ft*“«» dil’ »tob tilt 'ntimen
Ard
"• H D'e unab- uen" MiGr f^logtn, »ä
1(* Mtn, “ finden, jty erst »Mvrgenpo^
Unterbiet :n ^beralismur (r (in römisch, totalen Partti JWtonen Ex. tcn A/z/athe. -NM. Äivir "rstag vor tea «ne« Zeitung-. TtaatSanivalt. '» altkatholische Die ftiidtischen agistrat, welch«' r Weisheit beim der Unterlehrer, Aurhülsslrhrer" nun aber sogar ! , so haben Vie meisier bejinitm einzustellen.
der Rigiemng, r beglaubigt |ii st mit 63 gez» yutirten, stimm
töt. baß TW ■ UaMw M oglie abvicirea
)oche wirb Priq Abend tvird vm Besuche beehra die hier weilend ; ran stark in Un- getragen, in ter mag ioutnia’i - tr Diplomat ree- ThierS unv Bis- i WC seines St
au* M hW" ; D<nn ton zwei rinm M< J mit welckM
,it ift, Unwahr ifl gIW 4» ?» un? zwar ans W- kännen; vlelmtb , tttDonvurf g - ta6 M betret e .ft »aß btmftlW 7'br iS, daß e",t a^von Berlin aj jalei Artikel not
JOH
Wirklich traf auch die Gattin Nr. 1 kurz darauf in Newyork ein und Seitz sorgte vor läufig für sie. Die Gattin Nr. 2 hatte aber ihrem ungetreuen Gemahl Rache geschworen. Zwei Geheimpolizisten hatten Auftrag, den Doppelbeweibten zu verhaften. Als sie In seine Wohnung traten, saß Seitz am Tische und spielte mit einem Freunde 66. Dieser Freund war Schneider Rullmann. Als einer der Geheimpolizisten fragte, wo ist John Seitz? da zeigte Seih auf den nichts ahnenden Rullmann, den die Polizisten dann auch sofort, seiner feierlichen Protestation ungeachtet, als ihren Arrestanten mit sich nahmen.
Während dies geschah, ließ Seitz sich seinen Bart abnehmen, setzte sich eine grüne Brille auf und verließ Newyork. Gr beglückte jetzt Albany und Buffalo mit seinem kurzen Aufenthalte und kam dann nach Gincinnati, wo er im Burnett Hause als — Conditor ein Unterkommen und auch Gattin Nr. 3 fand. Diesmal war es die Tochter eines Cincinnatiner Geschäftsmannes. (St lebte nur wenige Wochen mit ihr und empfahl sich dann auf Nimmerwiedersehen; als Andenken an dieses kurze Glück nahm er die Pretiosen seiner jungen Frau und eine ziemliche Summe Geldes vom neuen Schwiegervater mit sich. Als Gattin Nr. 4 erkor sich Seitz in NeworleanS eine Französin, die er kennen lernte, während er in einer dortigen Conditorei den Buchyalterposten versah. Die Französin, die er für vermögend gehalten hatte, war indessen viel weniger „werth", als er es berechnet hatte, und dies machte auf ihn einen so niederschlagenden Eindruck, daß er sich sehr schnell seitwärts in die Büsche schlug.
Gr ging nach San Francisco, wo er sich Gattin Nr. 5 anschaffte — die Halterin eines verrufenen Hauses —, nachdem er eine Zeitlang als Runner für ein Emigranten-KosthauS eine magere Gristenz gefristet hatte. Dieses Weibsbild war reich und John lebte eine Zeitlang herrlich und in Freuden. Aber nur zu bald kam Nr. 5 dahinter, daß Nr. 1, 2, 3 und 4 vorhanden
seien,-und von Eifersucht getrieben trieb sie ihn zum Tempel hinaus. Nach einem Abstecher an
den Salzsee, wo er sich einer Bande Pferdediebe anschloß und einmal 1n G<fahr war, gelyncht zu werden, tauchte er bald darauf in Omaha, Nev., auf, und hier war eS, wo er Gattin Nr. 6
heim- und anführte. Er'arbeitete dort in einer Cigarrenfabrik und alles ging gut, bis der Zufall
es wollte, daß ein Brief der ersten — rechtmäßigen — Gattin, mit der Seitz unausgesetzt in Briefwechsel geblieben war und Gelder gesandt hatte, der Omahaerin in die Hände fiel; er reiste ab und ging nach Philadelphia, wo er sich mit dem Betriebe von falschem (Selbe beschäftigt haben soll und wo er Gattin Nr. 7 heirathete. Gattin Nr. 1 erhielt indessen Kunde von seinem Verweilen in der Stadt der Bruderliebe und begab sich von Newyork, wo sie während all der Zeit mit ihren Kindern gelebt hatte, dorthin; nach langem Suchen fand sie endlich ihre Nachfolgerin fNr. 7] und da gab es eine heftige Scene zwischen den beiden Frauen, denn Nr. 7 war durchaus nicht gewillt, ihren John aufzugeben. Der liebe John aber riß aus und soll nach Newyork geflüchtet fein, wo jetzt die im Eingänge erwähnten Geheimpolizisten sich bemühen, ihm auf die Spur zu kommen. Bemerkt sei noch, daß dieser Don Juan feine 45 Jahre zählt und, was auffällig ist, gar nicht hübsch fein soll. sWestbote.j
Börsenberichte.
