England.
(Eingesandt)
Schweiz.
Frankreich.
Am 8. September.
Die Pfarrgeschäfte für die
Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadl Gießen.
Karl Brühl, ein Sohn,
Italien.
Beerdigte.
11. August. Dem Bürger, Schuhmacher und Kirchendiener, Julius
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Temperatur in Gießen, August 1872:
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4122) Eckhardt Ritter, Sohn der schon längst verstorbenen KonradRltters Eheleute von Grünberg, ist schon vor langen Jahren ledigen Standes in die Fremde gegangen und seitdem verschollen, weßhalb sein, nach der letzten Rechnung 1469 fl. 8i/r kr. betragendes Vermögen seither cura- torisch verwaltet worden ist. Derselbe ist am 20. Januar 1800 geboren und hat mithin bereits im Jahre 1870 sein 70. Lebensjahr erreicht. Da aber bis jetzt noch keine
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Evangelische Gemeinde.
Getaufte.
Rom, 31. Aug. Die Spannung zwischen dem Papste und Cardinal Antonelli in Folge des Ausfalls der römischen Manicipalwahlen ist, wie es bei alten
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Katholische Gemeinde.
Getaufte.
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Den 1. September. Dem Bürger in Neuhaus und Maler dahier, Friedrich Ernst Gebhardt, ein Sohn, August Friedrich Wilhelm, geboren den 6. August.
I Denselben. Dem Bürger zu Herzberg und Fellenhauer dahier, Gustav
essenten gegen Caution werde eingehändigt werden. , c
Ueberhaupt sind Ansprüche jeber Art an den Nachlaß des Eckhardt Ritter so- gewitz binnen obiger Frist vor unterzeichnetem Gericht anzumelden und zu begründen , als dieselben sonst unberücksichtigt bleiben und der Nachlaß ohne Weiteres an die Interessenten ausgehändigt werden wird.
Grünberg, am 16. August 1872.
Grotzherzogliches Landgericht Grünberg.
Erdmann, Dr. Trapp, Landrichter. Landg.-Assessor.
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Sonntag den 8. September. Friedrich Zülch Wittwe aus dem S-lterswcg und Christian Jughard in der Wallthorstraße.
der evangelischen Gemeinde zu Gießen.
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Nachrichten von seinem Aufenthalte und ob ( er noch lebe, eingegangen sind, so werden t 'benannter Eckhardt Ritter oder dessen
allenfallsige Rechtsnachfolger auf Antrag \ , der sich gemeldet habenden Interessenten, , der Kinder der verstorbenen Ehefrau des i
• Seilermeisters Dietrich, geborene Ritter, 1 । Katharina, Schwester des Eckhardt Ritter, I . — hiermit aufgefordert, so gewiß binnen'
90 Tagen, vom ersten Erscheinen dieser Bekanntmachung in öffentlichen Blättern an gerechnet, sich zur Empfangnahme des : oben genannten Vermögens zu melden, als > sonst der Nachlaß an die aufgetretenen Inter-!
otteSdienft.
Morgens: Pfarrer Landmann.
(Feier des heiligen Abendmahls.) Nachmittags: Mitprediger Lips.
Woche vom 8. bis 14. September 1872 besorgt Pfarrer Landmann.
niederste mittlere Mitte! früherer Jahre höchste.................
Niederschlag: an 14 Tagen . . .
„ im Mittel früherer Jahre: an 14 Tagen . .
Main -Weser - Bahn.
Bekanntmachung.
4157) Bei allen unseren Billet-Expedt- tionen ist eine 2. Auflage der Zusammenstellung der Taxermäßigungen, welche neuzugegangene Rundreisetouren nachweist, zum Preise von 3 Silberpfennig oder 1 Kreuzer zu erhalten.
Cassel, den 29. August 1872.
Königliche Direktion der Main-Wefer-Bah».
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Bern 6. Sept. D-r Bundesrath hat die Mitglied« de« Alabama-Schied«. gerichte« zu einer Feier der glvckiich-n Beendigung ihrer B-raihungen nach Bern eingeladen.
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Besondere Bekanntmachungen.
Bekanntmachung.
4123) Die nachverzeichneten noch rückständigen städtischen Geldern
2) Schulgelde! aus der^Realschtcke'den Stadtschulen pro l. und II. Quartal 1872, m dm ?^7°"""L"LhiL DiL«. Donnerstags n-d S.mst.g- o»°-N.».n Gießen, den 4. September 1872, Inders.
Den 3. September. Pauline Wagner, des Bürgers und Schreiners. Heinrich Wagner, eheliche Tochter, alt 1 I 9 M. 1 T., gestorben den 1 September.
lvneui in yviut v« «u.juup vu .vW.Mw. - 0 Den 5. September. Wilhelm Heinrich Friedrich Reulmg, «mä. pbarm^, deS freunden vorausrusehen war, bis auf tte Erinnerung vergessen, weshalb den Revisionscontroleurs zu Mainz, Wilhelm Heinrich Ludwig Reulmg, ehelicher Sohn, Blättern nicht schwer würd', st- für -in Fab-lwe-, zu -rklä--n. Dochtalt 21 I. 11 SB- 10 T, Morden den 3. Sepiember.
bleibt die Opposition der absoluten Ultramontanen wider den Staatssekretär Sr. Heiliakeit die frühere, und um die Selbstständigkeit seines Handelns und feine Un» bekümmertheit um die Linke wie um die Rechte der Rathgeber Pius IX. noch mehr zu verdächtigen, wird die Anklage seiner Geldmacherei wieder hervorgesucht. n Aup u ft. Dem Bürger, «schuymacyer uno jrircycuuiciici, juuuj
Do.ü der Cardinal in den Hauptbanken und vielleicht auch noch anderSwo Kapi- ^^lph Röhner, ein Sohn, Heinrich Ludwig Friedrich, geboren den 14. Juli.
