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Müncken, 11. Juli. Der Kaiser vonOestereich ist heute früh 6 Uhr

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Defterveicfj.

Türkei.

den 9. Juli-

ver evangelischen Gemeinde zu Gießen.

G o t t e S d i e n st.

Wien, 11. Juli. Der Vorstand des deutsch österreichischen Buchdrucker- Vereins, Herr Gerold, veranstaltet am 13. Juli eine Versammlung der in Wien weilenden Buchdruckereibesitzer Oesterreichs, Deutschlands und der Schweiz »ur Besprechung der Einführung eines Minimal-Tarifs in den genanntm Lan­dern auf der Grundlage des von den Prinzipalen und den Gehülfen Deutsch­lands anqenomnienen Minimal-Tarifs, sowie behufs Anbahnung einer nnngen Vereinigung der deutschen, schweizerischen und österreichischen Bnchdrucker-

8chweiz.

Basel, 10. Juli. DenBasler Nachr." zufolge hat in Bern heute eine Versammlung von Führern der Altkatboliken -ns asten Th-ilen der Schweiz stattgefunden. Die Versammlung beschloß, die Organisation des Altkatholms- mus energisch in die Hand zu nehmen

i Juanüveicfj.

Paris, 9. Juli. Die Zahl der Civil-LeichenbegLngnisse ist nicht allem in Lyon, sondern überall großer geworden. So wurde vor einigen Tagen m Lonsle-Sanlnier, wo ein solches nie stattgesunden, -uw Frau ohne Begleitung der Geistlichen begraben. Die Opposition gegen die Geistlichkeit und d,e von ihr inspirirte Regierung wird jeden Tag größer.

DemJournal Le Hüvre" zufolge hat der in Havre um 7 Uhr Mor­gens eintreffende Zug gestern 700 elsässer und lothringer Auswanderer gebracht.

Figaro" meint, wenn in dem elysäischeic Bogen schon so viel für einen fremden Monarchen geschah, was werde es erst g^en, wenn> der eigene Köniq durch den Triumphbogen seinen Einzug hielte! So habe ein Kutscher dem anderm zugerufen:Wär^s wenigstens noch der Komg von Also die Kutscher sind schon mit den Herzogen auf der Rechten einig es ist

6 StDppau, 8. Juli. Der schlesische Landes - Sanuätsrath hat sich an die Regierung um Erlassung eines Verbots gegen Proeessionen gewendet, um der Einschleppung der Cholera vorzubeugen.

Konstantinopel, 11. Juli. Die Nachricht eines türkischen Journals über Entsendung einer türkischen Flotte nach Sumatra wird dementut.

JuU. An der gestrigen zu Ehren des Schah's von Per- sien veranstalteten Parade nahmen gegm 80,000 Mann Thetl.^Im General-

Beerdigte.

Den 1. Juli Anna Elisabeth Strack, des Bürger? ,uLaunsba-b und Gartner?

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sionirter Gräfl. Solms -Rödelheimischer Rentmeister, alt 47 I- 9 - ,6

ben 6* Seu 9. Juli. Johann Wilhelm Kreiling, Bürger und Fuhrmann dahier, alt

verstorbenen Bürgers und Gärtners, Andreas Stohr, alt 73 I. M., gestorven

, Morgens: Professor vr. Weiffenbach.

Am 13- üuli. , Nacdmittags: Pfarrer Dr. Seel.

(Sonnrag den 20. Juli soll das heilige Abendmahl gefeiert werden.)

Großherrogliche Regierung hat die Mittel in Händen, dle Wuchtig­keit ieder einzelnen unserer thatsächlichen Behauptung urkundlich zu belegem Sie ha" bewiesen und fährt fort u beweisen, daß sie ein warmes Herz hat r-tercr Universität. Sie wird vor der Kammer nicht ver­

fehlen dessen sind wir gewiß, die Lehrkörperschaft dieser Hochschule, deren Pflicht­treue und wissenschaftlicher Ernst keine? FührungszengmsseS von irgend eurer Behörde bedarf, mich in ihrer,Ehre zu schützen gegen die ersten Au,chuldiguu aen die einer academischen Körperschaft widerfahren können.

