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kamen, besichtigten sie auch mit dem Domdechanten Dr. Klein und dem Dom-

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nnc jeiner an G-s-mmtbaukost'en 2,151,098 Thlr, verwendet dieselbe d-r R-gimmg bei anderen Gelegenheiten amtlich mitgetheilt hat, wurde An Reparaturkosten erwuchsen für das genannte Schiff bis zum Jahre d'° g-wunsch° Auskunft gegeben Als Me beiden Herren aus dem Seminar _ V _ 1' 1 . Fnmpn . hpfirMtntpn mp mim mtf bpm T^nmhpmantpn 9)r. ff fptn nun hpm Tlnm-

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1871 etwa 58,852 Thlr. und im vergangenen Jahre weitere 69,473 Thlr., im Ganzen also 128,325 Thlr. Diese Summe vertheilt sich ziemlich gleich­mäßig auf die Reparaturen des Schiffskörpers, der Maschine und die Aus­rüstung des Fahrzeuges. Für die Bewaffnung brauchten nur 5500 Thlr. ver-

capitnlar Dr. Gerlach die zur ehemaligen Receptur gehörigen Gebäude, welche früher wiederholt für das Seminar in Aussicht genommen worden waren.

(Raff. B.)

Aus Lausigk, 12. August, wird über den Verlauf der Untersuchung gegen Schwanewede denChem.Nachr." mitgetheilt,daß das Kriegsministerium die eingehendste Untersuchung angeordnet hat, daß mehr denn 19 Personen verhört worden sind und daß der Rittmeister von Schwanewede im stillen Stubenarrest in Grimma über seine Thaten in Lausigk ungestört nachdenken kann."

Carlospfennige" überbringen sollte.

Madrid, 17. August. Die Carlisten stellten sich zu beiden Seiten der Rhede von Vilbao auf und beschossen ohne Unterschied spanische, englische und französische Schiffe und Gebäude; auch respectirten sie nicht die rothe Kreuz-

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lasten. Bei der von den Commistarien hierauf vorgenommenen Besichtigung

Spanten.

Madrid, 16 August. Eine ausführlichere Nachricht über die Weg­nahme des Krregscontrebande-Schmugglers Deerhound (ober Santa Margarita, wie das Schiff jetzt den frommen Carlisten und ihrerKönigin" zu Liebe um­getauft ist) erhält derStandard" aus Biarritz vom 13. d. Mis.:Der Dampfer Santa Margarita landete heute früh bei Fuenterrabia Waffe,: für die Carlisteu und setzte dann seine Fahrt nach Bayonne fort. Ein spanisches Kanonenboot, welches den Auftrag hatte, das Fahrzeug zu beobachten, holte es an der Mündung des Adnur ein. Es war ihm das möglich gewesen, indem es die von der Margarita ebenfalls geführte englische Flagge (den Union Jach zur Schau trug Die Mannschaft des spanischen Kanonenbootes ging an Bord der Margarita, nahm sie ohne Umstände weg und führte sie im Schlepptau nach San Sebastian. Die Margarita ist kein anderes Fahrzeug, als der Deer­hound, welcher unfern Cherbourg die Mannschaft eines Bootes rettete (nämlich, wenn wir uns recht erinnern, die Leute des von dem Kearsarge in Grund ge­bohrten amerikanischen Rebellenschiffes Alabama.) Ein Engländer, Namens Travers, ein Schotte, der früher in der österreichischen Armee gedient hatte, ein Lootse von Bilbao und andere Personen befanden sich an Bord." E» späteres Telegramm besagt, der Deerhound sei außerhalb der Grenzen der französischen Gewässer weggcnommen worden. Das spanische Schiff habe An­fangs die englische Flagge geführt und erst im Augenblicke der Wegnahme die spanische aufgezogen. Der oben genannte Schotte ist der Oberst Stewart, der dem Prätendenten die in den ultramontanen Kreisen Englands gesammelten

h -Zöglinge leer steht. Regens Lala erklärte indessen den Commistären auch aus-

1)CU 1)0)1(1110. jdrücklich, daß ihnen nicht gestattet werde, irgend einer Vorlesung beizuwohnen.

Berlin, 16. August. Für die PanzerfregatteFriedrich Karl", welche Abzüglich solcher Punkte welche von der bischöflichen Behörde im Amtsblatte j-tz so vielfach erwähnt Lvrden und die am 16. Januar 1867 vom Stapel ge- oder un Dwce.anschematwmus beretts veröffentlicht wvrden sind , oder welch, lasten ist, sind seiner Zeit an f1 e nlEJAftO °tT-

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Wien, 17. August DasNeue Fremdenblatt" erfährt, daß in der Gruppe XIII der Welt-Ausstellung, welche das Maschimmvesen umfaßt, 1091 Aussteller prämiirt worden sind, wovon 40 Ehren - Diplome erhielten. Aus das Deutsche Reich entfallen 10 Ehren-Diplome, nämlich für: König u. Bauer in Oberzell, Sächsische Webstuhl-Fabrik in Chemnitz, Maschinenbau-Anstalt in Witten, Maschinenbau-AnstaltHumboldt" in Rack, Chemnitzer Werkzeug- Maschinen-Fabrik und Sächsische Maschinen-Fabrik in Chemnitz, Heilmann u. Duromun in Mülhausen, Borsig in Berlin, Nagel u. Kemp in Hamburg, Dingler'sche Maschinen-Fabrik in Zweibrücken. Außerdem wurden den Aus­stellern der gedachten Gruppe verliehen: 83 Fortschritts- und 169 Verdienst- Medaillen , sowie 77 Anerkennungs-Diplome.

