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Ionen Chambord's gegen das Ausland, namentlich Italien, beruhigt werde.
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besetzte Kreuz und die Fahne Heinrich's V. und Jeanne d'Arc's, als Devise
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j/fk; Versammlung überlassen bleibe und daß die öffentliche Meinung über die Inten- ü CC C - ...f. _ „V1S Ss Qf ««fif /«nK »i a tvton t-f t z4a CV4-aT i ft »viiIm aI"
Nationale Souverainetät. Aufruf an's Volk. Erklärung der Rechte.
Wir unterzeichneten französischen Bürger, zu verschiedenen Meinungeil gehörend, aber vor Allem „Bürger", d. h. von der Liebe der öffentlichen Sache belebt und dem Vaterlande ergeben, beunruhigt durch die Gefahren, welche die Ungewißheit des politischen Regimes, unter dem wir seit drei Jahren leben, über Frankreich verhängt, gerührt durch die Leiden, die für Alle und besonders für die arbeitenden Classen aus diesem zweideutigen Zustande und aus dem davon abgeleiteten Mangel an Vertrauen hervorgehen, überzeugt, daß das Priucip der „nationalen Souverailletät" und das Recht, eine nationale Regierung einzusetzen im Volke, und im Volke allein beruht, und im festen Vertrauen, daß der „directe Aufruf an's Volk" allein den Leiden, deren Angriffe und Schrecken Frankreich zu fühlen beginnt, ein Ziel setzen kann, erklären wir das Grundprincip der nationalen Sonverainetät, sowie die aus derselben abgeleiteten individuellen Rechte zu bekräftigen, zurückzufordern; bestätigen wir, jeder Idee der Restauration von Privilegien gegenüber die im Jahre 1789 erworbene und bestätigte bürgerliche und politische Gleichheit, und wollen wir auf allen gesetzlichen Wegen im Voraus an die Gefühle Aller gegen jede eventuelle Usurpation des Volksrechts appelliren; übrigens die formelle Verbindlich
unbekannt. ,. r,
--Heute Nacht wurde auf dem Bahnhof einem hiesigen Burger von einem
Alten.
Kalkutta, 15. September. Die Moßla-Fanatiker in Puttamey haben sich empört. Das 43. Regiment ist von Calicut aus auf den Schauplatz der Ruhestörungen abgegangen. Acht der Anführer wurden getödtet. Vier Soldaten und ein Polizist wurden verwundet. — Die Gerichtshöfe von Rain bun sind mit Pachtklagen überschwemmt. Die Beziehungen zwischen Pächtern und Eigenthümern sind überhaupt höchst unbefriedigend. — Die Heuschreckenplage ist im Zunehmen begriffen. Die gefräßigen Jusecten haben in Nepaul der Art aufgeräumt, daß eine Hmigersnoth unvermeidlich erscheint, und stellen sich nun auch in Seindia ein.
Spanien.
Madrid, 19. September. Aus Tanger wird gemeldet, daß der Sul- Von Marocco gestorben ist.
Madrid, 20. September. Die Insurgenten in Cartagena schossen am
die Einheit Italiens anerkennt.
Versailles, 20. September. Es wird heute formell dementirt, daß Graf Chambord einen Brief an den Erzbischof von Paris gerichtet habe. — Eine Depesche aus Tanger vom 19. d. Mts. constaiirt, daß der Sohn des verstorbenen Sultans von Marocco ohne Opposition zum Nachfolger procla- mirt worden ist. Die von dem italienischen Blatt über einen in Marocco aus- gebrochenen Vürgerkrig gebrachte Nachricht ist somit falsch.
Belgien.
Brüssel, 19. September. Der „Etoile" meldet, daß der oberste Gerichtshof die Verwaltuugsräthe der Gesellschaft Langrand-Dumonceau, unter welcher sich mehrere Deputirte und Senatoren befinden, vor das Zuchtpolizeigericht zurückgewiesen habe.
ßefleneidj.
Wien, 19. September. Der Erzbischof von Erlau, Samassa, hat vorgestern als solcher, sodann als wirklicher Geh. Rath den Erd in die Hand des Kaisers abgelegt.
Wien, 19. September. Der König von Italien besuchte heute Vor mittag 10 Uhr die Weltausstellung, wo er besonders eingehend die italienische Abtheiluug besichtigte und um 12 Uhr bei dem Kaiser im Kaiser-Pavillon das Dejeuner einnahm. Nachmittags empfing der König das diplomatische Corps und das cisleithanische Gesammiministerium.
Schweiz.
Genf, 18. September. Gestern Nachmittag hat sich, wie das Genfer Journal meldet, eine Deputation aus dem Chablais, gegen 6 bis 800 Personen au der Zahl, unter Führng der Deputirten Taberlet und Folliet über den Genfer-See nach Ouchy (dem Hafenplatz von Lausanne) begeben, um Thiers
Lokal-Notiz.
