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Wechsel.

Oberhessen

Gelttanrten«

fl.

kr.

1881r

Amerik. Bonds

L-kL°g7wi^2°°°D°lr.r7 »ustch/ nu mtg-g°ngetragm- V-r,rauen bezeichnet werden.

Nachdem er von dem

Allgemein er A nzeiger

1882r

1885r

1887r

Amsterdam Augabarg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto

Disconto

t

961/g 971/2 973/4

BSrsennachrichtea.

6. Juli 1872.

Prioritäten.

öster. Stsb.-Prior. 593/< öst. s. Lombard 513/i Livcrneser 393/4 Tosoaner 62

Elisabeth.-Prior. 85

H. Emlss. 841/4

wieder zu spielen, sondern arbeitete in den Goldminen. Als Jda'S Vater erfuhr, daß Brown bereits eine ansehnliche Summe erworben habe, meinte er:Hm! ich halte mein Wort, aber ich lasse keinen Dollar nach." Nun begann das Mädchen sich nur auf die notbwendigste Nahrung zu beschränken, um ihr Gewicht herabzubringen. So gelang es ihr, ihrem Geliebten nach eini­ger Zeit zu melden, daß er schon 2C00 Dollars weniger brauche. Darauf sendete Brown die zärtlichsten Bitten, diese Abmagerung ja nicht fortzusetzen, undenklich kam er plötzlich mit 40,000 Dollars in Newyock an. Das Mädchen wurde jetzt gegen Gold abgewogen und eS stellte sich heraus, daß sie nur 30,000 Dollars schwer war. Zu d-esem Gelde legte Bischof jetzt seinerseits 30,000 Dollars Aussteuer und die Glücklichen wurden veru ählt. Di« Firma heißt jetzt:Bisckof und Brown" und fuhrt das Schild:Zum richtigen Gewicht." Das Gewölbe ist'voll Kund­schaften, welche die Neugier, das jung« Paar zu sehen, hinführt.

Aetlen

50/0 östr. F. St. E. B. 362

Lombard. Bahn 220

Ludwigsh.-Bexbaoh 2O23/4

Maxbahn 145

Bayer. Ostbahn 139i/2 Rhein-Nahebahn-Act.

Hess. Ludwigsb.-Act.

Frankfurt a. M. Neben einer großen Anzahl der renommirtesten in- und ausländischen Zeitungen, als deren bedeutendste, hinsichtlich der Verbreitung, wohl der Kladderadatsch genannt werden darf, ist neuerdings der seit langen Jahren in Frank­furt a. M. erscheinendeFrankfurter Beobachter" in den Annoncen-Pacht der in Frankfurt a. M. domicilirten, allgemein bekannten Firma Rudolf Mosse überge­gangen. Es darf dieses als neues Aequivalent für das der genannten Firma allgemein

A eilen.

Frankf. Bank 1415/8

Frankf. Vereins-Kas^e 140

Darmst. Bankaot. 4811/2

Wien Bankaktien 900

Oest. Creditaot. 350

Galizien 258

823/4

k. 8. 98 V8 k. 8. 993/4 k. 8. 1047/a k. 8. k. 8. 933/4 k. 8. 871/a k. 8. 105 k. 8. HSVa k. 8. - k. 8. 933/8 k. 8. 1053/g m. 3.

1. 8. 1051/8 4%

30/o 3% 3% 5%

5% do.

Pr. Friedrdor 9 5859 Pistolen . . 9 4042 doppelte 9 4042

Holl. fl. 10 St. 9 5355 iOucaten . . 5 3335

20 Frankens!» 9 2324 Engi. Sover. 11 4951 Buss. Imper. 9 4244 Dollar in Gold 2 25V226i/a

Börsenberichte.

