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Rosinen (5765)

Eorinthen

Mandeln

Cttronat

Orangeat

Eeylon-Zimmt

Feinste Rasfinade

Aechte türk. Zwetschen rc.

empfiehlt__________I- G. D. Bavst.

Orangen St Bratbückinge

find eingetroffen bei

I. A. Busch Söhne.

Lichthalter

an Weihnachtsbäumchen empfiehlt (5757) Wilhelm Orblg.

Veranlassung gaben persönliche Differenzen.

Jranftuetcö.

Vermischte-

Börsenberichte.

Wechsel wenig verändert.

Frankfurt a. M., 15. December. Die matte Tendenz der Samstagsbörse wechselte im Sonntagsverkehr mit einer festeren Haltung ab, ohne daß indeß das Geschäft sehr belebt war. Heute eröffnete man wieder matt auf niedrigere Berliner Coursr, von welchem Platze aus starke Verkäufe stattfanden. Als gegen Schluß bessere Notirungen von dort eintrafcni, be­festigte sich auch hier die Tendenz wieder und schloß man in animirterer Stimmung. Es sollen von'Seiten einer g.ößeren Bankengruppe Bemühungen gemacht werden, dem wahrscheinlichen Erfolg der neuen Ungarischen Anleihe Schwierigkeiten in den Weg zu legen. Trotz

ist vergangene Nacht 12 Uhr verschieden. Der Kronprinz des Deutschen Reichs und von Preußen traf Nachts hier ein.

Taschentuch war K. L. gezeichnet.

Düsseldorf, 11 December. Die gestrige Assisenverhandlung hatte einen Todtschlag zum Gegenstände, an welchem die künstlich unter den Katholiken hervorgerufenc Gährung die Hauptschuld trägt. Der Schuster Korfmacker in dem benachbarten Dorfe Hamm ist wegen seiner freisinnigen Stellung zu dem kirchen-politischen Streite von seinen zum größten Theil ultramontanen Mitbürgern vielfach angegriffen worden und einmal mußten sogar seine Fenster­scheiben für seinen schlechten Katholtcismus bezahlen. Am 28. September d. I., auf einen Sonntag, besuchte nun Korfmacher mit seinem Gesellen Benecke und zwei Bekannten aus Düffel­dorf, darunter der Taglöhner Joh. Wolter, einen Ball in Hamm. Hier sowohl wie auch auf der Straße, als Korfmacher mit seinen Gästen nach seinem Hause ging, fehlte es wiederum nicht an allerlei anzüglichen Reden, auf welche Korfmacher und seine Gefährten durch Loblieder auf Bismarck crwiverten. Als aber die beiden Düsseldorfer gehen halb 12 Uhr in Begleitung des Benecke den Hciinwcg antratcn, wurden sie kaum hundert Schritte vor dem Dorfe von zwei ihnen nachsetzenden Männern, mit welchen sie auch schon vor dem Korfmachcr'schen Hause einen Wortwechsel gehabt, eingeholt und angegriffen. Einer derselben drang mit einer Mistgabel auf Weiter ein und schlug ihm den Spazirstock aus der Hand. Mit einem Dolche, den Benecke ihm zugcstcckt, setzte sich Wolter zur Wehr und brachte seinem Gegner, dem Fuhrmann Joseph Hecker auS Hamm, neben einigen anderen Verletzungen einen Stich durch die linke Lunge bei, welcher seht rasch deffen Tod durch Verblutung herbeiführte. Deßhalb gefänglich eingezogen, gab Wolter sofort zu, dem Hecker den tödtlichen Stich versetzt zu haben, behauptete aber nach­drücklich, nur aus Nothwehr so gehandelt zu haben, eine Behauptung, welche durch mehrere erhebliche Verletzungen, welche Wolter damals an sich trug und die sehr wohl von einer Mist­gabel herrühren konnten, bekräftigt wurde. Die Geschworenen erklärten ihn denn auch für un­schuldig, worauf das Gericht seine sofortige Freilassung anordnete.

