fl.bendk» Eisenbahnen ober »uä) Pri°°lb-Hneu von der speeiell-nsg-n, welche eom ?anbe im Falle eine« Kriege« ,u fordern, und die Drundfätze, Sberöufn*t “ ««Ä entbu"J werden, jebenfaH« behält e« bei den »er. nach welchen tiefe Leistungen zu vergüten sind, werden edens-ll« unter Beachtung vberausstcht ves ^elcyrs kvlvunvro » , > v Oer letzten Kriege gemachten Erfabrung-n neu und gleichmäßig zu ordnen sein.
foffuogSmaßigeu Rkservatrechtcn sein Be • Durch die Beschlüsse in Ihrer vorletzten Session haben Sie die äußere Lage der
"" Reichsbeamten günstiger gestaltet. Die Erfahrung Hat gezeigt, daß die damals
mit einem vom Präsidenten Simson ausgebrachten Hoch empfangen. Nach bet
Verlesung der Thronrede erklärte der Reichskanzler Fürst Bismarck den Reichs- / tag im Namen der Bundesregierungen für eröffnet. Ein von Minister Tt-
von Italien, giebt der hiesige italienische Gesandte Nigra ein großes Diner, keo das diplomatische Corps anwohnt. Auch Thtrrs hat eine Einladung zu tes Diner angenommen; es ist aber noch fraglich, ob sein Gesundheitszustand gcstat'
Paris, 9. März, ab, in welcher über den träge verhandelt wurde.
Krankreick.
D-e republ'k^nischt Linke hielt heute eine Versammlung Entwurf der Drrißiger.Eowwrssion und die Handels»«' Am nächsten Donnerstag, am Geburtstag drs König*
Fäustle ausgebrachtes Hoch auf den deutschen Kaiser schloß die Feier.
Berlin, 12. März. Reichstagssitzung. Simson übernimmt den Vorsts beruft provisorische Schriftführer und theilt mit, daß folgende Vorlagen lein Hause zugegangen seien: lieber Aenderung des Posttaxwesens, über die Rechts« Verhältnisse der zum Gebrauch der Reichsverwaltung dienenden Gegenstände, über die Disciplinarbefugnisse des Reichsoberhandelsgerichts gegen Rechtsanwälte unt Advokaten, über die Gründung und Verwaltung eines Reichs -JnvalidensoM über die Rechnungen des allgemeinen Haushalts des norddeutschen Bundes pro zweites Halbjahr 1867, pro 1868 und 1869, und über die Versailler Convcntrcn mit Frankreich vom 29. Juli 1872. Bei der daraus folgenden Verloosung in die Abtheilungen stellt sich die Beschlußunfähigkeit des Hauses heraus, da stak! 192 nur 184 Mitglieder anwesend sind. In der auf Donnerstag festgesetzte« nächsten Sitzung erfolgt die Präsidentenwahl.
Stuttgart, 11. März. Anläßlich des Ablebens der Königin Wittwe ü eine Hoftrauer von 24 Tagen, eine Landestrauer von 6 Wochen angeordtiil worden — In der Kammer der Abgeordneten bezeichnete Der Präsident eine Beileids-Deputation , im Falle der Köng eine fo'che empfangen wolle. Die hentigt Tagesordnung wurde auf morgen vertagt. — Der Vorsitzende des Kreises Schwaben vom deutschen Buchdruckerverein veröffentlicht , daß am letzten Samstag in Stuttgart und dem übrigen Württemberg sämmtlichen Gehülsen in den Vereins- Osficinen, welche dem Verbände angetzören, gekündigt worden ist und bittet um die Nachsicht des Publikums bei etwaige Verzögerung von Druckarbeitkn.
Schweiz.
Bern, 11. März. Dem Vereine der Oltcncr Gemeinde folgend, hat du liberale Bürgervrrein zu Trimbach einstimmig beschlossen, die Wahl eines altka- tholifchcn Geistlichen von dem Solothurner Kegierungsrathe zu »erlangen.