Frankfurt a. M., 7. März. Die Börse hielt eS für gerathen, heute in ihrem Hauffe- schnelllauf ein wenig einzuhglten, um auSzufchnaufen. Von SpeculationSeffecten verkehrten nur Ereditactien und Lombarden in größeren Beträgen. Erstere waren in Folge der fo vielfach schwan- kenden Dividendefchätzungen gestern Abend um etliche Gulden heruntergegangcn, strebten aber heute
das Verlorene wieder einzubrinqen, was ihnen auch theilweife gelang. Lombarden, von Paris aus getrieben, gingen heute bis 224% , eine Ehre, die ihnen noch nicht widerfahren war. Staatsbahn verflaute bis 413 auf das Bekanntwerden der vorwöchigen Mindereinnahme von 100,000 fl. Bankactien fest. Großes Geschäft fortwährend in beiden österreichischen Renten, die dadurch ihre hohen Course behaupten. Dagegen hat heute die große Kauflust für Banken etwa« nachgelassen, da man an Realisirungen denkt; außer Oesterreichisch-dcutscher Bank sanken fast sämmtliche Bankpapiere um durchschnittlich 1 Procent. Von Bahnen waren heute Elisabeth, ungarische Nordost [183] und Donau Drau besonders bevorzugt; iudeß war auch in anderen österreichischen Linien ziemlich viel Geschäft. Deutsche Bahnen still, aber fest. Loose etwas weniger lebhaft, nur 1860er und Köln-Minder etwas höher.
Rßrsennachricliten.
7. März 1872.
Preusß. 41/2% ObJig. 103%
Frankf. 3%o/o Obi. 88%
Nase. 4% O',j obl. 99%
Kurhess. 4% „ 94%
Gr. Hess. 5% Obl. 103%
Bayer. 5% „ 100%
n 4% o/o 1jährige 100% „ 4% 1jährige 95%
Würtemb. 4% % Obl. 99%
Baden 4%% Obl. c. E. E. 99%
Oesterr. Silberrente 65
„ Papierrente 59 Spanier, neuest. 3% 31% Amerik. Bonds 1881r 101
„ „ 1882r 96%
„ „ 1885r 97%
» 1887r 98%
Actlcii.
Frankf. Bank 145
Frankf. Vereins-Kasse 143%
Darmst. Bankact. 490
Wien Bankactien 895
Oest. Creditaot. 367%
Galizien 276%
Actien.
50/0 ößtr. F. St. E. B. 413%
Lombard. Bahn 225
Ludwigsh.-Baxbach 205%
Maxbahn 152
Bayer. Ostbahn 153%
Rhein-Nahebahn-Act. 49
Hess. Ludwigsb.-Act. 191
Oberhessen „ 88%
Prioritäten^
30/0 öster. Stsb.-Prior. 60%
3O/o öst. s. Lombard 51%
3% Livorneser 39%
50/0 Toscaner 61%
50/0 Elisabeth.-Prior. 84
do. H. Emiss. 83
Anlehcnsloose.
Wechsel.
Geldtorten.
fl. kr.
Amsterdam k. 8. 98%
Augsburg
k. S.
993/4
Berlin
k.
8.
104%
Bremen
k.
8.
96
Brüssel
k.
8.
933/fl
Hamburg
k.
8.
87%
Leipzig
k.
8.
105
London
k.
8.
118%
Lyon
k.
8.
Paris
k.
8.
933/.
"Wien
k.
8.
105%
ditto
m.
8.
ditto Dis conto
1. 8.
