sich „Wähler" titulirt, greift in seiner gestrigen Nummer nament- SnnJX Menten wenig verändert. Amerikaner besser; beide
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Missouri und Oregon gesucht. Wechsel und Geldsorten unverändert.
Christian Jughardt in der Wallthorstraße, Carl
Sonntag den 9. Juni-
2716)
H„r v. Tornaco Vater hat sich im Canton Esch auch wieder^ ■ en lassen. Unser König . Großherzog kommt nicht zwecklos
eheliche Tochter.
Getaufte.
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Dannst. Bankaot. 469
Wien Bankaotien 882
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Galizien 270
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5O/o ÖBtr. F. 8t. E. B. 374»/, Lombard. Bahn 219 Ludwlgsh.-Bex.bach 203s/g Mazbahn —
Bayer. Ostbahn 144V, Rhein-Nahebahn-Aot. — Hess. Ludwigeb.-Aot. 183
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der evangelischen Gemeinde zu Gießen.
Gottesdienst.
Am 9. Juni.
Vormittags werden zwei Gottesdienste gehalten:
L) um 8 Ubr • Zur Feier öeö Geburtstags Sr- Königlichen Hoheit des
lj um ö uyr. A^^herzogS. - Liturgischer Gottesdienst: Pfarrer Landmann.
2) um 9 Uhr, wie allsonntäglich: Pfarrer Br Seel.
Nachmittags: Pfarrer Landmann.
Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 9. bis 15. Juni 1872 besorgt
Pfarrer Dr. Seel.
Den 1 ^uni Valentin Gernand. heimathberechtigt zu Griesheim bei Darmstadt u®»» der Cöln-Gießener Bahn dahier, alt 23 I. 10 M- 2 T, gestorb^^den ^arI Bürger und Schreiner, alt 36 I. 2 M. 23 T-,
gestorben den 4. Juni- _____
Auszug aus den Eimlstands-Negistern der israelitischen Religionsgemeinde.
Geborene.
Den 2. Januar. Dem Geschäftsmann, Kaufmann Grünebaum, ein Sohn, Hermann^ Februar. Dem Bürger und Kaufmann, Moritz Heichelheim, ein Sohn, ^Alfred. Dem hiesigen Bürger und Landesproduktenhändler, Aron Katz, eine Tochter, Pauline.
Zur Hebung der Obstbaumzucht. So viel auch schon seit Jahrzehnten die Förderung der Obstbaumzucht Gegenstand der Ermunterung gewesen, so liegt dieselbe doch in gar vielen Gegenden noch derart im Argen, daß eS immer noch zu den Seltenheiten gehört, Baurn- anlaaen iu sehen, die in vorschriftsmäßiger Weise von der alten Rinde befreit, auSgeputzt und von Raupennestern gereinigt find. In Folge dessen liefern die Obstanlagen nicht allein gar feinen oder nur einen geringen Ertrag und vermindern überdies den Nnternutzen in hohem Grade. Um so erfreulicher ist c«, von Zeit zu Zeit über AuSnahmSverhältntsse berichten zu können, die wohl da,u geeignet sein dürften, Nachahmung zu erwecken. So wird der landwirthschaftlichen Academie in Worm« von Mehling a. d. U. au« geschrieben, daß ein circa 150 Morgen großer, der Ge meinte gehöriger Obstbaumcompler von jeher in der Art behandelt worden sei, daß man wachsen ließ wa« wuchs, und daß in Folge dessen der Ertrag au« abgestorbenem Holze oft großer ge- wesin sei al« der Erlös au« Obst. Ferner wird mitgetheilt, daß die Gemeinde nach langen Kämpfen endlich im Jahre 1864 einen practisch und theoretisch gut gebildeten Mann mit einem Jahre«qehalte von 500 fl. und freier Wohnung al« Obstbaumpfleger angestellt habe und daß seitdem der Obstertrag eine Steigerung erfahren habe, durch die cS ermöglicht worden sei, die sonst für die Gemeindeangehörigen sehr drückend gewesenen Umlagen ganz in Wenfall kommen zu lassen Wir sind keinen Augenblick im Zweifel, daß in gar vielen Gemeinden, die starken Obstbau treiben, durch die Anstellung sachkundiger Männer als Obstbaumwärter gleichgunst.ge Resultate erzielt werden können. , u <
Wer eS weiß, wie unangenehm e« oft ist, in den Gärten die Johanni« und Stachelbeeranlagen von Raupen total zerstört zu sehen, den interessirt eS wohl, ein Mittel kennen zu lernen duich daS jene« liebel beseitigt werden kann. Der Schmetterling, der den Johanm«- und Stachelbeersträuchern so gefährlichen Raupe legt feine Eier unter diesen Sträuchern in die Erbt. Wenn man als» im Frühjahre zur Zeit, ehe diese Raupen auSzukiicchen Pflegen, die Erde unter diesen Sträuchern wegscharrt, so entfernt man zugleich mit die Eier und verhindert bad Auskriechen der Raupen. Auch kann man die Erde unter den Sträuchern mit ungelöschtem Kaike vermischen, wodurch die Eier ebensall« vertilgt werden.
