Bet Eröffnung der Sitzung erklärte der Präsident, daß einer der
Monder
Man versichert, daß Sella die Zustimmung seiner
Nom, 3. August.
Börsenberichte.
streifte. Auf die heut« eröffnet« Subscription der Sprocentigen Türken laufen zahlreiche Meldungen «in, namentlich in kleineren Pustm. An der Börse war jedoch kein Umsatz in diesem neuen Effect. 1871er Russen gern gekauft, 1862er dagegen offerirt. Französische Anleihe gleichfalls matter, SSVs Von Loosen waren 1864er beliebt, ebenso Meininger und Ungarn. Auch Madrider wurden gekauft. Spanier in Umsatz. Amerikaner 1885er und 1882er gefragt.
Holland.
Aus Holland. Die Rückkehr des altkatholischen Erzbischofs Loos seiner Reise nach Deutschland hat in Utrecht Anlaß zu einer schönen Ovation ibn gegeben. Der würdige Prälat wurde von seiner Gemeinde in die Kirche führt, wo der Vtcar Rol eine entsprechende Festpredigt hielt. — In Meppel standen vor einigen Tagen 6 junge Damen mit bestem Erfolg die Prüfung Apothekerlehrlinge.
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Frankf. Bai Frankf. Ver Pinnst Bar Wen Banka Oest. Creditt (klfcien262
3576) Zu können die 3 15. August M'ttwock ui Gerichtskoster bezahlt werb'
Lich, 29
Frankfurt a. M., 6. August. Die Geschäftslust ist wieder erwacht, die Bürsenräume mi‘ füllen sich wieder, Geld ist überall flüssig und auch das Privatpublikum sendet wieder Aufträge, ge- und so ist anzunehmen, daß wir die todte Jahreszeit für die Börse hinter uns haben. Der heutige Geschäftsumfang gab dem gestrigen nicht viel nach. SpeculationSwerthe setzten über der gestrigen Abendnotirung ein, mußten aber in Folge starker sich bemerklich machender NealtsationSbeftrebun- e‘ö* gen im Verlauf des Geschäfts nachgeben, und zwar ging Ctaatsbahn von 356'/, auf 3553/4 und auf 3543/4 zurück. Lombarden von 221 '/2 auf 221 und Creditactien von 360 auf 359V,. Arußerft lebhaft verkehrten dagegen österreichische Nationalbankactien, welche bei schwachem Vor-
Wien, 5. August. Der Kaiser ist gestern Abends in Olmütz getroffen.
öiirbu, 51
rath sehr gesucht waren und bis 910 bezahlt wurden. Ueberhaupt standen Banken wieder im Vordergrund, und wenn auch heute keine weiteren wesentlichen Courgavancen zu verzeichnen find, Von so bewahrten die Prnse doch große Festigkeit. Darmstädter, Deutsche VereinSbank, Effectenbank für waren wieder am beliebtesten, und ihnen schlossen fich Brüsseler und BaSler an. Von Bahnen waren die altbewährten Sorten, wie Elisabeth, Nordwest, Galizier und Böhmen recht fest und 5* ' fanden zu gestrigen Courscn gern Käufer. Oberheffen und Berbacher, auch Hessische LudwigSbahn öle beliebt. Prioritäten wurden weniger lebhaft gehandelt. Dagegen war wieder großes Geschäft m alS österreichischen Renten, die abermals etwas höher gingen, so daß Papierrente sogar dcn 61er
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6. Au
Mi ' ’ 3'/i° Bayer. 5°/0 ,
4°/o ?
Würteöb- -■ / Baden
Pap« öx-nlsr, n0U' ierlk. Bon
Frankreich.
Paris, 3. August. Thiers empfing vor einigen Tagen wieder die Delegirten der englischen Gesellschaften, welche Frankreich und England durch einen Tunnel in Verbindung setzen wollen. Die Delegirten verpflichten sich, die Arbeiten in sechs Jahren zu vollenden und keine Subvention zu beanspruchen. ThierS, welcher die Neuerungen nicht gern hat, zieht die Sache in die Länge und will die Verantwortlichkeit dafür nicht übernehmen; er giebt dazu seine Zustimmung, daß die Frage vor die Nationalversammlung gebracht werden soll.
