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Gießen im December 1873.

Vazaine hat ein Dankschreiben an seinen Vertheidiger

feit bewiesen habe.

Wechsel

ß. 35 4'/2j Amsterdam

Lombard. Bahn 1801/2

Augsburg

2

Oberhessen

4

Amerik. Bonds

Pistolen

9 4143

BolksbilduttgsverLÜr

Badische fl. 35 Loose 67% j

Oestr. fl. 250 v. 1854 5

1858r Prioritätsloose 196

ojor rrioriLirsiooß |1860r Loose 93Vg ll*64r , 147-/,

20 Frankenst. 9 2324 Engi. Sover. 11 5052 Russ. Imper. 9 4143 Dollar in Geld 2 2526

Berlin Bremen Brüssel Uamburg Leipzig London Lyon Paris Wien

ditto ditto

Discontn

Ludwigsh. Bexbach Maxbahn 134

Bayer. Ostbahn 115*/i

Rhein-Nahebahn-Act. 291 -

Zur Bez den bei dc angelegten Jahres fäl Termine sei

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I. Haustein, Vorsitzender des Ausschußes.

gerichtet, in welchem er sagt, daß er keine Revision beantragen werde, er hoffe seine Rechtfertigung allein von der Zeit und von der Beruhigung der Leiden­schaften: er erwarte die Vollstreckung des Urtheils fest, entschlossen und stark in seinem Gewissen.

Trianon, 11. December. Die Haltung Bazaine's während der Ver­lesung des Urtheils war sehr muthig. Er bat nur, seinen Sohn 24 Stunden bei sich behalten zu dürfen. Eine Revision des Urtheils beantragte er nicht- Der Präsident der Republik wird heute über das von allen Mitgliedern des Kriegsgerichts unterzeichnete Gnadengesuch Entscheidung treffen.

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Sie Im forbert, bi Empfang j Vorzeigung legitimsten. ^Zugleich Donnerstag Interessent! die übrigen bestimmt sj

Die Herr! dieses in i[ Weise bekan

Gießen, d Der Rech

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5728) welche im an; oder zur Nachr und Abme Monats schriftlich wenn soll

Gießen, Großhe

77i/4

Hess. Ludwigsb.-Act. 160/2

1882r 98 1885r 995/., 1887r 1013/4

Action

5% östr. F. St. E. ]

*) Den Ausschuß bilden d. Z. mit dem Unterzeichneten die Herren:

Hofger.-Rath Buff. Dr. Diehl. Buchhändler Ferber. Mitpredtger Freiensehner. Gasfabrikant Heß. Zahnarzt Koch. Wcinhändler Mayer. Lehrer Müller. Prof. Dr. Oncken. Schreiner­meister Schopbach. Director Dr. Stein.

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Gießen,

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tiolilsorten« fl. kr. Pr. Friedrdor 9 5859

8. 118%

8.

8. 93%

Frankreich.

Paris, 11. December. Meldungen zufolge, die derAgence Havas" aus Madrid zugehen, ist Santa Cruz in der Nähe von San Sebastian als Bandenführer aufgetaucht und hat den Charlisten-Chef Itarbe gefangen genom­men. Ferner verlautet, Santa-Cruz habe den Carlisten - General Lizzaraga in einem Gefecht geschlagen. General Lopez Dominguez hat das Commando der Belagerungs-Armee von Cartagena übernommen.

Paris, 11. December, Vormittags. Durch das kriegsgerichtliche Ur- theil ist dem Marschall Bazaine auch die Mitgliedschaft des Ordens der Ehren­legion und das Recht aberkannt worden, die Militärmedaille tragen zu dürfen. Der Marschall ist ferner znm Ersatz der Kosten des Verfahrens an den Staat verurtheilt. Die letzteren sind bekanntlich sehr beträchtlich.

Paris, 12. December. Die Regierung droht den Zeitungen mit Suspension, falls sie das Urtheil über Bazaine tadeln sollten. Man spricht davon, daß auch mehrere Generale und Obersten in Anklagestand versetzt wer­den sollen.

Paris, 12. December. DasJournal osficiell" veröffentlicht die Ent­scheidung Mac Mahon's, wonach die Todesstrafe gegen Bazaine in 20 Jahre Haft, unter Entbindung von den Formalitäten, aber nicht den Wirkungen der militärischen Degradation, umgewandelt wird.

