A.W-90
Kl
1
! llaten
Wl)
Gros
iu bedeute
Icibißt worden ist.
Frankreich.
Von ten ki
6x8 ju btn
B Q P.
3- 1
141
75
WIVII/ „v. Heute Abend fand zu Ehren der Nordpol-Fahrer eine außerordentliche Sitzung der Geographischen Gesellschaft statt, welcher der Kronprinz Rudolph, Erzherzog Rainer, die ^Minister und ein zahlreiches Publ,. ikum beiwohnten. Professor Hochstetler eröffnete die Sitzung mit einer Rede, worin er die Führer der Expedition begrüßte. Nachdem Wenprecht und Pavrr detaillirten Bericht über den Perlauf der Expedition gegeben hatten, verlas .^ochstetter ein Schreiben des Präsidenten der Geographischen Gesellschaft ii London, worin er der Verdienste Payer's und Weyprecht's um die arktische
Dei
ijO auf dem ioiiflung von ' 11 edii
3 liii
2 Tai«
2 Sch ecnuifltTt wt Ziehen bt iKrohherzogl
sichtbar.
— Von
4812)
den n beigen m, W ;QPn- 8öi 1 iftroii
ß. jiT-
** Eit Znl ■ y-nte nut 5« jirjini«”“ lIiehe
*»t 6?6et schuht
bet fpanücben Küste ist nach dieser Information völlig unbegründet. I
.Hambura, 28. September. In Konstantinopel hatte man, wie den Lamb. Nachr." geschrieben wird, eine uralte Verordnung aus den Rumpelkammern der Vergangenheit hervorgesucht, um „auf höheren Befehl jammt* liche Christen aus ihren Wohnungen in türkischen Quarüeren zu vertreiben, und itvar binnen 3 Tagen, überdies muthwillig verschärft durch rohe^Brutalitäten der Polizeibeamten bei der Ausführung; 7000 christliche Familien (darunter auch mehrere deutsche, Angestellte bei ^r Eisenbahn, engli>che, französische Familien u. s. w.) sollten mit ihren Habseligkeiten auf die ^traye geworfen werden, in offenbarer Verhöhnung der bestehenden Ertrage, >.er feierlichen Hatticherife von Gulhane und von 1856, sowie "i schreiender >ieckts Verletzung (da die Miethscontracte bei der Behörde einregistnt und legalisirt worden sind.) Kaum aber war mit der rücksichtslosen Ausführung der „höheren Befehle" der Anfang gemacht worden, als von allen Seiten Proteste und Entschädigungsklagen entliefen, und die Regierung sich genothigt sah, m aller Eile die Maßregel rückgängig zu machen und die schuld auMitzverstandmtz und unberechtigten Eiser der Beamten zu schieben. Pflicht der verschiedenen Vertreter der auswärtigen Mächte wäre es wohl, gegen derartige /.gentbum- liche „Mißverständnisse", sofern sie auch nichttürkische Landesangehörige treffen, vorkommeuden Falls energisch protestiren. „
Müncken, 28. September. Es darf nunmehr, nach der „A. Ztg. als bestimmt angenommen werden, daß die Einführung der neuen Rechnung in Bavern mit dem 1. Januar 1875 noch nickt erfolgen wird, datz dagegen aber sichere Aussicht besteht, es werde die Einfügung mit dem 1. Januar 1876 erfolgen. Es wird denn auch selbstverständlich das Budget für die nächste mit "Neujahr 1876 beginnende Finanzperiode in der neuen Währung aufge-
Koldkne' Brwicki l P
Inive (ftltiditti piti b Scbonun 'chii | Ffleri. Cra
Anfunrt v , v. E n;d)t durch Gemähruna übertriebener rigrnienplov,,.vn«... &
3 - In Burdwo» hat das Ficbn zw.tt ausgehörv, dock dürft- -S wSH- b ipad™e Serwaimnj^erlanijt di, Bank *
tenb des Herbstes Wiederkehr en. - -
Ti, aünftiaen Erfolge, welche die LebenSverstLerungS- und erfpaTni6^ont Stnttaart seit ihrem 20jähriqen Bestedcn ohne Ausnahme alljährlich "Veit, hiefcir Institute eine stets wachsende Betheil'gung iu- Unter den deut chen vcrsichcrunas-Äcsellsch'.ften nimmt solches nach dem Alter den II- Jmi*
ft..neQ 4rerüchcruna^standes bat sich dasielbe aber bereits zur 6. Geiellsch<rn c ge'cdwungen Diese r'at'ache verdient um so mehr Anerkennung, al» diese -Ich' durch «cväOruna übatritbaur flfirnt.nproo.üon.n Jonbcrn mdimk buj* Z
— Das bäuerische „Vaterland" theilt in seiner bekannten Manier mit, baft cs zw-i Vorladungen erhallen, die eine wegen eines Artikels: B>as will b« Prenß' wieder? bnrch welchen die preußische Regicnmg, die andere wegen eines Anikels: Wo bleibt bet R-ichshunb? durch welchen ü»rst Bismarck t>v-
Vermischtes.
