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den Regierungsgrunvsätze. Die Person des Geh. Raths Hofmann in seiner Eigen- vor einer Unterschätzung der die Kirche bedrohenden Gefahren. Die Zett sei krank; schäft als Minister des Aeußern und des Großh. Hauses gewährleistet eine Hal- die Krankheit, in Fleisch und Blut des Geschlechtes etngebrungen, sei durch mensch- tung der Regierung, welche sie vor Conflicten mit dem Reiche bewahrt, da- ihm liche Macht nicht zu bannen; wenn gelinde Mittel nicht mehr anschlügen, mühten übertragene Präsidium des Gesammtmintsteriums verbürgt nicht allein eine liberalere schärfere angewandt werden, am Ende die schärfsten das Messer und Glüh- Politik nach innen, sondern auch eine Kraft der Initiative, welche Zither zum eisen. Jeder könne wahrnehmen, dah die Vorsehung mit Bereitung dieser Mittel Oefteren vermiht wurde. Die Persönlichkeiten derjenigen, welche sich Hofmann zu umgehe; sie lasse die Menschen sich strafen durch sich selber für ihre Verblendung. Mitarbeitern auSersehen, sichern ihn vor dem Dorwurfe, diese aus demnäherenWir sind so fuhr Redner fort auf dem Wege dazu, auf dem Wege zu Freundeskreise", zu welchem weder Ministerialrath v. Starck, der neue Director einer Katastrophe der allererschütterndsten Art, und sie naht sich uns mit Hör­des Ministeriums des Innern, noch HofgerichtSrath Kempff, der neue Director des barem Schritte als das letzte und einzige Mittel: Die Blicke und Herzen derer, Justizministeriums, gehört, gewählt und von vornherein private Interessen begünstigt die jetzt ohne Glauben an Gott und Ewigkeit dahin leben und sich ihres DaseinS zu haben. Herrn v. Starck ist schon, als er noch Kreisrath zu Offenbach war, Bedeutung im Irdischen aufgehen lassen, wieder gläubig nach oben zu richten, mehrfache Anerkennung auch der liberalen Parteien zu Theil geworden, während das Walten eines gerechten und allmächtigen Weltenlenkers erkennen und ihn an-

Kempff in seiner Eigenschaft als langjähriges Mitglied der Zweiten Kammer und beten zu lehren." Der Bischof fordert dann zuerst Einheit. Die Zeit der Halb-

als einer der ältesten Vertreter der liberalen Principien in derselben ein tadel- betten und Täuschungen sei vorüber. Jetzt heiße eSJa oder Rein", kein Da- loses öffentliches Leben aufweist. Das Finanzministerium soll in seiner seitherigen zwischen; renn Feuer speie der Herr aus seinem Munde. Die Feigen müßten

Zusammensetzung verbleiben; über die Vergebung der vacanten Referate in den aus ihrer Feigheit aufgerüttelt werden. Dann seien Opfer nöthig, denn wir

Ministerien des Innern und der Justiz ist noch nichts bekannt. Katholiken sind zumeist arm, arm an Einfluß und Mitteln, denn die Aemter, welche

Darmstadt, 16. September. Die Generalversammlung der historischen beides bieten, sind uns geschloffen, und der reiche Besitz der Kirche ist uns genom- Dereine Deutschlands ist sehr zahlreich besucht. Es find unter Anderm zugegen: men. Endlich solle man zu keiner Verletzung des Gehorsams gegen die von Gott Geheimeroth v. Quast aus Berlin, Oberst v. Cohausen aus Wiesbaden, Geheime- gesetzte Obrigkeit, der Ehrerbietung gegen den Kaiser sich hinreißen lassen. Das rath v. Gablentz aus Altenburg und Lindenschmitt aus Mainz. vorbereitende Comite hatte an den Papst eine Adresse gerichtet.