Aufgabe ansehen! B p
öctiut, i£. Mürz. Die feierliche Eröffnung des Reichstags fand uw 1Uhr statt. Die Zahl der erschienenen Abgeordneten war eine mäßige. G waren ferner zug.egen: Fürst Bismarck an der Spitze des Bundesrathes, dann der bayerische Minister Dr. Fäustle, die Herren Graf Roon, v. Könneritz, Leonhardt und die übrigen Bnndesrathsmitglieder, säinmtliche hier anwesende Prinzen, darunter der Kronprinz, dessen Aussehen vortrefflich war. In der Diplomaten- Loge war fast das ganze diplomatische Corps, sowie die japauesische Gesandtschaft in europäischer Tracht anwesend. Der Kaiser wurde bei seinem Erscheinen
^"^Scriin. Der außerordentliche (autle Persien« Mirja Male-» Khan ist in Begleitung seiner Sekretäre Mirza Mikayb Khan und Mirza Mahomid Khan hier eingetroffen und im Hotel de Rome abgestiegen. Mirza Malcom Khan, welcher bereits die Höfe von Petersburg und Wien besuch; hat, ist beauftragt, die Beziehungen zu Deutschland fester zu knüpfen und gleichzeitig den bevorstehenden Besuch seines Monarchen, des Schah Rassl-ed-Din, an dem hiesigen Hoflager persönlich anzuzeigen. Die Reise de- Schuh ist ein sehr bedeutsames Ere-gutß. Seit einem Jahrtausend hat kein Herrscher Persiens die Grenzen snnes Reiches überschritten. Der Entschluß Nassr-eb-Din'«!, eine Reise ins Ausland anzutrtt.n und die Cultur «nd den Fortschritt Europas persönlich kennen zu lernen, wird für Persien hoffentlich die weitgehendsten, segenvollsten Folgen haben. Mrrza Malcom Khan, welcher als ein sehr gewandter Diplomat geschildert wird, gemrßt das Vertrauen seines Menarchen in bobem tövat.t unb iü crü kürrljch durch ein «s Ä M='Ä
von Ihnen verlangten und bereitwillig gewahrten Bewilligungen nicht ausruchtett, um das Einkommen der Beamten so zu regeln, wie das öffentliche Interesse ti fordert. Dieselben Erfahrungen erheischen mit gleicher Dringlichkeit eine Verbesserung des Einkommens der Olficiere und Unterofficiere. Die günstige Lage der Einnahmen des Reiches wird es gestatten, diese Zwecke ohne Erhöhung der Ma- trikularbeiträge zu erreichen. Um so mehr vertraue ich, daß den Vorlagen, welche für diese Zwecke nach erfolgter Zustimmung des BundrSrathcS Ihnen zugehen werden, Ihre Genehmigung nicht fehlen wird. Die in ihrer Grundlage festge- stellte Neugestaltung des deutschen MünzwesenS soll durch einen ihnen zugehende» Gesetzentwurf ihren endgültigen Abschluß erhalten. Für die Beförderung voa Packeten und Werthsendungen durch die Post wird Ihnen ein neuer Tarrs vor- gelegt werden, wacher den doppelten Zweck hat, die bestehenden Sätze wesentlich zu vereinfachen und in den meisten Fällen erheblich zu ermäßigen.