_ »ine nächtliche Locomotivenfahrt macht tzie Runde durch die ffanzcnichm Blätter. Der „Courricr de la Ehampagne" berichtet darüber also: „In der (^rnntaa auf den Montaq hat der sonst um 12 Uhr 45 Minuten abgehende Zug von ^bcr Soisions nach PariS erst etliche und 40 Minuten später seine Fahrt anAMeten. Tn Grund, warum die Reisenden dieses ZugeS so lange hatten warten müsim,. ist Ag^der, > allen Dcpats , das heißt auf den großen Bahnhöfen, beftndet fick em Sch afztmmer «o t Maschinen und Heizer, in der Zei? zw.schm oen verschiedenen Zugm welche sie 1«^ etwa» nteverlegcn können. Mährcnb dieser Z-.t entzünden °der unterhalten «rdeiter, denevw aber ausdrücklich untersagt ist, an die Maschinen zu rühren, die Feuer. So befand am Sonntag in Soisions einer dieser Leute auf einer Maschine. Sr bemerkte- * *1 «1
Wasser fehle, setzte den Vorschriften entgegen, wonach er den Heizer ovrr^den Ma,ckmisnnh^t wecken sollen , die Maschine in Bewegung und dirigtrte sie nach der Wasserpumpe «der W .
Mann hatte sich zu viel zugettaut und sah gar bald, daß er der Lage nicht mehr a- <t
E ner der Hebe der Ma ckine, den er nickt gesperrt hatte, arbeitete wütl-end.darauf lob oen unvorsichtigen Arbeiter und warf ihn zu Boden. Die führerlose Loeomotive a er f-dr ^ einer Geschwindigkeit von 60 Kilometern per Stunde in der RtchNmg noch SntiesUckerweisc"befand sie sich auf dem Gegenwege, d. h. auf Bahn, welche der von«»» ungefähr zur seiden Stunde abgebende Zug durchlaufen sollte, tel^r^dtrte sof^
all? Stationsvorstände unD verschob den Abgang des Rermser
Maschine die (Entfernung von Soisions nach Lrrp Sermetse, den Bahnbot dieser --latwn, fuhr dann in Braisne an, wo der DabnbofSvorstand glücklicherweise Anordnungen ,rtn batte um sie aufzühalten. Man hatte die Weiche gerückt, und die Locomotive mußte Rebengeleise übergehen und gegen einen Erdwall stoßen. Man hatte S^aenund Sr^ck auf die Baku gelegt, um ihre i?ntglelsung zu bewirken und den Stoß abzu^wächen.^^ alles so wie man cS vorausaeseben: die Locomvtwe brach mir ihrer entsetzlrchen Gc'chwi-^' an den vorbereiteten Hindernisien zusammen. Man zittert de^ dem. S.san^. an .. m ^olaen welche dieser Vorfall hätte haben können, der nun aber. Dank der ^eifieogegeni.-ri, Babnh'ofsvorsianres von Braisne, auf -wen rein materiellen Schaden zuruckgrfubrt wurde-^
London, 28. September. Aus Kalkutta wirb der Atme* depeschnt boü ber Reaen fortdauert und keinerlei Befürchtung mehr für eine -weite H"u- aerenotb cristirt. Selbst in den zweifelhaftesten Provinzen ist man fetzt unbe- sorar Der Regenfall in den ersten 14 Tagen des September kam dem i gewöhnlichen Jahren gleich. Die Regierung ist ganz unbesorgt m Betreff de
strator Capitän Lees von ...