Frankfurt a. M., 7. Juni Das Hauptgeschäft der heutigen Börse concentrirte sich auf kie internationalen SpeculationSeffecten, von denen Staaldbahn, Lombarden und Ered,tactien in größeren Beträgen umgeseßt und durchschnittlich 3 fl. höher al« gestern bezahlt wurden. JDer flüfftq, Geldstand, die' leichte Abwickelung der bevoistehenden Medio Liquidation, bad russische ®efd)äft der Kreditanstalt, die Erportaudfichten der Staatdbahu und die gehoffte Consoldiruug der lombardischen Bahn, endlich die voraudsichtlich friedliche Lösung der Alabamafrage, alles da« kommt der Hausse zu statten, die noch keineswegs still zu stehen gesonnen scheint. Die gute Stmr- mung kommt auch den übrigen österreichischen Bahnen zu gute, welche bei fester Haltung verkehren und nach und nach im Preise zunehmen. Deutsche Linien weniger beachtet, doch zogen Oberhessen und bäuerische Ostbahn etwa« an. Nur da« Geschäft in Banken will immer noch nicht recht in Fluß kommen Heute waren zwar österreichische Nativnaibank fest und badische Bank beliebt, ein I „g«r Ve.kehr konnte sich aber im Ganzen doch nicht entwickeln. Fast alle Prioritäten finden)
Frankreich.
Paris, 5. Juni. Der „Industrie! alsacien" rückt dem General Uhrlch mit folgender Grmne^ug ^u Leib« toarctt die Gestellungspflichtigen der
Klaffe von 1869 auf den 8. August nach Straßburg einberufen worden. Da er-
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bürg, den 8 ^“8 C([| Belagerungslvsland und in Erwägung, daß dir Um-
stände nicht gestatten, die Rekruten der Klaffe von 1869, welche nach den Haupt- stabten des Oberrhetns einberufen sind, nach ihren refpectiven Corps abgehen ru lassen verfügt der Obrrcommandant: Die Gestellungspflichtigen der Klasse von 1869 von dem Kontingente der sechsten Militärdivision haben unverzüglich .n ihr Heimath zurückzukehren. Sie müssen sich bereit halten, auf den ersten Ruf, d an sie ergeht, wieder vor der Behörde zu erscheinen. » Y r.ch.
Man wußte, bemerkt dazu der „Industrie!", daß Elsaß preisgegeben, Straßburg von einer Belagerung bedroht ist; man batte und zu ^ache Garn.son und man wies junge Leute zurück, die schon ausgebildet waren (?) und die vor. trcsslichsten Dienste hätten leisten können. Roch mehr, man sch.ckt sie in ihre Dörfer zurück, welche die Preußen schon besitzt hatten oder jeden Tag besitzen konnten, und alle« da« unter dem Vorwande, daß sie nicht zu ihren Corps stoßen Iünntn$crfaillc8, 6. Juni. Die Nationalversammlung berieth bei fortgesetzter Discussion des KriegSdienstgrsetzeS über die Dauer der Dienstzeit. Trochu chlug eine Dienstzeit von drei Jahren in der aktiven Armee vor und entwickelte bte Grundzüge eine« Systems, welche« das Heer in Quantität und Qualität starken und zugleich die Erziehung und die moralisch- Kräftigung der Rat, or.durch die Armee herbeisühren würde. Die Stärke der achten Armee wurde hiernach 421,000, die der Reserve 655,000 Mann betragen. Die Rede wurde mit einstimmigem Beifall ausgenommen. Die Berathunz des KriegSdienstgesetzs wird morgen sort- grsctzk.
England.
Kondon 7. Juni. Die neue Telegraphenlinie Berlin-Emdkn-Lowestost- London ist he/te eröffnet und durch ein Telegramm des deutschen Kaisers an die in Mmo.d »'ita»
Lander immer enger und glücklicher verbunden sein mögen.
