Einzelbild herunterladen

t««i 6l. I Äalih ? E,®« 7b.

7'" »urbf tie ° 1 tt,rt'U b°kih '»B «erfünbf» 7'">°k ta, ,ß

-SanaiOf!- itoaltig ?r,t$aeguitr ju? !**" !U telit g® i'VJ®',o ®irt 16 611 Mlil für 8tn hadrn. Das ?. flu6;. er enthält *ltfri eine Stunde n und Keedrel bt« n jusneden zu fein. e" Zvischenfall in ti{ Gelegenheit ge- Wochen zu haben."

chß bekannten Kniffe um ihre mit Be« dreien über Btrsol- Eintragung in die ludel ihrer Beamten Ian weiß, was von gung zu bezichtigen, , wie ihn das Pro- lepreffalien hingehen I. Ehrlicher i(l es )innr-Lnderung des len Kreist«.Nach- t von den Husaren datz sie unter keine, it solche Betheiligunz

o har geßem sein, ebene Bande, welch, ff geschlagen worden uchstüäe der Band, igt werden und mit- zen weiß, fie in die it die Regierung keine '08 aufgefordert hat, lt/ wo Don EarloS an der Grenze auf. ung Cordoba's zu« »rtum durch Deueral

welche» Sanz mit ;tT Abwesenheit des

Lhiselhurfi die ech 7to«8OO®i g9Bt>on M« 0 titnlt M » ,Ml e,|*t die Begegu"^

Len Glauben 10 Sfirtor dn *' i r . ult««®

«M« l Ädibf«-

"I'n6r7'tfS

»rriätrt ,'*

1,1,1 Lut« N"1' U d-i -I- ff t'i-L ti«i «,«. -°« Srirf 1 r,*iS"" 5

Griechenland»

Alhxn 14. Juli. Der Justiz-Minister PapazugiropoloS hat die von ihm nachgesuchee Entlassung erhalten. Die Regierung hat mit der für das Lauroinbergwerk concessionirten französischen Gesellschaft einen Vertrag abgeschlossen, nach welchem die letztere gegen eine Entschädigung von 16 Millionen Drachmen die ihr verliehene Concession aufgiebt und die von ihr in den Lauriongruben gegründeten Etablissements der Regierung eigenthümlich überläßt. Da inbeß KumunduroS Schwierigkeiten macht, die Genehmigung dieses Vertrags in der Kammer mit seiner Partei zu unterstützen, so haben der Marine-Minister AvieroniS und der CultuS.Minister Philonos um ihre Entlassung nachgesucht. Die Ge­sandten Frankreichs und Italiens haben die Regierung aufgefordert, die Abwicklung dieses Rückkaufs zu beschleunigen.

Türkei.

Konstantinopel/ io. Juli. Bei der Besitzergreifung der Kirche kam es gestern zwischen den Armeniern zu einer großen Schlägerei.

Auch über Rom w^rd aus Konstantinopel gemeldet, daß die Pforte gegen Haffun entschieden vorgehen und ihn des Landes verweisen wolle; sie habe ihm freigestellt, ohne Aufsehen freiwillig abzureisen; er habe aber dagegen erklärt, nur der Gewalt weichen zu wollen. Der französische Botschafter bemühe sich, die Pforte zu einem milderen Verfahren zu stimmen. Der Papst hat Hassun einen prächtigen Kelch zum Geschenk gemacht-

Die Lage der katholischen Kirche im Orient, welche durch den Patriarchen Haffnn eine so verwickelte geworden, macht Dem heiligen Stuhl auch noch schwere Sorgen. Der Papst hat, um den Eifer seines Legaten zu belohnen, denselben mit kinem Kelche beschenkt: doch die ottomanische Regierung hat, der ewigen Auf­regung müde, welche in Folge der Jntriguen dieses Dieners der Kirche im Schooße derselben herrscht, demselben den Befehl zukommen lassen, Konstantinopel sofort zu verlassen. Haffun aber scheint nach der Krone der Märtyrer zu geizen; er ant- wortete stolz, daß er den Posten, auf den ihn Der Papst gestellt, nicht verlassen, sondern nur Der Gewalt weichen würde. Zu dieser Kühnheit verleitete den Pa­triarchen jedenfalls der Schutze welchen ihm die französische Regierung durch ihren Gesandten bei der hohen Pforte angedeihen läßt. Ob Dieser Schutz aber mächtig genug sein wird, um Die türkische Regierung zu bewegen, ihren einmal gegebenen Befehl zurückzunehmen, werden uns ja die Ereignisse der nächsten Tage zeigen.

