internationale Arbeiter-Association anzuwerbt». Da der Verein bestrebt sei, die
dürfte. Derselbe bemerkte, er werde unabhängig von seiner Stellung als Staats
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Diese Abgeordneten seien demnach als ausgetreten zu
Belgien
Brüssel, 22. Febr.
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(Fortsetzung folgt.)
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Nachdem der ehe- von dem Die Ge- Gesandt- München sind von
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Frankfurt a. M. Die Annoncen-Expedition von Rudolf Masse in Frankfurt a. M. vermittelt auf dem erfahrungsgemäß erfolgreichsten Wege der Insertion auf das Zuverlässigste alle Arten Verkäufe und Verpachtungen von Gütern, Grundstücken, Fabriken, Gesuche und Offerten, Engagements rc ohne Prooisionsantheil und unter alleiniger Anrechnung der Origmal-Insertionsgebuhren.
Wir übergehen eine Summe von niedrigen Gehässigkeiten, die gegen ver»
überflüssiger und gefährlicher Ausgaben erfordere; die Selbstständigkeit sei ein dehnbarer Begriff, zu den Zeiten des Rheinbundes wurde am meisten von Sou- veränetät geredet. Der Minister des Aeußern, Frhr. v. Wächter, erklärte, die Regierung habe selbst die Anzahl der Gesandtschaften reducirt; der Rest sei unentbehrlich zur Besorgung der speciell württembergischen Interessen, die Bundes
treue der Regierung sei unzweifelhaft.
Stuttgart, 23. Februar. Abgeordnetenkammer. (Fortsetzung.) noch mehrere Redner gesprochen, darunter Dollmer (Volkspartei) und malige Minister v. Varnbüler gegen die Vorlage der Regierung, welche Just-zminister v. Mittnacht vertheidigt wirb, erfolgte die Abstimmung. sandtschaftSvosten in Berlin und Petersburg werben genehmigt. Der schaftsposten in Wien wird mit 44 gegen 43 Stimmen, derjenige in mit 54 gegen 33 Stimmen bewilligt. Für Paris, Bern und Karlsruhe
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T>tr Universal-KatechiSmuS, der in der Sitzung Som 10. Februar debattir, i wurde, fand bei der Minderheit geringe Sympathien. Am fürchterlichsten griff i Mathieu denselben an, indem er die ganze Ignoranz der Curie aus früheren päpstlichen Aktenstücken nachwreS. „
Neben solchem Machwerk kamen fortwährend Anträge und Bittschriften an das Concil, welche die wahrhaft bäuerliche Phantasie mancher Bischöfe illustrirten. Oder kann man es anders nennen, wenn man davon eine Regeneration des Familienlebens und der „kranken" Gesellschaft erwartet, daß ein allgemeiner Festtag des heil. Joseph etablirt werde, oder wenn ein Neapolitaner in feierlicher Sitzung begehrte, daß der CleruS immer und überall den Talar tragen muffe, da der Heiland ihn ebenfalls getragen, damit auferstanden und in den Himmel gefahren sei^ Nicht minder circulirte eine Bittschrift an den Papst, um die leibliche Himmelfahrt Mariä zu dogmatisiren. Solche Dinge freilich erregten bei den tntelli- genteren Mitgliedern der Versammlung nur ein harmloses Lächeln, aber ernster wurden die Mienen, als es mit etnemmal verlautete, daß eine Abänderung der Geschäftsordnung beschlossen sei, wodurch die widerstrebenden Bischöfe geradezu an Vie Mehrheit verkauft wurden. Alles sollte von nun ob per majora entschieden werden, auf Antrag von 10 Bischöfen konnte Die Mehrheit jederzeit den Schluß verlangen. Man hatte erwartet, daß die französische Regierung durch Bonneville Protest erheben werde, allein sie schwieg, und Darboy klagte: „Wenn in Rom ein Franzose mißhandelt würde, so würde sich die ganze Macht des Kaiserreiches erheben; aber wenn dem französischen Episkopate Recht und Stimme entzogen werde, so rege sich die Regierung nicht!" Auch Schwarzenberg und seine Anhänger waren rathios; eine Mahnung wie Reue überkam sie, daß man bisher so schwächlich widerstanden habe; man fühlte nun erst, daß ein Wendepunkt gekommen war. Anders freilich stand es im Vatikan; selbst Antonelli ist sehr frohen Muthes und glaubt nunmehr auch an die Infallibilität, weil er weint, daß sie
der Regierung keine Gesandtschaften verlangt worden.
München, 23. Febr. Abgeordnetenkammer. Die neue Geschäftsordnung der Kammer wrrd mit einigen redaktionellen Aenderungen und Modifikationen Völks, wonach statt fünf Abheilungen sieben gebildet werden , im Namensaufruf einstimmig angenommen. Dieselbe tritt am 1. März in Kraft. Eine heftige persönliche Bemerkung Ruland'S ruft stürmische Erwiderungen hervor. Die Sitzung wird unter größer Aufregung geschloffen.