Frankfurt a. M., 5. Juli. Wie ein Blitz aus heiterem Himmel fuhr gestern Abend die * Nachricht von der Erhöhung des Bankdisconto's unter unsere BoursierS. Da bessere Berichte über den Wiener Geldmarkt eingelaufen waren, so glaubte man die Gefahr schon beseitigt, und sieht jetzt mit Schrecken, daß sie plötzlich Gestalt und Wirkung angenommen und geübt hat. Liese Dtscontoerhöhung war für unsere Speculanten ein Wink mit dem Zaunpfahl; betäubt wie sie waren, verzichteten sie auf das Geschäftmachen und heute noch hatten sie sich von ihrem Schrecken nicht erholt, und die stark weichende Tendenz der SpeculationS-Leithämmel zeugte von der Angst, welche sich der BoursierS bemächtigt hatte. Creditactien gingen bis 249i/2, Staats­bahn bis 362*/2 retour, und Lombarden verloren gleichfalls 1 fl. In Nationalbankactien war vollends gar kein Geschäft. Dem gegenüber ist zu constatiren, daß zwar der Markt für Anlage­effecten von der Mattigkeit der Olympier beeinflußt wurde, insofern als der Umfang deS Geschäfts ein beschränkter war, daß aber die Preise selbst eine relativ sichere und feste Haltung bewahrten. Oesterreichische Bahnen und Prioritäten fanden willige Käufer, und auch in deutschen Linien ging mehreres bei guten Coursen um. Aeltere Banken hielten sich fest und von den Aktien der deut­schen Effectenbank wurden wieder große Beträge bei 122i/2 aus dem Markt genommen. Frank- surter Bankverein und BereinSbank eine Nüance billiger. Der Loosenmarkt war heute wieder einmal sehr still, ebenso machten Staatspapiere wenig von sich reden.

Worms, 5. Juli. Im September b. I. wird eine Gewerbe- und Industrie- Ausstellung dahter eröffnet werden, welche die Erzeugnisse aller hier thätigen Ge­werbe und Industrien in schöner Form zur Anschauung bringen wird. Damit ver­bindet sich eine Verloosung werthvoller und solider Gegenstände jener Ausstellung und wird bei dem Ankauf derselben vorzugsweise auf deren Solidität und Schönheit ge­achtet werden. Bei der Ausgabe von 20,000 Loosen, das Stück zu 1 fl., sollen nicht weniger als 14,000 fl. auf den Ankauf der Gewinne verwendet werden und keiner der­selben unter dem Preise von 5 fl. stehen. Die Verloosung wird gegen Ende der Aus­stellung, vom 1. October d. I. ab, unter strenger amtlicher Controle auf dem Stadt­hause dahier vorgenonimen und werden die Gewinnnummern dann öffentlich bekannt gemacht werden. Den Vertrieb der Loose, wofür Großh. Ministerium des Innern die hohe Genehmigung ertheilt hat, übernahm Hr. Carl Gaulö in Darmstadt für die Provinzen Starkenburg und Oberhessen, Hr. P. Bertges & Eie. dahier für Rheinhessen. Wer Worms, seine große Industrie, seine rege Gewerbethätigkeit und seine geschäftliche Solidität kennt, wird sich gerne mit Loosen versehen, um damit eine schöne Zimmer­einrichtung, eine Pianino, eine Uhr oder irgend einen anderen hübschen Gegenstand häuslicher Einrichiung für das Zimmer, die Küche oder den Keller zu gewinnen. Wie schon erwähnt, werden die zur Verloosung gelangenden Gegenstände sämmtlich in der Ausstellung zur Aufstellung gelangen.

Preuss. 4i/2% Oblig. 103

Frankf. 31/g^/o ObL 88

Nass. 4i/2% Obi. 99V8 Kurhess. 4% 941/s Gr. Hess. 5% Obi.

» , 4% 98'/r

n 3i/a% 921/4

Bayer. 5% 100*/2

n 4i/2 0/0 1jährige

40/g 1jährige 95

Würtemb. 4i/2% Obi. 993/4 Baden 41/2% Obi. 0. E. L. 100 Oesterr. Silberrente 65

p Papierrente 58% Spanier, neuest. 3% 295/g . .. - ' 997/g

werden.

Ein Geschenk deS Sultans an den Papst. Wir lesen imCourrier d'OrleanS": D»e hohe Pforte hat ein kostbares türkisches Ameublement, reich in Gold und Seide, für den Papst cm- fertigen lassen. Diese Einrichtung und andere Kostbarkeiten sollen noch tm Laufe dieser Woche von Konstantinopel nach Rom gesendet weroen.