Berlin, 13. Sept. Die königliche Regierung zu Koblenz hat nach der Marienburg, 14. September. Der Kaiser, der Kronprinz und Prinz

Germania" an sämmtliche königliche Landräthe ihres Bezirks folgende Verfügung wuchten gestern Abend eine Rundfahrt durch die illuminirte Stadt. Heute

erlassen;Der in Mainz zusammengetretene sogenannte Verein der deutschen Morgen fand die Parade der zweiten Division auf dem Sandhof Statt. Prinz Katholiken hat unter'm 8. Juli d. Js. durch einen, auch im hiesigen Bezirk ver- ßar[ cotoyirte die Artillerie, Graf Roon führte sein 33. Regiment vor. Darauf breiteten Aufruf seine Statuten veröffentlicht und sich gleichzeitig über seine Ten- wurde die Grundsteinlegung zu dem Denkmale der gefallenen Krieger vor dem denzen ausgesprochen. Zu einem direkten Einschreiten gegen die Thätigkeit des Marienthor vollzogen. Um 11 Uhr reiste der Kaiser nuch Bromberg ab, der Vereins liegt für uns trotz der offen ausgesprochenen feindseligen Gesinnungen Minister des Innern um 1 Uhr nach Danzig. Eine große Menschenmenge be- gegen die Staatsregierung vorläufig ein Anlaß nicht vor; nachdem aber auch an grüßte den Kaiser überall begeistert.

öffintliche Beamte und Schullnfpettorm die Anffarderung ergangen ist, dem Brombcrg, 14. September. Se. Majestät der Kaiser, der Kronprinz uno Mainzer Bere.n b- zutre.-n, sehen w.r un« «eranlaßt hierdurch au-zusprechen, daß Äarl rinc%eute Nachmittag halb 3 Uhr hier eingettoff,n. Dieselben war. die »°n dem B-rein kundgegebencn Tendenzen und die Art und Wnse, w.« der- C(n $on 6em commandirenden General des 3. Armee-Corp-, Hann von W.phern selbe gegen die von de« Kaiser« Mazestat sanctionirtcn Gesetze austritt, un -re n- unt) fcem Odcr-Prästoenten von Königsmark ehrerbietigst empfangen und von der bar --scheinen m.t der Stellung, welche di- konigl. Beamten und die mi. d r ^«otkerung enthusiastisch begrüßt. Unmittelbar nach Beendigung der Feierlichkeit Schu aussicht betrauten Personen einnehmen. Beamte und Kr-t«. oder Local- Cit Grundsteinlegung für die neue Gewerbeschule, um 4 Uhr, erfolgte di- W-i- Schulinspectoren, welch- d-m V-r..n° trotzdem be.ttettn oder für denselben agitt- ,eneife nad) s to0 ein ttnsiündiger Aufenthalt genommen und dann sofort ren, werden sich die Disciplin°rm°streg-ln, welche e.n solche» Benehmen zur 6(, na$ Berlin angttretcn worden ist.

Folge haben wurde, selbst beizumeffen haben. Indem wir Ihnen aufgeben, °

diesen, auch den Herren Kreisschulinspectoren mitgetheilten Erlaß zur Kenntniß- September. Da«Jftrl. Kreisbl schreibt:Wa« die

nähme der betreffenden Beamten zu bringen, erwarten wir sofortig- Anzeigen mnst-n Bewohner die er Stad, »°rau-g-f°h-n, geht am Ende de« Monat« in über etwa v°,kommende Ausschreitungen." Erfüllung: die a.holifch- Kirche, deren Einsturz immer drohender wurde, wird

«Berlin, 14. September. Der Kaiser, der Kronprinz und Prinz Karl sind «f «M »>« Magistrat« und in Folge einer Eingabe de« Kr°,«baum-.st-r« an

heute Abend halb 10 Uhr au- Marienburg hier wieder ringe,roff-n. Clt Regierung geschloffen. Die R-para,ur, die man verlang,, ist namlich unter

Berlin, 14. Sept. Der russisch- Reichskanzler Fürst Goitschakoff ist nach "n l° bekannten Umstanden nicht thunlich. R-parir-n , um die Reparaturen t-

Baden-Bad-n -bg-r.ist. Bor seiner Abreise ha, er nach einem hiesigen Blatte Kurzem wieder zu repariren, wäre geradezu unv-rnünfttg.» Di- Kirch- und dtt

s-tn- b-sond-r-Genug,huung darüd-r ausgesprochen, daß aus dem hiesigen Fürsten- °"g-enzende S,raß- sind dem Einsturz nah- gebracht, weil °-r Bod-n durch tage, oder vielmehr der Kaiscrwoche, nichts geschrieben sei! Dagegen hat derselbe Bergwerke unterhöhlt qt.