Oesterreich.
Deutschland.
Berlin, 22. Febr. Die Commission des Herrenhauses für das SchulaufsichtS- Gesetz schloß gestern ihre Berathungen ab. Sie nahm das Gesetz in folgender veränderter Gestalt an:
§. 1. Die Aufsicht über alle öffentlichen und Privat-Unterrichts- und Er- ziehungsanstalten steht dem Staate zu. Demgemäß handeln die mit dieser Auf- sicht betrauten Behörden und Beamten im Auftrage des Staates. §. 2. In der Regel haben die Superintendenten, Erzpriester und Decane das Amt eines KreiS-SchulinspectorS zu verwalten. In besonderen Fällen können jedoch die vor- gesetzten Behörden einen anderen Geistlichen derselben Kirchengemeinschaft, und sofern es nöthig ist, auch einen Nichtgeistlichen damit beauftragen. Die Local- Schulinspection der Volksschule wird von dem Ortsgeistlichen im Auftrage des Staates wahrgenommen. Der den Kreis- und den Local - Schulinspectoren erteilte Auftrag kann, sofern sie die ihnen obliegenden Pflichten nicht erfüllen, durch Beschluß der Bezirksregierung zurückgezogen und an andere Geistliche derselben Kirchengemeinschast, sofern es nöthig ist, auch an Nichtgeistliche übertragen werden. §. 3. Unberührt durch dieses Gesetz bleibt die den Schulvorständen unter der Aussicht des Staates zustehende Leitung der Volksschulen und die Berechtigung des Patrons, beziehungsweise der Gerichtsobrigkeit, des Ortsgeistlichen, so wie der Gemeinde und ihrer Organe zu denselben. In gleicher Weise bleibt die Leitung des religiösen Unterrichts in der Volksschule durch die Organe der betreffenden Religionsgesellschasten unberührt. §. 4. Der Minister der geistlichen, Unterrichts- und Medicinal • Angelegenheiten wird mit der Ausführung dieses Gesetzes beauftragt.
Dresden, 23. Februar. Die zweite Kammer genehmigte die Gesandtschaft für Wien transitorisch, die für München normalmäßig. Ferner nahm die Kammer den Antrag an, die Erwartung auszusprechen, daß die sächsische Regierung in dem , Bundesrathe für die Ausdehnung der Competenz des Reichs auf die Civilgesetz- , gebung und für Zahlung von Diäten an die ReichStagSabgeordneten stimmen ' werde. l
Leipzig, 23. Februar. Das „Leipz. Tagbl." veröffentlicht eine Bekannt- machung ves Polizeiamts, wonach hier versucht wurde, Mitglieder für die Londoner
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In der Repräsentantenkammer meldete heute Hr. de Frs an, daß er morgen eine Interpellation an die Regierung stellen werde „über die Anwesenheit eines fremden Verschwörers aus belgischem Gebiete". Diese Ankündigung verursachte in der Kammer auf der Rechten einige Aufregung.
durchgeht.
Die Bischöfe der Minderheit waren in tiefster Bestürzung. Sie. sannen auf alle erdenklichen Mittel, um ihre Rechte sicherzusteven; man rieth: sich jeder Theil- nahme an den Sitzungen zu enthalten, bis eine Antwort auf die eingereichte Re- monstration erfolgt sei; allein es fehlte selbst die Energie, diesen Vorschlag anzu- nehmen, und auf der Beschwerdeschrift fehlten die wichtigsten Namen, wie Mathieu, Rauscher, Simor und andere. Sie waren mit dem Schritt einverstanden, aber sie unterzeichneten nicht!! Mehrere von ihnen, besonders von den ungarischen Bischöfen, reisten ab, aber auch bei jenen, welche fest zusammenstanden, fehlte der rechte Muth. Schrieb doch selbst Hefele: man müsse „abwarten", wie die neue Geschäftsordnung sich in der Praxis erproben werde, und dennoch hätte jeder Zeit hatte.
Aber das war noch nicht der letzte und bitterste Schlag, denn ohne daß
irgend Jemand es ahnte, ward am 8. März mit einemmale das Schema von
der Unfehlbarkeit vertheilt. Es fand sich als Zusatz zu Cap. 11 des Schemas
de ecclesia; die Stunde schien reif geworden für die äußerste Missethat.
Von nun ab war die Curie völlig Herr der Lage, sie hatte ein Verfahren gefunden, das die Minderheit in der brutalsten Weise niederstimmte, und die letztere selbst war gedankenlos genug, dasselbe durch ihre thatsächliche Theilnahme an den Sitzungen anzuerkennen, während sie mit feierlichen Worten dagegen
Wien, 23. Februar. Abgeordnetenhaus. Der Präsident theilt mit, ^daß die Abgeordneten aus Böhmen, Mähren, Steiermark und Krain, welche ihre Sitze im Hause nicht eingenommen hatten, ungeachtet der an sie ergangenen Aufforderung nicht erschienen seien, betrachten.
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Holland.