London, 1. Juli. Eine gräßliche Tragödie spielte sich in der Nacht zum vorigen Sonn­abend in emer Straße deS südöstlichen Bezirks Bermondsey ab. Ein Mann, Namens Taylor, attaguirte plötzlich ohne jede Provocation seine Frau nnd Kinder mit emem Schüreisen, zer­schmetterte damit ersterer und einem fünfjährigen Töchterlein den Hlrn,chadel und verstümmelte einen dreizehnjährigen Sohn dermaßen, daß sein Aufkommen bezweifelt wird, Als die mörderi­schen Schläge seinen Arm ermüdet hatten, ergriff er em Rasirmesser und brachte sich,dam. einen liefen Schnitt am Halse bei, worauf er wie ein Rasender auö dem Hause flurzte. ES unterliegt keinem Zweifel, daß der Mörder wahnsinnig ist, denn bald nach seiner Aufnahme in daS Hospital, wo seine Halöwunde verbunden wurde, sprang er aus dem Bette, ergriff eine eiserne Feuerzange rannte durch die Eorridore und drohte die Krankenwäiter zu ermorden. Er wurde überwältigt und in die Zwangsjacke gesteckt, und liegt jetzt in einem precären Zustande darnieder.

In Newyork hat dieser Tage eine Hochzeit stattgefunden der eine eigentümliche Liebes­geschichte vorhergmg. Ein Kaufmann in der Amity-Stteet daselbst^ Naniens Bischof, hatte eine reizende Tochter von 17 Jahren, Ida, und einen Clerk, NamenS John Brown, 24 Jahre alt. Die jungen Leute liebten sich und letzten Winter hielt Brown bei Iva s Vater uniihre Hand an. Der wohlhabende Kaufmann wieS den Bewerber höhnisch ab und sagte dabei, da er wußte, daß Brown kaum mehr als 200 Dollars von seinem Gehalte erspart fatte oor "

Ich gebe Ihnen meine Tochter nur, wenn Sie tm Stande sind sie mit Gold austuwaqew Brown griff diese Idee auf und verlangte die Zusage schriftlich. In einer ubermuthigen Laun und in der Ueberzeugung, daß der Clerk niemals so viel Gold zusammenbrlngen.werbe, wurde die schriftliche Zusicherung gegeben, von Bischof und zwei Zeugen unterfertigt, und kaum hatte Brown si"7n d« Tasch/ s° «ist. er nach Kalifornien ab um Goldgräber zu wer en. Mchrr - Monate lang erwarb er sehr wenig, aber er blieb in steter Correspondenz mit ^da und versicherte dieser allen Ernstes, er werde nicht ruhen, bis er im Stande sei, sie mit Gold au suwiegem Das Mädchen ließ sich insgeheim abwiegen und sendete ihm die Ziffer ihres Gewichte- DaS Eriche Gewicht in Gold Hütt, an 36,000 Mari betragen Mhlnh machte Brown Go d- fand im Werthe von 20,000 Dollars nnd gewann einige Tage darauf 3000 Dollars tm^Lpieie.

n>ttthOr!, 5. Juli. Oberst Ryan und 24 seiner Begleiter von der Expedition ves Kaperschiffes Fannie haben sich von Cuba giflüchtet und sind in Nassau aogekcwmen.

Vermischtes.