Staatsmann auch gesagt, daß der Gedankenaustausch der Minister zu einem erfreu- München, 14. Sept. Die Ministerkrisis ist noch immer nicht zu Ende und lichen Einverständnisse in allen Fragen der europäischen Politik geführt habe, das Ministerium v. Gasser ist noch bis diese Stunde nur eine allerdings der Und von Fürst Gortschokoff ist es bekannt, daß er kein Freund von Redensarten Wahrscheinlichkeit sehr nahe gerückte Möglichkeit. Besonders thätig für das Za- ist. Ueberhaupt mögen diejenigen, welche die Bedeutung der Kaiser-Zusammen- stanbekommen dieses CabinetS bemüht sich, Mitthetlungen aus sicherer Quelle zu- kunft in Berlin hinterher herabsetzen, besonders verstimmte fremde Berichterstatter, folge, der StaatSrath von Lobkowitz, der für das Portefeuille der Finanzen in die wenig zu berichten gefunden und keine Einladungen erhalten haben, es sich Aussicht genommen ist. Richt völlig so glaubwürdig ist die Angabe, daß auch der gesagt sein lassen, daß ernsthafte Politiker die Berliner Zusammenkunft als eines StaatSrath von Daxenberger in dieser Richtung wirke.

der wichtigsten Ereignisse, und das wichtigste nach dem französischen Kriege auf- München, 14. September. Herr v. Lerchenfeld ist, wie aus zuverlässiger fassen. Die Zukunft muß lehren, ob die Auffassung sich bestätige. Zu wünschen Quelle verlautet, von der Candidatur um baS Portefeuille des Cultus in dem ist eine solche Bestätigung gewiß; denn alle Verabredungen in Berlin betrafen nur von Herrn v. Gasser zu bildenden Ministerium zurückgetreten; der dem letzteren die Erhaltung des Friedens, und zwar nicht auf Unkosten der bürgerlichen Frei- oom Könige zur Vorlegung einer Mintsterliste ertheilte Auftrag ist noch nicht hctt. So ist es nur natürlich, dah die Zusammenkunft der drei Herrscher in ihren zmückgenommen.

Reichen selbst ganz überwiegend Billigung und Beifall gefunden hat. Den Hand- Regensburg, 15. Sept. Den Morgenblättern zufolge sind die hiesigen greiflichen Vortheil hat Oesterreich davongetcagen; denn die Ezechen und andere Jesuitenpalres durch Polizeiverfügung angewiesen, die Stadt binnen drei Mal unzufriedene kleine Völkerschaften, die bisher mit Rußland wie mit dem Popanz oierundzwanzig Stunden zu verlassen.

zu drohen pflegten, sehen sich jetzt dieses Hilfsmittels beraubt. Auch die Serben

haben Bescheidenheit gelernt. Wer im Stande ist, die menschlichen Dinge von Oesterreich.

einer gewissen Höhe zu betrachten, der zweifelt nicht daran, daß der Vortheil der x K , A . . ,

Rationen sich nur scheinbar widerspricht, im Grunde aber das Wohl aller Staaten Drei-Kaiser-Begegnung scheint nachgerade auch auf

und Völker sich wechselseitig bedingt. ist ein Glück für das menschliche Ge- vahfani Greife eine nt$t bloS deprtm.rcnbe W.rkung zu üben. Eine schlecht, wenn diese Wahrheit wenigstens theilwetfe erkannt wird, wie das auf Persönlichkeit, die berufsmäßig denselben sehr nahe steht, äußerte sich hier, und diesem Kaisertage ohne Zweifel geschehen ist. Welch ein Glück allein schon, daß ^ar so unverhohlen, daß man annehmen muß, es fti ihr um eine Verbreitung den politischen Kindern jener Topf mit Seisenwaffer umgestoßen ist, aus welchem *&r Auslassungen zu thun, es mußte in Rom von Stunde zu -stunde zu einem sie unermüdlich Seifenblasen hervorsteigen lassen: wir meinen t>ie orientalif^e enlf^eiDenüen 3«>tFdbenfaa kommen. Der heil. Vater muffe Rom entweder ver- Frage, die ohne Zweifel vor der Hand in Ruhe gelassen werden wird. lassen oder es muffen ihm neue Bürgschaften für seine Unabhängigkeit geboten