Am Mittwoch sollen an die Schweiz die noch rückständigen zwei Millionen
N Kittuo iil w N< ’illu,-b" yM °r
Frankfurt a. M. — Neben einer großen Anzahl der renommirtesten in- und ausländischen Zeitungen, als deren bedeutendste, hinsichtlich der Verbreitung, wohl der Kladderadatsch genannt werden darf, ist neuerdings der seit langen Jahren in Frankfurt a. M. erscheinende „Frankfurter Beobachter" in den Annoncen-Pacht der in Frankfurt a. M. domicilirten, allgemein bekannten Firma Rudolf Mosse übergegangen. Es darf dieses als neues Aequivalent für das der genannten Firma allgemein entgegengetragene Vertrauen bezeichnet werden.
flnotn.bm,n «uftnMttort: ter düstere Charaeker. den andere Festungen an sich au-gezahl, werden. Da- Material der Bourbak.'schen Armee wird in Folge dessen
>u baden vst-gen, fehlt hier ganz; unsere Esplanade ist einer der schönsten öffent- an Frankreich ausgeliefert werden.
lecken Mabe die e- gibt: die Aussicht von derselben über die saftigen Wiesen, Thier« nimmt >etzt ganz ruhig den Erfolg der Anleihe für seine Person die blühenden Gärten die sich an den Ufern der Mosel und weiter bi« ,u den und seine Politik in Anspruch. Sein vertraute« Organ, Le B>en Public, äußert
Kort« St Cinen,in und Plappeville hinziehen, ist entzückend, da« äußere Ansehen heute: „Spmp-thie und Republik sind leere Worte, welche schwerlich den Erfolg
der Stadt cü an schönen Brunnen fast ebenso reich ist, wie Viterbo, ein sehr der Anleihe erklären würden, wenn nicht eine Thatsache hinzu,ame, um Vertrauen d.Iiinouirte'« Die Stadt hat in der That Alle«, wa« von einem angenehmen einzuflößen und Credit anzuempsehlen. Diese Thatsache finden wir in der Re- Aulentdalt 'verlanat werden kann. — Mit dem nun bevorstehenden Exodu« der publik de« Herrn Thier«. Mehr noch al« die Spmpathie, die wir einfloßen, Suiten die in der Nähe ihrer Erziehung«anstalt, St. Clement, bedeuten- mehr noch al« die Liebe zur Republik hat diese Regierung de» Erfolg der Ln ßtrnnhfaefiii haben versiegen abermals Erwerbsquellen für viele unserer Mit- Anleihe bewirkt!"
büra« "er6 Termin de« Abganges der Herren Patres, das heißt der Tag, bis Herr Jule« Favre sollte in Versailles in -'nem Procch al« Vertheidiger
Ära. sie da« Feld geräumt Huben müssen, ist in den Januar »erleg, wor- auftreten. Bei Eröffnung der Sitzung erklärte der Präsident, daß einer der dm einer von hiesigen Damen ausgehenden Petition, den Termin noch weiter Geschworenen in seinem Namen und .n dem mehrerer seiner Collegen .hm ge- und'.«» um -ch ganze« Jahr hinau-zuschieben, wird na.ürl.ch keine Folge ge- schrieben, daß sie nicht als Geschworene ,n dieser Angeiegenhe.t funeteomre» a'ben werden können, und die prachtvollen Hallen von St. Clement sangen schon könnten, da ihr Haß gegen Jules Favre so groß sei, daß sie b'furchte en, diesen jetzt an öde zu werden; in der Nähe von'Pont-ä.Moufson, jenseits der Grenze, auf die Angeklagten zu übertragen. Der Präsident vertagle ^die Versammlung, Ln -in reiAer Grundbesitzer sein herrliches, früher den Bourbonen gehöriges „da man annehmen muffe, daß die Jury nicht unparteiisch sei.
