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Donnerstag den 18. 2lpril

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Deutschland.

den Auskunft er-

Wien, 10. April. Wie dieD. Z." mitcheilt, erschien am 3. d. M. in

Der Politik der Fundamentalartikel identificirt

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Sreiö vierteljährig 1 st. 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 st. 27 fr.

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Ich erkläre, daß ich nicht in der Lage bin, osficieve Kenntniß von dem

- - - ; 1) nicht als katholischer, von

grwelyrer yntim, vu keiner österreichischen Jießierunß mich in der Ausübung meiner apostolisch-priesterlichen

' 7 c werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B. 1, als auch bei allen Post-

Bestcllungen auf den Liepener rinzelgcr Expeditionen und den Land-Postboten entgegen genommen.

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Straßburg wurde die L..,, , u . w , x.

Als Redner traten Pfarrer NeinkenS aus Breslau und Professor Knooet ^aus Bonn aus. Den Borsitz führte Abg. Gymnasi ' 2 " *'r'

Reink-ns sprach über die Geschichte und bas Wesen de« Coneordate« nach, daß seit dem 13. Jahrhundert etn Coneordat von d- *.

Erscheint tägli6), mit Aus­nahme Sonntags.

Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1.

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®crlitt 16. April. Zur Erhebung einer Anklage wegen Beleidigung des , deutschen Reichstages ist nach §. 197 des Strafgesetzbuches die Ermächtigung des , Reichstages erforderlich. Gegenwärtig haben sich, wie derBrest. Zig-" von hier gemeldet wird, mehrere Staatsanwälte aus katholischen Gegenden an den Reichstag gewendet, um von ihm die Ermächtigung zur Verfolgung von Schmäh- artikeln klerikaler Blätter einzuholen. Das preußische Abgeordnetenhaus hat stets, mit alleiniger Ausnahme der Landrathskawmcrn, eine solche Genehmigung ver­weigert; zur ConflictSzeit, wo die reactionären und osficiösen Blätter sich in den nichtSwürdigsten Verläumdungen des Abgeordnetenhauses ergingen, verlangte ter Iustizminiflcr Graf zur Lippe vom Abgeordnetenhause vergebens die Genehmigung zur Verfolgung mehrerer demokratischer Blatter und endlich auch des vorgeblichen Witzblattes der Rcactionspartei, deskleinen Reactionäls". Eingedenk dieser guten preßsreundlicben Tradition der preußischen L.beralen hat Piätident Simson den betreffenden Staatsanwälten erklärt, bisher seien geschästeo>dnungsmäßig der­artige Anträge durch die Regierung gegangen; sie möchten gefälligst den Bundes­kanzler dieserhald in Anspruch nehmen, damit d eser, falls er es für pass-nd er­achte, einen solchen Antrag stell-'. , ,

DasMilt.-Wchbl." berichtet über die Stärke der deutschen Heere im Kriege von 1870 bis 1871. Die Gesamwtarmee zeigt nur im September 1870, nach den kolossalen Kämpfen des August und 2. September, eine Verminderung vor. etwa 20,000 Mann, während der mobile Theil des Heeres selbst für diesen Monat durch die Nachschiebe eine Verstärkung um etwa 30,000 Mann nachweist. Für alle übrigen Monate tritt bis zum Friedensschlüsse eine Steigerung ein, und im Ftbruar 1871 war das Gesamwtheer 1,350,787 Monn stark, oder um etwa 167 000 Mann stärker als im August 1870. Im September zählte das preußische Heer allein 870,534 Mann, im Februar 1,028,126 Mann. Dies ergibt eine Zunahme im letzten Monat um 157,592 Mann, was unter Hinzurechnung der Verluste gewiß eine sehr bedeutende Leistung als Nachersatz gibt. Den höchsten Krankenbestand hatte der mobile Theil der Armee 'in den Monaten November und Dccember 1870, wo er die Höhe von resp. 83,430 und 84,272 Mann er reichte. Der Kranrenbestand ist übrigens in allen Contingrnten ziemlich pro- vortional. Nur Hessen weist eine verhältnißmäßig höhere Zahl von Kranken nach. ' rxj _ i js Ort ___ A ci «X «.niAurt'l »nirh API Atif.

MntzvonAlsrW eschka-reutner umbuft Ammkas. I asar's Kopf und I con Ceutemann- I .s-*»! SSg ^Sammlungen! Ludwig FeunM-l

