in Baden
angeblich glänzende Versuche mit subcutanen Einspritzunqcn von Mor«
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7-- iivmvii ^HupnuvMijui wiijiiuiit, der durch einen
v m Bewegung gesetzt werden soll, der nach allen Richtungen und in
in einer Weise aufgcbesiert, die nicht in allen Städten des Landes beliebt wurde. Crt theilt z. B. nicht wie Wor.nS die Lehrer in Kategorien, sondern besoldet dieselben nach dem Dieustaltcr, so daß diese nach 16 Dienstjahren den Marimalgehalt von 1200 resp. 1400 fl erhalten. Von 6 definitiven Lehrern erhalten 5 di.sen Gehalt von 1400 fl. Von 3 Vicarcn ist einer, der in Honibnra definitiv war, provisorisch seit 2 Jahren hier (so macht man Decenuien!); nach Ablauf des ersten Dicnstjahres wurde er vom Stadt- und Schulvorstand zur definitiven Austeilung Vvrgeschlagen und empfängt seit Januar wozu der Stadivorstand noch gar nicht verpflichtet war — de» Gehalt eines definitiven Lehrers. f“- '—ln- c-Il r - - - - - - -
Persie>?'getr°ff-n." ^"Bereitungen für den Empfang des Schah von . Spanien.
Vermischtes.
Königshoven, ü. Juli. Ein hiesiger Gartenbesitzer, der zum Schutze von Rrübfir« fd)en einen Strohmann auf stattlicher Stange in den Jruchtbaum rechtzeitig noch vor der Reife befestigt und dazu einen alten Hut und Rock mit großen Seitentaschen verwendet hatte wollte letzt nach Aberittung des VaumeS den Strohmann anderswo anbringen, als er gewahrte dak feie Spatzen in den beiden Rocktaschen und im Hute genistet hatten. Die frechen Räuber' sind für den Strohmann wohl recht dankbar gewesen. (Cobl. fl.)
. 0- I"l> Das vom Schwurgerichte ausgesprochene Todesurtheil über die bei
den Mörderinnen Prietzel und Ruppert ist gestern von dem Herzoge bestätigt worden und soll demnächst vollzogen werden. a '
- Folgende spaßhafte Annonce stand dieser Tage im „Blankenburger Anzeigeblatt": „Anfrage eines Vatnoten. Ist denn kein geschichtlicher Schriftsteller da, der dem Kerl, der neulich in „Magdeburger Zeitung" gegen die Braunschweiger Unterthanen einen so heftigen Dl'Vstrahl gesch euder entgegen trete?" - Es handelt sich um den Aufsatz Treitschke's über die „letzte «Lchollc welstscher Erde."
Madrid, 15. Jnli. Heule früh 8 Uhr trat die Cortcs-Masorität amnicn, um über die zu beobnchtcnde Haltung Beschluß zu fasse». Die Sibuna wird voraussichtlich sehr wichtig. Die Stadt ist ruhig. Militärische Vorsichts maßregeln sind getroffen.
l'nd Familie bewohnen von hente bis Mittwoch das Elvsse. aeleri <J^r^^cten und dem Gemeinderath ist'bei- gelegl. Ter Prafect ermächtigte die Gememderäthe, mit ihren ^nsammenbe- rnfnngsschrelben ui den Sitzungssaal zu kommen.
