Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kressen
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Sonntag hrn 1. November
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die Hinwegläugnung der concessionsmäßigen „Garantie für einen Reinertrag von
io kann dem Betrag von 40 pCt. des bisheri-
(N. Frkftr. Pr.)
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Der Vorsitzende: Strack.
SttiB erriidjd^ilg 1 fl. 12 fr wtit Dringerlohn. Durch dir Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 fr.
sichten sich erlauben zu dürfen glauben, anheimgeben; auch die volkswirtschaftliche und politische Seite eines Vorgehens der erwähnten Art lasien wir unberührt; ebensowenig wollen wir an gegenwärtiger Stelle auf die Rechtsfrage der Garantie-Bemängelung zurückkommen, die bereits anderweitig so vielfach besprochen worden ist und voraussichtlich nicht eher ruhen wird, als bis sie zum gerichtlichen Austrag gekommen. Aber das dürfen wir behaupten, daß die Speculation, durch die Beeinträchtigung des Courses die Gesellschaft zum Eingeben auf einen recht niedrigen Verkaufspreis für die Bahn zu nöthigen, eine verfeblte ist. Wie sehr auch die Börsen erschreckt werden mochten: die Leiter der Gesellschaft kennen zu gut die Stärke ihrer rechtlichen Stellung, als daß sie sich durch Scheinmanöver erschüttern ließen; sie werden die ihnen anvertrauten Jnteresten
Künftigen Donnerstag den A. November, Morgens elf Uhr,
Lehrer-Conferenz für die Section Groß-Buscck zu Groß-Bujeck.
Groß-Vuseck, den 29. October 1874.
■n eingelM - innen-
^scheint tttglich, mit Aus- nah— Montag-.
Sxpeditio,. Lanzletterg, M v Kr. 1.
Gefundene G e g e u ft a n d e:
, „ Ein ftarteä Seil, 1 roei&eä Taschentuch W. d. S. 12), 1 Matzstab, 1 R-stchen Leinwand, ein Buch (Geist des römischen Rechts bdr.), 1 Bergwerksmütze, 1 Bashlik, 1 weißes Taschentuch, mehrere Schlüße!, 1 arnuer Teppich.
Zugelaufen: 1 weißer Hund mit schwarzen Placken und 1 schwarzer Spitzhund
, „ Die Eigenthümer werden aufgefordert, sich binnen 3 Wochen bet uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Verlangen an die Finder zurückgegeben oder spater zu Gunsten der Armenkasse werden versteigert werden.
Gießen, den 29. Octbr. 1874 Großherzogliche Polizei - Verwaltung der Provinzial - Hauptstadt Gießen.
________ Nover.
Pausen ein Gedankenaustausch vertraulicher Art. Die Grundidee des Geschäftes war, daß der Staat einer Finanzoperation nicht bedürfen, sondern die Einlösung der Aktien einfach gegen Hingabe von Staatsobligationen erfolgen sollte, deren voraussichtlich höherer Courswerth bei gleichem Zinsfuß eine Herabminderung des nominellen Capitals, folglich auch die Möglichkeit, mit der gleichen Jahreszahlung neben der Verzinsung auch die Capltaltilgung zu bewirken , verstatten würde- Von Seiten der Regierung war als Ziel hingestellt, eine für die Finanzen des Großherzogthums vortheilhafte Aenderung der jetzigen Sachlage herbeizuführen. Die ihr zu diesem Ende gemachten Vorschläge gewährten ihr indeß noch nicht volles Genüge, und so wurden schließlich von ihr die Verhandlungen vorläufig sistirt bis zur Erledigung anderer hiermit inr Zusammenhänge stehender Fragen. Auch in den Kreisen der Abgeordneten war die Frage des Ankaufs der Oberhessischen Eisenbahnen erörtert worden, welche Sinnesart aber hier — wir hoffen zur Ehre dieser Herren: nur bei Einigen — ihren Ausdruck fand, bekundet die bereits vor Monaten uns von glaubwürdiger Seite wiederholt mitgetheilte Aeuße- rung: man muffe das Unternehmen der Obe^ hessischen Bahnen gründlich ruiniren, damit der Staat dieselben wohlfeil zu kaufen bekomme. Die in der Sitzung der zweiten Kammer vom 5. d. M. auf die Bahn und ihre Verwaltung erfolgten Angriffe waren ganz dazu ange- than, das Unternehmen zu discreditiren; den hauptsächlichsten Schlag aber sollte
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T)plltfrfifnnh i^er Gesellschaft-?)ahrzunehmcn wissen Wir schließen hiermit unsere Erörterun-
-Vüiupujiuiiu. jgen und hoffen, die geehrten Leser zur Beurtheiluug in den Stand gesetzt zu
T Aus Oberheffen, 30. Oct. IX. Nach vertraulichen Notizen-Haben, daß die Stellung und das Verhalten des Verwaltungsraths 'durchaus sollte man in Darmstadt schon vor etwa Jahresfrist sich mit dem Gedanken,!correct gewesen, sowie daß es nicht seine Schuld ist und nicht zum Schaden die Oberhessischen Eisenbahnen für den Staat erwerben zu wollen, beschöff^tider von ihm vc.creteu-n Gesellschaft gereicht, wenn die Oberhessischen Bahnen haben. Bei einer der Conferenzen, welche wegen des Anlehens für Gelnhausen-nicht zu größerer Entwickelung" gelangen.
