Börsenberichte.
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Oberhessen
Prlorit&ten.
Adelheidsquelle
und
Heinrich Lanx in Mannheim.
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k. 8. 100
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k. 8. 118%
Stallmeisters belegenen Gartenstücks auf unbestimmte Zeit im Licttationswege erfolgen. Ä r
Die bezüglichen Bedingungen liegen aus dem -Geschäftszimmer der Garnison - Ber- maltung — Grünberger Chaussee — zur Einsicht offen.
Gießen, den 29. October 1872.
Großherzogliche Garnison-Verwaltung.
der Kaufmann ein großes Stück Holz und schlug dem Budenbesiher auf den K opf, da er blutend zusammensank und bald verschied.
Aetieaa.
5% östr. St. E. B. 365
Lombard. Bahn 220
Luderigsh.-Bax^iach 201
Maxbahn 145
Bayer. Ostbahn 133%
Rhein-Nahebahn-Aot. 53%
Hess. Ludwigöb.-Aot. —
Marienbadcr Kreuzbrunnen,
Salzhausener, Salzfchlirfer, Schwalbacher Stahl- Weinbrunnen,
Sckwalheimer, Selterser (Nassau),
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hat die Aus- btirubentn iöe betrieben einiger Zeit r Nähr von
Aus den,. 5 bi- an die Niger Gestank intern, deren den tiefsten eidlichen Ge« enschen wohl kaum einen nutzten. Der n ihnen wehr unc> schwach wurde, bevor ahtngegangen. 1 noch ch do- Sciavenschije ad diese- ien. Ais die werden konnte, leiten befinden er nichtSdesto- ifftn, datz dee- 01 (< (If t6 il en, unmöglich lacht mut tto durchaus niiht •r das Donnen
Geldaorten. fi. kr
Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . - 9 42—44
„ doppelte 9 43 — 45 Hoa.fl.108t. 9 53 55 Duoaten . . 5 34—36 20 Frankenst 9 21—22 Engi. Sover. 11 50—52 Buss. Imper. 9 43—45 Dollar in Gold 2 25-26
Actienu
Frankf. Bank 146%
Frankf. Vereins-Kasse 164
Darmet. Bankaot. 513 Wien Bankaotien 1036 Oest. Oreditaot. 359 Galizien 248
Appolinarisbruunen, Carlsbader Schloß- uttiv
Mühlbrunnen,
Cmser Kessel- und Kran- chesbrunnen,
Friedrichshaller Bitterwasser,
Homburger Glisabethen- brunnen,
Kissinger Rakoczv,_______
k. k.
Frankfurt a. M., 28. October. Trotz knappem Geldstand, in Folge dessen sich Prolongationszinsen höher als 7 % stellen, haben wir heute doch von einer sehr festen und äußerst lebhaften Börse zu berichten, nachdem die samstägliche Schluß- und die gestrige Privatbörse schon den Ton zu der besseren Gesammtstimmung angegeben. Die in Aussicht stehende weitere Zurückzahlung preußischer Staatsanlehen, die besseren Bankausweise von Berlin und London, sowie ein Artikel des in Staatsbahnsachen sonst gut unterrichteten Wiener „Sonn, und FeiertagScourier" trugen das Ihrige zur Ermuthigung der Speculation bei, die sich namentlich mit großem Elan auf Staatsbahnactien warf, welche heute in enormen Betragen bei wesentlich höheren Coursea umgesetzt wurden. Der erwähnte Artikel deS Sonn- und Feiertagscourier deductrt nämlich, daß für 1872 im ungünstigsten Fall nur 1% Mill, aus dem außerordentlichen Reservefond genommen werden brauche, um wie bisher eine 12 % Dividende vertheilen zu können. Jndeß scheint hier doch eine gute Portion Schönfärberei unterzulaufen, da wir angesichts der jetzt schon ca. 5 Mill, betragenden Mindereinnahme der Staatsbahn nicht begreifen können, wie 1% Mill, genügen kann, um wieder 12 <% Dividende vertheilen zu