Metz, 11. December. Ein hier verlautender Act kaiserlicher Freigebigkeit erfreut wohl auch weitere Kreise. Bei der letzten Aufnahme-Prüfung für das hiesige Lehrer-Seminar war die Zahl der Aspiranten so groß, daß viele lothringische Jünglinge zurückgewiesen werden mußten, obwohl sie das nöthige Maß von Kenntnissen besaßen. Einer dieser Zurückgewtesenen hatte aber den Muth und das Vertrauen, sich direct an den Deutschen Kaiser zu wenden und denselben um Aufnahme in das Seminar zu bitten. Und der Kaiser gewährte nicht nur seine Bitte, sondern bewilligte ihm auch für die drei Jahre seines hiesigen Aufenth«lts huldvoll eine volle Börse, die jährlich 400 Fr. beträgt. Seit einiger Zeit befindet sich der Bittsteller schon unter der Zahl der Uebrigen.

Aecht kölnisches Wasser

von Jean Maria Farina.

Meine Niederla davon in der Expedition be$ Gießener Anzeigers empfehle ich zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl per halbes Dutzend und 45 fr. per Glas gehör fernst Johann Maria Farina in Köln.

Emeriti (1.

New-York, 12. December. DerVirginms" ist nach Bahia Honda (kubanischer Hafen, 60 engl. Meilen von Havannah) gebracht worden, wo er an Amerika übergeben werden wird. Der General - Capikäu Jovellar hat be fohlen, die überlebenden Gefangenen noch heute auSzuliefern.

<fiolTaiiD.

Hasa, 13. December. Eine officielle Depesche des Generals v. Swie- ten aus Peuang vom gestrigen Tuge meldet: Die Ausschiffung der Truppen in Pedropint, unterhalb des Atschin-Flusses auf der Rhede von Atschin, hat trotz des feindlichen Feuers mit bestem Erfolge stattgefunden. Auf Seiten der Holländer wurde Niemand getödtet und nur einige wenige Leute verwundet. General Verspeyck leitete die' erste Operation. Das Feuer der Schiffe hat viel zum Erfolge beigetragen. Der Geist der Truppen ist trotz der dttrch die Cho­lera erlittenen Verluste vortrefflich. Die Truppen setzten sich zunächst in Kwa- lagighen fest.

des Vortrags eine ^)emon,rrarion macyen ivumv, utnumt <<, «vn [vmv ,

zctchnunqen durch eine Fülle von Paletots dem Auge entzogen waren. Er rief den Laboratoriums-^ diener und fragte nach dem Grunde dieser seltsamen Verhüllung. Als dieser aber auf die Herren Studenten hinwics, soll Herr Professor Dubois-Reymond einige Aeußerungen gethan haben, welche die Studenten derart reizten, daß zuerst ein Gemurmel, dann aber auch ein sehr lautes Getrampel mit den Füßen und Dintenfässern entstand. Professor Dubois-Raymond, an ein solches Tadelsvotum seiner Zuhörer, die sonst athemlos seinen Worten zu lauschen pftegten, nicht gewohnt, erbleichte vor Ucberraschung und Zorn; dann schrie er in das tobende Auditorium hinein:Meine Herren, wenn dieses mir gelten soll, so protestire ich mit Entschiedenheit da­gegen" Der Sturm batte sich zwar gelegt, aber die Aufregung war auf beiden Seiten so groß, daß der Professor'nur mit Mühe die Ruhe und Fassung wiedererlangen konnte, um je nen Vortrag zu Ende zu führen. - Der andere ereignete fick in dem Horsaale des Professors Virchow in dem pathologisch-anatomischen Institut der Charitö in Folge ungebührlicher Aus­dehnung desakademischen Viertels." Es war bereits über eine halbe Stunde verflossen, und

Versailles, 15. December. Die Negierungskreise sind über den Aus­fall der Wahlen außer sich. Von Baragnon erzählt man sich das Wort: Wir müssen das Stimmrecht knebeln!" Bazaine wird morgen nach fernem Haft-Ort abgesührt.