Amerika.

Newyork, 15. Juli. Der General-Capitän von Cuba, Balmaseda, hat sein Amt an Ceballos abgetreten.

Von Haiti wird berichtet, daß dortige deutsche Kaufleute und der deutsche Consul gegen die Wegnahme haitischer Corvetten durch die deutschen Kriegsschiffe proteftirt hätten; der Consul habe seine Entlaffung verlangt.

Verwischtes.

Gießen. Die Freigebung des Apothekergewerbes, d. h. die Frechert, daß an jedem Orte eine beliebige Zahl Apotheken errichtet werden dürfte, scheint keines­wegs die allgemeine Meinung für sich zu haben. Will man auch nicht besonders be­tonen, daß vielleicht die Gefahr der directen oder indirecten Vergiftung steigt, ebenso die schlechtere Bereitung der Arzneien aus Mangel an technischer Bildung, weil.ja auch die Freihändler Bürgschaften der Tüchtigkeit fordern, und jenes Alles auch bei der ge­schlossenen äahl der Apotheken eintreten kann, so ist und bleibt doch folgender Haupt- punkt gegen die Freigebung unwiderlegbar. In dem Augenblicke, wo die Errichtung der Apotheken ganz frei gegeben wird, werden etwa nicht nur die Arzneimittel eine Waare (was sie ja schon sind), sondern die Arzneien selbst werden durch die Concurrenz eine Waare, und wie die Menschennatur einmal ist scheint nur zu sicher, daß viele Geschäfte, um sich halten zu können, oder überhaupt lebensfähig zu sem, trachten werden und müssen, die Arzneien in Substanz und Arbeit (nme is money) billiger zu liefern, sicher nicht zum Vortheil der Kranken, und bei Interessen, wo es sich um Gesundheit und Leben handelt. Darum hat es vielleicht nicht nur für die pecuurar

betheiligten Parteien Interesse, daß, wie uns mitgetheilt wird, der hiesige Geheime Medicinalrath Professor Dr. PH oebus, eine der anerkanntesten Autoritäten auf dem Gebiete der Arzneimittellehre, sich in Kurzem in einer besonderen Schrift über die ganze Frage aus dem reichen Schatze seiner Erfahrung und nach seiner Kenntniß der Zustände in Amerika und England bei der Freigebung des Apothekergewerbes aufs Entschiedenste gegen die Freigebung aussprechen wird.

Larrdwirthsch aftliches.

Die langen blassen Kartoffelkeime, welche die im Keller aufbewahrten Kartoffeln nach Ablauf des Winters treiben, sind, wie das Wochenblatt des landwirthschaftlichm Vereins in Baden hervorhebt, wegen des in ihnen enthaltenen Solonin, eines Gift­stoffes, den Thier-en als Futtermittel schädlich. Es kommt sogar vor, daß Schweine, welche viel davon erhalten, daran crepiren. Auch sollen schon Fälle vorgekommen sein, daß Rindvieh, welches man hauptsächlich mit Kartoffelschlempe fütterte, erkrankte und starb. Man hatte nämlich gekeimte Kartoffeln zur Branntweinbrennerei benutzt, ohne die Keime vorher zu entfernen; der in den Keimen enthaltene Giftstoff blieb bei der Destillation zurück und wurde dem Vieh mit der Schlempe gegeben. Es ist daher, wie die genannte Zeitschrift bemerkt, eine unerläßliche Sache, die Keime der Kartoffeln vor dem Gebrauche derselben zu entfernen.

Börsenberichte.

Frankfurt a. M., 16. Juli. Lustlose Stimmung und Geschäftslosigkeit halten an. Gleich zu Anfang zeigte sich an den (Sourfen, daß wenig Nachfrage war, und nur Staatsbahn verkehrten in etwas umfangreicherem Maße, da der gestern Abend schon gewichene CourS viele Speculanten zum kaufen verlockte, so daß bet 351i/2 zahlreiche Schlüffe gemacht und der Cours bis 352 ge­trieben wurde, wo er jedoch nicht recht Stand halten wollte. Credttactien sanken bei totaler Vernachlässigung seitens der Käufer bis 345346, und Lombarden, ebenfalls ohne Umsatz, bis 2193/4. Oesterreichische Nationalbank 894 896. In österreichische» Bahnen war auch nur wenig Geschäft. Desto besser verkehrten Prioritäten, für welche zahlreiche Kaufaufträge vorlagen, die sich auf fast alle Sorten vertheilten. Bei dieser günstigen Stimmung für Prioritäten wollen wir nicht unterlassen, auf die bei A. Re in ach hier am 18. und 19. ds. zur Subscription ge­langenden 5procentigen Elisabethbahnprioritäten aufmerksam zu machen, die steuerfrei und garantirt find. Der CmissionöcourS ist 94. Für Banken herrschte heute mehr Animo als gestern, und wenn auch die Preise keine bemerkenSwerthen Avancen aufzuweisen haben, so hielten fie sich doch sehr fest. Recht beliebt waren wieder Cffectenbank und Frankfurter Wechslerbank. Auch Provin­zial und Darmstädter gefragt. Auswärtige Fonds und Loose matt.