ist das Iicjullal ber Mission noch nicht bekannt
Annahme, baß es gut sei. Eine groß- A»»-bl st^N fich^ Zuwä^ Im Vorjahre ainaen ,
^^78chE7Lä"L^..abh!.Lke.t^ T'chuabms -nerkanm unb S ‘
Folgen der Epidemie sind nur K'ÄX
M Goldküst. wird drm r drß dcr Admmi. Mi^n
......*”"*
5- «'•>■ «S* .**Ä? iÄEÄ'ÄS "3“ «.Ä «etil«
Sä gxä&J i.» * •
Darv.6adt 29 September. Ich habe Ihnen heule bie interessante, bisher unbekannte Ruhe. Tie Sclavenftage wird demnächst ernstlich in SrwL. mir von a>"uittkrrlchte.er Leite mit Bestimmtheit versicherte Mittheilung zu gung gezogen unb enbgülNg entschieben werben müssen.
machen, baß Hosgerichtsbirecter Völcker zu Gießen daselbst zu verbleiben wünscht OtlÜlCIL
unb deshalb auf bie L teile des H ° r ich t s p r äst e n t eu "L* mit Rom, 28. September. Die hiesige Kongregation für Orden« . Anze.
Dagegen soll jich bei a3or^"’C'u1' jJüSutreten unc 'bie bett, e^ttbigte legende,ten bestätigte im Lause bieses Jahres nickt weniger als 34 neue reli.
der Absicht trage», m bas R-ch--ramt iuruckzutrettn unv ra v-N m g gj^^ereinigungen. Da bieselben größtenthe.ls auf Italien entfallen, |o £?Ä7Ä5 3»^^.Ä»« neben feinen übrigen scheint bie Maßregel dazu bestimmt, bi. gesetzliche Aushebung der Orden .llu.
Geschäften^versehen lallte. Es würbe hierdurch --------------
f^art wer^u- September. Soeben würbe in geheimer Stabtratbsitznngj
der Vertraa zwischen der Stabt unb ber hessischen Lubtvigsbahn über Umfuh-j oer -OCUIUB 5,vlwv L . _____ßhkf nprF.mft nn die
Baris, 29. September. Thiers empfing Sonntag in Sizille eine De- vutation deren Ansprache er erwiderte, indem er zunächst sem Verhalten sei seiner in' Bordeaux erfolgten Ernennung zum Präsidenten darstcllte und dann erklärte: Errichten wir, weil wir die Monarchie nicht constitmren könne aufrichtig und offen bie Republik.
Dänemark.
Kopenhagen, 29. September. Der ehemalige bänische Gesandte >n Washington unb spätere Ikriegsminister, General «aatloff, hat bl!! ihm übertragene Mission in China unb Japan angenommen unb reist Mitte -stöber badui ab.
TefegraphWe Depkscheil.
^iuui U11V vvfc vHMWv„ V- Wien, 29. Sept. Nachrichten aus Eonftantmopel sprechen von drill, iünfl’brt Baba um die Stadt ^genehmigt. ^Di'e Statxt M^inz'verkauft an dienenden Versuchen des Sultans bei dem erbberechtigten Neffen Murad Behufs Babuaesellschasi t9 Morgen Laub für 800,000 fl. Es werben zwei Stationen Thr°n-E.ilsagung zu Gunsten Jz,ebm s. „
«richtet eine am Münsterthor, eine zweite an ber Cttabelle. Der Guterbahn- Wien, 29. ©ept Heute Aben Eof fommt an ben jüdischen Friedhof. Der Lerlrag unterliegt nur noch ber n,,6,rnrh,nth*e K>k>ina der Geoa Geiiehmigiing der sofort einzuberufenden Generalversammlung der Ludwigsbahn- Actionäre. Die Militärbehörde Hal im Princip bereits zugestimmt.
