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fachheit und Leutseligkeit seines Wesens allgemein beliebt, man dürfte sagen, po

In als eingewciht geltenden Kreisen spricht man togar davon, daß der NeujahrS-

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London, 16.

sehr bedenkliche, eingetr-ten zu sein. Man spricht von besorgvißenegtncen Symp

Eiysse zubringen und am 1. Januar daselbst Empfang hal- fährt fort, zu steige» und ist bereits an mehreren Punkten

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ricn in dem Palais len. Die Seine ausgetreten.

Franks Abtndvttkehr illßcrst fi«u, i schloß fit mit kmfltn. Dir

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* § faltig, daß ihrem Verla Kriegsgeschic im Vulag t schichte deö das eleganre bcr Umstand eutgegennahi Werk, welch Biographien unterstützt b die vollftänt geschichle wi einem Pmc hierauf mifn

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Entlassung Egloffstein'S in Verbindung zu stehen, ober nicht in sie vielfach commentirt wurde. Die Entlaffung eines Privatdieners keine CabinetS-Frage. Es handelte sich also um etwas Anderes, dürfte sich woU am leichtesten dadurch erklären lassen, daß, dem Herrn v. E. bas Ministerium des Aeußern hätte verliehen werden

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einer unerwartet rasch cintretenden Katastrophe vertraut macht.

Stuttgart, 16. December. lieber die plötzliche Berufung des IuflizministerS von Berlin schreibt man derKarlsr. Ztg." von hier:Sie scheint zwar aller­

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einer Angelegenheit, die sonst nur Privatsache de-Monarchen gewesen wäre. Die vielerlei Gerüchte, die mit diesem Vorfall in Verbindung gebracht worden, zerfallen damit selbst, und eS brascht nur noch bemerkt zu werden, daß der CabinetSchef über keine Eassen zu verfüge» hat, aus denen er etwa zu seinem Vortheil hätte chöpfen können, wie man auch da und dort hatte hören können.

Aus Bayern, 16. December. DerFränk. Kur." schreibt: Seit einiger Zeit besteht in Unurfcankkn ein geheimer katholischer Flugschriftverein, von welchem unter dem Titel:Compaß für da- katholische Volk" Broschüren vertheilt werden, die Alle- übertreffen, wa- diekatholische Pnffe" bisher geleistet hat. Das Bündniß mit den Social» Demokraten wird in einer dieser Broschüren damit gerechtfertigt, daß eS bei den jetzigen politischrn und socialen Zuständen gar nicht schaden könne,wenn PetroleurS und Petroleusen ihre junge Kunst an vielen, sehr vielen Dingen, Einrichtungen und Bestnbungtn üben!" Und in einem anderen dieser sauberen Volksausklärungsmittel heißt eS:Wenn Christus auch noch so viel Hai leiden wüff-n, so hat er doch nicht preußisch werden müssen!" Ob diese Herren selber zwischen den zwei Nebeln, dem Preußischwerden und dem Kreuzestod, da- letztere wählen würden?

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England.

December. Ein Telegramm aus Melbourne meldet die Be-

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cn dit zufolge, ollen. Dies wenigstens eine Frage, die einen Mimsterrath denkbar wacht in

Schweiz.

Aus der Schweiz. Die kirchliche Bewegung gegen das Papßthvm dehnt ich immer werter aus. Vorgestern hielt Herr Professor Reinkens aus Breslau n der St. Martiaskirche einen Vortrag, zu welchem eine zahlreiche Menge beider Confcssionen zuströmte und dieselbe mit hoher Befriedigung verließ. Im Aargau bilden sich bereit- altkaiholische Gemeinden: Olsberg wählte den excommunicirten Pfarrer Egli zu ihrem Pfarrer. Die altkatholische Gemeinde in Zürich hat beschlossen, den katholischen Pfarrer zu befragen, welche Stellung er m Sachen einzunehmen gedenke, und dann darnach weiter zu verfügen. Es herrscht in der Schweiz auf religiösem Gebiete eine Gährung, welche auch die protestantische Kirche mitreißt und an einzelnen Orten hat dieselbe eine Verjüngung jedenfalls auch höchst nöthig; die evangelischen Geistlichen stehen in der Kunst und im Be­streben, die Religion zu viScreditiren und zu fälschen, den katholischen nicht nach. In Gens z. B. sind morgen die Wahlen in das Consistorium, welche- sich auf­gelöst hatte, weil die Orthodoxen nicht zulassen wollten, daß ein liberaler Geist­licher einen frMnmgen Katechismus gebrauche. Die Wahlen haben also principielle, n cht blos persönliche B.deutung.