Paris, 12. December. Das von den Mitgliedern des Kriegsgerichts an den Marschall-Präsidenten gerichtete Begnadigungs-Gesuch hebt einerseits hervor, daß die Richter unbeugsam die Bestimmungen des Gesetzes hätten an- wenden müssen, andererseits aber, daß Marschall Bazaine sein Commando unter den schwierigsten Bedingungen übernommen und daß er stets seine Tapfer-

Actieu«

Frankf. Bank 152

Frankf. Vereins-Kasse 955

Darmst. Bankact. 4121 a Rheinische Hyp.-Bank

Wien Bankactien 1044

Oest. Creditact. 249 Galizien

Schweiz.

Bern, 11. December. Wegen der letzten Encyclica wird der Buudes- rath die Frage der Zurückstellung der Päffe au den päpstlichen Nuntius in Erwägung ziehen.

dlm 3. d. M. fand die diesjährige Generalversammlung statt, die leiver nur von einer geringen Anzahl Vereinsmitgliedern besucht war. Der unterzeichnete Vorsitzende berichtete über die Thätigkeit des Berliner Hauptvercins sowohl, wie auch über diejenige des hiesigen Zweig- vereins, der sich vorzugsweise die Erhaltung und Unterstützung der Fortbildungsschule als wesent-' lichstes Mittel zur Erreichung feines ZweckesVerbreitung von Volksbildung" zur Aufgabe gc-! macht hat. lieber die Einrichtung, den Besuch und die Leistungen dieser Fortbildungsschule re-> fcrirte in ausführlicher Weise der derzeitige Dircctor derselben, Lehrer Müller, und tbcilte dann'

von d^m Lehrcrcollegium mit Zustimmung des Ausschusses, noch eine neue, die »wecke Ä **

des Vereins fordernde Einrichtung beschlossen worden sei, nämlich die Errichtung einer Bibliotheks WCCwt f

unb damit in Verbindung die Einführung eines wöchentlichen Leseabends für die Schüler im1 «yI ' <-£ .

Schullocale und unter Aufsicht und Leitung je eines Lehrers. Die Resultate einer im Monat vou 3e<ln Marr« FartN«.

^örz b. I. abgehaltcncn und mit Prämienvertheilung verbundenen öffentlichen Prüfung seien Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle ich von mehreren Anwesenden als durchaus befriedigend bezeichnet worden, allein cs könne auch ZU 8 fl. per Dutzend, 4 fl per halbes Dutzeno und 45 kr. per Glas gehorsamst, nicht verschwiegen werden, daß eine viel sorgfältigere Unterstützung seitens der Eltern, Lehr- und Johann Maria Farina in Köln-

S D 3J E

Amerika.

Washington, 11. December. Die Vereinbarungen über Zeit, Mo­dalitäten und Ort der Rückgabe desVirginius" sind von Vertretern der nordamerikanischen und der spanischen Regierung unterzeichnet worden. Nach denselben werden die noch Lebenden der Besatzung cesVirginius" in San­tiago , das Schiff in einem andern Hafen als dem von Havannah am nächsten Dienstag an Amerika ausgeliefert werden.

New-Nork, 11. December. Tie FregatteCammdagua" geht nach Cuba ab, um denVirginius" zu übernehmen.

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Freu

soll in d- ricdts die zirkSB" wertendes des ( Midi der E das i und - öffentlich neben wei

Bemerk rücksichng

Gieße Großhei

Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde.

Kovulirtr.

Den 7. December. Heinrich Frebel aus Atzenhain, Weber dahier, des Bürgers und Leinwebers in Atzenhain, Johannes Frebel, ehelicher Sohn; und Georgine Löb, des verstorbenen hiesigen Bürgers und Wildprethändlers, Georg Löb, eheliche Tochter.

Getaufte.

Den 6. December. Dem Bürger und Heizer an der Main-Weser-Bahn, Adolf Moog, ein Sohn, Emil Adolf, geboren den 21. November.

Den 7. December. Dem Bürger und Kaufmann, Emil Spruck, eine Tochter, Marie Christiane Elisabeth Karoline, geboren den 3. November.