dürfen. Creditactten, für welche kein specielleS Steigerungsmotiv vorlag, verkehrten ziemlich fest zu gestrigem Course, während Lombarden sich etwas versteiften. Sehr animirt war das Geschäft wieder einmal in Bankpapieren, von denen zunächst Zettelbanken am beliebtesten waren. Oesterr. National- und Darmstädter Bank gingen um mehrere Gulden höher. Rheinische Creditbank stieg 3 % und die anderen Gattungen fast durchschnittlich um %—1 %. Auch Bahnactien wurden in Posten abgenommen, so Nordwest, Elisabeth, Buschterader und Donau-Drau und von deutschen Sorten bayer. Ostbahn. In Prioritäten ziemlich gutes Geschäft, meistens in den verschiedenen Serien Elisabeth; Toskaner und Livorneser beachtet. Von Loosen waren wieder österr. Staatsloose am gesuchtesten. Bayerische 100 Thlr. - Loose gefragt. Oesterr. Renten weniger lebhaft. Von amerikanischen Prioritäten erfuhr heute Oregon wieder eine Aufbesserung, nachdem bekannt geworden, daß der Truster der
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Wildunger, Carlsbader Sprudelsalz.
5002) Zur bevorstehenden Wintersaison empfehle alle Sorten Jacken, Flanellhemden, Unterhosen, Shawls, Cachenez, Tücher, gestrickte Strümpfe, Socken, sowie eine große Auswahl in Wollengarn.
Gleichzeitig mache ich auf mein wohlassortirtes Kurzwaaren- Laqer aufmerksam. S. Katzenstein, Neustadt.
8.
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k. k. k.
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Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris
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lWeaen eines Hundes erschlagen.) Auf dem Bouleard de Belleville in Paris
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Besondere Bekanntmachung.
Bekanntmachung.
Vom 1. November er. ab werden an hiesigem Orte amtliche Verkaufsstellen für Postwerthzeichen — einschließlich der Freicouverts, der Postkarten und Postanweisungen mit und ohne Marken — errichtet werden. Dieselben sind übertragen worden.
Herrn Louis Wenzel, Seltersweg, Herren I. A. Busch Söhne, am Kreuz, Herrn Emil Pistor, in der Neustadt, Herrn C. F. Semmler, Wallthorstraße.
Die Postwerthzeichen werden zu dem Betrage ihres Werthes und auch die unbeklebten Postkarten und Postanweisungen zu demselben Preise wie bei den Posta stalten von den Verkaufsstellen abgegeben.
Der Verkauf findet im Allgemeinen während der ganzen Zeit statt , Ehrend welcher die qu Geschäfte geöffnet sind jedenfallsi aber luuerhalb der für den Verkey mit dem Publikum festgesetzten Dienststunden der hiesigen Postanstalt.
Gießen, den 26. October 1872. ?nn '
Amerika.
Newlrork 26. October. Die von Canava herübergedrungene Seuche unter Den Pferden (eine Kehlkopfkrankheit) verbreitet sich mit außerordentlicher Schnelligkeit- in Newyork sind bereit- 30,000 Pferde von ihr befallen.
Wastnnaton, 27. Octoöer. Nach einer vom Schatzamte veröffentlichten Nachweisung hat sich die Staatsschuld in den letzten drei Jahren jährlich um 100 Millionen Dollars vermindert. ______________________________________
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! können ungeachtet der großen diesjährigen Nachfrage jetzt wieder sofort
I von mir geliefert werden.
Ein neuer reichhaltiger Katalog wird auf Verlangen gratis gesandt.