Basel, 16. Decbr. DieBaSl. Nachr." melden: Bei den ConsistoriumS- wahlen in Genf haben die Liberalen mit 400 Stimmen Majorität gesiegt. Im Ganzen wurden 3771 Stimmen adgegcben. Sicherem Vernehmen nach hat Dr. Max Wirth zu Bern seine Entlassung als Director des statistischen BüreauS eingereicht.

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Frankreich.

Paris, 16. Decbr. Thiers scheint an der Dufaure'schen Rede nicht ganz unschuldig zu srtn. Derselbe soll den Siegelbewahrer beglückwünscht und vor zwei Präsecten erklärt habrn, daß er die Rede vollständig billige. Die Sprache seines Leiborgaus, basBun Public", deutet auch an, daß er Willens ist, sich mit oer Majorität abzufinven. Dasselbe behauptet iudeß zugleich, daß die Regierung auf dem Terrain der Botschaft bleiben werde, und daß Vie Dufaure Commission sich auf dasselbe stellen müsse.Möge die Commission" (fo sagt das osficieüe Blatt) sich auf das Terrain der Botschaft, v. h. des der conservativeu Republik st.üen, und sie wirb den Republikanern beweisen, daß die Rechte sich nicht die Gewalt aneignen wlll, um die Monarchie herzustellen, um die Republik zu con- fiSciren, um sich unter der Form einer Convention zu vereinigen. Alle Aussichten precben dafür, daß die Majorität auf diese Weise constitulrt wird, aber so lange die Commission die Politik der Botschaft nicht annimmt, scheint uns, baß diese Majorität unfähig ist, sich aufrecht zu halten." So dasBien Public." Uebri- grns darf man nicht außer Acht lassen, daß die Royalisten im Augenblick keineS- «-egs die Republik stürzen, sondern nur ThierS zwingen wollen, mit ihnen zu regieren, v. h. ihnen die Gewalt in die Hände zu geben, so daß, wenn es zu oen Neuwahlru kommt, sie Herr der Administration sind. Schon jetzt dringen übrig,ns die Mitglieder der Rechten in Goulard, alle republikanischen Beamten aus der Verwaltung zu entfernen; auch verlangen sie, baß Jules Simon durch Beuld erlctzt werbe.

Versailles, 18. Decbr. Der Dreißl'ger-Au-schuß wird heute über die An­träge The»-' derathen. Derselbe wird dieser Sitzung nicht beiwohnen. Der Agtnce HavaS" zufolge läßt sich au- den gegenseitigen Stimmungen noch immer eine versöhnliche Lösung voraussagen. Thier- wird die parlamentarischen Fe-

ti-ilt haben soll total eerfcbieben nnb würde ich sicherlich nicht einen Mann zulleider zu früh gestorbenen Dr. Solbrig der neu ernannte Director bei Irren- meinem Vertrauten machen, welcher im Stande wäre, den Inhalt einer Unter- baufe« die Behandlung de« hohen Kranken, der von dem Arzte täglich dreimal reduna sofort in tat nächste Leitungs-Bureau zu tragen. Der deutsche Gesandte, besucht wird. Der Arzt soll den Wunsch der Uederbrtngung de« Prinzen von Auch der Korrespondent derTribüne" telegraphtrt seinem Blatte au« Washington schloß Nymphenburg in seine Anstatt ausgesprochen haben. Man soll den Ver- fterr v Schiörer habe weder eine derartige Depesche seiner Regierung erhalten, ,uch wagen, ohne jede Aufregung den Prinzen für diesen Vorschlag zu gewinnen, ock eine Unterredung mit einem der in Washingten acereditirteu Gesandten über man fürchtet aber, daß der Prinz nicht einwilligen werde; für diesen Fall müßte den betreffenden Gegenstand gehabt, und begreife überhaupt nicht, wie man ihn der Pein, im Schloß Ngmphrnburg verbleiben. Prinz Otto war wegen der Etn- so tböricht halten tonne, sich in angegebener Weise auSjuspnchen. fachheit und Leutseligkeit seine« Wesen« allgemein beliebt, man dürste sagen, po-

