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ntüfien.
Morgens 9% Uhr gestorben.
lichen Eindruck hervor.
fjoHanö.
Amsterdam, 4. Juni.
Wechsel
Oberhessen
72'
Amerik.
Bonds
1864r
1621/4
sich 77 Delegirte alt- und von den übrigen
mehrtägiger Aufenthalt wird. Die Ankunft in Ostende, woselbst der Panzerschiffe, empfan-
1881r 98 1882r 953/4 1885r 963/.
1887r 97
tag beabsichtigt und es wird demnächst in Wiesbaden genommen, worauf die Reise nach Brüssel fortgesetzt London erfolgt am 18. d. Mts., die Einschiffung in Schah von 7 britischen Kriegsschiffen, darunter 4 gen wird.
Köln, 4. Juni. Heute Morgen versammelten
Alle für die^ Bekehrung der Sünder, die Ausbreitung der V" ,r r ' Läßt sich dann auch der Himmel nicht erweichen, so wird doch das Publikum in der erforderlichen Aufregung gehalten und den Gottlosen vor Augen geführt, über welche unermeßliche Streitkräfte die heilige Kirche verfügt.
Actien«
Frankf. Bank 146
Frankf. Vereins-Kasse 128i/8
Darmst. Bankact. 430
Wien Bankactien 1016
Oest. Creditact. 287%
Galizien 142
Actien.
50 o östr. F. St. E. B. 346
Lombard. Bahn 196
Ludwigsh. Bexbach 188%
Maxbahn 129
Bayer. Ostbahn 1213/b Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. —
Aecht kölnifcdes Wasser
von Jean Maria Farina.
Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle ich zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl- per halbes Dutzend und 45 fr. per Glas gehorsamst Johann Maria Farina in Köln.
katholischer Gemeinden (von Köln und München je 2 je 1) in der Kirche von St. Pantaleon, um, nachdem Pfarrer Tangermann eine deutsche Singmesse gelesen und das Lied: „Veni creator Spiritus“ gesun-
Frischdäcker j u Gießen.
Sonntag den 8. Juni. Wilhelm Löber in der Brandgasse, Heinrich Kuhn auf dem Kreuz und Louis Schneider in der Neustadt.
3°o 30/0 30,0 5° o 5°,o
Einem Telegramm aus Penang zufolge hat ein holländisches Kriegsschiff auf drei unter englischer Flagge segelnde Fahrzeuge, welche. für Atschin bestimmte Waare an Bord führten, geschossen und ein Bevollmächtigter des Sultans in Folge dessen bei dem Gouverneur von Penang Beschwerde geführt, lieber den erhaltenen Bescheid verlautet noch nichts.
Nom, 4. Juni. 82 Ordens-Generale haben an den König, den Ministerpräsidenten und beide Kammerpräsidenten einen Protest gegen das Klostergesetz gerichtet. Der Protest, welcher sehr feierlich gehalten ist, weist nach, daß die Aufhebung der Klöster ein Attentat gegen die ganze katholische Welt sei und der Verfassung des Königreichs zuwiderlaufe.
Frostnono, 4. Juni. Der Zustand Nattazzi's, welcher gegenwärtig hier weilt, ist sehr bedenklich, namentlich sind die Kräfte desselben sehr geschwächt. Mehrere Deputirte und sonstige Notabilitäten sind zum Besuche des Kranken hier eingetroffen.
Nom, 5. Juni. Nach einem Telegramm aus Frosinone ist Rattazzi heute Die Nachricht brachte Hierselbst einen schmerz-
Priori täten.