♦Mipn MYüfY dem Namen seines Bruders stehen hat, ist bekannt. Was ihm aber Den 25. August. Dem Bürger zu Hamm und Lademeister bet der Coln- di- S°m°nlla b-i H°7 w°uig» IlsAnv-'-S verzeihen fann, do- ist -in- G,nä.Lic6cn« Sa6n, ttaU Vogt, eine Tochter, Johanna Marta Georgine, geboren den tuna, di- eben so viel d-deut-t, al« er fei kein Freund der Politik de« Aden- ^Ä!enselben. Dem Bürger zu Steinbach und Bahnwärter bei der Main-«eser- teuern«. Die« ist hart für die, welch- d-n Papst immer wt-b-r zu überreden 5ermann Rehberg, ein Sohn, Heinrich Carl Franz geboren den 3. August.
kacken er woae Rom verlassen und auf Malta oder in Belgien eine Zuflucht Denselben. Dem Burger zu Hungen und Kammfeger dahier, Karl Zwesch,
den Vorstehern und Vorsteherinnen der -l-nkalen Schulen die ^ Braunstein - Bergwerk, Johann Muth, ein Sohn, Hermann Heinrich, geboren den
zu lassen, in der Zukunst den Anordnungen de« konigl.chen UnternchtSmintsteriumS «aunirer
• aebordien E« wird ihm daher von den Gegnern vorgeworsen, der unbefugten B e e r d r g t.
Einmischuna der Laienwelt in die heiligsten Rechte, die dem EleruS auf dem Ge- Den 26 August. Joseph Anton Riehl des Bürger-- zu Nied-r-Beerbach und biet der Erziehung und de- Unterrichts bleiben müßten, do« Wort geredet »u Schaffners bei den Oderh-sstlchen Bahnen, Justus R.ehl, ehelrcher Sohn, alt 5 M- haben, g/fei unverzeihlich, daß, um die Elementarschulen »-m Einflüsse berjb T, gestorbm den 24. Aag .
Geistlichkeit zu teilen, die Dberconlrole derselben durch die italienische Rgierung thatsachlich anerkannt werde. Also-ine neue Schlappe. Diese schwachen Postron«, welche muthig zu sein irahnten, wenn sie in der Presse über M°ß der Wurde unb des Anstande« wider die Regierung sich ->hob-n, sind schließlich zu Kreuz gekrochen und werden noch w-iterkri-chen.
Am zweiten Jahrestage des 20. September werden di- Elerikolen -ine grotze Gelddemonstrolion machen und dem Papste die Summen überreichen, di- sie seit
noch im letzten Augenblick entschlossen hat, fl» bei der Dretkatserzusammenkunst England.
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in Berlin vertreten sein wird, so glauben wir doch darauf Hinweisen zu müssen,
daß das württembergische Königshaus autzer durchden Thron olger, den Er nzen beim von Seiten" unseres Handel-vereins gar nichts, um b-m Unfu9
Wilhelm, auch noch durch den Bruder des KonlgS, Prinzen August, reprasentirtj taaUch mehr überhand nehmenden Circulation des holländischen GlldeS zu steuern? Es wäre fein wird doch in der That seine Aufgabe, der U-derwucherung fraglicher Münzsorte an hiesigem Platze
' . w .»taeaen iu treten. Wenn auch einzelne der Herren Fabrikanten theUweise für daS ihnen in
Oesterreich. ihren Geschäften einlaufende holländische Geld durch Abgabe an ihre Arbeiter Verwendung haben,
Wicu, 6. Sept. Somm.liche heutig-Zeitungen feiern die Reise de-Kaiser-l-id-t doch d,r „kirio-r-- «rschafi«m.°n um mehr darunter. =
nach Berlin als ein Symptom ter Friedens-Erhaltung und als Beweis der Er- storkung der europäischen Machtstellung O-st-rreichS, dabei di- n-u-st-Mtnist-rkrtsis in Bayern mit lebhaftem Tadel besprechend.
Paris 2. September. Heute Abend begann hier ein katholischer Congreß, w-lch-r über di- UnterrichtSfroge b-rathen soll. D-rs-lb- wird nächsten „ Sonntag dauern, aber nicht öffentlich sein Rur die Vertreter der Btschost, dte!
Kc Vorsteher der katholischen Erziehungsanstalten und die Mitglieder der katholischen l
Erziehungsanstalten nehmen Theil daran. — Bekanntlich ift bi«f “"°,ne (ür die sronzbstsche Armee angenommen worden. Da es deren über 200 Batterien gtebl, so wird man wohl die nothwendige Anzahl von Geschützen haben. Mit der In- peetion der vorräthigen Geschütz- ist d-r Oberst R-ffp- beauftragt worden. Der. selbe soll nachsehen, ob sie sich alle in dem g-w-Men Zustande bepnben. Ein
Th-il derselben muß j-d-nsallS umg-änd-rt werden. — Die Verleger von Almanachs für 1873 sind benachrichtig» worden, datz nur solch- den Colportage - Stempel erhalten werden, welche weder etwas über die Commune und die „PrusslenS ,I jumiuvm- "" u 99 cv.,r;
noch Por'rait« von tem Kaiser Wilhelm dem General ». Moltke, dem Er-Emp-reur, Rogener, “7el$b0^er'$®™^ü®Qe7^ dahker,'
dem Grafen v. Chambord und den Orleans enthalten. «Friedrich Heinrich, geboren den 30. Juli.


