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für tie Wahlbezirke bereits ernannt. — Nächsten Sonntag findet eine Landcs- vkrsammlung der social-demokratischen Partei hier statt, welche über das Verhalten
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in tKm vom 28. d. MtS., dessen Anlage anbei zuruck »folgt, erwiedern totr, daß besondere Andachten zu Ehren des OtrbcUia. «if Jf “fi Ä *nl°6 Dtr Abschlüsse der in Fulda versammelt /e-
wesenen Vlschofe kirchlrchersettS angcordnet worden sind und weiche vom 1. k. MtS. ab biß zum beginne der Fastenzeit an jedem Freitage oder Sonntage gehalten
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S Ä die Abhaltung der jraglichen Andach, infl.
Amerika.
12 ^vvbr. Hiesigen Blättern zufolge sind bei dem Brand- schad n in Boston von englischen Feuerversicherungs-Gesellschaften der Lvervool W mit 11/*' 6it JmpIr'af.Deellschntwl! JnKü 37ö000 D^ll 600'000 unb di-Cowmeeelal.
_n on m4 Dollars Versicherungssumme betbciligt. tWolff's B.)
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auswärtigen Geistlichen abhalten zu lassen, namentlich aber die Abhaltung einer Predigt in der Kirche in jeder Richtung fern zu halten. Die Pfarrgeistlichkeit in Triftern hat an diesem Tage das heilige Meßopfer am frühen Morgen dar- zubringrn. Zu der Vereinsversammlung, in welcher die angekündigtcn Reden gehalten werden, sind zwei Pfarrgeistliche behufs gewissenhafter Berichterstattung an die oberhtrtliche Stelle abzuorduen. Auswärtigen Priestern der diesseitigen Oiöcese, wenn sich solche bei dieser Vereinsfeier einfinden sollten, ist aus Auftrag Sr. bischöflichen Gnaden kundgegeben, daß sie sich von derselben fern zu halten haben. Es ist unserm hochwürdtgen Herrn Bischof schmerzlich, diese Anordnung treffen zu müssen, allein seine oberhirtlichen Pflichten machen im Hinblick auf vorliegende traurige Erfahrungen dieselbe unerläßlich nothwendig."
München, 44. Novbr. Gestern Abend beschloß das Bezirksgericht die Ein- leitung des Gantverfahrcns gegen Adele Spitzeder und forderte die hiesigen Bank- grschäfte auf, die von derselben bei ihnen deponirten Werthe an Niemanden als an oas Gericht auszuhändigcn.
Aus Elsaß-Lothringen, 42. Novbr. Aus Straßburg schreibt man der ,Bad. L.-Ztg.", daß in neuester Zeit die deutschfeindliche Agitation des katholischen CleruS im Elsaß merklich Nachlasse, was man auf Rechnung der Zugeständnisse bezüglich der Schulbrüder und Schulschwestcrn setzen will, w.lche Bischof Räß vom Kaiser bei der Audienz in Baden-Baden erhalten haben soll.
Straßburg, 43 Novbr. Eine Bekanntmachung des Ober-Präsidenten fordert zur Abgabe von Kaufgeboten auf die kaiserliche Tabakemanufactur auf. Der Termin der Einreichung der Kaufgebote ist auf den 5. Decemver festgesetzt per Zuschlag erfolgt am 46. December. Die zu stellende Caution beträat 20,000 Thaler.
Oesterreich.
tÄrim./■!' ^00;\’f?eÜ dnißCr Seit ist es hier Mode geworden, mili- ^euig^lten aufzutischen, die eine große Rührigkeit der Reg erung auf ^s^m Gebiete documentiren sollen. So hieß cS neulich, als sich zwei Cavallerie-Offizlere vermittelst krummer Säbel gegenseitig das Lebenslicht ausge- Ä“ $ es h$“1° ,d ?cn Offizieren bci Vermeidung der Cassation ver- CR* i< erfahre id), daß an dieser Meldung kein wahres Wort sei. Die ganze M-ttheilung hatte also keinen anderen Zweck, als die Armee populär zu machen und dieser Zweck ist denn auch im Verdältniß zu dem angewandten Mit- tel in ziemlich ausgiebigem Maße erreicht worden, überall erfuhr die weise Maß- LT tt,an Wflr 6anz enchantirt über die treffliche Manier,
wie die Regierung die zwischen Etvil und Militär noch immer bestehende Kluft zu beseitigen bestrebt sei. Natürlich hütet man sich von militärischcr Seite, mit einem formellen Dementi hervorzutreten und so verlau t denn die Sache im Sande und die Wirthrhaus -Politiker schwören noch heute Stein und Bein, daß jeder ^"^ot zuwiderzuhandeln wage, unnachsichtlich mit Cassation bestraft werde. Jetzt weiß wieder ein hiesiges Blatt zu btrichten, daß ein Erlaß rUCÄn^lUmI b^r^if4en ^neraistabs. Offizieren die Erlernung der russischen Sprache zur Pflicht mache. Ob diese Mittheiiung derselben Quelle entstammt, w.e die in Betreff der Duellanten und ob sie die gleiche Tendenz verfolgt, vermag ich nicht zu verbürgen, ich habe jedoch Grund, es zu vermutheu.