Denselben. Dem Bürger zu Blofeld, Kreis Ndda, und Lademeistergehilfen an der Main-Weser-Bahn dahier, Peter Fischer, ein Sohn, Heinrich Johann Friedrich Otto Wilhelm, geboren den 24. October.

Denselben. Dem Bürger in Hatnchen und Zugführer an der Oberhessischen Eisenbahn, Georg Ramge, ein Sohn, Ferdinand Hermann Ludwig, geboren den 26. October.

Denselben. Dem Bürger und Locomotivheizer an der Main-Weser-Bahn, Wilhelm Noll, eine Tochter, Johanna Luise Emilie Susanna, geboren den 17. Novbr.

Den 11. December. Dem Bürger in Klein-Linden und Arbeiter dahier, Philipp Deibel, eine Tochter, Maria, geboren den 8. November.

Beerdigte.

Den 8. December. Ein todtgeborener Sohn des Bürgers zu Hattenrod und Weißbinders dahier, Karl Keil, geboren den 7. December.

Den 9. December. Marie Franke, Ehefrau des Feldwebels im Schleswig- Holsteinschen Füsilierregiment Nr. 86 zu Flensburg, Heinrich Gustav Martin Franke, alt 28 I. 11 M. 29 T., gestorben den 7. December.

Den 11. December. Dr. Gustav Franz Brüel, Bürger und praktischer Arzt, alt 42 I. 5 M. 23 T., gestorben den 9. December.

der evangelischen Gemeinde zu Gießen.

Gottesdienst.

Sonntag den 14. December: Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags: Pfarrvikar Schlosser.

Dir Pfarrgeschäfte für die Woche vom 14. bis 20. December 1873 besorgt Pfarrer Landmann

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Holl. fl. 10 St. 9 5254

Ducaten . . 5 3335

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Darmstädter fl. öOLoose 2173/4 n 25 58

Kurh. 40 Thlr. Loose

Nassau 25 fl. 481 2

Braunschweiger 22Vg

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Dienstherrn sehr zu wünschen sei, da einmal Versäumniffe des Unterrichts häufig vorkämen, ohne der Schulordnung gemäß schriftlich entschuldigt zu werden, und da insbesondere auch die Resul­tate der Fortbildungsschule, die Früchte des Unterrichts, einer viel größeren Anzahl von jungen Leuten zu gute kommen sollten, als dies tn der That der Fall sei.

Es wurde darum beschlossen, nicht nur die Mitglieder des Vereins, sondern alle Eltern, Lehr- und Diensthcrrn wiederholt und dringend zu ersuchen, die ihnen unterstellten Jünglinge zum regelmäßigen Besuche der Fortbildungsschule in deren eigenem Interesse aufs strengste an- zubalten, Hinderniffe des Schulbesuchs so viel als möglich zu beseitigen und so die Thätigkeit des Vereins und der Schul- ihrerseits nach besten Kräften zu unterstützen. Wir verbinden da­mit aber noch die weitere Bitte an Alle, die bis jetzt nicht Mitglieder des Vereins sind und Interesse für die Zwecke desselben, für Hebung und Verbreitung von Volksbildung haben, dem Vereine als Mitglieder beitreten zu wollen, was durch Anmeldung bei einem der Ausschuß­mitglieder geschehen kann. *)

Vorlage der geprüften Rechnung und Ergänzungswahl des Ausschusses bildeten weitere Gegenstände der Tagesordnung, die gelegentlich der Generalversammlung ihre Erledigung fanden.

Indem wir die geehrten Vereinsmitglieder noch darauf aufmerksam macken, daß die ge­zeichneten Beiträge für das verflossene Jahr in diesen Tagen vom V-reinsdiener erhoben wer­den, bei welcher Gelegenheit auch die Einzeichnung neuer Mitglieder in die Liste geschehen kann, wollen wir nur wünschen und hoffen, daß das Interesse für unsere ante Sache, das sich in Kiesiger Stadt von vornherein so rege und lebhaft gezeigt und bethätigt hat, auch erhalten bleiben und immer mehr sich ausbreiten möge!

V r M i s cd t e K.

