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Besondere Bekanntmachung.
237) Die rückständigen Schulgelder aus der Realschule und den städtischen Schulen pro 3. und 4. Quartal 1871 können an den ersten drei Zahltagen: Dienstags, Donnerstags und Samstags, noch ohne Kosten zur hiesigen Stadtkasse bezahlt werden.
Zugleich wird bemerkt, daß das Schulgeld von jedem einzelnen Schüler pro Quartal beträgt:
fl. kr.
1. Aus der Realschule..........3 —
2. r y Vorschule derselben.......2 —
3. , y Fortbildungsklaffe der höheren Mädchen
schule, Herr Lehrer Schulinsp. Vigelius 6 15
4. y „ ersten Klasse der höheren Töchterschule,
Herr Lehrer Mitprediger Freien sehner, einschließlich 30 kr. für engl. Unterricht 5 30
5. v v zweiten Klasse derselben, Herr Lehrer
Cur sch mann, einschließlich 30 kr. für englischen Unterricht.......4 30
6. v v dritten Klasse derselben, Herr Lehrer
Schmitt..........3 30
7. , , vierten Klasse derselben, Herr Lehrer
Felsing..........3 —
8. y lf ersten Klaffe der Stadtmädchenschule, Herr Mitprediger Drescher - . . . . — 40
Gießen, den 15 Januar 1872.
fl. kr.
9. Aus der zweiten Klaffe der Stadtmüdchenschule, Herr Vicar Schäfer........— 40
10. , v dritten Klasse der Stadtmädchenschule, Herr Lehrer Röhmer........— 40
11. y y vierten und fünften Klasse dec Stadtmädchenschule, Herr Vicar Filz . . . . — 40
12. y y ersten Klasse der Stadtknabenschule, Herr
Mitprediger Lips .......— 40
13. , y zweiten Klasse der Stadtknabenschule, Herr
Lehrer Müller........— 40
14. y y dritten Klaffe der Stadtknabenschule, Herr
Lehrer Jung.........— 40
15. v y vierten Klaffe der Stadtknabenschule, Herr
Vicar Weißgerber......— 40
Der Stadtrentmeister:
Enders.
Versteigerungen.
Holzversteigerung tm Anneröder Gemeindewalde.
238) ,a Dienstag den 23. Januar, t , von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Gemeindewalde, Di- strict Köpfe!, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als:
9 Raum-Meter Eichen-Prügelholz,
5 „ Stockholz,
18 „ „ Nadel-Prügelholz,
41,05 „ „ „ Stockholz,
1585 Wellen Nadel-Reisholz,
180 „ Eichen- „
238 Nadel-Stämme mit 112,08 Cubik- Meter, von 15 bis 34 Zentimeter Durchmesser und 17 Meter Länge, 40 Eichen - Stämme mit 11,07 Eubik- Meter, von 15 bis 34 Zentimeter Durchmesser und 13 Meter Länge, 41 Nadelstangen mit 5 Zubik - Meter,
3 Eichenstangen mit 0,29 Zubik - Meter. Die Zusammenkunft ist an der Grün- Lerger Straße am Einschnitt nach Annerod. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. September 1872 gestattet.
Annerod, am 15. Januar 1872.
Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. Engelhardt.
Feilgebotenes.
Wilhelm Balser,
Porzellan-, Glas- und Krystall - Waaren - Handlung,
Wallthorsttaße Lit. A. Nr. 96, empfiehlt in reichhaltiger, schöner Auswahl:
in Weiß, Gold und Farbig decorirt;
Waschgarnituren, Trag- Eßgeschirre, Tassen re. re.
in feinem Porzellan:
Tafelserviee, \
Kaffeeservice, j
Kuchen- u= Dessert- I telter.
in Glas und Crystall: Blumenvasen, Punschbowlen.
Wasser und Weinflaschen,
Butter- und Käsestützen, Bierkrüge, Wirthschafts-Gläser und i
Flaschen;
in broncirten Thonwaaren:
Fischglocken, Figuren, Blumentöpfe, Blumenampeln;
m lackirten Blechwaaren:
Kaffee- und Theebretter, Brodkörbe, Zuckerdosen re.
Ordinäres Steingut. — Gypsfiguren. — Wärmsteine.
(5016)
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Fr. Textor, Bierbrauer auf der Hardt bei Gießen.
Maronen
Jafidverpachtung.
78) Mittwoch den 31. Januar, Vormittags 10 Uhr,
soll auf dahiesigem Rathhause die der Gemeinde gehörende Jagd auf die Dauer von 6 Jahren anderweit verpachtet werden.
Treis a. d. Lumda, den 4. Januar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Treis a. d. Lumda.
______________Bergh öfer._________
Versteigern n g.
243) Donnerstag den 18. l. Mts., von Morgens 9 Uhr an, sollen in der Behausung der Frau Schullehrer Rabenau Wittwe dahier:
2 Kühe, 1 Mutterrind, 3 Schaafe, 2 Wagen, 1 Pflug, 1 Egge. 1 Schlitten, 2 Zlaviere, 1 Glasschrank, 2 Kleiderschränke und sonstige Geräthschaften; ferner Früchte, Heu, Stroh, Erdgewächse und eine Parthie Honig, erbvertheilungshalber meistbietend versteigert werden.
Alt-Buseck, am 13. Januar 1872.
Großherzogliches Ortsgericht Alt-Buseck. ______________Wagenbach.____________
153) Die nachverzeichneten, dem verstorbenen Schreinermeister Ludwig Rau zu Wieseck gehörenden Gegenstände sollen Mittwoch den 17. Januar, von Morgens 9 Uhr an, versteigert werden, als:
1) sämmtliches Schreinerwerkzeug,
2) 450 QFuß Eichenbohlen,
3) 620 D^ufe Lärchen- u. Tannenbohlen,
4) 2 Stecken Scheidholz,
5) Vh „ gerissenes Prügelholz,
6) 1 Fuder Kornstroh,
7) IVz „ Gerstenstroh,
8) 1 „ Erbsenstroh,
9) 24 Zentner Grummet,
10) 9 „ Heu, sowie eine Parthie
Kartoffeln und Dickwurzeln.
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