östr. Stsb. Prior. 59 östr s. Lombard 493/b Livorneser 34 % Toscaner — Elisabeth.-Prior. 84%
liner Korrespondent der „Karlsr. Ztg." dahin aus, daß derselbe in allen ber|ben Papst eine Bittschrift gerichtet, in welcher mitgetheilt wird, daß dieses ultramontanen Auffassung nicht geistesverwandten Kreisen ein sehr ungünstiger Cornitö die Tage vom 21. Juli bis zum 22. August als einen Monat für gewesen ist. Namentlich erblickt man, bemerkt der angeführte Correspondent Pilgerfahrten proclamiren wird. Während dieser Zeit soll in sämmtlichen Kuweiter, in dieser Kundgebung eine geflissentlich schroffe Hervorkehrung der hierar-chen Frankreichs gebetet, große Pilgerzüge nach Lourdes und La Salette in's chischen Präelusionen. Allerdings entspricht dieselbe jenem schon im Mittelalter Werk gesetzt und am 17. und 21. August, in der Woche von Mariä Himmel- ausgebildeten Kirchenbegriff, der statt Gott und Christus die Kirche, statt der fahrt, von sämmtlichen afficiirten Comits'b Pilgerfahrten nach den entferntesten allgemeinen Kirche die römische Kirche, statt der römischen Kirche zumal Heiligthümern veranstaltet werden, um an einem und demselben Tage, im gan- nach dem Vaticanum — den Papst setzt und nun mit einem colossaleü Rück-jzen Umkreise des Landes, Frankreich der heiligen Jungfrau zu weihen. Das schluß des Papstes Befehle als die Befehle Gottes vorführt. Das ist dann Comitö bittet nach dieser Mittheilung den Papst um mehrere Ablässe, die eben die Grundidee der theokratischen Universalherrschaft, welche besonders in in einer am 7. Mai datirten Zuschrift Pius' IX. gewährt werden unter der Folge des jüngsten Concils von den Organen des jüngsten Jesuitismus so dreist Bedingung, daß 7 c' ™ '
für das römische Papstthum in Anspruch genommen wird und überhaupt in den Kirche und den heiligen Stuhl beten.
clericaleu Anschauungen mehr und mehr sich wiederspiegelt. Was nun speciell die in Rede stehende Erklärung der preußischen Bischöfe betrifft, so wird allen Anzeichen nach die Staatsregierung sich nicht weiter mit den Prälaten auf Erörterungen über die kircheupolitischen Gesetze einlassen. Die Staatsbehörden werden nach den Vorschriften der Gesetze verfahren, und zwar ganz selbstständig in allen Fällen, wo nicht gesetzlich eine Mitwirkung der kirchlichen Behörden ausdrücklich festgestellt ist. Wo aber eine solche Feststellung vorliegt und wo die Mitwirkung verweigert wird, sollen nach den Bestimmungen der Gesetze Zwangsmaßregeln zur Herbeiführung der Ordnung eintreten."
Berlin, 4. Juni. Die Abreise des Schahs von Persien ist auf Frei-
Befleneidj.
Wien, 5. Juni. Bei der gestrigen Militärparade ernannte der Kaiser von Rußland den Erzherzog Ludwig Victor zum Inhaber eines russischen Infanterie-Regiments. — Der Fürst von Montenegro reist am 13. Juni von hier ab. Der Kaiser hat demselben von Triest bis Cattaro einen Dampfer zur Verfügung gestellt. Nach den Abmachungen zwischen Andrassy und dem Fürsten wird Letzterer einen diplomatischen Agenten in Zara halten. Die „Neue freie Presse" bezeichnet die anläßlich der Anwesenheit des Fürsten Gortschakoff h Wien colportirten Nachrichten über aüstro-russisch-deutsche Verhandlungen betreffs der Orientfrage, wonach Oesterreich seine bisherige Orientpolitik desa- vouiren würde, als gänzlich unwahr.
«fuanfueidj.
