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hierauf durch Acclamation Resolutionen angenommen, welche die Nachtarbeit und lange Arbeitsstunden als die großen Uebel der Professton erklärten, einen Werkel-

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Acker auf der Hardt, auf den (Skiberger Wcg, Acker auf der Hardt, in der Koppelhut, Wiese auf der Hardt, die vordersten Trieschen, Acker unter dem Gießener

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Die französischen Genie-Offizikre, die den Etsenbahnbeamten in Modane zu- gewukhet haben, den Eisenbahnverkehr -u unterbrechen, damit sie ihre Minen- kammern anlegen könnten, sind nach Versailles berufen und vom Kriegsminister getadelt worden, weil sie ihre Vollmachten überschritten hätten. Und der Minister der öffentlichen Arbeiten hat den französischen Etsenbahnbeamten einen Verweis

Amerika.

versteht sich von selbst, daß, je näher der verhängnißvolle 5. November,

Versteigerungen.

Donnerstag den 31. October d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus die dem Jacob Kröck Vll. in Heuchelheim gehöri­gen Immobilien, als:

Anton Majlath zum Präsidenten und Bela Perczel zum Vicepräsiventen. Unterhaus wurde ein Aoreß- und ein Unterrichts-Ausschuß gewählt.

Schweiz.

der große Wahltag für den Präsidenten der Vereinigten Staaten, ruckt, desto größer die Anstrengungen und Hetzereien auf beiden Setten werden. Da nun alle von vorne herein gleich mit lauter Stimme zu schreien und zu schimpfen angefangen haben, sollte man glauben, daß die Leutchen schon heiser sind oder wenigstens nicht noch lauter schreien werden. Mit Nichten. Der Erfindungsgeist der Amerikaner ist groß und das Papier ist geduldig. Das Neueste und Schreck­lichste wird derNewyiük Times" von einem Specialcorrespondenten geschrieben. Er hat mit Hunderten von Demokraten gesprochen und durchgängig gefunden, daß die Demokraten des Südens ihren Canbidaten Greeley Haffen! Gratz Brown (der Candivat für die Dicepräsiventschaft) ist ihre Hoffnung. Greeley wird kaum 30 Tage als Präsident leben. Der naive Correspondent fragt die Demokraten, die ihm diese prophetische Mtttheilung machen, wie das möglich sei, da Greeley gesund und frisch sei? Darauf deuteten die Demokraten nicht etwa leise auf eine Beiseiteschaffung hin, sondern sagen:Wir haben Lincoln aus dem Wege geräumt, wir können das eben so leicht mit Greeley thun." Und nun folgt als Moral von der Geschichte eine Vorlesung über die Schändlichkeit der demokratischen Partei und was man von ihr zu erwarten habe.

gegeben, weil sie ihn nicht rechtzeitig von dem Vorgefallenen in Kenntniß gesetzt 1

l haben. Herr ThierS hat nun dem Ritter Nigra in Trouville sein Bedauern über

ven Vorfall zu erkennen gegeben und gleichzeitig erklärt, daß die Regierung von I

den Maßregeln des Generalstabes, der in feinem Eifer der Grenzvertheidigung zu 5

weit gegangen, gar keine Kenntniß gehabt habe.

Im Vatican laufen immer noch große SummenPeterSpfennig" ein. Der heilige Stuhl soll dieses Jahr bereits 17 Millionen Francs eingenommen haben. h

England.

London, 13. September. Die hauptstädtischen Bäckergesellen veranstalteten gestern eine imposante Kundgebung im Hydepark, die als ein vielsagendes Dementi i der Gerüchte, daß zwischen Gesellen und Meistern ein Ausgleich zu Stande 1 gekommen sei, angesehen werden konnte. Don verschiedenen Punkten der Stadt | zogen die Bäckergesellen mit Musikcorps und Bannern in Processton nach dem " Park. Aus der City kam der imposanteste Zug, an dessen Spitze drei hervor- * ragende Mitglieder des Strikecomites imBackhausornat", d. h. in weißer Schürze s und Mützen, auf Grauschimmeln ritten. Eine Abtheilung junger Leute trug , Banner, auf deren Stangen, mit Blumen umwunden, riestge Weißbrode steckten. Die deutschen Bäckergesellen, 4500 Mann stark, marschirten in geschlossener ' Ordnung unter den Klängen derWacht am Rhein" in den Park, wo unter dem famosenResormbaum" das Meeting arrangirt wurde. Im Ganzen waren , wohl ca. 12,000 Gesellen zugegen, die zur Arbeitseinstellung entschlossen sind. Ein Bäckermeister Namens Davidson übernahm den Vorsitz und leitete da- s Meeting mit einer längeren Rebe ein, in welcher er nach einer lebhaften Schilderung der jetzigen gedrückten Lage der Gesellen dieselben aufforderte, dem Tyrannen-EinwandeNothwenbigkeit", der gegen ihre Forderung um Aenderung der Arbeitsstunden urgirt werde, ein entschiedene-Nein" entgegenzusetzen und bei ihrer Agitation um kürzere und bequemere Arbeitszeit, höheren Lohn und Ad- schaffung der Sonntagsarbeit energisch zu verharren, worauf die Anwesenden mit einem tausendstimmigen:Wir wollen, wir wollen!" antworteten. Es wurden C

v. Lutz. v. Pfeufer.