In Folge der während Ihrer letzten Session über die Salzsteuer stattgefundenen Verhandlungen hat der Bundesrath eine eingehende Erörterung der Frage eingeleitet, auf welchem Wege die bei Aufhebung dieser Steuer ausfallende Einnahme anderweitig zu beschaffen sei. Diese Erörterung ist ihrem Abschlüsse nahe und es wird ihr Ergebniß einen Gegenstand Ihrer Berathung bilden. Wenige Tage nach dem Schluffe Ihrer letzten Session wurde mit Frankreich eine Uebereinkunft getroffen, welche die Fristen für die Zahlung des letzten Theiles der Kriegskosten-Entschädigung und im Zusammenhänge damit für die Räumung der von unseren Truppen besetzten Gebietstheile regelt. Dir Ihnen über diese Uebereinkunft und deren Ausführung zu machenden Mit- theilungen werden zeigen, daß Frankreich mit seinen Zahlungen den verabredeten Terminen weit vorausgeeilt und daß daher der Zeitpunkt gekommen ist, um für die in dem vorjährigen Gesetze über die Kriegskosten-Entschädigung noch vorbe- haltenen Fragen zu entscheiden. Auch über diese Fragen werden Ihnen Vorlagen gemacht werden. Das von mir im vergangenen Jahre an dieser Stelle ausgesprochene Vertrauen auf eine Entwickelung der inneren Zustände FraukreichS im Sinne der Beruhigung und der wirthschaftlicheu Fortschritte ist nicht getäuscht wordeu. Ich begründe hierauf die Hoffnung, daß der Augenblick nicht mehr fern sein werde, wo die vollständige Abwicklung unserer finanziellen Auseinandersetzung mit der französischen Regierung die gänzliche Räumung des französischen Gebietes früher, als in Aussicht genommen war, herbeifuhren wird. Die Beziehungen des Reiches zu allen auswärtigen Staaten rechtfertigen das volle Vertrauen, mit welchem ich auf die Erhaltung und die fortschreitende Befestigung des Friedens rechne. Dieses mein Vertrauen schöpft seine volle Be-! rechtigung aus meinen freundschaftlrchen Beziehungen zu den Herrschern der mächtigen Nachbarreiche Deutschlands, welche ihre Bestätigung und Kräftigung durch den Besuch erhalten haben, der mir von Seiten der mir so nahe be, freundeten mächtigen Monarchen vor wenig Monaten zu Theil geworden ist. Diese den Frieden verbürgenden Beziehungen zu unseren Nachbarn zu pflegen, werde ich fortgesetzt als meine erwünschte und mit Gottes Hülfe erfüllbare
Deutschland.
Gießen, 8. März. Die „Deutsche Presse" hat in ihrer vorgestrigen Nummer einen Artckel über die Hessische Landeöuniversität gebracht. welcher, wie er wohl nur d-r Eifersucht gewisser, 6cm Darmstädter Po'.ytechmkum nicht allzufern, stehenden Kreise seinen Ursprung verdankt, daneben von einer Unkenntmß der Verhältnisse Zeugniß gibt, wie man sie in diesen Kreisen nicht für möglich halten sollte. Da soll «n der Gießener Hochschule kaum ein wissenschaftlich hervorragender Name wirken! An der Universität, die in Karl Weigand den berühmtesten Germanisten der Gegenwart den ihren nennt; dre einen Orientalisten, wteVallkr», aufzuweisen hat, den alle Welt als den dermalen ersten Kenner des Persffchen schätzt (noch nach dem Kriege hat ihm die Pariser Akademie den Bo ney- Pre.s zuerkanntJ An einer Universität, aus deren Lehrern sich fort und fort bis zu diesem selben Augenblicke die größeren und größesten Universitäten recrutnen und die da Namen auszuweisen hat, wie die der Juristen Birnbaum und Wasserfch- leben: der Mediciner Seitz, Wernher, Kehrer; des Historikers Oncken, des Pht- loloaen Lübbert, de» romanischen Philologen Lemcke, des Zoologen Schneider u. f. w-, welche weit und breit den besten Klang haben, zum Theil Autori- täten ersten Ranges in ihrem Fache sind, wie sie kein Heidelberg und kein Berlin besser besitzt: darunter Männer, um welche wiederholt auswärtige Unwerfitatel-. vergeblich geworben haben! Wir fragen nicht, wie es in dieser Hinsicht mit dem Darmstadter Polytechnikum bestellt ist; wohl aber fragen wir, wre man von einem solchen Tdatbestunbe einen Rechtstitel hernehmen kann, die Lahm- und Brachlegung einer Anstalt zu fordern, die ihre Bedeutung nicht erst von gestern datirt und es jedenfalls mit dem Polytechnikum zu Darmstadt mehr wie auf- nimmt! (Wir bringen vorstehenden Artikel der „Franks. Presse als Antwort auf den Groß— - Artikel der „Deutschen Presse", d. d. Darmstadt, 4. Marz. Je^r Leser unseres Blatte» weiß ja am Ende, wa» sr in dieser Begehung von der Darmstädter Kirchthurmeweisheit zu halten hat. Die Red.)