A c Darmstadt, 6. Juli. Unter den wärmsten Sympathien des intelligenten TheileS der hiesigen Einwohnerschaft nahm die zweite Generalversammlung der Gesellschaft r Verbreitung von Volksbildung heute Abend in unfern Mauern ihren Anfang. Nachdem um 5 Ubr Abends in dem HotelDarmstädter Hof" eine Besprechung der Mitglieder des CentralauöschusseS ftattgefunden, in welcher innere Angelegenheiten der Gesellschaft erledigt wurden, schloß sich an diese sogleich um 7 Ubr die Versammlung. E-wurde m di-l-r jedoch lediglich die Reihenfolge der bereits gedruckt mitgetheilten Tagesordnung festgestellt und beschlossen, gleich dem Berichte deS Ausschusses die wichtige Verhandlung über die Fortbildungsschulen folgen ru lassen die Berathung der Statuten dagegen ans Ende derselben zu stellen. Dann ging die Versammlung, welche im Garten deS Darmstädter Hofs tagte, in ein gemüthlicheS Zusammensein der Theilnehmer über, in welchem sich theilS alte Freunde und Bekannte wieder begrüßten, theils neue persönliche Beziehungen angeknüpft wurden zwischen Männern, die sich schon vorher durch ein aemeinschaftlicheS Bestreben verbunden gefühlt hatten. Unter den bereits Gingetroffenen wurden bemerkt: Schulze-Delitzsch, Franz Dunker, Franz Wirth, Dr. jur. C. Gareis (Würzburg) Lehrer Linke (Grünbof bei Stettin), Professor Schmid-Schwarzenberg (Erlangen), HanS Behring.r /LudwiaShafen), Dahms (Vertreter deS Vereins der angestellten Comptoiristen und Schreiber von Camburg) Dr. W. Blum (Heidelberg), Professor Jürgen Bona Meyer (Bonn), Professor Oncken tGießen) Dr. Ernst (Siegen), Lehrer Pösche (Rummelsburg bei Berlin), die Rerchstagsmitglieder Dernburq Martin und C^ I. Hoffmann, eine Anzahl Abgeordnete der hessischen 2. Kammer und Mitglieder des StadtrathS. Von Herrn Löwe-Calbe aus Berlin, der erwartet worden ging leider ein Telegramm ein, daß er plötzlich durch einen Krankheitsfall am Erscheinen verbrnkert worden. In Verhinderung des Bürgermeisters Fuchs hatte Herr HofgerichtSadvocat und Mitglied des StadtrathS Ohly im Namen der Stadt die Begrüßung der eingetroffenen Festgäste übernom­men und theilte ein Schreiben des Bürgermeisters mit, welches mit dem Wunsche schloß, daß die Bestrebungen der Vereinigten zum Segen und Heile deS großen Vaterlandes gereichen mochten.

Wo liegt Gießen? Unter den zahlreichen Einsendungen, welche die Oberhessische Gesell­schaft für Natur- und Heilkunde aus den Ländern Europas und anderer Erdtheile erhält, finden sich nicht selten genauere Angaben über die geographische Lage des kleinen Gießen die nicht ohne ein gewisses Interesse sind. Namentlich die Italiener sind stark tn solchen Angaben; bald heißt es: Gießen, Imper. Germanica; bald Gießen, Autriche. Aber auch ©le^cn, rrussia ober Gießen, Prusse ist sehr häufig. Gießen, Herzogthum Hessen kommt aber auch richtig an, ebenso wie Gießen, Deutschland ober Gießen, Germania, Europa.

Wie derZoologische Garten" mittheilt, hat Herr Pfarrer Jäckel in WindSheim in Bayern ein Ornithologe von anerkanntem Rufe, sich der großen Mühe unterzogen, nach und nach 4579 Gewölle ter Schleiereule (Strix flaminea) zu untersuchen, um festzustellen, ob bie|e Eule iu den der Landwirthschaft nützlichen ober schädlichen Vögeln gehört. Die untersuchten Ge­wölle stammten aus 22 Ortschaften Ober-, Mittel- und Unterfrankens, der/Oberpfalz und Nieder­bayerns, und zwar auS allen Jahreszeiten, also auch aus der Brutzeit der Eulen. DaS hierbei gefunvene Resultat beantwortet nun jene Frage offenbar zu Gunsten der Eule. ES befanden sich nämlich in den 4579 Gewöllen die Reste von zusammen 15,289 Thleren und zwar von 14,765 Säuqethieren, 340 Vögeln, 63 Fröschen und 121 großen Jnsecten. Unter dieser Gesammtzabl rechnet Herr Jäckel 4794 der verzehrten Thiere zu den nützlichen (z. B. 4342 Spitzmäuse 26 Fledermäuse, 63 Frösche, 24 Maulwürfe, 7 Staare u. s. w.), dagegen zu den schädlichen 10,460 (x B 4750 echte Mäuse und Ratten, 5623 Wühlmäuse, 72 Maikäfer, 182 Maulwurfsgrillen); es bleibt also zu Gunsten der Eule eine Ueberschuß von 5671 verzehrten schädlichen Th'ercn. Die mühevolle Arbeit Jäckel'S verdient sicherlich den Dank der Landwirthe. Langiahrige Vor- urtheile werden freilich nur langsam besiegt; der sicherste Weg zu ihrer Besiegung ist aber die sich aufdrinqende Ueberzeugung, daß sie materielle Nachtbeile zur Folge haben. Wenn man (edem Besitzer eines Gehöftes, an dessen Thore eine Schleiereule angemacht ist, die vorstehenden Zahlen mlltheilen könnte, würde in seltenen Fällen die Verfolgung des nützlichen Vogels fortgesetzt