Rom, 7. December. Zur Charakteristik der Geschwornen-Gerichte in Italien theilt Fanfulla einen Fall mit, der sich neulich in Neapel zugetraaen hat. Es handelte sich um einen Todtschläger, der seines Verbrechens geständig war, aber behauptete, schwer gereizt gewricn zu jein, und deßhalb auf mildernde Umstände Anspruch machte. Der Spruch der Geschwornen lautete,daß der Angeklagte den Tootschlag nicht begangen habe, daß aber wegen schwerer Provocation mildernde Umstände anzunehmcn seien." Der Präsident erlaubte sich darauf auf­merksam zu machen, daß in diesem Verbiet doch ein innerer Widerspruch enthalten sei, und bat die Bürgcr-Geschwornen, denselben zu ändern. Die Geschwornen verfügten sich in daS Berathung- zimmer und kehrten zurück mit folgendem Bescheid:Die Geschwornen haben überlegt, daß ihr Verdick durchaus keiner Acnderung bedarf, da sie in demselben keinen Wiverspruch erkennen." Das erinnert an einen bekannten Wahripruch, den irische Geschworene gefallt:Angeklagter ist nicht schuldig, soll es aber nicht wieder thun." m|Ul8 uvl linivn ..... «« ö ~;-y

Das Berliner Fremdcnblatt erzählt zwei Universttatsjcandaler:In dem zuma(iei)fnl frfjeint sich die Subscription auf dies neue, mit hoher Verzinsung und baldiger Rück- als Laboratorium benutzten Auditorium deS als Gelehrten wie als Lehrer so hochgeschätzten, .unl Nominalwerth ausgestattete Anlehen sehr günstig zu gestalten, da bereits starte Professors Dubois-Naymond hatten mehrere Stuoentcn ihre Ueberzieher und Hüte a" ""^Anmeldungen auf dasselbe einzclaufen sind. In London wird das neue Papier schon mit 1/8% Wand aufgehängt, welche mit Karten mit anatomischen und physiologische,« Abbildungen beWt; gehandelt. In Betreff des heute abgeschlossenen Medivliquidationö-Geschäftes war dessen war. so daß hiedurch die Karten ganz dem Zwecke der Demonstration, wie sie wahrerw pee J Verlauf, bei dem flüssigen Gcldstande ein völlig normaler. Creditactien eröffneten mit 245'z, Vortrages notwendig ist, entzogen wurden. Als nun Professor Dubois-vtaymond nach Beginn |Wj$en fcann QU| 243/4 und schlossen 245'/4. Staatsbahnactien bewegten sich zwischen des Vortrags eine Demonstration machen wollte, bemerkte er, wie seine Muskel- und Nerven-35t_491, 50i 4. Lombarden blieben 1763/4. Oestcrr. Bahnen still und behauptet. Banken

* ' 1 "" "" * * ' teilweise matter.' Handelsgesellschaft/2 o/o höher und gefragt. Staatsfonds durchgehends

etwa- niedriger. Von Looseffecten Hamburger 100 M. B. - Loose 3 Thlr. matter. Ungarische und Oesterreichische weichend. Barletta gefragt. Beide Brüsseler etwas höher. Fremde

cw Der Landtaa ift vlöklick beschlußunfähig noch immer erschien der Lehrer nicht. Endlich war die Geduld der Junger des Aeskulap er-

Nudolstadt, 15 December. Der^anorag benn bie Uhr zeigte bereits drei Viertel. Man beschloß, in corpore fortzugehen. Alle

geworben durch Mandat - Niederlegung dcr Halste aller Aogeoroneren. ^ie ^brlaffen im Gänsemarsch den Saal. Kaum war er bis zur Hälfte leer, als auch Herr Prof Veranlassung gaben persönliche Differenzen. Virchow eintrat. Ganz erstaunt sieht er den seltsamen Zug an; er wird höflich-ironisch gegrüßt

Dresden 15 December. Die Königin-Wittwe Elisabeth von Preußen und sieht sich schließlich im Auditorium ganz allein. Was blieb ihm übrig, er ging auch nach -...........'**19 D-r fitotiMu des Deutschen Reichs M«-"8(mbwr8/ 10. $,cember. Wne unbelennte fe schreib, di- E. Zig,

suchte anscheinend gestern Abend ihren Tod in der Lahn. Das falte, nasse Element scheint je­doch ihren Sinn geändert zu haben; ihr Hülferuf wurde vernommen, und mit großer Mühe gelang es den Herbcieilenden, die Person aus dem Wasser zu ziehen; sie starb jedoch alsbald in sprachlosem Zustande. Sie trug ein schwarzes Seidenkleid, Hut und schwarzes Tuch, ihr

fl [ (I] c m e i n e r Anzeiger.