8 ' Ter Finanzausschuß der zweite» Kammer hat die ''^"kürzte Bewilligung der kür die Landes-Universität gesorderteu Lummen bedingungslos bean lagt. Wir hoffen, d7ß die hohe K-muier selbst diesen Antrag zum Beschlutz erheben werde Mit gutem Gewissen würde sie es nicht können, wenn ihr von , LeRungsfähigkeit der Universität, von dem Geist und Stand ihres gegenwär­tigen Wirkend kein richtigeres Bild gezeigt wurde, als der Berichterstatter en - ttOteSilatfcie Bezeugung der thatsächlichen Wahrheit, für die Vertretung unseres Rechtes auf volle Genugthmmg erkennen wir in der Großheizoglicheii Regierung vertrauensvoll unseren natürlichen Anwalt und Zweifeln nicht, das, sie im Kreise nnserer Abgeordneten kräftige Unterstützung sinden werde.

Gießeu, dell 28. Mai 1873. 9A-PT Dr

Dr Lemcke. * Dr. Birnbaum. Dr. Hesse. Dr- Kollner. Dr. Wasserschleben. Dr. Bürkel. Dr. Seuffert. Dr. Wilbrand. H Hoffmann. Dr. Buchheim. Dr. Kehrer. Dr. Streng. Dr. Schneider. K- Köster. Dr. Lutterbeck. Di. H^ v.Nitgen. Dr Will. Dr. Merk. Dr. Weigand. Dr. Heß. Dv Baltzer. Dr. Liibbert. Dr. Oncken. Wernher. Dr. Schmitt. Dr-^.haer.

Die Psarrgeschäite für die Woche »oni13 bi? 19- Juli 1873 besorgt Schulinspüctor Vigelius.

Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde.

Kopulirte.

dach, Johannes Barth, eheliche Tochter.

Getaufte.

Tieii 6 cvuii. Dem Büraer zu Werdorf, Kreis Wetzlar, nnd Bremser an der Köln-Gie ßener Bahn dahier, Johann Heinrich Gombel, eine Tochter, Elisabeth Karo me **Sd$Si5*&Äv. I- »»*" **3,wn

M 8TÄ&48SÄ »«»»--» ein Sohn, Ludwig Karl Wilhelm, geboren den 4. Juni.

Deutsch taub.

» Gießen, 12. Juli. Die neuesteMainzeitung" behauptet, ich hatte mein Wort gegeben,die Gießener Lehrkörperschaft zum Ruhehalten zu bewegen. Dies ist nmürlich aus der Luft gegriffen. Ich habe vielmehr zum Abg. Metz gesagte ,Giebieteu Sie derMainzeitung" Mäßigung, dann werde auch ich Frieden halten." Mit letzterer Zusicherung hatte ich lediglich mich gebunden, > Uiid zwar unter der ausdrücklichen Bedingung, d,e vorhergegaiigen war. Die, Erfüllung dieser aber ist mir auch zugesichert worden. j

' Berlin, 11. Juli DieRordd. Allg. Ztg." bemerkt: Deutsche und fremde Blätter brächten vielfach verfrühte und ungenaue Nachrichten über die Ernennung eines Slaatssecretärs des auswärtigen Amtes; dwselben wurden wohl thun, die bezügliche Elckicheidung des Kaisers abzuwarten.

wir ielbff der Kammer folgen wurden. D f ,

Eiu Urtheil über die Stellung,^die jeder EiuZelne von uns' 10. Juli. Am 31. d. Mts. werden die Räumungs-

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Ergebnisse unserer Wirksamkeit als Lehrer zu prüfen, ist Jedermann möglich.