München, 18. September. Wie versichert wird, unterhandelt Herr v. Gaffer wegen Uebernahme des Cultu-ministeriumS mit dem Advokaten Auer (da Herr v. Lerckenfeld abgelehnt hat), und soll derselbe zugesagt haben.

Tegernsee, 14. Sept. Professor Dr. v. Döllinger, welcher seine Ferien auf einer Villa dc- Grafen Arco zubrachte und hier lebhaften Verkehr mit einzelnen Führern der kirchlichen Reformpartei pflegte, begibt sich heute nach München, um mit Professor Huber nach Bonn zu reisen, woselbst eine Vorbesprechung stattfinDet, uao dann längsten- bis Donnerstag in Köln einzutreffcn. Die Nachricht, daß Abbe Michaud zur griechischen Kirche überzutreten gedenke, ist unrichtig. Wohl aber dürfte Der Congreß Veranlassung haben, das Verhältnis Der Altkatholiken zur orientalischen Kirche näher zu regeln.

Oesterreich.

Pest, 16. September. Die Eröffnungssitzung Der Reichsraths - Delegation fand heute Mittags in Anwesenheit des gemeinsamen Ministeriums statt. Hopfen würbe mit 36 von 39 Stimmen zum Präsidenten gewählt. Derselbe gicbt in seiner AkntrittSrede Der Befriedigung über Den geistigen unD materiellen Auf­schwung seit Bestehen Des Delegations-Instituts Ausdruck und spricht Die Hoffnung aus, baß auch Die staatsrechtlichen Wirren auf Dem BoDen Der Verfassung eine endliche Lösung finden möchten. Nach Außen, sagt Der ReDner, nimmt Die Monarchie Den ihr gebührenden Standpunkt wieder ein und Die Begegnung Des Kaisers mit Den Herrschern von Deutschland und RußlanD giebt uns, soweit. menschliche Voraussicht reicht, neuerlich eine Gewähr für Die frieDliche Gestaltung , ter nächsten Jahre. Der ReDner mahnt Die Delegation, an Den Grundsätzen , Der Sparsamkeit, unbeschadet Der Berücksichtigung des Erfordernisses Der wachsen- , Den Kraft Des Ruches festzuhalten und vor Allen Desjenigen zu gedenken, dessen weiser Einsicht unv klugem Vorgehen zum größten Theile eine glückliche Wandlung ( Der Geschicke Oesterreichs zuzuschreiben ist. Er forDert Daher Das Haus auf, Den < Gefühlen loyaler Anhänglichkeit an das kaiserliche Haus Durch ein begeistertes Hoch auf Den Kaiser AuSDruck zu geben. Das Haus bringt hierauf ein Drei» > maliges begeistertes Hoch auf Den Kaiser aus. Das MitglieD Des Herrenhauses, - Falkenhayn, wurde zum Viceprästbenten gewählt. Anbraffy theilt mit, Der Kaiser ' werDe Die Delegation morgen um 1 Uhr empfangen unD übergab Den Staats- ' Voranschlag Der gemeinsamen Ministerien. Auf Den Antrag Herbsi's findet heute Abend eine Sitzung statt. Die ungarische Delegation wählte den Grafen

Bern, 18. September. Die Regierung des Canions Wallis hatte den Jksuitenpater Franz Aller zum Stadtpfarrer in Leuck ernannt. Der Bundes- rath verlangt nunmehr Auskunft über diese Angelegenheit und hat die betreffende Wahl sistirt.

Lesondere Bekanntmachung.

Frequenz und Einnahme auf den

Oberhessischen Eisenbahnen

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tag von 12 Stunden von 4 bis 4 forderten, die Sonntagsarbeit als unmoralisch im Princip und verderblich in der Praxis verdammten und einen einförmigen "''*) befürworteten. Die Massenversammlung löste sich alsdann in größter auf.

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Weg, an der Landwehr, meistbietend versteigert werden.