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3% öst. s. Lombard —
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2027) Die Mineralwaffer-Handlung von Emil Fischbach, Seltersweg, empfiehlt nackverzeicbnete Sorten in stets frischen Füllungen:
Adclhcidsqiiclle, I Ludwigsbrunne«,
do. n. Emiss. 84%_______
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Darmstädter fl.50Loose —
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Kurh. 40 Thlr. Loose 73% Nassau 25 fl. 47% Braunschweiger 23 30/0 Oldenburg, ä 40Thlr. 383/g 40/0 bayr. Präm.-Anl 1l23/4 40/0 badische Loose 110% Badische fl. 35 Loose 70% Oestr. fl. 250 7. 1854 92% 1858r Prioritätslooae 207 1860r Loose 94% 1864- „ 1603/4
Feilgebotenes.
Caviar,
Ruff. Sardinen, Sardines a l’liuile, Jtal. Haselnüsse, empfiehlt Emil Fisckbach,
(5010) Seltersweg.
Füll - Begulirören, fnmir sanstiae Holz- und Steinkohlen- Oefcn, Herde und FeuerungSutensilien (4560) empfehlen Flick & Kroll.
Deutsch- 3^'
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Z Mem Luch- und Bukskin-KLager für die Winter-Saison aufs Reiebbaltigfte iortirt, empfehle ich hiermit angelegentlichst. Ludwig Lang5
Marktstraße25, gegenüber dem Kaufmann Herrn Emil Pistor.
BSrsennachrichloß.
24. Octber 1872.
Preuss. 4%% Oblig. 103 Frankf. 3%% Obi. 87% Nass. 4%% Obi. 99% Kurh-se. 4% ,) 94 Gr. Hess- 5% Obi. — „ „ r, 98%
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Bayer. 5% n 100%
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Würtemb. 4% % ObL 99% Baden 4%% Obi. c. E. L. 99 Oesterr. Silberrente 65 .
n Papierrente 60% Spanier, neuest. 3% 29% Araerik. Bonde 1881r 98% , „ 1882r 96%
, a 1885r 97%
„ „ 1887r 96%
befand fid,'TÄt« ’ne’ÄgTrie Der m-rktfch-eierisch- Anshäng-schild nament-
lich ein Bild, welches eine Boa im Kampf mit mehreren Löwen und einem halben Dutzend Tigern zeigte, lockte viele Neugierige an. Allein die Bude enthielt nur eine frieb-: fertige Boa, welche in einem eisernen Käfig eingeschlossen durch ihre Unbewegllchkett gegen diese unnütze Vorsichtsmaßregeln zu protestiren , schien. Man] die Bestie sei ausgestopft und verlangte sein Geld wieder. Emes ^ags besuchte auch ein ^nger Kaufmann, der Geschäfts halber vorüber ging, bte Bude. Die Boa Uß, wie gewöhnlich, in tiefem Schlaf, die Umstehenden suchten ste vergeb! ch zu wecken. Der Budenbesitzer, dem cs auch nicht gelang, erklärte, die Schlange 6ebe nur em Lebenszeichen wenn man ihr das Fressen vorsetze. Da aber Fressenszeit noch entfernt war, mußte man sich mit dem Anblick aenügen^ Die^Umstehenden, und mit ihner, der Kaufmann, schwuren hoch und theuer, das Thier sei gar nicht lebendig. In semer Verlegenheit forderte der Menageriebesitzer die Anwesenden auf, ^er Schlange etwas zu Fressen vorzuwerfen, dann werde sie schon ein Lebenszeichen geben. Der Kaufm^n, der glaubte, jener wolle aufschneiden, bot sogleich seinen alten^treum Hund an. Man aina darauf ein, und der Hund wurde m den Käfig gebracht. Die Boa stürzte to- gleich auf ihn und war im Begriff ihn mit ihren mächtigen Nlngen zu Sermalmen^ Der Kaufmann, außer sich über das Schicksal seines treuen Hundes, schrie lant auf, aber zu spät, der arme war schon eine unkenntliche Masse. In semer Aufregung nahm
fti Da ^man außerdem bei ihm' nichts" von dem Gestohlenen gefunden und er in die Gesellschaft des Diebs, der in Heilbronn Gold verkauft hat, nur zufällig auf der Eisenbahn gekommen sein will, so lag kein Grund ^^6erer^erhaftung vor. Geser schafften unsere beiden bürgerlichen Eollegien auf den Antrag des neuen Oberbürgermeisters Dr. Hack einen alten und in vielen deutschen Städten noch bestehenden Zopf ab: nämlich die Straßenbeleuchtung nach dem Mondschein im Kalender zu regeln. Vom 1 November d. I an werden die 1068 Gaslaternen der Stadt jeden Abend bei Einbruch der Dunkelheit angezündet, ohne Rücksicht darauf, ob Mondschein im Kalender steht oder nicht. Es ist berechnet, daß sich die Mehrkosten im Jahr nach dem bisherigen Bestand nur auf etwa 948 fl- belaufen- (Von dieser Maßregel wollten wir vorab in Gießen ganz abstehen, wenn die Straßen nur gehörig beleuchtet waren. Siehe Alicen-
Bermischtes.