Frankreich.

Paris, 16. August. Der kaiserliche Prinz hat bei der Feier in Chisel- hurst officiell erklärt, daß er die Präsidentenschaft annimmt. Das ist immer­hin ein kleines Ereigniß, wenn auch kein unerwartetes. Er findetin der väterlichen Erbschaft das Princip der nationalen Souverainetät und die Fahne, welche dieselbe heiligt." Jn's Deutsche übersetzt, heißt das wohl nichts Anderes als daß er den auf dem Plebiscit beruhenden Cäsarismus als sein Erbe be­trachtet, und ferner, daß er die dreifarbige Fahne als die (einige ansieht. Der Styl des Satzes ist geschraubt genug, um an die Hand zu erinnern, welche die Neujahrsorakel Napoleon's III. entwarf. Die nachdrückliche Hinweisung aus Plebiscit und Tricolore ist auge::blicklich ganz am Platze; die Bonapartisten hoffen nämlich, daß die Republikaner, an anderen Mitteln verzweifelnd, mit ihnen gemeinschaftliche Sache machen werden, um für ein Plebiscit zu wirken

Paris, 18. August. Die in den letzten Tagen hier stattgehabten Be- rathungen der Monarchisten haben zu dem Ergebuiß geführt, daß von einer Einberufung der Nationalversammlung vor dem Ablauf der Ferien definitiv ab­gesehen werden soll. Nachrichten aus Wien zufolge wird Graf Chambord zunächst in Lausanne Aufenthalt nehmen.

Otafien.

Nom, 16. August. Die Voce della Veritü sagt, die Präsecten erließen immer mehr Verbote gegen die Wallfahrten. Die Katholiken aber hätten die Absicht, im Namen der Stadt Nom das Gelübde zu thnn, ein Denkmal dem heiligen Herzen Jesu zu errichten, wenn die Kirche triumphire. Der Papst billige diesen Plan.

ausgabt zu werden.

Berlin, 17. August. Für die obligatorische Civilehe ist in Leipzig auf dem Protestantentage ein Moment geltend gemacht worden, das allein für sich als durchschlagend zu erachten ist. Wenn bisher alle Argumente, die für die Civilehe angeführt worden sind, darin gipfelten, daß dieselbe als ein bürgerlicher Act lediglich den Staat, nicht die Kirche interessire, so war es in der Leipziger Versammlung von Theologen gewiß angebracht, einmal zu fragen, ob denn nicht bloß der Staat, sondern auch die Kirche besser dabei wegkäme, wenn letztere auf den Anspruch auf politischen Zwang für Ehe­schließungen verzichtete. In Leipzig hat mau, von kirchlichem oder theologischem Standpunkt aus, hervorgehoben: daß die erzwungene kirchliche Eheschließung nicht von Segen nämlich in kirchlicher Beziehung ist, daß sie nur dazu beiträgt, den Eindruck kirchlicher Handlungen zu mindern und das muß doch den Männern der Kirche gewiß zu Herzen gehen das weiß jeder Pfarrer aus Erfahrung. Wie es mit der Eheschließung ist, so verhält es sich mit andern kirchlichen Handlungen. Der politische Zwang für solche kann un­möglich so lange noch währen, als er schon gewährt hat. Je mehr die politi­schen und socialen Aufgaben des Staates wachsen, desto weniger wird der Staat darauf sehen können, daß der Eine sein Kind beschneiden, der Andere es taufen und reformiren läßt; desto weniger bleibt ihm auch Zeit übrig, bei den Eheschließungen mit den confeisionellen Verwickelungen sich auseinander zu setzen. Aber auch vom kirchlichen oder vom religiösen Standpunkte aus sollten doch die Männer, die einen solchen einnehmen, mit Sehnsucht den Tag herbei- wünschen, an dem in diesen Dingen die bisherigen Verhältnisse fallen werden. Kirchliche Handlungen können doch für kirchliche Leute unmöglich Werth haben, wenn sie nicht aufrichtig, freiwillig vollzogen werden; wenn sie, nur um es an­ders auszudrücken, nicht Bekenntnisse des ungeheuchelten Glaubens sind. Aber deshalb darf auch in der besten Absicht keine äußere Macht sie erzwingen. Das läßt sich sehr leicht in Rücksicht auf alle kirchlichen Handlungen nach­weisen. Die Zwangstaufe müßte, denken wir, nicht bloß dem Irreligiösen oder Unchristlichen verwerflich erscheinen, sondern viel mehr und besonders den Frommen und Gläubigen. Wo in einer Familie den christlichen Gebräuchen ein positiver Widerstand geleistet wird, da müßte doch zuerst der Geistliche, der über Religion u. dgl. zu wachen hat, sich sagen, daß die Taufe nicht der Grund eines christlichen Lebens werden kann, was sie doch gerade nach seinem, nach des Geistlichen Glauben sein soll. Aehnliches läßt sich über die Zwangs- confirmation sagen. Sie läßt jetzt lassen wir einen frommen Dogmatiker sprechenein staatlich festgesetztes Schablonenjahr gelten, bei der die Schul­reife mit der für die Gemeinde, der Uebergang zur engem Berufswahl mit dem Eintritt in die Berufssphäre selbstständiger Kirchenglieder verwechselt wird." Aus dem Allen folgt, daß der staatliche Zwang zu kirchlichen Handlungen grade im kirchlichen oder religiösen Interesse aufhören muß. Die Kirche sollte sich vielmehr gratuliren, wenn man ihrer eignen sittlichen Kraft es überläßt, diese Handlungen in Uebung zu erhalten. Die Kirche wird dann erst erkennen, wer noch zu ihr gehört, und ob sie überhaupt noch eine Macht ist.