Gießen, den 18. September 1872. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. (4368) S e m m l e r.

feinen Fällen erforderlichen Anordnungen werden, so weit cs sich um den Orden Wochen die dee Papstes folgen würde, während Andere die Abreife de- Cardinal­ber Gesellschaft Jesu handelt, von den Districtspolizeibehörben vorbehaltlich bezweifeln, da er ungern Den Papst in den Händen seiner (des Staatssekretär-) des Oberuufsichtsrechtes der denselben vorgesetzten Stellen getroffen; jedoch Feinde laffen würde. Nachrichten au-Pisa melden von einer dort herrschenden wird bemerkt, daß die nach § 2 des Gesetzes zulässige Anweisung eines Aufent. allgemeinen Aufregung in Folge eine- Versuchs der Jesuiten, sich dort einzubür- haltes in bestimmten Bezirken oder Orten Der Regel nach auf Diejenigen Fälle gern. Dieselben haben in Pisa ein Gebäude unter dem Vorwand erworben, dort zu beschränken ist, in welchen Der betreffende OrdenSangehör<ge sich außer Stand Studenten der Universität unterzubringen. Die Bevölkerung hat jedoch bald erklärt, selbst einen bestimmten, ihm nicht untersagten Aufenthalt zu wählen. Von erkannt, daß e- sich um nichts anderes handelt, als um die Errichtung eine- Je- allen Fällen, m denen ausländische Angehörige de- mehrgenannten Orden- aus» fuitenseminarS. Die Bewohner Pisa's protestiren laut gegen diese cingefchmuggel» gewiesen worden sind und deutschen Angehörigen desselben der Aufenthalt in de- ten Gäste, und der dortige Correspondent derGazzetta d'Jtalia" verlangt da­stimmten Orten oder Bezirken versagt ober in solchen angewiesen würbe, ist unter Einschreiten der Regierung gegen eine Specie-, die nicht- Menschliches an sich Angabe des Namens und Der persönlichen Verhältnisse Der von diesen Maßregeln habe, Die kein Vaterland besitze, Der jeDeS Mittel gut erscheine, wenn e- nur zum betroffenen Personen sofort Anzeige an Da- mitunterfertigte k. Staatsministerium Zweck führt, sei Dieser nun Der Umsturz von Thronen oDer bei paffenDer Gelegen- De- Innern zu erstatten. Hiernach hat Die k. Staatsregierung ungesäumt Das heit der Aufbau neuer!

Weitere zu verfügen und sämmtlichen DistrictSpolizeibchörden einen Abdruck mit» zutheilen. Auf Sr. Majestät Des Königs allerhöchsten Befehl München rc.

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Italien.

Rom, 14. Sept. Schon fett einiger Zeit geht hier Das Gerücht, Cardinal Antonelli werbe sich für einige Z it nach Frankreich begeben, Da fein Gesundheits» zustand eine regelmäßige Kur verlangt, welche mit Der Abgeschlossenheit im Vatican und Den zahlreichen Geschäften, welchen er Dort obliegen muß, nicht vereinbar ist. Der Corresponbent derGazzetta d'Jtalia" bemerkt bei Mtttheilung diese- Ge­rüchte-, Daß man allgemein glaube, Der Cardinal habe, seitdem Die weltliche Herr­schaft Des Papstes ein Ende genommen, nicht mehr so anstrengend zu arbeiten al- früher. Da- sei jedoch nicht wahr. Antonelli halte die Fäden zu zahlreichen politischen Jntriguen in seinen Händen, und wenn er auch nicht mehr so viel per­sönlichen Verkehr habe, so sei doch die Coerespondenz, Die er führen müsse, eine ganz bedeutende, und nehme seine ganze Arbeitskraft in Anspruch. Dazu komme, daß Die immer augenscheinlichere Annäherung und Verbindung zwischen Den Ultra- montanen und Der Internationale angestrengtere, energischere, wenn auch geheime Thätigkeit erforDere. Manche glauben, daß Der Abreise Antonelli'- in wenigen

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Monat.

Meilen- zahl.

Personen-Verkehr.

Güter - Verkehr.

Neben­ertrag­nisse.

Summe im August.

Total von Januar bis incl. August.

Anzahl.

-Jh'uiQtö» Abonne­mente

Ertrag.

Ctr.

Ertrag.

August 1872.

23,47

36964

23

st- 18858

kr.

49

254482

st- 16756

kr.

24

st.

594

kr-

49

. st- 36210

kr.

2

fl- 237330

tr-

54

August 1871.

23,47

34400

13

18103

6

187171

11444

17

492

18

30039

41

213789

38

Differenz.

4- 2564

+ 10

4-755

43

+ 67311

+5312

7

4-102

31

4-6170

21

+ 23541

16