als Vertrag mit gegenseitigen Rechten, sondern als Gnade, von ihr dem Staate gespendet und zu jeder Zeit widerruflich, betrachtet werde. Eine StaatSregierung, die im 19. Jahrhundert und besonders seit dem letzten Concil noch ein Concordat abschließe, begehe einen Verrath an der Freiheit des Volkes. Mit dem unfehl­baren Papste sei kein Concordat zu schließen, da er sich ex cathedra zum ober­sten Richter über die Sitten, also auch über die Staats- und Rechtsgesetze, welche ja auf sittlicher Grundlage bassiren, setzen könne. Redner bezeichnet es deshalb als würlelcs, als Denalh am Volke, ja als unmöglich, mit Rom einen Vertrag abzuschli.ßen, da dieses ja die Grundprincipien des Staates la'vgne.Wir wollen religiöse Freiheit, worin es keinen Pöbel gibt, wo der Bettler so viel gilt als der Priester und der Fürst, eine Religion durch das Gesetz der ewigen Liebe; dann wird da, wo die meiste Religion ist, am wenigsten Zwang sein." Nach Reinkens trat Professor Knoodt auf und legte sich die Frage vor:Mas haben wir jetzt zu thun, nachdem die römische Kirche aufgehört hat, katholisch zu sein?" Eg iieöC _ sagte er iw Verlauf seiner Rede den Altkatholiken die Aufgabe ob, die Kirche in ihrem lebendigen Organismus wieder herzustellen, den Laien darin wieder zu ihrem Rechte zu verhelfen und die Kirche volksthümlich zu machen. Weil die Laien von der Kirche gewissermassen nur als Object behandelt würden, herrsche gegenwärtig entweder nur Abneigung gegen die Kirche oder todter, blinder Glaube.Wir wissen, daß da, wo der wahre Glaube herrscht, die wahre Kirche ist, mag der Papst und wögen die Bischöfe dabei sein oder nicht." Die Welt- gesch'.chte werde über die jetzige römische Kirche zur Tagesordnung übergehen: denn wehe der Kirche, die mit der Wissenschaft keine Freundschaft schließen kann." Redner wünscht durchaus keine Looerrennung aus dem Zusammenhang der jetzigen Kirche, sondern eine Reformation innerhalb derselben.Wir wollen die alte reine katholische Kirche wieder Herstellen, um auch andere Confefsionen einiadrn zu können." Dre Ausgabe sei eine große, aber die heutige Zeit sei eine nicht minder große; die Liebe zur Kirche, zur Menschheit, zum deutschen Kaiserreiche, der GotteS- glaude werde helien, alle Schwierigkeiten zu überwinden. Präsident Intlelofer jprach zum Schluß den beiden Rednern herzlichen Dank und brachte ein Hoch auf die religiöse Freiheit aus. Wie das oben genannte Blatt hört, werden sich jetzt an verschiedenen Orten altkatholische Gemeinden bilden und wird der Vorort Heidelberg die Vertreter derselben in nächster Zeit zusammenberusen.

........ w # s r. . Stuttgart, 14. April. Gestern früh sind 34 württewbergische Unteroffiziere Aus dem Kreise Bergheim, 12. April. DerGermania' wird geschrte- allen Im Lande befindlichen Infanterieregimentern (also das achte ausgenom- ben: Den maßlosen Verdächtigungen und ungerechten Anklagen gegenüber, womit M in Straßburg und Colmar garnisonirt) nach Potsdam abge-

die liberale Presse Tag für Tag den katholischen Clerus überschüttet, hat du um halbjährigen UnterrichtscourS am dortigen Lehrbataillon mitzu-

Geistlichkeit des Dekanates Bergheim, der Erzdiöcese Köln, es für angezeigt

erachtet, ihren feierlichen Protest dagegen an den Stufen des Thrones meverzu StUttaart, 17. April. Wie demSchw. M." aus Tauberbischofsheim tele- legen und ist Vieser Protest in düsen Tagen nach Berlin abgegangen. aravhirk wird, stellen die Ultramontanen Dr. Schulz von Heidelberg als Canbi-

Heidelberg, 14. Apnl. De- zum R-ct°r der neuen Str°tzburg-r Unwer- R-jchs.age auf.

mät b-iUmmte Dr. Bruch, Decan ter vorttgen theologischen Fncultat, weilt, um

von ven mancherlei Aufregungen vcs letzten Jahre« auszuruhen, für kurze Ze» Oesterreich.

in unserer Statt. Obschon im 80. Jahre stehend, zeigt dieser Maat' «ne so 1Q a j(< grßie tieD. Z." wittheilt, erschien am 3. d. M. in

seltene geistige Frische, daß her der genauen Kenntniß oer P^onlich eiten d ' Ce6 altkatholischen Pfarrer« Aloi« Anton ein Polizeieommissär in

Zustände des Elsaß, für die erste Leitung der neuen »)f»ulHaum e n äL^ur ^ne« Betuars, um Herrn Ar.ton ex officio den berüchtigten gegen die

gerer hätte gefunden werden können. Wurde nun bei Bet r(im n * Al^tholtten gerichteten Erlaß des CultuSminister« Dr. Stremapr zur Kenntniß

gespart und der der Wahl der Lehrer keine Uukenntmß der Ledurfntffe bew , «farrer Anton lehnte jede Vorlesung di« erwähnten Erlasses gegen

so läßt st» hoffen, daß die Zahl der Studirenden, auch aus dem n rtlt*en und u W»s«n. t »Protokoll t

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tüLtige neue Kräfte «»«geglichen werden Darum begrüßen «« M7»aticani chen Deen'ten^ nicht alterirten katholischen Kirche zu Wien da

billig, die erste deutsche ReichSumversitat, deren Eröffnung am 1. Mar eine u ß Altkatholiken), wie der CultuSminister Dr. Stremayr im Ausschüsse aus glänz nde sein wird. m 3 D{6 Abaivrdnctenhauses selber zugegeben, das Recht der Abhaltung des öffent-

Offenburg, 15. April. Einem ausführlichen Bericht derB. L.-Z. -- W^ltkSdiensteS unrweifelhaft zusteht, der katholische Gottesdienst aber wesent-

die gestrige Lo.nvcSversammlv.ng der badischen Altkatholiken ist Fo.gendes zi>. - Ausspenduna und im Empfange der heiligen Sakramente und der

nehmen: Der Zodrang war ungeheu-r, so da« sich der ursprungltch «u«er|e6 . ni** österreichischer Staatsbürger, da der genannte

Bersawmlungsort als räumlich zu beschrankt erwte« und die Versammlung >» CultuSministerialerlaß gegen die Artikel 14 und 15 der Staatsgrundgesetze, welche Hof der alten Zuekerfabrik «erlegt werden mußte. Außer den zahrretch er i ene e,. Confessionen in Oesterreich die freie und un-

Bewohnern der Umgegend waren folgende Orte le« Lande« »«rtreten. Btetfgh , . Ordnung ihrer inneren Angelegenheiten garantiren, verstoßt, da« Staat«.

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