Börseanachrichtea.

16. Juli 1872.

Preusa. 4y3 0/0 Oblig. 103

Frankf. Obi. 88

Nass. 41/8% Obi. 995/8 Kurhess. 4% 9 4 Vs

Gr. Hess. 5% Obi. 101

4% n 981/3

, n 31/3% 93

Bayer. 5% 1001/«

41/30/0 1jährige 1001/4

40/o 1jährige 95

Würtemb. 41/3% Obi. 99i/2

Baden 41/3% Obi. c. E. L. 997/s

Oesterr. Silberrente 645/8

Papierrente 58

Spanier, neuest. 3% 29

Amerik. Bonds 1881r 993/4

. , 1882t 961/4

. n 1885r 973/g

, n 1887t 973/4

Aetlen.

Frankf. Bank 1413/4

Frankf. Vereins-Kasae 140

Darmst. Bankact. 4811/2

Wien Bankaktien 894

Oest. Creditaot. 346

Galizien 2581/3

Action.

50/0 östr. F. St. E. B. 352 Lombard. Bahn 220 Ludwigsh.-Bexbach 2001/3 Maxbahn 144V2

Bayer. Ostbahn 140i/g Rhein-Nahebahn-Act. 47 Hess. Ludwigsb.-Aot. Oberhessen 811/3

Prioritäten.

3% öster. Stsb.-Prior. 59i/8 30/o öst. s. Lombard 51 3% Livomeaer 393/g 50/o Toscaner 611/3 50/0 Elisabeth.-Prior. 85 do. II. Emiss. 843/9_________

Anlehenilooie.

Darmstädter fl.50Loose 184 »25 521/a

Kurh. 40 Thlr. Loose 71 Nassau 25 fl. 45 V, Braunschweiger 211/2 30/0 Oldenburg, ä 40Thlr. 39 40/o bayr. Präm.-Anl. 40/0 badische Loose 1103/4 Badische fl. 35 Loose 691/2 Oestr. fl. 250 v. 1854 84i/r 1858r Prioritätslcose 203 1860r Loose 941/4 1864r

Weei»*ei.

Amsterdam

k. S. 98i/8

Augsburg

k. 8. 993/4

Berlin

k. S. 104V8

Bremen

k. 8.

Brüssel

k. 8. 931/2

Hamburg

k. 8. 873/g

Leipzig

k. 8. 105

London

k. 8. H8V3

Lyon

k. 8. -

Paris

k. 8. 935/8

Wien

k. 8. 105%

ditto

m. 8.

ditto

1. 8. IO51/4

Disconto

4 0/o

Geldsorten.

fl. kr.

Pr.Friedrdor 9 5859 Pistolen . . 9 4143 doppelte 9 4143

Holl. fl. lOSt. 9 5355 Ducaten . . 5 3335

20 Frankens!. 9 2223 Engi. Sover. 11 4951 Buss. Imper. 9 4244 Dollar in Gold 2 251/2261/,

............. . - ---=~

Allgemeiner Anzeiger.

Besondere Bekanntmachungen.

Edictalladung.

2970) Nachdem über das Vermögen des Müllers Andreas Schäfer und dessen Ehefrau von Kloster Arnsburg der formelle Concursproceß erkannt worden ist, werden hierdurch alle Diejenigen, welche Forde­rungen, oder sonstige Ansprüche an die Masse bilden zu können glauben, aufgefordert, solche entweder in Selbstperson, oder durch gehörig Bevollmächtigte so gewiß im Ter­mine _

Donnerstag den 15. August l. I., Morgens 9 Uhr, dahier anzumelden, und unter Angabe etwaiger Vorzugsrechte zu begründen, als sie sonst damit sttllschweigends von der Masse ausgeschlossen werden würden.