Schl d AuSgewte - en ein eräum. haben. Der größere Thei. der Schüler Paris, 5. August. Der „Bien Public" bespricht die Drei-Kaiser. Zu-
von St Clement e« sind ihrer fast 600, wird ihnen freiwillig folgen. Da« sind sammenkunft und sagt: dieselbe trage wesentlich einen friedlichen Charakter und
„n-e. .tick, Ausllckten kÜr die nächste Zukunft. (D.PrJ Ihfere einen neuen Beweis für da« allgemeine Friedensbedurfniß; Frankreich
alle« trübe Aussichten für die nacyge 3urun|t. l * J peuche sich in keiner Weife zu beunruhigen, da bei den drei Regierungen gegen-
Oesterreich. wärtig für uns die besten Gesinnungen herrschen. Wir wollen Niemanden beim-
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wurde entsprechend dem Votum der Geschworenen, welche über die verschiedenen Stuben zu befestigen.
Fragen einstimmig zu Gunsten des Angekiagien erkannten, und denselben blos Italien.
wegen de« Abdruck« der Mii.heilung eine« Wiener Blatte«. über Sie «(faire R 3. August. Fansulla schreibt: „Der heilige Vater hat eine besondere ®ab,i!L ^7w?ni^ Gulden und^zum^ Ersätze der^GeMtSkosten verurteilt. Commission ernannt, die ausschließlich au« Bischöfen besteht und über ein Beeret -in-- S'rafe von zwanzig Gulden und zum Ersatz Cer Wer»tsto|ien yerurrpeur. ' fon, „elfle« da- heilige Herz Jesu zum allgemeinen Schutzherrn
X&teSFÄ Ä» s » SSBMSL« L'L SSfÄ Ä =? ÄÄÄ SÄ SN- die Basis für die Anklage des P. Gabriel, sondern dieser klagte auch wegen fünf surwortet wurde.
Notizen, welche später erst aus Wiener Blättern in die „Tagespost" übergegangen s -- - f.
waren. An die Geschworenen wurden zwanzig Fragen gerichtet, und zwar be- Collegen im Ministerium zu der Schließung von »ur bun£ Tonnen gektteten traf(n dieselben jede einzelne die in der „Tagespost" veröffentlichten Notizen. Unterrichtsanstalten gewonnen habe. Es sind da- französische Institute, deren Achtzehn Fraaen, welche die wesentlichsten Artikel ^und insbesondere jenes „Ein- Einwohnerinnen die Erfüllung der ihnen gesetzlich obliegenden Pflichten verweigert aesendet" betreffen, wurden von den Geschworenen einstimmig zu Gunsten des und den Agenten der Regierung die Thür vor der Nase geschloffen hatten, weil sie Anaeklaaten entschieden. Darin liegt die Bedeutung des Wahrspruchs der Ge- das Königreich Italien als zu Recht bestehend anerkennen. Die Regierung schwornen und die Entscheidung des ganzen Falles. Nur wegen einer Mittheilung wird diesen politisirenden Schwestern indessen zeigen, daß sie doch Herr tm eigenen aus einem Wiener Blatte erfolgte die Verurtheilung wegen Außerachtlassung Hause ist.
pflichtmäßiger Obsorge. Die wichtigsten Fragen lauteten also: Frage 1. Ist Rom, 5. August. Bei den hiesigen Municipalwahlen haben 8300 Wähler der Angeklagte Josef Hinterhölzl schuldig, durch den Artikel, überschrieben „Der- abaesiimmt. Es wurden alle Candidaten der liberalen Liste gewählt. Die höchste wrMWW
■■.t.'.Ml.» .... (.!»<« unmtllct.. H°..!ung h.b.n, O-.nu.g B.i ... W-dl.n in ... P„°in, si.gi.n ...MaD« Bi.8»«olee. Di.