3% o/o
IO51/4
Kurh. 40 Thlr. Loose 73 Nassau 25 fl. — Braunschweiger — 30/o Oldenburg, ä 40Thlr. 40 4O/o bayr. Präm.-Anl. 115 Ansbacher 7 fl. 13% 40/g badische Loose 115 Badische fl. 35 Loose 70% Oestr. fl. 250 v. 1854 — 1858r Prioritätsloose 202 1860r Loose 93% 1864r „ 155
Stadt Florenz 85
Pr. Friedrdor 9 5*—59 Pistolen . . 9 40—42 n doppelte 9 40 — 42 Holl. fl.lOSt. 9 53—55 Ducaten . . 5 32—34 20 Frankens!. 9 20—21 Engi. Sover. 11 48—50 Ruse. Irnper. 9 41—43 Dollar in Gold 2 26-27
Allgemeiner Anzeiger,
Parmesan- und
Stockh. Reish.
t
e
Käse.
Farbwasren - Handlung
Condensirte Milch.
von
in
Neisstärke.
lung versteigert.
Bienenhonig Zuckersyrup.
Vseo Vses Vsto
Giessen
(Seltersweg)
Flur Nr.
%5S
Blockchocolade,
pr. Pfund 28 kr.
empfiehlt sich einem geehrten Publikum bestens.
m m e 120
26
18
Wellen. 2900 470 2420
lHKlftr.
— Hofraithe auf dem Asterweg, gibt 13% kr. Rente, 27 Grabgarten dastlbst,
3 Hofraum mit L-tall das., 3 Hofraum (Miststätte) das.
Rau
Buchen 138
Eichen — j: adelholz —
g Tafelmandeln, öi Tafelrosinen, W Jtal. Haselnüsse
Ital. Brünellen, getrocknete Kirschen, Acpfelspaltcn, ganze Aepfel, Mirabellen, Catharina - Pflaumen und türk. Zwetschen.
steigerung ersucht.
Gießen, den 2. März 1872.
Holzverfteigerung.
1079) Montag den 11. März soll in den Fürstlich Solms-Lichischen Walddistric- ten „Langberg", „Häuserberg" und „Wcst- phälisch Eck" nachverzeichnetes Holz verstei-
Montag den 11. d. Mts., Morgens 9 Uhr, zu Lollar in dem Gasthaus zur Krone, und das Abholzen der Pappelbäume bei der Universitätsmühle, jenseits Groß-Linden,
Dienstag den 12. d. Mts., Morgens 10 Uhr, zu Klein-Linden in dem Rinn'schen Wirths- locale wenigstsordernd versteigert werden.
Gießen, den 7. März 1872.
Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel.
Thee, Vanille, Chocolade, Sardellen und Gothaer Cervelatwurst.
Reinschmeckendes
Schweineschmalz,
pr. Pfund 24 kr.
Obstbaum'Versteigerung bei der Stadt Gießen.
1045) Samstag den 9. März 1872, des Vormittags 11 Uhr,
sollen auf dem Platze vor dem Rathhaus meistbietend versteigert werden:
100 Aepfel-Stämmchen,
100 Birn-Stämmchen,
60 Kirschen-, Mirabellen- u. Reineclaude-Stämmchen.
Toilette-, Bade-, Fenster- und Pferdeschwämme.
Versteigerungen.
622) Freitag den 22. März d. I., Nachmittags 2 Uhr,
soll auf dahiesigem Rathhause die dem Valentin Heerdt und Ehefrau gehörige Hofraithe , als:
Specerei -, Material-
und
gert werden;
Scheidh. Prügelh.
Feilgebotenes.
685) Liebig's Fleischextract, achtes, von Fray Bentos, und Condensirte Milch von der Anglo-Swiss Condensed Milk- Comp. in Cham (Schweiz), in frischer Sendung, empfehlen I. A. Busch Söhne.
Würfelzucker.
Champignons, Trüffeln. Sardines | a l’huile, riiss. ^Sardinen, Cavlar und Mixed-Pickles.
Besondere Bekanntmachung.
F r i st a b l a n f.
1067) Zur Fürstlichen Rentei Lich können die Rückstände nur noch bis den 16. März ohne Gerichtskosten bezahlt werden an den Zahltagen Dienstag, Mittwoch, Donnerstag.
Lich, den 2. März 1872.
Kreutzer.
r.