Paris, 15. Juli. Die rcpulikauische Linke hat beschlossen, Thiers' vor danket zu geben. Der päpstliche Nuntius bemüht sich, bei dem Lchah Concessionen für die Katholiken in Persien zu erhalten. Der Her- zog v. Broglle unterstützt das Verlangen des Nuntius. 6 ®
3 hi (teil,
3«K- Den „Jtal. Nach." zufolge hat der Papst den Car- listensnhrer Santa Crnz wegen seines mit dem Charakter eines Priesters um verembaren Verhaltens Vorstellungen gemacht, welche Santa Crnz in seiner
t,at W f°a b-absicht-gc.., denselben
14 ? t 311 bct Cortessitznng erklärte der Ministerpräsident. Pi y Margall er gestehe zu, mit Depntirtcn der Linken conserirt zn haben' eine CoNcgen stimmten der Bild.iiig eines aus Mitgliedern des Centrnms und »usaminengesebtcn Ministeriums zu; er sei nun mit der Bild,mq eines solchen beschäftigt. Estevanez, Cala, Navarcte würden wahrscheinlich in ?a?irnt- c 1,treten" JP'C ^cd)tc will morgen ein Tadelsvotnni gegen Pl y Mar galt embringen. Das Centrnm und die Linke werden sich, wie es heißt, zur Verwerfung desselben vereinigen.
.. Madrid, 15. Juli. General Vclarde ist in Alcop eingezogeu und hat b,c Milizen c.itwaffnct. Die Haliptführer sind entflohen Die Insurgenten in Carthagena, welche von Galvez befehligt werden, haben einen Wohlfahrts- Ausschuß eingesetzt. Die Besatzung von Pnente la Regna hat capitnlirt und den Carlisten die Waffen und zwei Kanonen ansgeliefert.
Madrid, 15. Jnli. Contreras hat das Commando über die Jnsur- genten in Carthagena überiiommcii. Dieselben sind Hcrreii der ganzen Stadt iind fiirchtct man, daß sie sich des Marinc-Arse.ials beniächtigen ' D„ Kriegs - linifler ,st iiach Carthagena abgereist, hat aber die Station Palma nicht vai- ircn können w v ’
Io daß das „Mürbe machcu" der Vicarc doch sehr zweifelhaft ist. Daß einem früheren Vicar auf fein Gesuch keine Antwort zu Theil ivnrde, kommt daher daß die Geuchmigung der pro 1873 erhöhten Vicarsgehalte erst tu diesen Tage» eintras, so daß ihm sei» Gehalt aiich erst in diesen Tageii nach der neuen Norm ausgezahlt werben Faun. Was die Bevorzligung der tueoloaischeil Lehrer betrifft, so besteht diese darin, daß ihnen von 1873 a» (den Volks-
Jett 18I2J °uie Gehaltserhöhung auf 1150 fl. mit 100 fl Wohunugs- entschäd.guug (bei einer Familie mit 200 fl.) bewilligt wurde und zwar sechs Wochen nach der Negnlirung der übrige» Lehrer, die darin begreiflicherweise keine Znrucksetzung faiideu. Gerade darin zeigt der Stadtvorstand wiederum einen freien und wohlwollende» Blick, daß er auch theologischen &4>rer», von «ne seminaristisch vorgeblldet, der andere 8 Jahre im Schulfach thatig ist, für redliche Arbeit einen anständigen, auskömmlichen Gehalt bietet, und M er, unbeirrt von schwankenden Tagesmeinungen, die Person und ihre Lelstungen anerkennt. Daß ein Schulinspector 1500 resp. 1600 fl. Besoldung bekommt, ist nicht so verwunderlich, wenn andere Städte 1800 resp. 2300 fl für diesen Posten ausgesetzt habe,!. 1
Wenn wir endlich noch anführen, daß die Stadt mit großen Opfer» eine neiie Nealschiile und Töchterschiilc baut und so der Gesundheit der Jiigeud nach Umständen >ii,d Kräften förderlich fein will, so dürfte durch dies Alles die Stadt Gießen völlig auf der Höhe der Zeitforderungen stehei,. Die gegen the.l,gen Behauptungen der Mittwochs Eorrcspondeuz scheine.. uns hier», t genügend widerlegt. ’