Alb mi ete mündlichen Examina, die Promotionen wie die Fakultatsprufungen, stnd was sie an vielen Orten nicht sind, öffentlich und dem gesammten Publi­kum zugänglich. Die Früchte aber erfreuen sich eines guten Riffes. Die jun» am Männer, die wir theils dem engeren, lheils dem weiteren Vaterlande nut unseren Reifezeugnissen übergeben, brauchen, was nnjeren Antheil an ihrer Ausbildung anaeht, feinen Vergleich zu scheuen. 4

Der ^Herr Berichterstatter trägt sich dem Anschein nach nut Planen durch- areffender Umgestaltung unserer lehrenden Körperschaft, aber er unterlaßt es, bestimmte Vorschläge auch nur anzudeuten und verfehlt nicht, f^eichzetttgden Grund seines Schweigens errathen zu lassen- Seme völlige Unbckalmtschaft mit dem gegenwärtigen Stande der Landes-Universitat, nut dem Gerste ihrer SAbstverwaUung und dem sittlichen Character ihrer Wie er hat er m einem Passus seines Berichtes nieder,gelegt, der m unserer Mitte, wie m allen d Universität nahe stehenden Kreisen den tiefsten Unwillen hervorgerufen hat. Der Passus lautet:Wir hoffe», daß nach Fall des früheren Reglerungssystem in Hellen die Berufungen von Professoren nur nach wissenschaftlichem verdienst, nach dem Maße erprobter Befähigung zum aeademischen Lehramt und nach der Höhe der Stellung der Berufungen in der gelehrten Welt erfolgen, daß dage^ aen kleinlicher Nepotismus, befchrankter Brodneld, Rücksicht ausj politische oder eonfessionelle sogenanntegute Gesinnung völlig fern bleibe." So lange es Universitätsbudgets vor deutschen Standekammern giebt, hat es wohl gelegentliche Klage über einzelne Lehrstuhle, Vor,chlaze zur Befferuug vorhandener Uebelstände gegeben, ausnahmsweise sind sogar Angriffe auf ga»»e Fakultäten vorgekommen, aber niemals ist unseres Wissens gewagt worden, die npfnmmfe Kebrkörverschäft einer Universität der Art ehren- kränkend anzugreifen, wie es hier iii Gestalt eines guten Rathes an die Adreffe der ütziaen Negierung unseres Landes geschieht-

Die Persoiialaeteii sämmtlicher Professoren der Ludov1cmna sind m den Händen der Großherzoglichen Negierung. Sie beweisen urkundlich, wie tu Oie- ßen bei Anstellung einheimischer, bei Berufung auswärtiger Lehrkiafte ve fah­ren worden ist und noch verfahren wird. Sie thun dar, daß die Unwersttal bei ihren Vorschlägen, wie sich von selbst versteht,nur nach wlssenichafmch^ , Fortschritt' Derdiellst, nach dem Maß erprobter Befähigung zum ac^mchhe" Lehr^ doch em Fort,chritt. nach der Stellung der Candibaten in der gelehrten e sten veranstalleieu nuyu.vH övö... ------ ,

ferner dar daß die Art des Verfahrens, wonach erst die Fakultät 'daraus der I Mahon's befanden sich der Herzog von Aumale und die Militär-

gesammte Senat, beide auf Grund doppelter der verschiedenen Gesandtschaften. Eine zahllose Volksmenge wohnte

dieser Vorschläge mildem Gebrauche, den die Großherzoglichelll-gierung davon ,u macken g wohnt ist, beweist dann, wie diese letztere sich fast ausnahmslos machen gewoynr i Verfahrens aber prach allezeit und

Mich. Ä 8 selbst 'Wäre deshalb gegen die augenbllckiiche ßm lammensttzmig der LaiideEiiversitäk in diesem Punkt irgend eine Rüge begrurn N o würde die Lehrkörperschaft selbst sich in erster Reihe darüber vemnt Worte» müsse». Möge der Herr Berichterstatter versuchen, zu beweist», wessen et uns wie die Großherzogliche Regierung bezichtigt. Bis ihm das gelingh miiffen wir de» Th.il seiner Anschuldigung, der augenscheinlich gegen uns gerichtet ist, als ei»? schwere Antastung unserer Ehre mit Entrüstung von uns

Alle» Kranke» Kraft und Gesundheit ohne Medici» und ohne Äoften. Ilevalescierc Du Barry von London.

Sei allen Krankheiten bewährt sich °^^on'London"''die°^b-i ^Erwachsenen und ; dieselben wurde» lidle Gffundheitslpeise Rovalesc.tre du Barry"V ® ^spart.

Kindern ihre Kosten Mach in andern Mitteln und Svenen enpun