(D. Pr.)
Frankreich.
T E 80 Millionen m-hr al« ihm v°- v°rL
LLEWr äs H , r,e8 »u fuhren. Er bccauert den falschen Patriotismus
der fich verpflichtet glaubt, den Umfang des Unglücks, von dem Frankeeich heim' gesucht worden, zu verdecken und der stet» von „jener prächtigen Ä!mee" .u sprechen suche, .welche Cie Regierung mit einer lobeusweethen Willensstärke >u «proWren gewußt habe." Unter der Betheuerung, daß Niemand k-m Muth und der Hingebung der französischen Soldaten und Offiziere gröbere Gerechti-keit daß Niemand schmerzlicher unter dem Gefühl der aaa.nblick- avfJh. ®rn 1 e01 ‘ßun0 ttt Lande« ItiOt und Niemand fester an die Bröß? seiner Gcschtcke glaube, beklagt der Dcrfaffer aus'« Bitterste die „trügerischen Jllusio- l/TV™ Un^e JU T°d getroffene Eitelkeit beschwichtigen will " der di-Wahiheit zu sagen, wenn wir uns au« dem Abgrunde
t ? tol r trbtbEn tt,cOcn- in den unser strafbarer Dünkel uns °e. stürzt hat, speisen wir un« nicht mehr mit Werten ab, wie (dmeidit'liüff 8fi. au» se-n mögen ; faffen wir die Tha,fachen in'« Auge und ° gen'wir uns ^dafi 1, ^i9' " .und zähen Anstrengung unsererseits an allen Tagen und -u b,tarf'olim uns"° Arme, dahin p bringen, nicht daß sie magn" sique sei, wie man sie zu nennen beliebt, sondern nur, damit sie de«"so^aut organistrlen Armeen der Mächte, die un- umgeben, gleich 'geachM ««den könne.»
bei den Lanktagswahlen schlüssig werden soll. — In Rheinhessen, wo die Wahlagitation sich schon sehr bemcrllich tracht, wird die Frage Ver Beseitigung der Weinstkuer bei diesem Anlaß vielfach in den Vordergrund gestellt.
Berlin, 42. Novbr. So leer wie heute hat der Weiße Saal des königlichen Schlosses wohl noch keine Lanbtagseröffnung sich vollziehen sehen. Da in letzter Stunde beschlossen war, daß nicht der König, sondern der Kriegsminister die Elöffnungsceremonie vollziehen sollte, empfanden die Abgeordneten keine son- derliche Neugier, die Rede desselben einige Minuten früher zu hören, als sie ihnen ohnehin durch den Druck zugänglich gemacht wird. Wenn dies schon immer der Fall war, so oft ein Minister den Landtag eröffnete, so stellten dagegen sonst die „Herren" ein stattliches Contingevt zur Decoration des Saales. Die- hr Schmuck fiel aber heule gleichfalls weg, da die Frondeur-, die Herren v. Kleist und Genossen, vorgezogen hatten, ihre betrübten Mienen nicht vor der Zeit zur Schau zu stellen. Die Thronrede hat — wie Sie aus der durch den Telegraph Ihnen übermittelten Fassung ersehen haben werden — einen äußerst trockenen Ton erhalten. Der König, dem sie heute früh vorgelegt wurde, hat es abgelehnt, dem Passus über die gegen das Herrenhaus zu nehmenden Maßregeln einen schärferen Charakter zu geben; so hat man sich darauf beschränkt, zu wiederholen , was Graf Eulenburg den „Herren" schon am 34. October mündlich er- klärt hatte. Die Ankündigung wegen des PairSschubeS und der Reform des Herrenhauses hätte allerdings insofern auch etwas Mögliches gehabt, als das Detail dieser Maßregeln noch nicht feststeht, so sehr dieselben im Princip genehmigt sind. Immerhin hat die trockene Dürftigkeit der Eröffnungsrede keinen son derlichen Eindruck gemacht und die Stimmung unter einem großen Theil der liberalen Abgeordneten ist gedrückt oder gereizt zu nennen. Was über den gestern zwischen dem Grafen Eulenburg und den VertranenSmännern abgeschloffc- nrn Compromiß verlautet, dient nicht diese Stimmung zu verbessern. Man sieht, nachdem man schon viel concedirt hatte, sich nur sehr ungern vor neue Zumu- thungrn gestellt. Möchte das Ergebniß der neuen Session nur nicht dieser üblen Stimmung entsprechen! — Die „Herren" verzichteten heute bei der Präsidentenwahl auf die vermuthetc Demonstration, und so wurde Graf Stolberg-Wernige- rode ohne Widerspruch gewählt. (D. Pr.)