Antwerpen, 24. Februar. Auch im Laufe des heutigen Tages fanden An- fammlungen zahlreicher Volksmaffen vor dem Hotel Saint-Antoine (wo der Graf v. Chambord logirt) statt. Die Menge demonstrirte wiederholt durch Pfeifen und vkn '@rraßrneavn flnv Plurulc angeschlagen, durch welche auf heute Abend ein Meeting zusammenberufen wird, um gegen den Mißbrauch der Gastfreundschaft, welchen der Graf v. Chambord begehe, zu protestiren. Die Protection, welche letzterer seitens ver Polizei genießt, wird lebhaft mißbilligt. Das Schöffencollegium trat zu einer Sitzung zusammen, um nötigenfalls das Einschreiten Ver Garde civique zu beschließen. Der Erzbischof von Mecheln hat dem Grafen v. Chambord einen Besuch abgestattet.
Antwerpen, 24. Februar. Eine Bekanntmachung der Communalbehörde verbietet die Ansammlung von mehr als fünf Personen auf der Straße.
Frankreich.
Paris, 22. Febr. Obgleich Paris vollständig ruhig ist, so haben die Behörden doch große Vorsichtsmaßregeln ergriffen. Alle Wachtposten wurden verdoppelt und die Truppen machen seit heute Morgen ohne Unterlaß militärische Promenaden in Paris und der Umgegend. Welchen Zweck diese Maßregeln haben, ob dieselben ergriffen wurden, weil man einen bonapartistischen Handstreich befürchtet , oder ob es nur Vorsichtsmaßregeln wegen des bevorstehenden 24. Februars sind, weiß man nicht genau. Die Unruhe in Paris selbst ist groß und sie wurde noch durch die gestrige Regierungsvorlage und durch die Unterdrückung der Blätter Gaulois und Armee vermehrt.
Paris, 24. Februar. Admiral La Ronciere verweigert die Annahme des Gesandtschaftspostens in Rom. — Die Polizei belegte an der belgischen Grenze für Paris bestimmte Revolverkisten mit Beschlag.
Spanien.
Madrid, 22. Febr. Ein officielles Telegramm aus Habana meldet, daß die diplomatischen Beziehungen zwischen Italien und der Republik Uruguay abgebrochen seien. — Man berichtet aus Manilla, daß die spanische Flotte, bestimmt, die Piraten im ostindischen Archipel zu verfolgen, nach den Philippinen zurückgekehrt fei, nachdem sie die Befestigungen und einen großen Theil der Stadt Gilolo sowie die Schiffe des Sultans von Ternate verbrannt hatten. — Am 15. ist die Legung eines Telegraphen-Kabels zwischen Cadix und Portorico glücklich beendet worden. In Kurzem wird ein anderes von Portorico nach der Insel San Domingo und später werden zwei Kabel nach Jamaica und Kuba gelegt werden, wodurch eine direkte Telegraphen-Verbindung zwischen Spanien und Den Antillen
Nraan der Jesuiten ist. Eine originelle Idee hat er aber dennoch gehabt, und i .. „ . , . . .
berflatoft selbst sagt' Martin wolle durchaus den Bart für die Geistlichen haben; social-demokratische Republik emzufuhren und die Arbeiterpartel in den Besitz der
/er Davst babe auch durchaus nichts dagegen, sei vielmehr ganz damit ein- Staatsgewalt zu bringen, so wird die Anwerbung für den Derer», die Leistung tVrflunfcen aber es müßten ihn zu Dem Talare dann alle Geistlichen tragen. So von Beiträgen an denselben, sowie die fernere Mitgliedschaft bet Strafe verboten, we sen mit ichließlich vom Coneil noch einen Bartjwang erhalten! In München, Stuttgart, 23. Februar. In der Abgeordnetenkammer hat heute die Be- meinte Dius weiterhin, sei es falsch angefangen worden, indem „der einfältige rathung über die Gesandtschaften begonnen. Der ritlerschaitliche Abg. Gultlingen Sr.bischof" einzelnen Geistlichen den Bart gestattete; dies mußte er (Piu«) »er- äußerle die Ansicht, daß für imaginäre Rechte kein Geld verschwendet werden
• I 8 bi'trftp hpmprffi» pr frnn-bp unnhhnnntfl ttnn fftner ^lelluna als Staats-
n Uuci c m tuiv .............o,„ diener abstimmen. Der Iustizminister erwiderte hierauf, der Adg. Gültlingen werde
k^ikde^'mlülieb^ae^ Personen^ in Scene gesetzt wurden,'ohne Rücksicht, ob der Der- nicht behaupten können, daß die Regierung den Staatsdieuern eine diesbezügliche hnfH den man aea^i sie erhob, auch begründet war, und folgen dem Verlaufe Frage vorgelegt habe. Bucher sprach sich für das Gcsandtschaftsrecht der Einzel- €aa?l' ö staaten aus. Prälat Mehring meinte, daß die Sparsamkeit unbedingt Vie Streichung