Den 2. Juni. Dem Ortsbürger in Holzheim und Maschinisten in der Actien- brauerei dahier, Adam Jäger, Zwillinge, ein Sohn, Georg Wilhelm, und eine ^achter, «- ^««nufrn unb Wn.rbrl.rr b.b«r,
Philipp Gerlach, eine Tochter, Katharine Friederike Henriette, geboren den 14. 2^91-
Denselben. Dem Bürger und Sattlermeister, Franz Senner, ein Sohn,
Emil ®l.f.r, rin S-hn, Eduard
K"> ^»7l-?b°n.°'Lm L«r?und Bäckermeister, H.mrl« Plan,, ein S.hn, ie"V’ D^°!"-lb'-"n.' Dem Bürger und Metzgermeister, ®torg Dietrich Dörner, -In- Tochter, Marie Karoline, geboren den 25. April- ,
Denselben- Dem Bürger und Heizer an der Oberhessischen Bahn, Karl Lcbrmund eine Tochter, Anna Henriette Elisabeth, geboren den 2. Mar.
Denselben- Dem Bürger und Heilgehülfen, Christian Frutig, ein Sohn, TBeobor Karl Ludwig Johann, geboren den 27. April- ,
Den 5- Juni- Dem Bürger und Schreiner, Georg Wittich, eine Tochter, Karoline Ottilie, geboren den 23. April.
Prioritäten.
3°/0 oster. Stsb.-Prior. 59 3% öst. s. Lombard 513/4 3% Livorneser 397/e 5% Tosoaner 625/s 5% Elisabeth.-Prior. 84l/g do. II. Emiss. 82 l/,_________
Aiilelienelooee.
Kurh. 40 Thlr. Loose 72 Nassau 25 fl. — Braunschweiger 207/g 3% Oldenburg, ä 40Thlr. 38Vg 4% bayr. Präm.-Anl. 113 Ansbacher 7 fl. — 4O/o badische Loose — Badische fl. 35 Loose 70 Vg Oestr. fl. 250 v. 1854 85 1858r Prioritatsloose — 1860r Loose 943/Q 1864r n 156 Stadt Florenz —
Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
Stornierte.
Den 5 ^uni- Johannes Weidner, heimathsberechtigt in Herchenhain und Bureau^ebülse an der ColmGießener Bahn dabier; und Johannette El.sab-th Fneder.ke KarolMe Schimpf, des verstorbenen hiesigen Bürgers und Fuhrmanns, Jakob Schimpf,
“’n“'. ST haben,
ilnh warumWeil er das Wohl des Lande« allen anderen Rücksichten verzieht, w-st -r üiche den Ruin desseid.u durch den S-ibftd-,rieb »ustrer Sestubahne» weil er darauf hinwirkt, daß unser Land freundschaftliche Beziehungen zu unserem fSÄ, ' -Ä*. «lÄ S„in°^r iu^H-u-A° uu°H°inre-d Wank iu d-r Neus.ad,.
Wahlen fein wird. -
am 12. ^°M.^nach^Luxe°mburg. Es schwebt irgend etwas in LerLuft. Die Freunde Deutschlands mögen auf ihrer Hut sein. x V«. ö-J
BßrecBnachrichtefl.
7. Juni 1872.
Preuss. 4l/z 0/0 Oblig. 100 Frankf. 3^/z 0/0 Obi. 88 Nass. 41/a% Obi. 99% Kurhess. 4% n 9 4 Vs Gr. Hess. 50/0 Obi. 102% „ W 40/0 n 98V, , 3Vs% Ti 92
Bayer. 5% w lOOVs
„ 4V,°/o 1jährige — n 40/o 1jährige 94Vr
Würtemb. 41/,°/o Obi. 995/8 Baden 4Va% Obi. 0. E. L. 997/s Oesterr. Silberrente 65 V<
* Papierrente 58 V,
Amsterdam
k. 8. 98 V*
Augsburg
k. 8. 993/4
Berlin
k. 8. 104V,
Bremen
k. S. 963/g
Brüssel
k. 8. 937/8
Hamburg
k. 8. 87 </j
Leipzig
k. 8. 105
London
k. 8. 118-/4
Lyon
k. 8. -
Paris
k. 8. 93 Vj
Wien
k. 8. 1053/g
ditto
m. 8. —
ditto
1. 8. 105 i/a
Dis conto
4%
Besondere Bekanntmachung. Main - Weser - Bahn.
2778) Bei allen unseren Billet-Cxpedi tionen ist eine Zusammenstellung der Tax-
ermäßigunqen, welche bei den auf der Main- Weier - Bahn zur Au-gäbe kommenden Retourbilleten, AbonnemeMskarten, ©cfriV ler-AbonncmentSbilletcn, Nundreisebilleten eintreten und bei Fahrten grösserer Gesell
schaften gewährt werden, zum Preise von 3 Silberpfennig, oder 1 Kreuzer, zu erhalten.
Cassel, den 1. Juni 1872.
Königliche Direktion der Main-Wcser-Bahn.
Bersteigerungen.
2791) Dienstag den 11. Juni d- I-, Nachmittags 2 Uhr,
sollen tn dem Psandloeale dahier zwei
tnarl
bei i toerl