Gießen, 22. September. Heute Vorm'ttag erhängte sich eine den besseren Ständen angehörige Frau in ihrer Wohnung. Die Ursache des Selbstmordes ist noch
Entscheidung ist nunmehr unausbleiblich.
London, 20. September. Der „Times" wird aus Freetown vom 2. d. Mts. gemeldet: In Folge der Niederlage der Engländer am Prahfluffe sind fast alle Stämme westlich Elmina im Ansstande und zur Unterwerfung unter die Aschantis bereit. Die Kriegsschiffe „Harraconta" und „OraaS'' sind ausgelaufen, um die feindlichen Dörfer zu beschießen. Dieselben mußten, da die von ihnen gelandeten Mannschaften vom Feinde überfallen waren, die ersteren zurückzuziehen.
PariS, 18. September. Der „Courier de Paris" veröffentlicht folgendes Document, für welches jetzt Unterschriften in Paris gesammelt und der National-Versammlung bei ihrer Rückkehr vorgelegt werden soll.
erklärt wird, das Recht des Grafen Chambord, in der Fahnenfrage das Princip zu wahren und keinerlei Zugeständnisse zu machen, werde anerkannt; deßuu- Hecichtet sei der Graf verpflichtet, die Krone anzunehmen, wenn Frankreich sie ihm mit der dreifarbigen Fahne biete. Zum Voraus werde kein Opfer von ihm verlangt, er könne aber, ohne sich untreu zu werden, den Wünschen der Mion im Interesse des Vaterlandes und der Kirche sich anbequemen, falls <in derartiger Beschluß der Nationalversammlung vorliege. Dem „Journal de
Paris, 15. September. In legitimistischen Kreisen wird versichert, daß .... nahes Einverständniß mit dem Grafen Chambord bevorstehe. Derselbe mürbe seine Anhänger zu der Erklärung ermächtigen, daß er„ die Rechte der Mion nicht zurückweise und einwillige, mit ihren Vertretern über die künftige Etaatsverfassung zu verhandeln. Conservativ-liberale Kreise bleiben bedenklich rind befürchten, Graf Chambord wolle zwei Hauptbedingungen für seine Restan- rirung nicht erfüllen, nämlich daß die Regelung der Fahnenfrage der National-
d. Mts. auf eine französische Schaluppe, welche Lebensmittel einnehmen wollte, wodurch einer der Matrosen getödtet und zwei verwundet wurden. Auf die Drohung des Capitäns, die Stadt zu bombardiren, leistete der Wohl-
Liverpool nach der Goldküste eine Abtheiluug Osficiere und Unter-Officiere ab. Die Adela segelt am Samstag. King Konny nimmt Pontons mit, welche zum Berganfahren auf seichten Strömen bestimmt sind. — Zwei Parlaments- Mitglieder beantragten officiell beim Sprecher das Ausschreiben einer neuen Wahl, weil Gladstone das Schahkanzleramt übernommen. Die endgültige
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eingehend, welche immer sie sei und welchen Namen sie führe, die das Volk der Staatsgewalt bekleidet, anzuerkennen und anzunehmeu, in Folge dessen die vorliegende Erklärung unterzeichneten, die achtungsvoll der wohlwollen- Aufmerksamkeit der öffentlichen Gewalten unterbreitet werden wird.
September und October 1873.
Paris, 20. September. Der König von Italien soll sich in Wien zu Gunsten der Ernennung des Cardinals Bonaparte zum Papste verwenden, der
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fahrts-Ausjchuß die geforderte Satisfactiou.
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London, 19. September. Mit dem Postdampfer Naquolle ging gestern
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CItcn. m Dem „Temps" zufolge ist der Deputirte Larcy mit der Ueberreichung einer
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»essen jüngsten Hitenbriefes beglückwünscht.