iEin Photographen-Stücklein.) Ein Hundeliebhaber m Berlin ließ sich photo- graphiren, noch dazu bei dem Hof - Photographen. „Aber ähnlich, zum Sprechen ähnlich muß das Bild werden," sagte er. - „Zum Sprechen ähnlich", anwortete der Photograph, „Ihr Hund soll Sie kennen, dann bezahlen Sie aber em Souper extra. - „Top!" agte der Liebhaber und schlug ein. Das Bild war fertig und wurde nut anderen aufgestellt; der Hund kam sammt den Preisrichtern, er lief sofort auf das Bild seines Herrn zu und leckte es sogar. Großer Jubel, der sich bet dem splendiden Souper noch steigerte. Aber der Photograph trank em Glas Champagner zu vieljnb erzählte seinem Nachbar im Vertrauen, er habe die Photographie statt mit Eiweiß, mit einem Wachsüberzug versehen und sei dann mit einem Stück Speck über das Gesicht gefahren, der Hund sei dem Speckgeruch nachgegangen und habe das Fett auf dem Bilde geleckt- Der Nachbar plauderte das lustige Geheimmß aus, der Hundeliebhaber verlangte sein Geld und das Souper zurück und wurde klagbar, als ihm Beides verweigert wurde.
(S-tnttrtnrt 25 October. Der wegen des Diebstahls im hiesigen Naturalien- Cabinet in Osterburken verhaftete Schreiner Wolpert aus Miltenberg im Badischen ist gestern wieder vom hiesigen Stadtgericht freigelassen worden, nachdem.es ihm gelungen, .... o- •-
fein Alibi uachzuweisen Er hat durch Zeugen bewiesen, daß er m der Nacht, wo oerl^^ eon bec Septembereinnahme 5300 Dollars für die Bezahlung des Aprllcoupons, zusammen Diebstahl begangen, hier im Gasthof „zum Ochsen" logirt habe und zu Hause gewesen 8000 Dollars, aufbewahrt habe.
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Versteigerungen.
Freitag den 1. November d. I., Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Pfandlocale dahier:
2 Kleiderschränke, 1 Commode, 6 Stühle,
1 runder Tisch, 1 Küchenschrank, sodann um %10Uhr auf dahiesigem Rath- $ÖU$eine Quantität Kämme, bestehend in
Horn-, Elfenbein- und Kautschuck- Kämmen, Haar-, Nagel- und Staubbürsten , sowie wohlriechendes Wasser, Pomade rc.
meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 29. October 1872.
Großherzogliches Ortsgericht Gießen.
(5009)Semmler.
Bekanntmachung.
5008) Sonnabend den 2. November er., Vormittags 9% Uhr,
soll bei der auf den sogenannten Wallstucken hinter der Zeughaus - Kaserne befindlichen Baracke die Verpachtung des seitwärts hinter dem Wohngebäude des hiesigen Unioerfitats-


