Frankreich.
Correspondent der „Karlsruher Ztg.",
Das 88. Marsch-Regiment, welches bekanntlich am 18. März 1871 bei«
Der Feldmarschall Berg, welcher am 7. August sein 60jährigeS Dienst-
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ter fdjon feit Jahren in Brüssel wohnt und als Bücherfamml« sehr bekannt ist' Abbitte thun. Es wurde eine Untersuchung angeorbnet, welche gänzlich zu Gunsten des angegriffenen Eisenbahnbeamten au-fiei. Trotzdem besteht der spanische <L sab.iäum 'g^rt'^,H^i^r'°der"'ä^en"Le.era^n'd^r 'rafflfto'lK« f‘" \erULXS ®e^8t^UUn9' die. auch klingen machte schon die' Knege gegen Na öleon L m?t ün Z 8 IC rte Z=-n die
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Paris, 10. Aug. Frankreich befindet fich heute ungefähr in der nämlichen 8aBe, tn der ganz Europa war, als Napoleon III. noch auf seinem Throne saß. Wie damals die Augen aller Welt auf die Tuilerien gerichtet waren und sich Jeder fragte, mit welchen verhängnißvollen Planen man sich in denselben herum- trage, so blicken heute die Franzosen auf Berlin und zerbrechen fich den Kopf über t>a«, war fich in der Zusammenkunft der drei Kaiser zutragen werde. Bei de« - ... n _ .. .. .. blühenden Unsinn, der bei dieser Gelegenheit zum Vorschein kommt, lohnt es fich
Mulhauscn, 12. August. Seit Kurzem macht fich hier, schreibt der nicht der Mühe, auf ihre Ansichten und Meinungen naher einzuaehen Dem Herrn
Eorresponbent der ,,Karlsruher Ztg.", wie mit einem Zauberschlage ein ganz Thiers macht die Berliner Zusammenkunft gerade kein grobes Vergnügen Abae- anderer Geist, vorzüglich bei der arbeitenden Klaffe und bei der ländlichen Be- sehen davon, daß er nicht ohne Unruhe über die Beschlüsse ist, die in den Eon-
vol erung, bemerkbar, welcher sich dadurch äußert, daß mit einem Male Alle- serenzen allenfalls gefaßt werden können, paßt es auch nicht in feine Plane dab
optUen geht, während d,e Landleute früher hiervon nichts wissen wollten. Hierzu e« zu freundschaftlichen oder gar innigen Beziehungen zwischen Oesterreich' und ««S "un >v°hl der 43. Milliarden-Erfolg ein wenig beitragen, der hier allen, Rußland mit Deutschland kommt. Wa« den Präsidenten am unangenehm^ be° felirt sonst vernünftigen Leuten die Kopfe verdreht hat, doch durfte diese plötzliche rührt haben soll, ist der Umstand, daß er die Nachricht von der Zusammenkunft Umwandlung in der Stimmung wesentlich .n etwa» Anderem und zwar in der drei Kaiser nicht dir-et von Petersburg erfuhr. Er ersah daraus dab fe n Folgendem seinen Grund haben Verfasser dieser Zeilen, der öfter Gelegenheit dortiger Botschafter, General Leflo, keineswegs mit der russischen R aieruna o hat, mit diesen Leuten zu verkehren, die oft stundenweit Herkommen, um zu intim steht, als derselbe nach Versailles gemeldet hat. Thiers gibt jedoch den optiren, hört keinen andern Grund für ihr Vorhaben mehr angeben, als den, unangenehmen Gefühlen, welche die Zusammenkunft in ihm erregt, keinen offen!. 