Paris, 16. September. Frankreichs Lage ist nach dem Urtheile des Mivers folgende: „Die National-Versammlung ist souverain, was sie in Mehr- Pt beschließt, Gesetz; die Mehrheit aber ist die Hälfte und eins; kann die Mehrheit mit einer Stimme Majorität ein Gesetz machen, so kann sie damit auch beschließen, Frankreich sei eines Königs bedürftig." Noch deutlicher ist A Monde: „Wollen die liberalen Conservativen der Revolution entgehen, so müssen sie die vollständige Legitimität, das heißt die allcrchristlichste Monarchie, bif älteste Tochter der römischen Kirche, annehmen. Diese Monarchie hat als __* y(UU)l wurpe UU| UCIU ^UV1U,V| ........ ......---------- -..........-
Vertreter Heinrich V., als Schutzmauer den Syllabus und das Concil einer-, Officier der Kopf derart aufgehauen, daß die Wunde 5 Zoll mißt und man an dem bic Unantastbarkeit unserer Grundgesetze andererseits, als Symbol das lilien- Aufkommen des Verletzten zweifelt. _ o £
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^Christus ist Sieger, er regiert, er befiehlt. Der König lst mirsein Stellver- tojrb bcgf)alb VDn allgemeinem Interesse sein, zu erfahren, daß die Gewerkschaft der Braunkoh. treter und folglich sein erster Uutcrthan." So lange der Syllabus, die Papst-^Unzcche Frielendorf im Kreise Ziegenhain die Fabrikation von Briquettes (Braunkohlen-Preß licl'e Unfehlbarkeit und die weiße Fahne für die monarchischen Conservativen, steine) in großartiger Weise betreiben (es sollen täglich über looo Centn er Beliefert werten; «in S-b!.ckb,ld fein »erben, fj lange fte einer gaUieaniiAen >md
Monarchie als unter dem lilienbesäeten Mantel Hclnrlch s V. verborgen nach- B„„^fohlen; denn während diese durchschnittlich 35 bis 50 Procent Wasser enthalten, ist der träumen, so lange dürften sie nicht hoffen, gegen die Revolution anzukämpfen, Wassergehalt der Briquettes durch Verdampfen in Trockenöfen auf das geringste Maß beschränkt ifren Mitschuldige sie gegen ihren Willen werden." Wenn Herr v. Fulloux Da« Brennmaterial hat außerdem noch die Annehmlichkeit, daß es sauberer ist als die Broun-
wird zur desinitiven Beschlußfassung in dieser Angelegenheit eine Volksversamm-!kürzlich sich noch für Fortsetzung des Provisoriums aussprach, so entgegnet die
lung stattfinden. Union: „Die Regierung des Marschalls kann nur eine vorübergehende glück-
Aus Süddentfchland, 18. September. Es sind heute 25 Jahre liche Reconvalesceuz fein; er war ein Mittel des Heils, aber das Heil selbst her, seit der Frankfurter Septemberaufstand die Ohnmacht der damaligen kann er nicht bedeuten."
National-Versammlung zum Ausdruck brachte und den durch die März- und
Aprilereignisse verblüfften und eingeschüchterten Regierungen lvieder das Be- wußtsUn'ihrer Uebermacht kam. Vergleicht man mit der Laufbahn des Parlaments von 1848, auch'ohne feinen Niedergang vom heutigen Jahrestage au mit in Betracht zu ziehen, was feit 1866 Norddeutscher Bund und Deutscher Reichstag der Nation an Früchten gebracht haben, so gehört eine riesenhafte Portion radicaler Verbissenheit dazu, um nicht einzugestehen, wie viel weiter wir seitdem gekommen sind. Natürlich muß bei solcher An- und Abrechnung das wirklich Erreichte und Erhaltene in's Auge gefaßt werden, und so kann das deutsche Kaiserthum von damals, welches nur auf dem Papier stand, nicht im Emst mit der jetzigen lebenskräftigen Schöpfung verglichen werden. Wie engherzig zum großen Theil damals die städtische Bevölkerung noch in den Fragen der Gewerbefreiheit und des freien Zugs dachte und welchen Einfluß diese Denkart auf die Verhandlungen der National-Versammlung hatte, mag auch der Epigou jener Zeit aus den stenographischen Berichten entnehmen. In vielen Puncten wußte die Nation damals noch nicht, was sie wollte, und für das ungewisse Ziel waren die Wege natürlich noch ungewisser und bestrittener. Es bedurfte erst langjähriger, wirksamer Einzelarbeit, zum Theil unter sehr erschwerenden Bedingungen, uni so manche Anläufe von 1848 in festere Formen, welche Kritik und Erfahrung aushalten, zu bringen. Als solche Ver- rnittlungsstadieu zwischen den Ansichten von 1848 und dem gegenwärtigen Stande' von 1848 haben ganz besonders die Schnlze-Delitzsch'sche Genossenschaftsbewegung, der volkswirthschaftliche Congreß, der Jnristentag und ähnliche freigeschaffene Institutionen gewirkt. Was sich übrigens aus der 1848er Be- i wegung in der ganzen social-wissenschaftlichen Bewegung Deutschlands erhalten : hat und auch jetzt noch von der jüngeren Generation Anerkennung verdient i und findet. ist ein gewisser idealer Zug nach dem Höheren und Besseren, der so lange nicht vom Uebcl ist, als er seine Correctur in der besseren Erkenntnis; der Thatsachen und einer richtigeren Methode der Forschung neben sich hat. < Unter Festhaltung dieses Werthmeisters kann die Durchlesung deffeu, was vor 1 25 Jahren die damaligen Vertrauensmänner der deutschen Nation ersannen unb anstrebten, noch immer seine Frucht tragen, und in der Dankbarkeit für < die großen militärischen und materiellen Erfolge des letzten Jahrzehends soll ( auch die Erinnerung an die Vertreter und Vorstufen auf dem geistigen Ge- i biet nicht untergeben. Und um so offener darf man dies bekennen, als die i iieueften der Nation das damals Angestrebte glücklich vollendet haben. c
Ovation darzubringen.
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dem W ^ance" zufolge hätte der Graf Chambord den Erzbischof von Paris wegen
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