Berlin, 13. Novbr. Die „Prov.-Corresp." bringt einen Artikel mit der Ueberschrist: „Krone und Herrenhaus", welcher unter Hinweis auf die t>ei& Könige ohne jede Einschränkung zustehende Befugniß, behufs Durchführung wich- tiger Maßregeln, Herreuhausmitglieder auf Lebenszeit zu ernennen, hervorhebt, daß die Regierung ihr verfassungsmäßiges Recht und ihre ernsten Pflichten in dieser Beziehung im Bewußtsein üben werde, daß es sich auch über die zunächst vorliegende Frage hinaus um die Gewähr einer stetigen und harmonischen Ent- Wickelung der preußischen Monarchie handelt. — Bezüglich der Zeitungsnachricht von einer Eikranknng des Fürsten Bismarck hört die „Kreuzzeitung", daß des Fürsten hiesiger Hausarzt nach Varzin abgereist sei. Die „Spen. Ztg." erfährt, daß der Fürst an heftigen rheumateschen Schmerzen leide.
Frankfurt, 44. November. Herr Pfarrer Basse dahier wurde zum ©e- ver Weserbahn gerieth ein HüljSweichen.
1 TL? $^r?nb ">urde zwar nn* schwer verletzt, in'-
«akn Zb m?fr* — N"ch heute eingetroffener Nachricht ist auf der Stettiner wahn em .Personenzug entgleist und vollständig in's Wasser gefahren. Hülse von Mil.tar aus Stettin und Berlin wurde requirirt. — Im Kasseler ©a^af »möe von einem Nordbahnzug ein Weichensteller todt gefahren; ebenda- se! st fuhr eine leere Maschine in einen Rangirzug und zertrümmerte mehrere Wagen, wodurch der Bahnhof zeitweilig gesperrt wurde.
. , uleuz-10. Novbr. Das königl. Provinzial-Schulcollegium hierselbst
3‘ an ten Director eines rheinischen Gymnasiums : ff "lassen, die zugleich den Directionen sämmtlicher Gymnasien, 1
<n ,ur K-nntnchnahme unO Nachachtung
Venus Urania, satyrisches Epos von Ernst Eckstein. Stuttaart bei 91 (?rn 2)er geistoolle Feuilletonist bietet mit vorliegendem Epos nicht etwa die erste
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’ , , , Droinarht Paffau an da« katholischc Pfarramt in Trtktern'Ä^ ? Ä ^rch kernigen Humor, rote durch seine drastische Komik in erster
»uakam in dem e« h-itz. - „Im Hinbiick an J ""^ut „sat,risch- wir' «°mit 'ÄÄ
,usola?dä'?en^?,^ M-ivungen au« Kiel, Eck-nförde und Flensburg Li b , w U-berfluthungen staitgesunden. Dir Nachrichlen find
wegen der Storung der telegraphischen Leitungen dis jetzt noch unvollständia ÖOn ^rd indeß ein sehr heftiger Nordoststurm mit Schneefall gemeldet. & finh üb “p k « VD^r* 2rötoc lst ausgetreten. Mehrere Stadttheile sind uberflulhet. Das Hauptzollamt, die Eisenbahn, eine Zeltungsdruckerei und Brot"/ tmh?nBnäUf<r rfit-cn eofl|lläntli8 untct Waffer. Kähne, Balkenflofie und Bretter treiben stromaufwärts. Der Schaden ist sehr bkteächtlich. raunte wirb ebenfalls von einer großen Ucberschwemmung gemeldet.
rrtfc. Ynwfu' 12* ^ovbr. Der zum Präsidenten des evang. Oberkirchen- raths in Berlin ernannte Geh. Rath Hermann in Heidelberg hat die erbetene Entlassung aus dem badischen Staatsdienst erhalten. So viel man hört, w.ro Herr Hermann erst im Frühjahr Heidelberg verlassen. sN. 3 )
stre.hP 1$ V* 9Zo?b/', I)cr König hat heute den preußischen Gesandten tiBtifünnen V* ^^enb"0 behufs Entgegennahme dessen Abberufungs. Sch.cibnNS
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