welche diesen in der öffentlichen Meinung verächtlich zu machen oder herabzusetzen f-kfjch aeschmückt.
geeignet ist? Frage 2. Ist der Angeklagte schuldig, durch den Artikel, über- ™ «n c n « a ,
schrieben „Verbrechen im Beichtstühle" und unterschrieben Marie D., den P. . « 5' ^“9U|3, fil ff:6 'f ®abkefultaten ftegten
Gabriel Gadp ohne Au-führung bestimmter Thatsachen verächtlicher Eigenschasten geraten mit großer Maiort ak über °.e Llertkalen und Demokraten. Am oder Gesinnungen geziehen zu haben? Der Ausgang de« Proeeffe« ist wohl Di." k» "tz-kk-ant wird ?ltum'ini«^"^Zeternde Kundgebung statt,
nicht geeignet, im ultramontanen Lager, in dem man in tiefer Gedrücktheit die 8 m ? , b' h
Ergebnisse der Schlußverhandlung vor den Geschworenen entgegennuhm, Beifall ,ben ruhigen Verl uf der Wahlen und den woh thuenden Eindruck de« und Befriedigung zu erwecken. Der Wahrspruch der Jury wurde angerufen, um ®‘r m ߣ8‘n «««'»•>«• «««<»»»■
die angegriffene Ehre des Pater Gabriel Gaop zu sühnen; das Vcrdict der VD 10 an ber urne‘
Geschworenen erkannte den angeklagten Redakteur hinsichtlich der Frage der 9titfilnnb
Ehrenbeleidtgung für ntchtschuldig.
„Pesti Naplo" widmet der Monarchenbegegnung in Berlin einen bemerkens- Petersburg, 2«. Juli. Eine eben erlassene Verordnung setzt das Maximum werthen Artikel. Da« Organ der Deafpadei meint, „daß diese llonferenz nur ,rh“b=r„.6,c “»V«* r’-l *“
°em Wunsche nach der Erhaltung de« allgemeinen europäischen Friedens Ausdruck »■" U f 2?° -?et8 e,'.^ t’im t,ll^er!flen ^brauch muß diese
geben werde und in diesem Sinne sei diese Conferenz ein Faetor von so großer sie tttrHt« al« etne '-»rhuaraneb-zetchnet werden.
Bedeutung für die Sicherstellung de- Friedens, daß ein größerer nicht leicht "amttch war dte körperliche Züchtigung der Ungglücklichen ganz dem Er-
gedacht werden könne. Der mächtige Sieger und Cäsar an der Spree sieht bei »'ff'» »» »--«ten anheimgestellt unv " sind nicht selten Falle vorgekommen,
sich zu Gaste den Monarchen Oesterreich« und den Czaaren Rußland«. Und ,E'^."8 8°s°ngene 5. bi« 6000 Ruthenh.ebe erlitten und unter diesen scheußlichen
wahrscheinlich wird zur Zeit der Wiener Weltausstellung der Monarch von Mißhandlungen ihren Geist aushauchten.
Oesterreich-Ungarn die beiden anderen Monarchen bei sich zu Gaste sehen. Hiermit verwirklicht sich ein Grundgedanke des Grafen Andrassy. Graf Andrassy wird zwar mit keinem dicken rothen Buche, wohl aber mit einer solchen That vor die Delegationen treten, wodurch die persönlichen Wünsche des Monarchen den Wünschen seiner Minister und seiner Völker vollkommen in Einklang bracht werden."
3680) Mitt! soll auf dah Dr. Hanste Mur Nr. Q.
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Gießen, d>
__Sj 3681) Mitt soll auf da! Heinrich Flur Nr. c
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Gießen, de Großhe,
3636) Dom
sollen aus \ wobilien der Erben, roie naher beschi 6ert werden, kln annehm Nkhmigung ।
3635) Fs-x^a Hen auf ’ Daniel Pl Milien, wie sattes naher MMid r Maren G werde ^ßen, der