Solothurn. Abt Motschi von Mariastein hielt bekanntlich an der letzten Engelweihe in Einsiedeln eine Predigt, in welcher er sich zu der Behauptung verstieg, Christus habe persönlich in Begleitung seiner lieben Mutter und der heiligen Engel, bedient von einem Chor der Apostelfürsten, der beiden Erzmärtyrer Stephanus und Laurentius und der drei großen abend­ländischen Kirchenlehrer," die Einsiedler-Capelle eingeweiht und an dem neugeweihten Altar Messe gelesen Michelis schreibt hierüber imBund":Um meiner Wirksamkeit In der Schweiz den richtigen Abschluß zu geben, richte ich an den Herrn Abt von Mariastein, als Prediger vor 7000 Menschen bei der Engelweihe in Einsiedeln, die offene Frage, wie er es mit seinem Gewissen als Verkündiger des Wortes Gottes vereinigen könne, eine Legende oder Volks­sage, die im besten Falle als solche zu dulden, jedenfalls aber in ihren abgeschmackten und un­sinnigen Zügen, wie daß Christus der Herr in eigener Person die Messe celebrirt habe, zu cor- rigiren ist, als eine katholische Wahrheit aufrecht zu halten? Kommt diesen Herren denn nie die Ahnung an, daß eine Kritiklosigkeit wie diese schlimmere Folgen für die christliche Wahrheit haben muß als selbst eine Kritik wie die von Strauß! Oder muß die Kritik an den Nagel gehängt werden, weil sonst keine sieben Tausende mehr nach Maria-Einsiedeln wallfahren wür­den? Zürich, 23. November 1873. Michelis."

Ueber einen neuen Bienenschutz berichten die Frauend. Blätter:In Amerika ist eine Erfindung patcntirt worden, welche ihrer Originalität halber Erwähnung verdient, näm=, lich Beschützung der Bienen vor der sogenannten Honigmotte durch die Hühner. Dieselbe gründet sich auf die Lebensgewohnheiten der Bienen, der den Honig stehlenden Motte^und des Hühner­volks. Die Hühner gehen bekanntlich früh zu Bette; noch etwas früher kehrt die Biene von ihrer Tagesarbeit nach Hause zurück und begiebt-sich zur Ruhe; die naschhafte Motte schleicht sich dann zur Nachtzeit in die Bienenkörbe und sticht Den Honig. Der geniale Erfinder hat nun einen Bienenstand gebaut, über welchem wie eine Warte das Hühnerhaus thront. Sind die Bienen des Abends in ihre Zellen heimgekehrt, so begiebt sich aud) das Hühnervolk zu Bette, d. h. es setzt sich auf die im Schlage befindlichen Sitzstangen. Durch den hiedurch verursachten erhöhten Druck auf letztere wird ein Mechanismus in Bewegung gesetzt, welcher die Eingangs- thüren sämmtlicher Bienenstöcke schließt. Kommt nun der Dieb in der Nacht, so findet er den Eingang gesperrt und muß unverrichteter Sache wieder abzichen. Kaum graut der Morgen, so ruft der Hahn seine Gefährtinnen, welche sich schleunigst von den Sitzstangen herab znm Eier­legen begeben. In Folge deffcn hört der Druck auf die Sitzstangen auf, und die Bienenstöcke öffnen sich früh genug, um die Bewohner, die sorglos unter dem Schutze der Hühner haben schlafen können, zu neuem Tagewerk zu entlassen."

3° 0 Oldenburg, ä 4()Thlr. 37>/2

40 o bayr. Präm.-Anl. 113

4% badische Loose 112

Borsennachrichltn.

12. December 1873

Preuss. 41/3° 0 Oblig. Frankf. 31/^/0 Oblig. 873/, Nass. 31/20 0 Obi. 91

Kurhess. 4° ü 95

Gr. Hess. 5O/0 Obi.

n 40/0 1001/«

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Bayer. 5°/0

41 ,0,0 1jährige i001/2

n 40,o 1jährige 96/4

Würtemb. 41/2o/q Obi. 1003/$

Baden 4*/2°/o Obi. c. E. L.

Oesterr. Silberrente 66

Papierrente 61%

iPrioailiitcii.

3° 0 östr. Stsb. Prior. 61' 4

3°/o

östr s. Lombard 491 2

3%

Livorneser 325/8

Toscaner 53*/.

50/o

Elisabeth.-Prior. 92

do.

II. Emiss.