Paris, 2. Juni. „Pays" bringt einen Leitartikel, in welchem Cas- sagnac den „Soir" und die republikanischen Blätter auf die gemeinste Weise beschimpft. Zum Schluß ruft er der „Röpublique Fran^aise" zu: „Jetzt laßt Euch sagen, Bürger, Redacteure der Republique Franyaise, Ihr müßt einen famosen Egoismus besitzen, um es zu wagen, das Wort jetzt zu ergreifen, da Euer Chef Ranc vor ein Kriegsgericht gestellt werden wird, das die Mörder, die Mordbrenner und ihre Spießgesellen bestrafen soll. Ihr habt mit uns nichts mehr gemein; nur mit Gensd'armeu allein habt Ihr noch etwas zu thuu "
— „Ordre" berichtet: „Die Aushebung der sog. Armee von Versailles kann als geschehen betrachtet werden; es wird nur eine Armee von Parts geben,; deren Kern von den Truppen der ersten Militärdivision gebildet werden fod' und deren Commando dem General Ladmirault übergeben wird. Er wird da-^ bei auch das Amt des Gouverneurs von Paris beibehalten."
— Das zu Salette gebildete General - Comit^ für Pilgerfahrten hat an
gen worden, die Bischofswahl vorzunehmen. Um 9 Uhr traten die Delegirten in die nebenauliegende Kapelle, wo sie bis V4 nach 10 Uhr verweilten. Es wurde nunmehr wieder ein Lied gesungen, worauf Dr. Taugermann die Kanzel bestieg, um das Resultat der Wahl zu verkündigen. Er theilte mit, Professor Dr. Jos. Hubert Reiukens sei fast mit Einstimmigkeit (mit 69 gegen 8 Stimmen) gewählt worden und habe sich nach langem Widerstreben und vielem Bitten entschlossen, die Wahl anzunehmen. Seine klare Erkenntniß, seine Selbstverleugnung, fein edler Charakter, feine hingebende Liebe für die christliche Wahrheit berechtigten zu der Hoffnung, daß er zum Wohle seiner Diöcese, der Kirche zu Ehren und dem deutschen Vaterlande zum Segen wirken werde. Zum Schluß wurde unter dem Geläute der Glocken das Te deum mit Orgel-Begleitung gesungen und die Feier damit zum Abschluß gebracht.
Speyer, 4. Juni. Nach einer Erklärung des Pfarrers Brenner von Medelsheim sind die angeblichen Muttergottes-Erscheinungen zu Medelsheim keineswegs Erfindung, Lüge oder Schwindel, sondern, nach seiner Beobachtung, Erfahrung und Ueberzeugung, unwillkürliche religiöse Phantasiegebilde. Ihre entferntere und nähere Veranlassung fanden diese Bilder nach der Ansicht des Herrn Pfarrers in der Lectüre von Zeitschrfften und Broschüren desselben Inhaltes. Freilich, wenn man dem unwissenden, gläubigen Volke solche Lectüre bietet, wie „Rheinpfalz" und „Christlicher Pilger", dann läßt es sich möglich denken, daß eine „eigentümliche Beschaffenheit und Affection des Nervensystems" erzeugt wird.
— Um dem Verbote der augekündigten Katholiken-Versammlung in Landstuhl alleufallsigen Nachdruck zu geben, hatte ein Th eil des Zweibrücker Militärs Marschbereitschaft, um eventuell nach Landstuhl dirigirt zu werden. Demnach schien man höheren Orts Nichtachtung des Verbots besorgt zu haben. Ein Versuch zur Abhaltung der Versammlung wurde übrigens gar nicht gemacht. Bei Herrn Hellwich in Deidesheim, Secretär des Vereins deutscher Karholiken in der Pfalz, wurde wegen seines Ausschreibens der Laudstuhler Versammlung Haussuchung vorgenommen.
Straßburg, 4. Juni. Heute Mittag ist in 5 Waggons die erste Zahlung auf die fünfte Milliarde hier angekommen. Dieselbe besteht aus Gold und Silber und außerdem aus 69 Millionen in Wechseln zu 3025 Appoiuts. Der Gesammtbetrag der heute hier effectuirten Zahlung beläuft sich auf 112 Millionen Francs.
(■oldsorten.
fl. kr.
Pr. Friedrdor 9 56%—57% Pistolen . . 9 37—39
„ doppelte 9 37—39 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 30—32 20 Frankenst. 9 19—20 Engi. Sover. 11 43 — 45 Russ. Imper. 9 39—41 Dollar in Gold 2 24—25
(E i n g e s a n d t.)
