigung war Ackerbau, Jagd und Fischfang. . . . Sie waren

gegründet habe, sei anerkannt worden, daß der Staat sich überhaupt für höhere gastfreundlich; aber erst wenn Gast und Wirth sammt allen Hausgenossen sich Bildungszwccke verbindlich mache, v. Rabenail will aus der Stiftsurkunde vollständig berauscht hatten, galt die Bewirthung für ehrenhaft. . . . Während wisien, ob die Stiftung für die Stadt oder das Erzbisthum Mainz gemacht die Töchter, wie erwähnt, bis auf Eine gerödtet wurden, wurden die Söhne worden sei, und im ersteren Falle habe die Stadt Main; einen Anspruch, für den Krieg erhalten. Die Braut wurde dem Vater abzekaust; mehrere Ministerialrath Knorr hält daran fest, daß der Univerlitätsfond nicht genüge Frauen zu haben war erlaubt. . . . Das Weib mußte dem Gatten dienen, zur Errichtung einer Handelsacademie; die augenblicklichen Mehreinnahmen des wie eine Magd, nie mit ihm an einem Tische und wusch den Gästen und

Fonds würden iiicht andauern, dagegen würden die AuSgabeii wachsen. Man männlichen Hausgenosien die Füße u. s. w. Die Bischöse der angrenzenden

könne der Realschule in Mainz größere Mittel aus dem Universitätsfond zu- Diöcesen schickten traurige Berichte an den Papst Kirchen und Klöster feien

weisen, v. Rabenau will die rechtliche Frage aufgeklärt haben. Dumont be- verbrannt, über 10,000 Dörfer eingeäschert, mehr denn 20,000 Christen seien

merkt, daß, ganz abgesehen von der StistungSurkunde, Napoleon I. den Uni- unter den Streichen der Heiden gefallen oder schmählich bingerichtet. Die versitätSfond für höhere Unterrichtsanstalten mit dem Sitz in Mainz durch Preußen schonten kein Alter und kein Geschlecht. Die junge Mannschaft Decret bestimmt habe. Er habe heute einen Antrag über neue Regelung der wurde durch empörende Zwangsarbeit aufgerieben, die jungen Mädchen zum Verwaltung deS Universitätsfonds cingebracht mit) koste er für diesen s. Z. die Hohne mit Blüthen bekränzt im Feuertode den falschen Götzen zum Opfer Zustimmung der Kammer. Der Antrag auf die Errichtung einer Handels- dargebracht. Kurz: es wurden den Gläubigen Martern angethan, die nur zu acadcmie würde auch ohne die Rücksicht auf den Universitätsfond von ihm ge- denken schon Schauder erregten. So trieben es die Preußen schon damals, stellt worden sein, da das Bedürfniß für eine academische Ausbildnng unbe- Sie hrben nicht sehr auS der Art geschlagen."

streitbar vorliege, wie er ausführlich darlegte. Die Einnahmen des Universi-r Paderborn, 2. Juni. Der Oberpräsident der Provinz Westfalen

tätsfonds würden nicht abnehmen, sondern wachsen nnd zur Gründung einer hat verfügt, daß die von den Prosestoren der Theologie Oswald, Evelt. Bade Handelsacademie auSreichen. Wenn bis jetzt eine solche in Deutschland nicht und Backhaus im Universitäts Gebäude gegenwärtig innegehabten Wohnungen bestehe, so werde es zur Ehre des Landes und zum Heil des Vaterlandes die- demnächst räumen sind.

ne», wenn eine solche errichtet werde und zwar in einer Stadt, die sich bejon-, Muncben, 2. Juni. In der heutigen Kammersitzung verlas der ders dazu eigne. Dernburg führt auS, daß nicht nur die Stadt Mainz, son- Abgeordnete Herz eine Interpellation betreffs Einführung der obligatoiischen dern die Provinz Rheinhessen Anspruch an den Fond habe; die Kammer dürfe Eivilehe und führte aus: Es sei nicht nöthig, die allbekannten Mißstände deshalb nicht dem demnächst ili's Leben tretenden rheinhessischen Provinzialrathe darzulegen, welche die Einführung der Civilebe in Bavern und andern deutschen vorgreifen. DaS Bcdürsniß einer Specialschule für Handelswifsenschaften sei Staaten nothwendig mache. Die jetzige Parteilage in Bauern mache die mindestens zweifelhaft; der Besuch von Anstalten für alle Wissenschaften sei Regelung der Frage durch die Landesgesetzgebung auf lange Zeit hinaus auch für junge Kaufleute rathsamer. Die höheren Einnahmen des Universitäts- unthunlich, er frage daher an, ob die Aussicht vorhanden sei, daß der Bundes fonds feien jedenfalls abzuwarten; er glaube aber schon auS principieüen Grün- rath mit Zustimmung und unter Mitwirkung der bäuerischen Regierung dem den die Ablehniing des Dnmont'jchen Antrags empfehlen zu sollen. Greim be- Reichstage eine bezügliche Vorlage machen werde. Der Minister deS Innern dauert, daß das Gedächtniß des Herrn Dumont nicht so stark sei, als seine erklärte, daß er die Interpellation in einer der nächsten Sitzungen beantworten Phantasie, sonst müffe er wissen, daß die von ihm angegriffenen Realschulmän- werde.

Washington, 1. Juni. An Stelle Richardson's ist Bristol ernannt worden. Nach Berichten aus dem Westen ist der Umfang de- in diesem tet, daß der Universitätsfond em Provinzialsond sei; er bleibt dabei, daß die Jabre mit Waizen bebauten jBodens bedeutend größer, als im vorigen Jahre.i Realschulmänner so sebr für ihre eigenen Anstalten eingenommen seien, daß Das Schiff ^British Admiral" hat bei Rings Island (zwischen Van-Diemens- sie den Sinn für das Höhere eingebüßt hätten. Er bekämpft die Änsführungen land und dem australischen Festlande) Schiffbruch gelitten.

des Abg. Görtz und bedauert, daß der Gememderath m Mainz sich nicht zu

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Staates gewährten Zinsgarantien u. s. w. Rücksicht zu nehmen, Ablehnung des Antrags des Herrn Dumont und Oechsner und wird derstlbe, resp. entsprechende Gegenleistungen für die etwa zu bewilligenden> ebenso wie ein von denselben eingebrachter eventueller Antrag, wonach die Regie» Tarif-Erhöhungen zu fordern ? _ ~ rung die Errichtung einer Handelsacademie fest im Auge behalten soll, nut

Abg. Schaub fragt die Regierung, ob sie beabsichtige, die Gehalte der großer Mehrheit abzelehnt. Dumont stellt eine Interpellation, warum bei den

Land-Volksschullehrer zu erhöhen; er will nut Rücksicht auf Einführung der großen ,r

Markrechnmig und aus Gründen der Gerechtigkeit und Billigkeit die Besoldun- erhöht worden sei. Der Antrag der Abgg. Gremi^ Oechsner, Schröder, Scriba erhöht haben. Busf und und Stephan auf Errichtung einer Unterstützungskasse für verunglückte Feuerwebr- unb < «MtÄ teilte wird von Greim eingehend begründet. Der Ausschuß beantragt den An

trag durch eine Erkläriing der Regierung, wonach diese vorkommenden Falles Unterstützungen geben will, odar gegen eine bestimmte Dotation aus der Staats­kaffe sich ausspricht, für erledigt zu erklären und nimmt die Kammer mit großer Mehrheit den Ausichußantraz an. Der Antrag von Heidenreich, betr. Abgabe

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