3i en lassen.
Aclien.
Wechsel
5% Ößtr. F. St. E. B. 343%fAmsterdam
S. 98i/e
8.
100
Prioritäten.
4
do. II. Entriss. —
1864r
1491 4
1885r
1887r
9
9
9
5
42—44
36—38
52—54
34—36
Frankf.
Frankf.
Darmst.
{Augsburg {Berlin Bremen
Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien
ditto ditto
Disconto
Bursennachrichten.
29. November 1873.
Östr s. Lombard 49
Livorneser 32
Toscaner 53
Elisabeth.-Prior. 92
S 104%
S. 105% 8. 93V.
Rheinische Hyp.-Bank — Wien Bankactien 1005 Oest. Creditact. 231 Galizien —
Lombard. Bahn 177
Ludwigeh. Bexbach 188
Russ. Imper. 9 42 — 44 Dollar in Gold 3 25»/2—26‘/2
Actien«
Bank 147%
Vereins-Kasse 86%
Bankact. 379
k. 8. 105Vs
k. 8. 105
k. 8. 118%
k. 8. —
Maxbahn 1301 ?
Bayer. Ostbahn 116 Rhein-Nahebahn-Act. Hess. Ludwigsb.-Aot.
Oberhessen n
Pistolen . .
„ doppelte Holl. fl. 10 St. Ducaten . . 20 Franken»!. 9
k. 8.
k. 8.
m. 8.
1. 8. %
gen, welche das Völkerrecht den Kriegführenden zugesteht. Wenn es aber nicht im Kriege ist, so kann es nicht einmal Waffen und Kriegsvorräthe als Kriegs- contrebande betrachten. Amerikanischen Bürgern steht es frei, dergleichen zu verkaufen, und amerikanischen Fahrzeugen, sie der einen von beiden Parteien zuzuführen, freilich unter dem Vorbehalte des Rechtes der Wegnahme in den spanischen Gewässern.
Kriegszustandes abhänge, und daß, so lange Spanien den Aufständischen den Charakter einer kriegführenden Partei weigere, es nicht gegen die Handelsschiffe auswärtiger Nationen über die Grenze der spanischen Gewässer hinaus einschreiten könne. Wenn Spanien im Kriege mit Cuba sein sollte, sagte der Staatssecretär Fish, so werden die Vereinigten Staaten sich den Rechten beu-
93% 102% 102%
102%
98Vh 1001/2
3%
3%
5%
5%
Aecht kölnisches Wasser
von Jean Maria Farina.
€*oldsorten.
fl. kr.
Pr. Friedrdor 9 58—59
Aeilelieiisioose*
Darmstädter fl. 50Loose 215 n n 25 n 58
Kurh. 40 Thlr. Loose — Nassau 25 fl. 48
Braunschweiger 22
30 g Oldenburg. ä40Thlr. 371/4
4O/o bayr. Präm.-Anl. 113
4% badische Loose 110% Badische fl. 35 Loose — Oestr. fl. 250 v. 1854 88% i 1858r Prioritätsloose 193 1860r Loose 92
Lokal-Notiz.
Gießen, 30. November. (Narr und gefährlicher Dieb.) In der Nacht vom 14. zum 15. d. Mts. ist in die neben dem Bahnhofe gelegene Wirthsckaft des I. Schmand eingebrochen und eine Cylinder-Uhr, eine Weste, ein Schinken, viele Würste, einige Flaschen Wein rc. gestohlen worden. Das an den eingedrückten Fensterscheiben gefundene Blut verrieth, daß der Dieb sich verletzt habe. — Bahn Bedienstete, die Verletzungen an den Fingern hatten und verschiedene Arbeiter aus umliegenden Orten gertethen in die polizeiliche Untersuchung, allein es fand sich nichts Verdächtiges bei ihnen; sie alle waren, wie sich jetzt ergiebt, völlig unschuldig. Zehn Tage später — 24. zum 25. November — wurden auch aus einer abgelegenen Wohnung vor'm Wallthor, mittelst Einsteigens, mehrere Kleidungsstücke gestohlen. Alles das hat, wie sich etzt ergeben, Louis Ebeling von Hanau gethan, der zum wiederholten Male aus der Irrenanstalt Haina entsprungen ist. Die Diebstähle waren jedoch so kühn ausgeführt, daß der Dieb nicht beständig, oder nicht in hobem Grade geisteskrank gewesen sein kann Die gestohlene Uhr und die werthvolleren Gegenstände hatte der Dieb bei seiner Verhaftung noch im Besitz.