Berlin, 28. September. Die Embernfu.'.g des Reichstages wird noch immer um die Mitte nächsten Monats erwartet. Es handelt sich namentlich um bie Fertigstellung de- Militär-Etats, und ganz allem davon M bie f*"e^nrteir^brcfan^^aür^HgVnj^Mon^e^SdjwicTigfciteii Hervorzurufe», tu- na-Forschung gedenkt, und überreichte den beiden Führern ein vom Pro'ettoi .nentlick in dem Exttaordinarium vorhanden sein sollen. Es haben, wie wir stronvrin; Rndolxh unterzeichnetes Ehren-D'Plom der Wiener Geograph.,chen bören über diesen'Etat schon wiederholt Sitzungen stattgefunden, choch haben Gesellschaft. £ „ v r n k q.. ,
sick -besmal nicht unerheblich- finanzielle Bedenken knndgegeben, nvelche eine Post, 29. Sept. Graf Andrassy stattet- dem hier anwesenden Fürsten nßprmnliie Umarbeituna des Etats nothwendig machten. Endlich glaubte maniMilan von Serbien einen längeren Besuch ab.
?edöck mvest^Ü sein daß der Etat in den nächsten Tagen dem Plenum London, 29. Sept. Folgende sechs Resolutionen werden dem am
Rundesra bs zur B-ra hung zugeheu kann. Sobald dies geschehen, wird 7. Ociober in Glasgow stattfindende., Dolks-Meetmg zu Gniisten bürgerlicher
t r ^™un^^über ben «uiammmtritt b«» ^«0^« aefa^ »erben. uub religiöser Freiheit unterbreitet werben: 1) Da b.e Grundsätze und
ber definitive Beschluß über Den äu,ami Tagxbl.) Satzungen ber römischen Kirche die böchsten Ansprüche involviren, mithin tu
«1,-«;.. 29. September. Die von ausländischen Journalep, gebrachteioberste Jurisdiction in weltlichen und geistlichen Angelegenheiten fordern, komm,
nnn einer bevorstehenden Verstärkung des deutschen Geschwaders nn|clll unconlrollirtes, unbeschränktes Vorgehen einer sclchcn wefeutlich ebenio Nachricht von einet bevorswyenven politischen als kirchlichen Organisation in jedem Lande der Verletzung der ersten
freiheitlichen Grundsätze und der Abtretung der Unabhängigkeit und des eclf- governments des betreffenden Landes gleich; 2) das jetzige Vorgehen Roms tn Deutschland ist ein Beispiel dieser politischen Organisation; Nom versucht toTt unter angeblich geistlicher Censnr, welche jedoch weltliche Strafen umfatzk, der Bevölkerung den Glaiiben an das Unfehlbarkeits-Dogma aufzuzwuigen und einen Theil der Bevölkerung aus den Schulen zu entfernen — eS usurpin tbatsächlich die Landesregierung Das Meeting svmpathisirt daher nut der deutschen Regierung im Kampfe gegen den Ultramontanismus; 3) daS Meeting fordert die britische Regierung und das Parlament auf, den Anspruch der päpstlichen Hierarchie auf die weltliche Oberherrschaft in England mit allen zu Gebote stehenden Mitteln zu bekämpfen; 4) bie Bekämpfung Seitens tu Parlamentes sei um so mehr geboten, weil, wenn hinter bem Anspruch der weltlichen Oberherrschaft in Englanb unb ber gesammtcn Ldelt die Uuffbld^i feit stehe, es nicht minder Thatsache sei, daß dahinter die jesuitische Orgaiu sation stehe: 5) die Erfahrung von Jahrhunderten beweise, daß der Romams- mns die Moral zerstöre, bie Wissenschaft verberbe, die Freiheit, Ordnung unt Wohlfahrt der Nationen Umstürze. Daher sei die Steigerung des Noniai.ik mus in einem Lanbe gicichbebeulenb mit ber Abnnhtnc ber inttNecinelMi, m°- raUfd.cn unb politischen Macht beffelbcn; 6) bas Meeting beschließt die llebe:- gab- der Resolutionen an den deutschen Botschafter zur Uebcrmiiielung an ben deutschen Kaiser und das Volk.