c 4. 3llli' Das Kopfschütteln in Klir-Hessen über die Wleder-
r'nschung der Pastoren Vilmar und Consorten muß um so stärker werden, wenn man liest, wie der Genannte jetzt, nachdem der Kultusminister so großmuthig gegen ihn gewesen, in seinen „Hess. Blättern" über Molike und unser Deutsches Heer urtheilt. „(Sine vortrefflich gearbeitete, kolossale Maschine - - der König nennt sie ein „Instrument" nnb sein ureigenstes Werk — unb ein ansgezeichilet geschiilter pünktlicher Maschilienmeister baran — voila toul Thut natürlich Wlinderwerke, so lange alles im regelrechten Gang bleibt Die Frage ist aber, wie sich die Dinge gestalten werben, wenn ber Maschine ein- wal ein Unfall passirt, ber bisher noch nicht vorkam. Es ist nicht einmal bas SBerbienft Moltke's, daß es ihm bisher immer gelang, die Gesammtkrafl feiner Maschine zum entscheidenden Aiisschlag znsammenzubringen, sondern auch hier thaten bisher immer noch das Beste die unbegreiflichen Fehler ber Gegner Zögerung bei deni getreiintcii Aiifmarsch sowohl 1866 wie 1870 ». s. f Aber Uiitcr widrige» Verhältnissen erst (lieberzahl des Feindes ic.) und zumal nach einer verlorenen Schlacht, vor der keine Armee der Welt sicher ist, erprobt sich das wahre Fcldherriitaleiit, imb wir fürchten, daß es gar icicht ciiics sehr erheblichen Mißgeschicks bedarf, um davon alsbald so tief erschütternde Folgen in der Ncichöarmec z>i crlebeii, daß der dann gestellteii Aiifgabe der „Schlach- tendeiiker" sich nicht gcwachseii zeigeii wird." Vor einiger Zeit namlle äen Dilmar in demselben Blatt die Preußische Geschichte „die ans der, ftoir gcstellte Deutsche Geschichte." Neuerdings schreibt er wieder: „Deutschland ist krank; von innerer Fiebcrgluth geschüttelt, liegt cs ans dem Sterbebette und geht mit raschen Schritten seiner Auflösung entgegen!" Das Vilmar'schc Blatt ist bekanntlich das Leiborga» der Kurhessischei, Orthodoxen und eines Thciles des dortigen Landadels.
nichts für die kiesigen Lehrer gethan habe. Derselbe hat aber bereitwillig nndsein werthvolles
rechtzeitig nm 13. März deren frühere Besoldungen (von 600 -800 fl) sone" anvcrtraut- i d i S Obsorge über Tattscnde von Per-
<'tnorsTHnifn AiiFAoknfrnvi- « <■ «•. , , l > and.) lei feine Ctelliing iii vieler Beziehuna eine fphr salbst
Wnbtge; mct diesen Thatsachen aber ständen andere tvi^rn,? im
Gegensätze. Während nämlich die Locomotiv-Fkhrer nach Beendigung des tran- ^bu Feldzuges, an desset. Gelingen anch sie ehrenvollen Antheil gehabt im Hu'bltck auf die Verbesserung der Gehälter fast sämmtlicher Beamten ebenfalls m.t Gewißheit emcr Verbesierittig ihrer Lage erhofften, so hat ,nan diese be fin ZLL W ^"echtert, indem ...an sie nämlich be de £ Servis-Vercchm.ng für Civ.l-Beamte nnbegreiflichcr Weise de» Ih.f.r V
d^n.an bei der Wah?des^N°.mls'^s°rMtt»«fuW Ein zweiter Vicar ist seit 5 Monate» vo» einer definitiven Stelle ^Fahrlässigkeit mit "den stremrsten Sttaf'n^a^ii!^^^' i^de auch noch so geringe
‘T ' werde der Antrag zu dieser Carricre immer geringer u d » an müfi in den A.iforderungen zurückgehc.i. Z, '"2 ‘'n.ll,|L
^erltn, 15. 3i.[i. Die allmählige Einführung des elsässischen Wagen raum-Systems ... den meisten deutschen Eisenbahn-Verbänden ist »,..,mehr gesichert. Größire Conferenzen finde» in. Herbst statt. ®
«fraiHireicfj.