3% östr. Stsb. Prior. 60%
k. k. k k.
k.
2D 2—221/2
Engi. Sover. 11 60 — 52
wurde im Fouboürg St. Martin entdeckt. — Zur Zelt befinden sich in den Pariser Gefängnissen nicht weniger als 5959 abgeurtheilte Sträflinge.
— Der bei Fontainebleau vom Fürsten Sutzo im Duell erschossene Nicolaus Ghika (23 Jahre alt) ist ein Vetter des Fürsten Ghika. Sutzo ist mit den Secuudanten verschwunden.
Trianon, 28. November. Proceß Bazaine General Jarras berichtet über die von ihm geführten Unterhandlungen wegen der Capitulation von Meß. Die Deutschen hätten jederlei Concession verweigert und nur das Defil6 bewilligt, welches Bazaine indeß nicht acceptirte. Bazaine hatte den Befehl er- theilt, alle Fahnen in das Arsenal zu verbringen und dort zu zerstören, aber noch bevor der Befehl hätte, ausgeführt werden können, sei eine Note von den Deutschen gekommen, welche bei Strafe des Waffenstlllstandsbrnchs die Zerstörung der Fahnen untersagt habe. Die Erzählung Jarras' ruft eine lebhafte Erregung hervor. Marschall Canrobert sagt: „Warum ist Bazaine nicht eine große Inspiration gekommen? Warum hat er, anstatt sich mit den Details der Convention zu beschäftigen, nicht einfach den Deutschen geschrieben: Besiegt durch den Hunger, zerbrechen wir unsere Waffen. Macht, was ihr wollt." Das ganze Auditorium, sowie auch Bazaine, vergießt Thränen. General Desvaux constatirt, daß die Garde ihre sämmllichen Fahnen zerstört habe, die Generale Lapasset und Laveauxcoupet hatten gleichfalls ihre Fahnen verbren-
Spaiuen.
Madrid, 29. November. Das Ministerium hat beschlossen, zur Beilegung des Birginius - Conflictes den „Virginins" und die noch am Leben befindlichen Gefangenen auszuliefern. Die Frage, ob der „Virginins" als gute Prise zu betrachten sei, soll vor einem gemischten Tribunal entschieden, im Verneinungsfalle die weitere Frage betreffs der an die Familien der Erschossenen und anderweitig zu leistenden Entschädigung dem Schiedssprüche einer Großmacht unterworfen werden.
Palma, 27. November. Vor Cartagena wird das Bombardement fortgesetzt; dasselbe hat bereits große Zerstörungen in der Stadt angerichtet. Die Belagerer antworten lebhaft.
29%
154%
751/4
England.
London, 26. November. Die „Gazette" veröffentlicht wieder amtliche Depeschen Sir Garnet Wolseley's über die Sachlage an der Goldküste und das Ziel seiner Plane. Der Hoffnung, aus den Eingeborenen tüchtige Soldaten zu machen, hat Wolseley dem Anscheine nach entsagt. Die Schwarzen haben sich als gänzlich unzuverlässig bewiesen. Vor Ankunft einer genügenden europäischen Streitmacht ist daher ein entscheidender Schlag nicht auszuführen. Während von den Zeitungs-Correspondenten bedauert wird, daß den Aschantis, bevor sie eine ordentliche Lection erhalten, Gelegenheit zum Rückzüge geboten worden ist, sucht Wolseley den Abzug des Feindes noch zu beschleunigen, um sich dadurch größere Operationsfreiheit zu sichern. Seine Bewegungen gehen dahin, die Fantis zu dem Glauben zu verleiten, als reiche seine Macht hin, die Aschantis zu Paaren zu treiben Bis jetzt ist seine Taktik erfolgreich gewesen , um nicht nur die Fantis, sondern auch die Aschantis hinters Licht zu führen. Die Angriffe der Engländer von den verschiedensten Punkten haben den Feind in den Wahn versetzt, als stehe ihm eine weit größere Streitmacht gegenüber, und die Furcht hat ihm den Gedanken auf den sofortigen Rückzug eingegeben.