Essen, 16. August. DieEss. V-Z " meldet: Dem Vernehmen nach ist die Genehmigung des Zuges der diesjährigen Procession nach Kevelar von der Kirche zum Bahnhofe und später vom Bahnhofe zur Kirche polizeilich unter­sagt worben.

Düsseldorf, 13. August. Seit einigen Tagen wird hier eine Liste colportirt, welche den Zweck hat, bei den Katholiken Unterschriften zu einer Erklärung zu sammeln, in der das Versprechen gegeben wird, dieDüsseldorfer Zeitung" für die Zukunft nicht mehr lesen und halten zu wollen.

Breslau, 15. August. Der 2. September soll, einem Beschlüsse des Magistrats zufolge, auch hier als öffentlicher Festtag begangen werden. Für die Feier desselben ist Festgottesdienst in den Kirchen, die Abhaltung von be­sonderen Schulacten in den öffentlichen Schulen, die Ausschmückung und Be­leuchtung der öffentlichen Gebäude und Denkmäler sowie Musik vom Rathhaus- thurme in Aussicht genommen. Der Unterricht in den Schulen wird an die­sem Tage ausgesetzt, alle städtischen Bureaus sind geschlossen-

Frankfurt, 16. August. Im hiesigen Hause Rothschild soll eine De­fraudation von ca. 150,000 verübt worden sein. (Wird von der N- Frkf Presse dementirt.)

Limburg, 12. August. Gestern Vormittag erschienen im Priester- Seminar die Regierungsräthe Dodel und Esser von Wiesbaden, um im Auf­trage des Ober-Präsidenten zu Kaffel eine Revision dieser Anstalt vorzunehmen. Regens Lala legte zunächst eine Rechtsverwahrung ein und erklärte, daß er bezüglich des Seminars nur dem Bischöfe, der ihm die Leitung der Anstalt übertragen, unterstehe und diesem allein verantwortlich sei. Er könne denCom- miffarien daher auch nur insoweit eine Auskunft über die Verhältnisse des Seminars geben, als der Bischof ihn hierzu ermächtigt habe. Demgemäß sei er, jedoch nur unter ausdrücklicher Bezugnahme auf den vom Bischof im Ver­ein mit den übrigen Bischöfen der preußischen Monarchie Ende Mai d. I. an das k. Staatsmiuisterinm gerichteten Protest, bereit, die Hausordnung und

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der Räumlichkeiten des Seminars konnten dieselben die Bemerkung nicht unter-! Perpignan, 18. August. Die Carlisteu wurden bei Balsardny (Pro­drücken, daß das Gebäude überhaupt und namentlich in sanitätischer Hinsicht'vinz Barcelona, nördlich von Manresa) geschlagen ; dieselben gaben ihre Stel- sehr viel zu wünschen übrig lasse. Die Absicht der Commissare, bei: Vorlesnu- lungen vor Berga auf und marschirten in brr Richtung von Suria (ebenfalls gen beizuwohnen, erledigte sich von selbst damit, daß die letzten 16 Alumnen bei Manresa) ab. Die Internationale läßt Plakate verbreiten, in denen bereits in der zweiten Hälfte des Mai nach vorher empfangener Priesterweihe anläßlich der Brandlegungen in Alcoy und. anderwärts gesagt wird, daß die im kirchlichen Dienste angestellt worden sind und sonach das Seminar bis zu Arbeiter nicht nöthig hätten, Fabriken anzuzünden, die ihnen selbst doch einst ge- der voraussichtlich im nächsten Herbste wieder stattsindenden Aufnahme neuerIhören würden.

den Lehrplan der Anstalt auf Verlangen mitzutheilen und eine Revision des französische Schiffe und Gebäude; auch respectirten sie mcht bie rothe Kreuz- Hauses in bau- und feuerpolizeilicher sowie auch in sanitätischer Hinsicht zuzn- flagge. Eine Anzahl von Personen wurde getödtet und verwundet und viel