105
18
42
4873) Die
ferner:
67 Eichen-Stämme von 17 bis 51 CentO meter Durchmesser und 4 bis 12 Meter Länge, mit 35,27 Kubikmeter,
92 Kiefern- und Fichten-Stämme von 15 bis 37 Zentimeter Durchmesser und 4 bis 20 Meter Länge, mit 35,83 Cubik- meter,
1753 Nadel-Stangen von 3 bis 14 Centt- meter Durchmesser und 4 bis 15 Meter Länge, mit 76,62 Cubikmeter Inhalt, darunter circa 800 Bohnenstangen.
Zusammenkunft Morgens präcis 9 Uhr auf dem Mühlweg im Langberg am Muhl' sachser Feld.
Lich, am 3. März 1872.
Der Fürstliche Oberförster; Wimm enauer.
Große und kleine Nosinen,Z ausges. große Mandeln,4
Citronat, Orangeat, Ä
ganzen und gestoßenen r|
Zimmet, gestoßene H
Raffinade, Citronen, H AniSsaamen, Ammo- H ttitim un'b Pottasche. 9
1 Lager in ächt italienischen und deutschen Teigwaaren, als:
Maecaroni, DermicelliS, Suppenteige, Eiergemüse- und Eiersuppen- nndeln.
Batavia-Arrac, Janiaiea-Rum, Cognac, Arrac- und Riim- ' Punsch-Essenz, Malaga, Madeira, Sherry, Maraschino di Zara, Genever, Gilkaer Getreldeküminel und Banz. Pi Goldwasser, Schwarzwälder Kirschwasser, Sllbowitz M und sämmtliche ächte holländ. Elqueure öon Wynand Pocking.
1160) Ein dunkelbrauner Berberhengft, geritten und ganz fromm, 11 Jahre alt, steht billig in Wetzlar zu verkaufen. Bei wem? zu erfragen bei der Exped. d. Bltts.
1113) Ein Stück Land hinter den Eichen, einen halben Morgen haltend, ist auf drei Jahre zu verpachten. Nähere Auskunft er- theilt Rathsdiener Moll.
1158) Das Abholzen der Straßenböschun- Stühle, Schranke, Bettladen, Haus- und gen in der Tiefenbach, Straße Gießen- Küchengerathe aller Art gegen baare Zah Marburg, soll lung versteigert.
Lieferung von Petroleum.
1101) Samstag den 9. d. Mts-, Vormittags 11 Uhr,-
wird die Lieferung des für die Garnison- Verwaltung Gießen erforderlichen Petroleums bis zu Ende dieses Jahres mittelst Submission auf deren Büreau in der Zeug- Haus-Caserne vergeben, woselbst die Liefe- rungs - Bedingungen zur Einsicht der Interessenten offen liegen.
Gießen, den 4. März 1872.
Grobherzogliche Garnisonverwaltung.
Kalbfleisch.
Die Großherzoglichen Bürgermeistereien werden um die Bekanntmachung dieser Ver- ng3) OTonta0 den 11. M-irz, Nachmittags 2 Uhr, Gr°bh-rz°glich-'Bürg-rm-isterei Gießen.J^ger'sch°n°Ne^nh°u?e var'd^m Wall- ® oßt. t^or» ßlt Nr. 166: Tische, Commoden,
Emil Fischbach
763) Photographie Rahmen und Goldleisten bei
Wilh. Balser.
NB. Das Cinrahmen von Bildern wird schnell und billigst besorgt.______________________________
1110) Frische Sämereien, in bekannten guten Sorten, sind angekommen und empfehle solche zur geneigten Abnahme.
Friedericke Welcker.
1166) Bei Meyer Rothenberger ist eine Vogelshecke und Käfig, fast noch neu, billig zu verkaufen.___________________
1074) Milch, täglich frisch, bei Frau Retter, Seltersweg 168.
nochmals meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 9. Februar 1872.
Großherzogliches Ortsgericht Gießen Sem ml er, Ortsgerichtsmann.
Versteigerung von Pappelstämmen und Astholz.
1157) Das an der Staatsstraße von Gießen gegen Reiskirchen aufgearbeitete Pappelholz, bestehend in
48 Stämmen von 4 bis 11 Meter Länge, 25 bis 62 Zentimeter Durchmesser, und
62 Haufen Astholz,
soll Mittwoch den 13. d. Mts. meistbietend versteigert werden.
Anfang Morgens 10 Uhr in der Nähe der Leppermühle.
Gießen, den 7. März 1872.
Großherzogliches Kreisbauamt Gießen.
Holzapfel.