London, 28. November. Das Transportschiff Dromedary hat sich
tiger kommen. Gaben fließen von allen Seiten zu. — Die „Opinione Natio-jgefallen lassen und nicht gestatten, daß man amerikanische Fahrzeuge auf hoher nnle" versichert, daß eines der größten Modewaaren - Magazine ein Drittel See anhalte, möge ihr Cargo sein, was es wolle. Unter diesen Umständen seiner Commis entlassen hätte. Andere Geschäftshäuser seien genöthigt, die^wurde der betreffende Theil der Proclamation zurückgezogen. Die amerikanische Gchälter herabzusetzen. — Vom nächsten Samstag an wird in der Pariser! Negierung nahm bei den Verhandlungen über diesen Gegenstand unumwunden Erzdiöcesc der römische Ritus eingeführt werden. — Eine chinesische Spielhölle den Standpunkt ein, daß das Durchsuchungsrecht von der Erklärung eines
Preuss. 4%% Oblig. 101% Frankf. 3%°/0 Oblig. 87% Nass. 3%« o Obi. 91% Kurhess. 4°0 n 95 Gr. Hess. 5% Obi. — n n 40, 0 „ 99%
n n 31/2% „ 96%
Bayer. 5% n — n 4%o 0 1jährige 1001/4
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Würtemb. 4%° 0 Obi. 100Vs Baden 4%% ObL c. E. L. 100 Oesterr. Silberrento 65
„ Papierrente 60% Spanier, neuest. 3% 15% Amerik. Bonds 1881r 100% „ „ 1882r 97%
zur Abfahrt nach der Goldküste am Samstag oder spätestens am Montag bereit zu machen. Außer einer großen Menge von Vorräthen nimmt es 6 Officiere, 4 Aerzte, 2 Unterofficiere unb 40 Artillerie Soldaten, vielleicht indessen noch mehr Mannschaften mit. Was diesen Dromedary betrifft, so will man der Regierung aus seinem Ankäufe wieder einen kleinen Scandal construiren, der ein Nachspiel zu dem Aergernisse wegen des Zanzibarer Postcontracts bilden würde. Früher gehörte das Schiff der Union - Dampsschifffahrts - Gesellschaft, welcher die Durchkreuzung des erwähnten Postcontracts einen erwarteten Gewinn wegnahm. Damals hieß der Dromedary noch Briton und galt für eines der langsamsten Schifse der Gesellschaft. Wenn das Schiff nun heute der Regierung gehört, die es nicht gerade billig angekauft haben soll, so wird die Frage aufgeworfen, ob nicht durch dieses Geschäft die Union Company für den früheren angeblichen Verlust entschädigt werden sollte.
Amerika.
Washington, 29. November. Den Madrider Meldungen gegenüber wird versichert, die „Virginius"-Affaire sei keinensalls endgültig geschlichtet. Es verlaute, die von der Regierung für erforderlich gehaltenen Erklärungen Spaniens seien noch nicht eingetroffen, trotzdem wird die vorher bedenkliche Situation als etwas günstiger angesehen. Die hier verbreiteten Nachrichten, daß der italienische Gesandte in Spanien, General Sickles, Madrid verlassen, und daß die kubanischen Behörden den „Virginins" eigenmächtig in den Grund gebohrt haben, bestätigen sich nicht.
New -Nork, 28. November. Zum Sachverhalt der Virginins - Angelegenheit hebt der New-Aorker Berichterstatter der „Daily News" hervor, daß der Virginius nicht nur unter amerikanischer Flagge und mit amerikanischen Papieren gesegelt, sondern schon seit mehreren Jahren als amerikanisches Schiff anerkannt und geschützt und neuerdings erst im Hafen von Kingston auf Jamaika vom amerikanischen Consul als solches behandelt worden sei. Der Com- mandeur des Tornado stützte sich bei der Wegnahme auf eine Proclamation des Geucral-Capitäns Caballero de Rodas aus dem Jahre 1869, welche verdächtige Fahrzeuge mit Wegnahme bedrohte und Durchsuchung aus hoher See an- kündigte. Die Regierung der Vereinigten Staaten hatte übrigens Angesichts, dieser Proclamation nachdrücklich erklärt, sie werde sich solche Einmischung nicht
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Läßt ein Versicherter seine Dividende bei der Bank gegen Verzinsung stehen, so kann solche bei Erreichung eines höheren Alters bis zur Höhe der Versicherungssumme ansteigen. Z. B. bei einem im Lösten Jahre Beitretenden wächst dieselbe nach dem bisherigen Dividenden - Verhä^tniß bis zu seinem 60sten Jahre etwa auf die hälftige und bis zum 71flen Jahre auf die volle Versicherungssumme an. Die stehen gelassene Dividende kann beliebig erhoben, oder seiner Zeit auch zur Prämienzahlung derart verwendet werden, daß der Versicherte sich prämienfrei macht.
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