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Anzeige- und MmtsKtaü für den Kreis Kressen.
Mx. Douucrstnfl neu 10. Juli AS33-
Smtfirf)er eit.
Bekannt in n ch u n g-
Wir bringen hierdurch zur öffentliche» Kenntuiß, daß für den beurlaubten Großsterzoglichin Rentamtmann «'"deck der Großherzogliche Ober - De- mänen-Caleulator Pflanz zum Vicar des Rentamts Friedberg bestellt worden ist-
Gießen, den 5. Juli 1873. Großherzogliches Kreisamt Gießen.
v. R ö d e r.
B e k a n n t m a ch u n g.
Betreffend: 'Anmeldung nnd Prüfung der einjährig Freiwilligen.
Dieieniacn Militärpflichtigen, welche als einjährig Freiwillige dienen wollen und im Großherzogthum Hesse,, nnd) § 20 der M.I'tär-Ersatz-Jn- ftTiifio,, rem 26. Diärz 1868 (Illg.-Blatt Rr. 21) gestellungepstichug sind, haben ihre Anmeldung )chr,f,Uch, unter Berücksichtigung der §§ 148. 14.. 151. 152. 153. 154 und 155. der erwähnten Militär Ersatz-Instruction bis
zum 1. August d. I. . , f ,
bei der unterzeichneten Commission einzureichen, falls sie sich der im -epiemb.r d. I. sta.tsindendeu Prüfung zu unl-rz,eh-„ beabgchtigen.
Der Meldung stnd beizulegen:
Commission zu richten. ,
Darmstadt, den 19. Inin 1873.
Großherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige: Pabst. Strecker.
a) ein Geburtszeugniß;
3 ^uSSSS1 welL^sür Zöglinge v°7hLe«.t Schulen (Gymnasien, Realschulen Progyumcheu und höheren Bürgerschulen) C) ™ bet.. Äaustalt, sür alle übrigen jungen Leute aber von der Polize.-Obr.gke.t auszustellen ist.
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Anenabniswcise kam, der durch die versäumte rcchtzeitge Anunldung verloren gegangene Ansvrnck) durck) Eutichlleßung der Eriatzbehorden 3. Instanz wieder verliehen werden, wenn der beteiligte Militärpflichtige »och nicht an einer «oosung The.l zu nehmen verpflichtet war, oder veimoge seiner Loosnummer disponibc^gebluchcn^ist^n^ Vergünstigung iudeß nur dann eintreten, wenn der deßfallsige Antrag vor der zweiten Aushebung, be. welcher der be-
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politischer Theil.
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tödtlichcn Stoß verletze. In Wahrheit sei die Lache ganz anders.
nun an der Forstwisjellschast und den naturwissenschaftlichen Fächern
die Motivirung des Ausschusses durchaus verwahren müsse, er könne nur eine Tagesordnung annehmen, welche dem Recht des Senats und der sachlichen Degn'luduug feiucö Protestes keinen Abbruch thue. Darauf ging er in eine AnSeinandersctzui'g zur Klärung der Sachlage ein, schillerte den Eindruck, den der Bericht in tni Tagen vom 25. bis «8. Mai in akademischen lircisen gc- macht, die Unvermeidlichkeit eben der Auslegung, die er dort gefunden, in solange als keine authentische Erklärung itm die beleidigende,^verlitzei-de Spitze abge^ brechen habe, den Stand der Nothwehr, in dem der Senat sich befunden nut' der ihm gleichwohl Lhinki beleidigende Absicht gegen ihm völlig unbekannte Personen n.-gegeben. Es folgte der Nachweis, daß da eine Universität, dw
Bericht als im Niedergang begriffen, darstelle, mit Zahlen gezeigt und nament- lich des Aufschwunges der Pharmacie gedacht. Dann verbreitete sich der Ned- DCUljUjlQnO. ner scher den Passus, der die Berufungen betrifft und erwähnt des Protestes,
4. <T>nrntfttibt 8 ^uli Die Universitätsdebatte hat heute begonneu. den die ehemaligen Gießener Professoren Lange, Leuckart, Baur, Dlllmann, kMWMRWMMSBMHWW UMMWHWMMWMMMW-
ter Armee streitbarer Vertheidiger und hilfreiester Aerzke, die Misere Hochschule damals aus den Hörsäle» auf das Schlachtfeld geschickt. Und) Gtetzeu hat damals seine Schuldigkeit getha». Auch wir haben einen schlichten Denkstein, der erinnert an theure Opfer. Darauf steht em'lateinischer Spruch: „btllr.s et „nnis .ul utrumqne parali.“ „In Wisse» und in Waffe» zum Lebe» »ich (Stellten bereit." Das ist der Sprach, den die Gießener Studeutensebaft m, Jahr 1621 ans ihrer Fahne hatte, als sie unter Waffen trat, uni iljre Abna Maler zu vertheidigen. Dieser edlen Ueberltesenuig ist Gieße» mäst untre» nClvorten. Aus unsere» Hörsäleu geht ein tapfres, aufrechtes und hochze- Personen (»'gegeben. ILS lotgic vei »iuhjivvw, <■»» «« ........p...., ... h ß.-innrrn Sie kick, ntidi, was die Hochschule» bedeu-
kei»e» Studienzwang habe, allein von dem freiwillige» Vertrauen der Studtren- (um i i m,ioo-stätten leties Idealismus der ein Heiligthum unseres Volkes i, die der Sie sich, ob wir dieser Stätten eine einzige entbehren können, ui -^agen, wo