6ag ihnen ihr H-rr Pfarrer gesagt habedaß sie, wenn sie nicht optirlen, lechen Ausdruck. Seine Journale haben im Gegentheil die We suna erhalten lutherisch werden mußten Trotz aller Belehrung und dem Hinweis darauf, daß darzulhun, daß dieselbe nicht im geringsten gegen Frankreich gerichtet sei, und die« ,a handgreiflicher Unsinn sei, und daß sie, wenn sie fich für die französische sogar zu verstehen zu geben, daß, wenn der Präsident sich nicht auch nach Berlin Nationalität erklärten, auch ihren Wohnsitz nach Frankreich verlegen mußten, ist deg.bt, diese- nur den besonderen Umständen zuzuschreiben sei in welchen sich mir geantwortet worden: die- se, nicht wahr, ihr Herr Pfarrer müßte das Frankreich gerade jetzt befindet. Natürlich sind diese Artikel weniger für das Au«, besser wissen, und wo sie geboren und was sie gewesen seien, bi,eben sie nach iand als für Frankreich selbst berechnet, da die imperialistischen und royalistischen wie vor und kein Mensch könne sie zwingen, fortzugehen. So kommt es denn, Blätter die Zusammenkunft der drei Kaiser in Berlin zu Gunsten ihrer Präten- daß, wahrend früher jeroeiU höchsten« 20 Leute bei der Kreisdireetion standen, denten auSzubeuten, und darzuthun suchen, daß, wenn Frankreich nicht unter der m ’,ren' c°n Morgens 3 und 4 Uhr ab von 3. bis 400 Republik sei, es nicht so isolirt dastände, wie es heute der Fall sei
Menschen belagert .st, wöbe, Jeder fich bemüht, der Erste zu werden. Au, Paris, 12. August. Da« vfficielle Journal bringt eine Note aus de«
14 Tage bis 3 Wochen im Borans find Nummern ausgegeben, so daß Jeder KrtegS-Mlnistenum, die im Hinblick auf die ihm dis jetzt zugegangenen Gesuche I
®''$' °mm J o0e” ttC6C£m ,cm“en b.!' 8cuU alltäglich wieder, junger Leute um Zulassung zum einjährigen Freiwilligendienst daran erinnert, daß
lassen die Arbeit liegen und stehen den ganzen Tag über auf der Straße, um das neue RecrutirungSgesetz erst mit dem 1. Januar 1873 in Kraft tritt, und
nur eine Nummer zu erhalten; ist ihnen die« heute nicht gelungen, so kommen sie die Bekanntmachung de« ZeitpuneteS, wann diese Gesuche einzureichtn sind für
morgen wieder, in der Hoffnung, daß ihnen das Glück holder sein werde, als später in Aussicht stellt. ’ w '
ßeftern. Einer treibt und zwingt durch Drohungen den Andern, den Optionsgang Gambetta läßt sich nicht beirren: fein Blatt bringt jeden Tag einen Stein
zu machen, und es wird ihm keine Ruhe ge assen, bis er den betreffenden Schein zum Grabe der National-Versammlung. Es giebt Beobachter, welche behaupten vorreiaen kann. Webe Demientatn. äonualtrh in hm Rnfcrtfpn h», q-l.- ° a ' .7 vtyuutmu,
Mistkliuivs i jtbc OidcnSth hirr Hriwathb \Wi da, nothige cariün Pfarikirche zu linjinpolilildn btn Enrägunx -nicht- heißt: jö ttm ntiun ähnlich wie z Wtn, mit 1 Minne Gr hbung ]um ! Rtligien-spöltr mit hm Biltr Reiz der Gegi itz litilid) ein1 btna^baiUn 1 und a ßtzrn uugfiü *tm Lski mtbuTtn Mi Gpaillaslm voa feinen \ Äultintt.