Zugleich soll in diesem Termin ein Arrange­ment versucht und event. ein Gläubiger­ausschuß und Massecurator gewählt werden und werden hierbei alle nicht erschienenen, oder nicht gehörig vertretenen Gläubiger als den Beschlüssen der Mehrzahl der er­schienenen beigetreten angesehen werden.

Lich, am 4. Juni 1872.

Großherzogliches Landgericht Llch.

Sartorius, Dr. Koch, Landrichter. Landger.-Assessor.

Bekanntmachung.

3355) Wegen passenderer Verwendung der Baracke hinter der Zeughaus-Kaserne sollen die daselbst aufgestellen 15 Feldfahr­zeuge der hiesigen Garnison anderweit unter? gebracht werden. Besitzer entsprechender Räumlichkeiten werden daher aufgefordert, Offerten wegen Vcrmiethung derartiger Ge­

lasse der unterzeichneten Verwaltung bis zum 24. d. Mts. einreichen zu wollen.

Gießen, den 15. Juli 1872.

Großherzogltche Garnison-Verwaltung.

Versteigerungen.

Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde.

3364) Montag den 22. Juli 1872, von Vormittags 9 Uhr an,

soll in dem Gießener Stadtwalde, Distric- ten Hochwart, Faulerboden und Annaberg nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als:

I. Brennholz:

4 R-Meter Buchen-Scheidholz,

3

Eichen-

21,2

Buchen-Prügelholz.

105,1

Eichen-

5,2

Aspen-

13

Buchen-Stockholz,

48

Eichen-

6

Nadel-

1

Aspen- ,,

630

Wellen

Buchen-Reisholz,

710

Eichen-

140

Nadel-

20

n

Dornen-

II. Bau-, Werk- und Nutzholz:

7 Eichen-Stämme bis zu 26 Centimeter Durchmesser und 7 Meter Länge, mit 1,09 Eub.-Meter,

6 Nadel-Stämme bis zu 39 Centimeter Durchmesser und 16 Meter Länge, mit 4,02 Eub.-Meter.

68 Eichen-Stangen mit 4,06 Eub.-Meter, 101 Nadel- 6,13

Die Zusammenkunft ist bei dem Lumpen­mannsbrunnen.

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Januar 1873 ge­stattet.

Die Großberzoglichen Bürgermeistereien der umliegenoen Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.

Gießen, am 17. Juli 1872.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Vogt.

Die Vergebung von Arbeit und der Lieferung von Guß­rohren bei der Stadt Gießen.

3339) Freitag den 19. Juli 1872, des Morgens 9 Uhr.

soll auf dem Rathhause dahier:

1) Erdarbeit, bestehend in dem Ausheben eines Grabens und Verbreiten der Erde, veranschlagt zu 35 fl. 38 fr.,

2) die Lieferung von 5lfd. Meter 20 Ctm. weiten Gußröhren, 400 Pfund, veran­schlagt zu 36 fl. 40 kr., an den Wenigstfordernden vergeben werden.

Gießen, den 15. Juli 1872.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt.

3357) Freitag den 19. Juli, Vormittags 9 Uhr, sollen in der Wohnung des verstorbenen Johannes Heß X. zu Leihgestern

Möbeln, Bettwerk, Haus- und Küchen- geräthschaften, sowie eine Kelter mit Mahltrog und ein Haufen Mist, versteigert werden.

3306) Donnerstag den 18. d.^Mts., Nachmittags 2 Uhr,

sollen in dem Universitäts-Kanzlei-Gebäude dahier Kleidungsstücke, Bücher und sonstige verschiedene Effecten gegen baare Zahlung versteigert werden.

Gießen, den 12. Juli 1872.

3333) Freitag den 19. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, soll die von den Grundstücken der Moritz Kreiling Erben, bestehend in Korn, Waizen, Hafer, Gerste, Erbsen, Wicken und Klee, meistbietend an Ort und Stelle ver­steigert werden und wird der Anfang am Schlangenzahl gemacht.

Gießen, den 14. Juli 1872. _____________________Fr. Müller. 3362) Montag den 22. Juli, Morgens 10 Uhr,

sollen die Weidenanlagen der Domäne Alten­berg, ;ca. 10 Morgen, in geeigneten Par­zellen auf mehrere Jahre unter den im Ter­min bekannt zu machenden Bedingungen öffentlich verpachtet werden.

Altenberg, den 9. Juli 1872.

C. Bene.

Feilgebotenes.

763) Photographie-Rah- men und Goldleisten bei

Wilh. Balser.

NB. Das Einrahmen von Bildern wird schnell und billigst besorgt.