Partenstein von dem Ministerium mit Vertretern des Verwaltungsraths gehal- Darmstadt, 29. Ocr'br? Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 52
uoii pCt. des bisherigen Diensteinkommens gewährt werden. Art. 3 be- : Wenn ein Beamter auf eine gewaltsame Weise aus Veranlaffung seiner L.ienstverrichtungen ohne sein Verschulden dienstunfähig geworden ijt, so können fccr nach Art. 2 zulässigen Pensionsquote 20 pCr. oes Dienfteinkommens bis zu desien vollen Betrage zugcsetzt werden. Art. 11 bewilligt das sog. Gnaden- quartal. Art. 12 stellt die Gensd'armen, die bisher überaus schlecht gestellt waren, den auf Widerruf angestellten Beamten gleich. Das Gesetz enthält im Ganzen 14 Artikel. Den Motiven ist eine Ueberstcht der auf Widerruf zu verleihenden Dienststellen beigegeben und bei Art. 2 findet sich eine vergleichende Zusammenstellung der Progression des Procentsatzes nach dem Gesetz von 1858, "ach dem vorliegenden Entwurf und nach dem jüngst in zweiter Kammer durch- berathenen Pensionszesetz bezüglich der unwiderruflich angestellten Beamten.
^rofcpreife vom 1. bis 6. November 187/1,
nach eigener Erklärung der Bäcker:
2 Kilo gemischtes Brod 22 kr. 1 Kilo gemischtes Brod 11 kr. 2 Kilo Noggenbrod: erste Sorte 19 kr., 1 Kilo do. 9</2 fr. 2 Kilo do. zweite Sorte 16 Fr.
_ . v . Darmstadt, 29. Octbr. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 52
len wurden, kam diese Idee zur Sprache, und es folgte darauf in längeren enthält:
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1. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, die Organisation der Districts-Einnehmereien betreffend.
2. Concmreuzeröffnungen. Erledigt sind: die evang. Schulstelle zu Müm- ling-Grumbach mit einem jährlichen Gehalte von 450 fl.; dem Herrn Fürsten zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg und dem Herrn Grafen zu Erbach-Schönberg steht das Präsentationsrecht für diese Stelle zu; die durch einen Theologen zu besetzende erste evang. Schulstelle zu Bad Nauheim mit einem jährlichen Gehalte von 1000 fl.; die evang. Schulstelle zu Gleimenheim mit einem jährlichen Gehalte von 40ü fl. ; die erste evang. Schulstelle zu Flomborn mit einem jährlichen Gehalte von 500 st.; die drille kath. Schulstelle zu Seligenstadt mit einem jährlichen Gehalte von 650 fl.
Darmstadt, 29. October. Der hiesige Handels-Verein beschloß gestern eine Eingabe an das Reichskanzler-Amt, sowie an den Reichstag, worin er sich für die Gründung einer Reichsbank ausspricht; er erklärte die Umwandlung der preußischen Bank in ein solches Institut, sowie das Fortbestehen der vorhandenen Zettelbanken unter zu vereinbarenden Normativ - Bestimmungen für wünschenSwerth. Als eine unabweisbare Nothwendigkeit wurde die Verpflichtung der Banken zur gegenseitigen Annahme der Noten als Zahlungs-Mittel bezeichnet. In Betreff der Besteuerungs-Frage konnte man keinen Beschluß er- äieleu. (Frkftr. Journ.)
Darmstadt, 29. October. Das der zweiten Kammer zugegangene v v v ..... ~ neue Gesetz, betr. die Pensionirung der auf Widerruf angestcllten Beamten,
3y3 Procent" bilden, welcher Punkt ohne alle Veranlaffung gewaltsam in enthält im Vergleich zum einschlägigen älteren Gesetz vom 8. Januar 1858, die Debatte hineingezogen wurden. Es ist bekannt, wie das Ministerium dem es sich fteilich in vielen Punkten sz. Art. 1, 4, 7 bis 10) anschlicht, we- sich zu dieser Frage stellte, wie man am Ministertisch — die Sache war ja sentliche Aenderungen. Art. 2 bestimmt z. B.: Wenn die Entlassung eines zum Voraus, wir zweifeln daran nicht, genügend erwogen — sofort in der;Beamten innerhalb der ersten zehn Tienstjahre erfolgt, so soll der Ruhegehalt Lage war, die Uebereinstimmung mit den in der Debatte geäußerten An-den Betrag von 40 pCt. des bisherigen Diensteinkommeus nicht überschreiten, schauungen zu erklären. Nichts hätte den Erfolg der oben angeführten Tendenz-Erfolgt die Entlassung später, io kann dem Betrag von 40 pCt. des bisheri- besser zu unterstützen vermocht, als diese Erklärung, und wirklich wurde wenigstens gen Tiensteinkommens für jedes wertere zurückgelegte Dienstjahr, vom elften augenblicklich erreicht, daß durch einen starken Coursrückgang der Oberhessisckenlbis vierzigsten Dienstjahr einschließlich, l1 2 pCt. zugesetzt werden. Erfolgt Eisenbahnactien vielen Besitzern bedeutende Vermögensverluste zugefügt wurden./die Entlassung nach zurückgelegten 50 Dienstjahren, so kann ein Ruhegehalt Wir wollen die moralische Seite einer solchen Agitation hier unerörtert lassen on und Anderen die Verantwortlichkät für das, was sie in Verfolgung ihrer Ab-
urb Heinerfitr:' ?then bei schwalb W« Sckoor rech!- lj. ienlogis, tins< )on 2, an berjc t, mit aöem Zck es bei Elias , §amilienlcgis or > u vermteihen- i: ■
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