3llIi'- alüerischc Provinzial-Concil hat einen Protest iinb bpr b‘C "°wp°"»den Ungerechtigkeiten", die i,, Rom, Deutschlaiid und der Schweiz gege.. die Kirche begangen würden. Außer diesem Proteste haben fünf algerische Bischöfe noch einen Bries an die Bischöfe von Basel und ? "L "ud einen zweiten Brief an die deutschen Bischöfe gerichtet, um sie für M Äff btl' 9iCd)tE tCr »« beloben' !u!d 'sie?..r Stan« d,.. „M »dW «72 ÄffijÄ*
SBcrltii, 14. Juli Vom Verein beutscher Locornotiv-Fuhrer ist in ^ezug auf bas Verhältniß ber Locomotiv-Führer bei ben Preußischen Staats- bal)nen eine umfangreiche, dem Ministerium rc. zu imterbreitenbe Denkschrift verfaßt worben, bereu wesentlichste Punkte wir nachstehenb in Kürze mittheilen. — „Das Gehalt ber Locomotw-Führer ist heute fast baffelbe wie vor 20 Iah: ren; damals betrug basselbe 400 500 Thlr. nnb freie Uniform, bte einen 27 Thlr. 6 Sgr. repräsentirte; heute beträgt bas Gehalt 400 bis 500 Thaler, wogegen bic freie Uniform fortfällt. - Dagegen müssen bie Lo:o- monv-Fuhrer, wenn sie ihr Examen gemacht, noch mehrere Jahre mit ihrem Hkizergehalt Locomotiv Fiihrerbienste leisten, wofür sie keine befonbere Entschädigung erhalten." — Das Meilengelb — 9 Pfennige bei Güterzügen, 6 Pfen mge bei Personenzugen, — wirb als vollständig unzulänglich bezeichnet, ba es bem Locomotiv-Führer pro Stunbe, bic er fern von seinem Stationsorte in ?7. ""0 Wetter, von feiner Wirlhfchaft getrennt, im Dienste auf ber Ma
jeptne zubungt, mir eine Vergüligung von 1’/2 Sgr. gewähre. Letztere wer- oen zudlin noch entzogen, wenn bie Locomoliv Führer, was häufig ohne ihre schuld geschieht, bie Endstationen nicht in ber vorgeschriebenen Zeit erreichen lonnen. Der Werth ber Prämien aber erhelle daraus, daß anerkannt tüchtige Locomotiv-Führer oft mehrere Jahre hintereinander dergleichen zu erwerben außer Stande sind. — Die Verantwortlichkeit des Locomotiv-Führers fei eine überaus große und zwar nicht nur in Bezug ans sein- eigenen zrandl».» ös"' aiich auf die des ihm beigegcbe.icii Heizers Cbe.isv sc. er für
die .liisftihriing der von .inglücklichkii Folgen begleiteten Befehle seiner Borge setzten »erantwoitl.ch, währei.d er andererseits, wen» er nämlich die Ausführung '^Bcfthlö verweigert, doch Bestrafung gewärtigen habe. - In Bezug
Dienst heißt cs: „Jcdcr Arbeiter hat seit Jahren dahin gestrebt, die Arbeitszeit zu verkürzen, nm auch seiner Familie und Fortbildung einige Stun- Wim» M WM bem L« TS
werdm müsse"' Auck die Ä"” ^A) bewältigt
liÄmlid. b f j l« 'kgelnmsiige Dienstzeit, beim Nangirdienst allen Ganzarten m.t Leichtigkeit geführt und ebenso sosort znm S,instand gebracht w;rden"Hnn'
a /• ,T - WM er noch ungefähr 14 Stunden täglich. Man trage bei» i''cl °lnmaligkr Fuilung des Reservvis wird di- Matchine 97. Stunden aewkist und könnte Locomotiv-Führer allerdings ein großes Vertrauen entgegen, indem mau tfo».'©tobt ' "" b°iiimmten Punkten der