Fulda, 13. Sept. Während seitens der hiesigen Stadtbehörde ein feier- werden. Ihm »entflialfl feinen Shttabern faöe e« ein, Oeßerrei« auauinut»cn; licher Empfang der am 17. d. M. dahier eintreffenden deutschen Bischöfe nicht um des Papstes willen n eine Verwicklung zu stürzen; allein nachgerade sei projectirt wird, wollen die Mitglieder des katholischen Casino'S die Anwesenheit Oesterreich die einzige Macht, die noch in der Lage wäre, vermittelnden ^mflaß der Prälaten durch eine Processson sowie durch Veranstaltung eines Fackelzuges lu "^n. So beiläufig jene Persönlichkeit, aus deren Munde nicht immer so klein­feiern. Ob au- der ebenfalls vorgeschlagenen Illumination etwas werden wird, laute Worte floffcn und die in einem früheren Zeitpunkte von e^ner verbürgten muß die Zukunft zeigen; bis jetzt läßt sich derselben keine günstige Aussicht stellen, llnabhang^gkeit des Papstes schlechterdings nichts wissen wollte. Die Vermuthung Bis heute sind im Ganzen 14 Erzbischöfe und Bischöfe zur Conferenz angemeldet, ^angt sich auf, daß Rom in der nächsten Zeit Schritte versuchen wird, um eine

Fulda, 16. September. Zu den Conferenzen der Bischöfe werden sämmt- Vermittelung des hiesigen CabinetS anzurusen. Ob es dazu mittlerweile nicht liche deutschen Bischöfe, einschließlich des Bischofs von Straßburg, erwartet, aus- überhaupt zu spat geworden sein wird, ob Graf Andraffy von Berlin mit freier genommen die Bischöfe von Ermland und Paffau, welche Vertreter senden. Die Hand zu-uclkehrt oder an einen gemeinsamen Actionsplan gebunden ist, wird sich Bischöfe werden heute und morgen hier eintreffen. Die Conferenzen sind geheim i^gen. Was aber obige Mittheilung anbelangt, so verdient dieselbe nicht etwa und finden in dem Seminargebäude statt. Das Präsidium führt der Erzbischof cln b^ßeS Impromptu ausgenommen zu werden.

von Köln. Die Gegenstände, welche zur Verhandlung kommen, sind noch unbekannt. Wien, 14. September. Der Kaiser reist heute Abend mit großem Gefolge Die Conferenzen werden muthmaßlich von Mittwoch bis zum Freitag, ein- zur Eröffnung der Delegationen nach Ofen, wohin die Minister Andraffy, Kuhn, schließlich desselben, dauern. Auf Wunsch der Bischöfe unterbleiben alle Empfangs- Holzgethan und Auersperg morgen folgen.

feierlichkeiten. Pesth, 14. September. Bei den Delegationswahlen hat die Deakpartei

Breslau, 10. Sept, lieber die Generalversammlung der Katholiken ent- gesiegt. Am Montage wird im Unterbause die Wahl des Adreßausschuffes Statt nehmen wir derGermania", daß gestern Vormittag die erste geschloffene und am finden, so wie die Beantwortung der an den Ministerpräsidenten gerichteten In- Abend die erste öffentliche Versammlung stattfand. Die Zahl der angekommenen lerpellation RitolicS. (In Betreff der Richtbeßätigung der auf die Organisation Festiheilnkhmer betrug 925. In der öffentlichen Versammlung ergriff der Fürst, des serbischen CongreffeS, so wie auf die Wahl des Karlowitzer Erzbischofs und btschof von Breslau das Wort; er erkannte an, daß in Preußen 20 Friedens- serbischen Patriarchen bezügliche Statuten des im Juni 1869 einberufenen Con­jahre zutschen Staat uno Kirche bestanden hätten, er läugnete, daß der Umschlag greffes und ferner über den Zeitpunkt, wann der Ministerpräsident dcn nationalen ins Gegentheil durch das Concil oder die Centrumsfraction bewirkt fei und warnte Kirchencongreß zur Wahl des Patriarchen unberufen wird.)