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XafriäUtn zusammenhält, welche den Bayernkönig als starren Partikularisten der Peitsche über'« Gesicht gehauen hatte, und noch dafür fast Genugthuung" .0, D» 7a! ÄU?L
Bekanntmachung: heiligen Vater«.
a..„ "IS ist ,u unserer Kenntniß gebracht worden, daß neuerdings in mehreren Brüssel, 14. August. Ein Schreiben des Sabinetsches« Malou desavouirt Fallen Angehörige der großherzoglich hessischen Provinz >m d,effe,t,gen Bezirke die eigene officiöse und klerikale Presse, indem darin erklärt wird, d-S Ministerium zur Trauung zuge.affen worden sind, ohne daß den durch die rheinhessische Gesetz- «leide keinerlei Druck und eine Hoftamarilla bestehe nicht
gebung für den Ehe-Abschluß vorgeschriebenen Bedingungen Genüge geleistet war. 1 * " ’
Da nach den rheinhessischen Gesetzen in solchen Fällen die bürgerliche Gültigkeit der abgeschlossenen Ehe im Großherzogthum Hessen in Frage gestellt ist, so sehen wir unS veranlaßt, die Geistlichen in den vormals nassauischen und hessischen Theilen unseres Verwaltungsbezirks darauf aufmerksam zu machen, daß die Vornahme der von Angehörigen Rheinhessens beantragten Trauungen von der Beibringung einer Bescheinigung des betreffenden Civilstandsbeamten abhängig zu machen ist, wonach den durch die rheinhessische Gesetzgebung für den Ehe-Abschluß vorgeschriebenen Bedingungen Genüge geleistet wurde."
vorzeigen kann. Wehe Demjenigen vorzüglich in den Fabriken, der laut werden et spiele mit Thier« unter Einer Decke; indeß dal^r kann «st di"Zu7uch ,<ÄC,ri.Cr^8le19n ' U”JUltx K,"’ ®ur Bernunftgrunde, wohl meist nur Aufschluß bringen, e« ist daher Überflüssig, schon jetzt sich darüber den Kopf in deshalb, weil sie eben von Deutschen kommen, sind die Leute unzugänglich. So ,erbrechen. Die Generalräthe sind im Durchschnitt au« freisinnigen Elemente« «reu'— bmAn«un£rec ®“lf f“« 3« für ten - SU u« meifungs- zusammengesetzt; an sie wendet fich heute die Röpublique Fram?aise, um fir
h ■ ~,a 6 S 6 * " bcr Äern htr Sache- Wir lassen jeoen Corn- dringend aufzusordern, während der nächsten Session ihr Zusammenkommen mit
me ar Del °en Wählern dazu zu benutzen, um dieselben auf die Wahlen für eine neue
Schweiz. National-Versammlung, die nicht mehr lange auf sich warten lassen könnten, vor.
3 „ .... . . m , jubereiten. Die Röpublique Fr°n?aise will natürlich nicht, daß die Generalrätdt
®cr7 14/ ®u0‘ A Eemachtrgung de« BnndeSrath« hat da« Militär- cie Frage der Auflösung in den Sitzungen zur Sprache bringen, da dies dai tepartement mehreren eidgenössischen Generalstabsosfizieren verschiedene Missionen Gesetz verbietet, aber sie dringt in dieselben, die Sache prioatim^it den Wähler- tm Ausland übertragen. Einige werden dem Manöver der Garde bei Berlin, zu besprechen. y "zufl,lirc
anbere den bü«reichisch.n Manövern in Tyrol, bei Linz und Klosterneuburg und Da« 88. Marsch-Regiment, welche- bekanntlich am 18. März 1871 beim anfiere den italienischen Slanosern bei Arona beiwohnen. General Herzog endlich Ausbruch der Pariser Jnsurreetion zur Commune überging, wird nach Aftiea gesanbi. wohnte mehrere Tage dem bayerischen Artiller.emanover auf dem Lechselde bei. Da« alte 88. Regiment hat fich nämlich geweigert, die Leute de« Marsch-Regimentt
Belgien. 10 seine Reihen aufzunehmen.
Brüssel, 8. August. Unter dem Personal der hier beglaubigten aus- Italien.