Darmstadt, 12. März. Die „Darmst. Ztg." verkündigt die auf den 25. März festgesetzte Einberufung der Synode zur Berathung der esangel. Kirchen-
begeben. Kronprinz und die Frau Kronprinzessin sind heute
*Äh?w»'»-»-'»*» r,eÄ*TÄSß»«u:
empfi», ten ÄronprinSen, d-ff.n Au.s-Hm du.ch°u« ,'Iunl'
«k derweilen in dem Wartesalon, woselvss der r,0i!p»lnz
m°brkr- ihm näher stehende P-rsonm freundlichst degrützte, -rsolgle die i^hrl »ach dem Da ai« U - all -»rd- da« Ke-»pn°j-n.Pa°r »an g.drang.-n Menschen- iebhaft^a. En.hust°«mn, hegrützl. Zahlreiche Hauser .»der Stad.
März. 1 Uhr. Der R-ich-taz de« deutschen R-i» ist heute Mittaa durch den Kaiser mit folgender Thronrede eröffnet woroen. S-Hr^ Her. ^n ' Ra-°° der »erbünd-ten R-gi.rung.n b-itz- ech Sie jur U en «e,st°°
der L-Si«latur.P-ri°de willkomsen. Während dreier Sessionenh°in S e -n Geineinlch-st mit dem Bunb.Srathe eine doppelte Ausgabe zu e'iullei «ehabt, die Beleäiauau u°d Ausbildung der durch die Reiche»,rsaffung getchafne» Jnst.tu- Üonen und Re Ordnüng und Regelung der durch einen großen Keg h»be.ge- führten -.uß-rord-ntlich-n Verhältnisse. In beiden V-j.-hungen wb Zh-. Tha. tiakei« wieder in Anspruch genommen werde», the.l« sur den rschluß der in ihren «rundlazen b.r-.i« sestgestellte», theil« für di- Seo°psung>-u-r Emnch. tungen. Da« Sigenthum-oerhäl-niß an len au« den
Bund.«st°at-n an die R.ichs-erwai'ung ud-rg-gongenen GrvndP bedarf d aiseUlicheu Regelung, um die imme. «ehr herdortriteuden Schwngkelten zu be- Äigen welche von"«, über diesem D-°HLl.aiß ,uh°nd-nUn!!--h. unzer,renn! ch (ine6 Da« deuische F-stungishsi-w erheischt eine U«gcstaltunL,we^e, indem sie die Vertheidigungslähigkeit der großen Waffenplaße erhöht, ,» bie Erhaltiing onfcerer Befestigungen gestattet. Die Anspruchr', sich n Inv^. liten au« dem letzten Kriege und deren Hinterbliebenen ges<tzl!<tzust-hen, ersor. d»n Einrichtungen, welch- eine gewähr dafür l-.ste», °4 ° D-ckon Ansprüche «u« der Ärlegs-Ntschad^gung oesiretten werden. D-r -' le'h- Jahren für die Entwickelung der Krekg««ar>llc sestgistellte, seiner Aursrung nahe gk- brachte Dian wird in Betracht der s.rtdem -ingetrel-nen V-rpabff- und gewon- ne.m Er abrungen einer in 3h--r '-tz'--- Session auch von >° -ng-regt-n iimn.ftaiiiina in unterwerfen sein. Ein allgemeine« Mckitsrgesl ist IN der Ver- faffung oerb6ißen und durch die Erweiterung de« deutschen Hee! zu emcr Roth- L7gle7 geworden. Auf der Grundlage d°« Gesetze, uI e,- Derpsiech ung ,»m Kriegsdienste und der erprob!-» Einrichtungen der Armee td e der Wehr, frust der Nation di- Au«biloung sichern, um welche un« da«u«laub beneieet und welche °ie Bürgschaft dasür bi-!--, daß D-u,,chland sich rutiden d.r Guter erfreue, die e« aus geistigem und wirthschastliche« G.diete erwt. Die »-.istuu
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