AnlehenaiooHee Darmstädter fl.50Loose 182i/2 «25 531/4

Kurh. 40 ThJr. Loose 71 Nassau 25 fl. Braunschweiger 21 30/g Oldenburg, ä 40Thlr. 39 40/g bayr. Präm.-AnJ 113 40/g badische Loose HV/s Badische fl. 35 Loose Oestr. fl. 250 v. 1854 86 1858r Prioritätsloose 1860r Loose 94i/2 1864r , 1561/4

Besondere Bekanntmachung.

Edictalladung.

2824) Nachdem Größherzogliches Hof­neri cht der Provinz Oberhessen über das Vermögen des unter Curatel stehenden Heinrich Heidt von Burkhardsfelden den formellen Concurs erkannt, so werden sämmtliche Gläubiger des Heidt zur An­zeige und Begründung ihrer Forderungen und etwaigen Vorzugsrechten, sowie zur weiteren Beschlußnahme über die Masse aus

Mittwoch den 7. August 1872, Vormittags 9 Uhr,

bei Meldung des stillschweigenden Aus­schlusses von derselben geladen.

Gießen, den 29. Mai 1872.

Großherzogliches Landgericht Gießen Bötticher, Wiener, Landrichter. Landger.-Assessor.

Versteigerungen.

Holzverstei^erung im Gießener Stadtwalde.

3228) Montag den 15. Juli 1872, von Vormittags 9 Uhr an,

soll in dem Gießener Stadtwalde, Distric- ten Annaberg, Wanne, Hochwart, und Faulerboden nachverzeichnetes Brennholz öffentlich versteigert werden, als:

15,2 R -Meter Buchen-Schetdholz,

4 Eichen- ,,i

134,7 Buchen-Prügelholz.

149P Eichen- I

3 Aspen-

62,8 Buchen-Stockholz,

67 w Eichen- w

4 Erlen- w

2450 Wellen Vuchen-Reisholj,

I 320 v Eichen-

100 Wellen Nadel-Reisholz,

970 Weiden-

Die Zusammenkunft ist auf der Licher Chaussee an der VII. Schneiße.

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis I. Dccember 1872 ge­stattet.

Die Großherzoalichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.

Gießen, den 8. Juli 1872.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen ______________Vogt.____________

Holzversteigerung in der Ober­försterei Schiffenberg.

3188) Freitag den 12. 1. Mts sollen in dem Domanialwald-District Franzeu- wald versteigert werden:

4150 Wellen Eichen-Schälholz,

1 Eichen - Stamm von 19 Gentimeter Durchmesser und 8 Meter Länge,

241 Eichen-Stangen von 314 Gentimeter Durchmesser und 2,27 Meter Länge, zu Baumstützen, Gerüststangen und der­gleichen geeignet.

Zusammenkunft Vormittags präcis

9 Uhr in dem Holzschlag.

Gießen, den 5. Juli 1872.

Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Georgi.

3221) Donnerstag den 11. Juli, Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Pfandhause zu Gießen:

Weißzeug, Hausgerätbe, worunter ein Comode, Stühle, ein Backtrog u. s. w., sowie eine Partie Regenschirme, versteigert werden.

Steinbach, den 5. Juli 1872.

Nicolaus, Kreisbote.