Christbüumehen

5763) Dem hiesigen Publikum die Nach­richt, daß auch in diesem Jahre die Abgabe von Christbäumchen autz den Stadt­waldungen aus f o r st w i r t h s ch a f t l i ck e n Rücksichten nicht erfolgen kann, jedoch Vor­sorge getroffen ist, dass das Bedürfniß durch Private befriedigt wird.

Gietzen, ben 13. December 1873.

Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Vogt.

Besondere Bekanntmachungen.

B e k a li n t m a ch u n g.

Betr.: Generalversammlung des Armenvereins zu Gießen.

Die von dem Ausschuß abgehörten und vorläufig abgeschlossenen Rechnungen des Armenvereins zu Gießen für die Jahre 1871 und 1872 werden vom 16. bis 23. l. Mts. auf dem Büreau Großh. Krcisamts zur Einsicht der Vereinsmitgiieder offen gelegt sein. Etwaige Einwendungen gegen deren Inhalt sind wahrend der Offcnlegungsfrist bei dem Ausschuß vorzubringen, damit die­selben der Generalversammlung zur Ent­scheidung unterbreitet werden können.

Die diesjährige Generalversammlung des Armen-Vereins wird

Dienstag den 23. December d- I-, Nachmittags 3 Uhr, in dem Rathhause dahier stattfinden und wird darin der Rechenschaftsbericht erstattet und die statutenmäßige Ergänzungswahl vorgenommcn werden.

Die Vereinsmitglieder werden zu zahl­reichem Besuche dieser Versammlung ergebcnst

Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar:

Mittwoch 17. December, Donnerstag 18.

Samstag 20.

Dienstag 23. .

Mittwoch 24-

Samstag 27.

Dienstag 30.

Mittwoch 31.

Die Interessenten werden daher ausge­fordert , die Zahlung an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legitimiren.

Zugleich wird bemerkt, daß die aus den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind.

Die Herrel» Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen

Gießen, den 21. November 1873.

Der Rechner der Spar- und Leihkasse: Kehr.

U1L.I . J ' " .............

Versteigerungen.

5791) Montag den 22. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, soll auf dem hiesigen Rathhause die Lieferung einer größeren Quantität Quader- und Hau-Steine, aus den Brüchen bei Londorf, sodann einer größeren Quantität Mauer­steine, theils sogenannte Lung-, thcils Hardtsteine, versteigert werden

Gießen, den 16. December 1873.

GroHbe r^ogli che Bürgermeisterei Gießen ____________________Voat.____________________ Mittwoch den 17. und Donnerstag den 18.

December d. I.,

jedesmal von NachmittagvHL Uhr an, wird mit der Mobilie,-Versteigerung aus dem Nachlaß des Hrn. F erd. Wind eck er fortgefahren und sollen Sophas, Tische, Stühle, Schränke, Kommoden, Bettladen, Bettwerk, Weißzeug, Vorhänge, Spiegel, 1 Sattel, Haus- und Küchengeräthe und zuletzt Fässer, Kisten «., meistbietend ver­steigert werden.

Gießen, den 13 December 1873.

In Auftrag:

(5742) Semm ter.

eingeladen.

Gießen, den 15 December 1873

Für den Ausschuß des Armen-Vereins: v. Röder.

Bekanntmachung.

Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses'

Freitag den 19. December d. I, Vormittags 10 Uhr, läßt Herr Heinrich Lampus dahier in der Behausung des Herrn Salomon Goldenberg dahier zwei fette und eine tragbare Kuh meistbietend versteigern

Gießen, den 16. December 1873.

In Auftrag: (5787) S e m m l e r.

Holzvcrsteiqerung

im Dillinger Gemeindewalde.

Montag den 22. December d. I., Morgens 912 Uhr, sollen im District Marksteinmühl am alten Hunger Weg, 20 Minut n von der Eisen­bahn-Station Hungen:

1,205 Stämme Fichtenbauholz, 1220 Mir. lang, 1537 Cntmtr. Durchmesser, 2,685 Stück Fichten - Stangen, 816 Mir. lang, 614 Cent mir. Durchmesser, zu Sparren und Leiterbäumen geeignet, versteigert werben.

Das Holz wird gegen Bürgschein creditirt bis den 1. October 1874

Villingen, den 15- Decemb er 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Villingen. (5784) Zimmer.