Wie der Cortefpondent derOsts.-Ztg." von unterrichteter Seite erfährt, pulär; sein Leiden macht in allen Schichten der Bevölkerung tiefen Eindruck.

bat da« Ministerium sich für die Auflösung der Otdensgesellschaften der grauen1' " »om Herzen Jesu definitiv entschieden und ist da« Auflösung« - Dekret in Bezug auf die Posener Ordrnsgefellschast bereits in diesen Tagen bei der dortigen tönig-

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Berlin, 17. Decbr. Die Nachricht bezüglich des Rücktritts des Fürsten Bismarck als Präsibenten des preuß fchen StaatSmtnistertumS wirbelt noch immer viel Staub in der Presse auf; fäwmtliche heut hier angekommene Provinztal- blätter leitartikeln über vtefen Gegenstand und besprechen die Folgen eines solchen Schrittes je nach der politischen Stellung eines jeden Blattes in optimisti- schem oder pessimistischem Sinne. Alle diese interessanten Auslassungen und tief­sinnigen Erörterungen müssen wir leider als eine verlorene Mühe bezeichnen, da sie zum größten Theil von Voraussetzungen ausgehen, welche sich vielmehr als Wunsch einer Partei charakterisiren, als auf wirklichen Thatsachen beruhen. Du einzig sichere Andeutung über diese Angelegenheit finden wir heute in derMagd. Ztg.", welche dieselbe au? einer Quelle schöpft, die ßch stets als zuverlässig er­wiesen hat. Hiernach strht es fest, daß Fürst Bismarck eine Treunung des Amtes des Refchsr-^zlers von dem eines preußischen Ministerpräsidenten beantragt hat und glerchzeitig Vorschläge gemacht hat, welche sich auf Vorkehrungen be­ziehen, die getroffen werden wußten, um die Nachtheile der Trennung zu besei­tigen. Es handel« sich also vorläufig darum, welche Ausnahme das Entlaffunzü- gesuch des Ministerprasivent.-n und die Vorschläge des Reichskanzlers bezüglich anderweitiger Regelung der Beziehungen zwischen ihm und dem preußischen St täte- Ministerium an entscheidender Stelle finden werden.

Wie die vorstehende Angelegenheit bei uns jedes andere politische Interesse in den Hintergrund drängt, so beschäftigen sich in Frankreich die öffentliche Mei­nung und die Presse fast ausschließlich mit den beiden am letzten Sonnabend gehaltenen Sitzungen der Nationalversammlungen. Am meisten Interesse erregte die Rede Gambetta's und die Antwort, mit welcher der Glvßstegtlbcwahler Dufaure die Linken niederschmetterte. Die Hoffnung, welche der Redner rm Auftrage der Regierung auSfprach, daß sie sich mit der Commission der Dreißig in ein ersprießliches Einvernehmen setzen werde, hat sich heute schon 'ersüllt. Wie der Telegraph uns heute aus Vtrsaillcö mileet, ist in dcr Sitzung der Dreißiger- Commission vom 16. d. MtS. zwischen dieser und dem Präsidenten ein vollstän­diges Einverständniß erzielt worden; die Rechte, aus welcher sich doch die Ma- jorität jener Commission zussmweusetzt, schont also auf ihre frühere Forderung einer Ministerverantwortlichkeit verzichtet zu haben.

Berlin, 18. Decbr. In dem Disciplinar' Verfahren gegen den Prediger Sydow erkannte, derVoss. Ztg." zufolge, das Consistorium mit 4 gegen 3

Stimmen auf Amts-Entsetzung.

