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Besondere Bekanntmachung \ Bekanntmachung.
4121) Im Firmen - Register des unter-- zeichneten Gerichts sind heute folgende Ein- i Iräge vollzogen worden:
1) Die Firma „E- Bergmann" zu Gießen hat am 31. Mai l. I. zu bestehen aufgchört und wurde gelöscht.
2) Eleutherius Bergmann von Ruhrort und August Gabriel aus Hamm an der Lippe, beide jetzt in Gießen wohnhaft, betreiben zu Gießen feit 1. Juni L I- eine Steinkohlenhandlung für gemeinschaftliche Rechnung unter der Firma: „E. Bergmann und Gabriel." Jeder von ihnen hat das Recht, die Firma zu vertreten und zu zeichnen.
Gießen, den 9. September 1873. Großherzogl. Stadtgericht Gießen.
In Erledigung der Stadtrichterstelle: Quvrier.
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der edlen Dressur btt W 1 W8 jedes der e.nze nm | Lgmheit nichts» Treiben mcht P Eni-
und Mittaqs mit 1—2 p^t. Jbenuft zum jcipw c' . ™ ./LI ' äy\
nicht die Schuld jener Braden, die im Schweiß ihres Angesichtes m Reisesacken Den Kram> von Frankfurt holen (oder cn gros in Fässern kommen lassen). Einstweilen entnehmen wir Corrffpondenzen aus der Umgegend nachstehende Notizen: Die „Cobl. Zeitung" schreibt von^ dort untei-m 24. August: „Nachdem man die österreichischen Gulden aus dem Verkehr» gedrängt, wobei so Mancher einen sauer verdienten Silbergroschen einbüßte, werden jetzt Privat- und^ andere Banknoten, wie es scheint, in Masse in Umlauf zu bringen gesucht. So w^de beispielsweise am letzten Samstag ein großer Theil unserer Bauhandwerker damit gelohnt Dem-j nach zu schließen sind diese Zettel dazu ausersehen, dem Publikum, sowie dem Ameren Handels-j stände demnächst wieder Unannehmlichkeiten und Schaden zu bringen. Da wohl Allen die Gulden-Katastrophe noch in frischem Andenken ist, wird cs wohl keiner Mahnung bedürfen, dieselben nicht anzunehmen. Macht Schaden klug, so muß dafür gesorgt werden, daß die Verbreiter solcher zweifelhaften Zahlungsmittel denselben zu tragen haben." Dem „Schwab. Merkur schreibt man unterm 20. aus der bayerischen Pfalz: „Auch wir haben hier zu Lande an der allgemeinen Silbergeldnoth zu tragen: erst wurden die Holländer-Gulden ausgemerzt, jetzt sind die Oesterreicher an der Reihe, die man kaum mehr zu 1 fl. 6 kr. anbringt, und schon machen die Pfälzischen Bahnen das Publikum aufmerksam, daß es gut thut, auch der Funffrankenstucke sich möglichst rasch zu entledigen. Die Casten der Pfälzischen Bahnen nehmen sie nur noch zu 2 fl. 19 kr. und auch so nur in kleineren Beträgen; Stücke von Vz, 1 und 2 Francs nehmen sie gar nicht mehr." Also weiter auf der Hut sein!
Carlsruhe, 1. September. Bei der Serienziehung der Badischen 35-Gulden-Loose
krtf ftPfft ück ein ^°der die aroüe Frage: Welchen Schund werden wir nun jetzt durch sigt und durchgehend niedriger. Bayer. Ostbahn angeboten. Bankactien still und wenig ge- 7. Dmn daß im- b»-m L-us- nicht f-t-rn »erben, das ist gewiß, und wenn fragt. Deutsche Grebitbant fest zu 105. Schisssche Bank zu 209 im Umsatz. Oldenburger
mit einer neuen Münze überschwemmt sind, die Morgens für voll hinauSgeht Loose höher. Barletta und Benetianische Loose auch heute gefragt und IN Posten vom Markte ,mb mit 1-2 »6t Stuft»umfelben Banquier wieder zurück muß, so ist es gewiß genommen. Madrider Loose 1 fl. besser. Bon Wechseln Paris und London matter.
unu -Ul 3 3L „r,.,, in TOoifpfnrFen Den Kram! ----------------- --- - - _ .