2^elt folgender Vorfall viel Staub auf und macht dem Die „Nazione" schreibt: Man versichert, daß das Ergebntß des Wett £ h\6 ^tnt^rö des Auswärtigen mit der Leitung des betreffenden Wahlganges für den Papst eine schmerzliche Ueberraschuug gewesen sei. Indeffcn
Departements betrauten Generalftcretar Baron Lambermont viel Kopfschmerzen, -röste sich Pius, indem er sage, die Römer wüßten nicht, was sie thun, und Gott Pfr ungefähr acht Tagen, wahrend wir hier eine tropische Hitze hatten, begab oerblende immer diejenigen, welche er verderben wolle. Diejenigen katholischen sich em Secretar der spanischen Gesandtschaft, em Mann bereits bei Jahren, und Candidaten, welche man gegen ihren Willen auf die Liste gesetzt hatte, sind nun- Familienvater, in Begleitung eines jungen Dämchens nach Boitsfort, einem Gehölz mehr um so ärgerlicher über die traurige Rolle, welche man sie hat spielen laffeo ,®e8eIL21bJnl>' als derselbe mit seiner Gefährtin im Sie drohen sogar, die Gesellschaft für katholische Interessen verlassen zu wollen Wartesaal des dortigen kleinen Stationsgebäudes auf die Ankunft des Zugs doch scheint es gelungen zu sein, sie von diesem schrecklichen Entschlüsse abiubli«' wartete, welcher sie wieder Brussel zuruckfuhren sollte, wurde es dem Hidalgo, gen. Unter dem klerikalen Fußvolke selbst herrscht großer Hader. Diejeniaei' fübrt^schichte des 15. Jahrhunderts berühmten Namen welche zur Urne gegangen sind, werfen den Andern vor, daß sie durch ihre Um fuhrt, plötzlich sehr fchwül und er verfiel auf das seltsame Auskunftsmittel, mit -hätigkeit die Niederlage verschuldet haben, während diese Letzteren mit dem Vor« der Faust einige Fenster chei en einzuschlagen, um sich Luft zu verschaffen. Der würfe antworten, daß es eine große Thorheit^^gewesen ei,^X eina mXkDei ■ l rrr,fnt)C ^u^r.te ^^bald den StatlonSchef herbei, welcher unseren Spanier und moralischen Niederlage auszufetzen, indem man die Pnncipien der Partei oelehrte, daß^man gier zu Lande die Scheiben bezahlen müsse, welche man muth- preisgab. pnncipien der Partei
toiflig einschlägt. Anfangs schien die- dem Herrn auch einzuleuchten, aber kaum
hotte der StationSchef sich zu seinem Bureau gewendet, um den angerichteten England.
Schad-n zu bkziff«n, da «hielt er plötzlich einen furchtbaren Schlag auf Nacken London, 14. Aug. Die Meldung der Blätter, welibe aus der Berufun- der Seam'te aTer ®i°n" ®are ***”!'* iu Boden gestreckt worden; de« Advoeaien Cohen und des Kaufmanns Houng nach Genf (beide waren feinet
ibn ^u Boden Nun erbob ll^.^? Sp°ni« und fchleuder.e Zeit von der Regierung mit der Bericht-ubfassung über die verschiedenen Ansprüche
n- ? ra u ..u" dieser wurhschaumend, zog seinen Stockdegen und Amerikas in der Alabamafrage betraut) die bereits geschehene Entsckeiduna bei
hpn vereinten Bemübuuaen h»«- o.n..n k.»er»_r_«, ( ® Cuß rtcgttS gegen England in Betreff der direkte/ Ansprüche f"ol^ert^"ist um >
den vereinten Bemühungen der Zeugen des Vorfalls, den wohl etwas vom richtig. Von unterrichteter Seite wird mitgetheilt, daß die beiden Sachverüändi. bera^brau^^^Spanier zu entwaffnen und da der Zug gerade qen nur deshalb nach Genf befchieden sind, weil auf Verlangen der^ brttifchtt < c n / nJ *■, 1 Clner Begleiterin sofort ein. Anderen Tages Regierung die direkten Ansprüche Amerikas geprüft werden weshalb die versön« ss:r» »äs ässsät * Wii - ääü* h«ir f/4> n rt a‘t— - '' Rußland.