> Berlin, 18. Decbr. DieProv.-Corresp." schreibt: Fürst Bismarck, welcher eine Fülle und Mannichsaltigkeit amtlicher Geschäfte wahrzunehmen häite, deren gleichzeitige Bewältigung die Kräfte eines Mannes übersteigt, hat sich ver­anlaßt gesehen, mit Rücksicht auf sein Btfinreo, welche- der Schonung bedarf, bet dem Kaiser um die Enthebung seiner Stellung als preußischer Minlsirrpräsi- dent und damit von der speciellen Sorge und Verautwortl chkett für die Gefammt» heit der inneren preußischen Angelegenheiten zu bitten, während er als Minister des Auswärtigen dem preußi,chen Staatsministerium angehöieu würde. Die Er- süllung dieses Wunsche- wird dem Reichskanzler nach Lage der Verhältnisse nicht versagt werden können. Die anderweite Regrlung des Vorsitzes im preußtjcheu Ministerium, sowie die dabet in Betracht kommende Beziehung zur Reich-regterung ist Gegenstand der weiteren Erwägung der königlichen Regierung.

Berlin, 18. Decbr. DieNordv. Allg. Zig." hebt Vas hocherfteuliche Resultat der Landtag-Wahlen in Hessen für die nationale Sache und das gemein- same Handeln der deutschen Parteien verschiedemr Färbung zu diesem Zweck hervor- , , ,

Berlin, 18. Decbr. Wie wir hören, hat die Krctsordnung jetzt die kai­serliche Sancuoa erhalten.

Da- neue Rnchs - Haftpfl ch^gesetz verpflichtet bekanntlich die Iadustriellen bei eintretenden Unglückssällen, wenn solche nicht durch höhere Macht ooer nach­weislich durch Schuld des Arbeiters hervorgerufen woid>n, den Arbeiter, unk falls dieser durch den Unfall VaS Leben verloren, dessen Hinterbliebene zu ent schädigen. Nun hat es ßch gezeigt, daß bei dem Bergbau gar viele Unfälle vorkommen, wrlche größtentheils durch N.chlässigreit der Arbeiter oder der Geu- bendeamten herdetgeführt werden. Die Gewerke sind verpflichtet, durch ihre Be­amten über Leben und Gesundheit ihrer Arbeiter wachen zu lassen, und ist dcr Nachweis, daß ein eingetretener Uofall einzig durch die Schuld e.neS Arbeiters hervorgeruf n worden, nur in seltenen Fällen möglich. Noch seltener find di» Fälle, in wclchtn der Unfall allein durch höhere Macht, welcher nicht wider­standen und nicht vorgcbeugt werden konnte, herdeigefüyrt worben. Da an eine Aenderung des Gesitzes nicht zu denken ist, so ist es, wie man derKöln. Ztg." schreibt, in Vorschlag gekommen, baß die Industriellen des Bergwerks- und Hüt- tenbetriebcS gemeinsam eine Versicherung»ki.sse errichten. Schon bei dcr Votbe- rathung des Ges tzes wurde diescs Moment inö Auge gefaßt, bis jetzt aber der Gedanke noch nicht zur That gewacht.

In Betnff der sächsischen Pastorenbriefe erfährt die ^Germania", daß in der Mitte vorigen Monats der B.schof von Padciborn abermals vom Staats­anwalt, und zwar auf Antrag de- evangelisaen ConfistoriumS, in Magdeburg vernommen worden ist. Der B-schof hat jede weitere Aussage verwiigert, da er das Magdeburger Consistorium nicht für legitimirt hält, in dieser Sache Anträge zu stellen.

München, 14. Decbr. Die neuesten Nachrichten über das Befinden des Prinzen Otto, ves Bruders des Königs von Bayern, c.larwiren ganz München. Nachdem schon einige Hoffnung vo'havdkn war, daß Vie wahrnehmbare Besserung anhalten werde, scheint nun eine W-ndung zum Schiimmercs, und z-^ar eine

v _y.r strafung der Bösewichter, welche unter der Anklage der Maffenermordung poly-

tomeu der Gehirnerweichung. Aus Allerhöchsten Befehl übernimmt an Stelle deslnesischer N^ger standen. Es waren der Capttän Armstrong und acht Matrose»

empfang am Hofe nicht stattfinden soll, da man sich bereit- mit dem Gedanken

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