Versteigerungen.
Arbeits Versteigerung.
Samstag den 13. b. Mts., Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Rathhaus zu Allendorf a. d. Lumda folgende Arbeiten öffentlich in Ac- cord gegeben werden:
veranschl. zu Maurer- u. Steinhauerarbeit, 48 fl. 48 fr. Pumpenarbeit, 84 „ — „
Allendorf a. d. Lda., den 9. Sept. 1873.
Grotzherzogliche Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lda.
I. A.:
(4104) L. Hahn, Bezirksbauaufseher.
W Ä d-r Mb. 27°" Ä-« 'n unter-n' der toa an o9" “nb
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ausgebaute Jta- ^abe haben, bas Land lnc "Intervention des nterbeiition des Gelbes . Füßen bahergezogen nkes i/nantastbarer Pri- V, Gchechr gegen 1 Waffen zum inneren bringen. Ein Inrivstr Nemanben behindern, helllichten Tage in den
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Sich, 23. August 1873 Conrad Vogt III. !
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Börsenberichte.
Frankfurt a. M., 10. September. Das ganze Interesse der Börse 'war heute auf die Bilanz der Kreditanstalt concentrirt, deren Eintreffen man bestimmt erwartete. In Folge dessen war die Tendenz bei stillem Geschäft eine schwankende und abwartende. Creditactien blieben nach mehreren Variationen, auf Wiener bessere Coursc bis 2501/4 gehend, bis 1*2 Uhr 2481/j. Staatsbahn schlossen 3533/., Lombarden 183V4. — In der Nachbörse wurden Privat- Depeschen aus Wien bekannt, nach welchen sich der Gewinn-Saldo der Kreditanstalt im ersten Halbjahr 1873, nach Dotirung der verschiedenen Reservefonds und allen Abschreibungen, auf fl. 1,239,000 belaufen soll, was einer Dividende von 61-4 Proc. p. a. gleichkommt. Die Stimmung befestigte sich hierauf wieder etwas und gestaltete sich die Nachfrage nach Creditactien ziemlich lebhaft, so daß dieselben höher zu 249»/2 schlossen. Oesterr. Bahnen blieben vernachläs-
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Jeilgebotenes.
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Borsennachrichten.
10. September 1873.
Preuss. 41/30,0 Oblig. 1045/ti
Frankf. 31/2°/0 Oblig. 88
Nass. 41/30/0 Obi. 963/4
Kurhess. 40/0 965/g
Gr. Hess. 50 0 Obi. 1011/4
„ „ 4°/0 „ 991/4
n „ 31/2% » 953/o
Bayer. 50/0 „ —
n 4i/80/0 1jährige 101i/a
n 40,0 1jährige 97
Wiirtemb. 4i/2% Obi. 1007/s
Baden 4t/2° 0 Obi. c. E. L. —
Oesterr. Silberrente 65%
„ Papierrente 62 Spanier, neuest. 3% 171/2
Prioritäten.
3° 0 östr. Stsb. Prior. 607/w 3% Östr s. Lombard 493/4 3O/o Livorneser 331/?
5% Toscaner —
5°/0 Elisabeth.-Prior. 861/z do. II. Emiss. —
Anleliensloosce
Darmstädter fl. 50Loose 212 r r 25 „ 55
Kurh. 40 Thlr. Loose 70 Nassau 25 fl. 46 Braunschweiger 225/fi 30 0 Oldenburg, ä 4()Thlr. 38V8 40,0 bayr. Präm.-Anl. — 4% badische Loose 1105/8 Badische fl. 35 Loose 67i/2 Oestr. fl. 250 v. 1854 91i/2 1858r Prioritätsloose 99 1860r Loose 91
Amsterdam
k.. 8. 98i/e
Augsburg
k. 8. 100
Berlin
k. 3 1047/8
Bremen
k. 8. 105i/8
Brüssel
k. 8. 93
Hamburg
k. 8. 1051/,
Leipzig
k. 8. 105
London
k. 8. 118%
Lyon
k. 8. —
Paris
k. 8. 93
Wien
k. 8. 1043/4
ditto
m. 8. 1043/4
ditto
1. 8. 1041/2
Disconto 4
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