Gießen, 6. Juni. Unter den mannigfaltigen Musik-Genüssen, welche seit Jahren dem Publikum im Wenzel'schen Garten geboten werden, so u. a. die Parlow'sche Musik, nimmt die Capelle des II. Nass. Jnf.-Reg. No. 88 aus Mainz, welche kommenden Sonntag und Montag hier concertirt, einen hervorragenden Rang ein. Wir entnehmen der „Mainzer Zeitung" vom 4. Nov. 1872 folgenden Auszug: '
„Die Coneerte im Hütel Barth, welche die Capelle des 88. Regiments daselbst abhält, sind in dieser Saison so außerordentlich besucht, daß oft Viele wegen Mangel an Platz wieder umkehren müssen. Präzision, Schwung und Schick zeichnen die Leistungen genannter Capelle in höchst vortheilhafter Weise aus. An Herrn Hilge besitzt dieselbe eine Perle, wie solche selten ein Musikcorps aufzuweisen hat.
Herr Hilge, ein Schüler des Professor Arban in Paris, ist schon vor seinem Eintritt in die Capelle des 88. Regiments, in Paris, Marseille, Bordeaux, Brüssel re. als Coneertist aufgetreten und hat durch erstaunliche Technik und weichen, ansprechenden Ton überall Aufsehen erregt, sich überhaupt durch Vielseitigkeit, auch auf Streichinstrumenien als tüchtiger Musiker doeumentirt."
Zu dem Ohrenschmauß kommt dann noch die Schönheit der Anlage im Wenzel'schen Garten, welche dieses Jahr wirklich großartig genannt werden kann und dem Auge eine wohl- thuende Erholung bietet. Für das junge Volk ist auf dem schön eingerichteten Spielplatz für Amüsement gesorgt, Küche und Keller sind stets ausgezeichnet und dem Naturforscher ist Gele- aenheit geboten, auf dem Gebiete der Ornithologie Studien an einem Vogelhaus zu machen. Kurzum, was man an einem schönen Sommertag nur wünschen mag, es ist für Alles gesorgt. Zum Schlüsse kann man es Herrn Wenzel nicht verargen, wenn er seinen Garten vor dem Herumlaufen der Hunde schützt. Bei den prachtvollen Beetpflanzungen im Garten ist ein Mit- bringen von dergleichen: Vieh nicht angebracht, weil es eben zu viel Schaden anrichtet.
do. II. Emiss. 81%
Anlchensloosc.
Darmstädter fl. 50Loose — n „ 25 „ -
Kurh. 40 Thlr. Loose — Nassau 25 fl. — Braunschweiger 24 3° o Oldenburg, ä 40Thlr. 38 40 o bayr. Präm.-Anl. 111 40/o badische Locse 109% Badische fl. 35 Loose 69 Oestr. fl. 250 v. 1854 95 1858r Prioritätsloose — 1860r Loose 92%
Börsennachrichlen.
5 Juni 1873.
Preuss. 4%°/o Oblig. — Frankf. 3%°/q Oblig. 86% Nass. 4%o Q Obi. 100% Kurhess. 4'>,o n 95% Gr. Hess. 5% Obi. 101%
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Bayer. 5% „ —
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Würtemb. 4%°.'o Obi. 100
Baden 4%°/o ObL c. E. L. 100 Oesterr. Silberrente 65% „ Papierrente 61%
Spanier, neuest. 3% 10%
Amsterdam
k.. S. 97%
Augsburg
k. 8. 9 4%
Berlin
k. S 104%
Bremen
k. S. 105%
Brüssel
k. S. 92%
Hamburg
k. S. 105%
Leipzig
k. S. 105
London
k. S. 1173/.
Lyon
k. S. —
Paris
k. S. 92%
Wien
k. S. 105%
ditto
m. S. 105
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1. s. 1043/4
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