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0Unichtsnutzig" erklärt, von den Hofbeamten aber in Schutz genommen.

Schweiz

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Main;, 3. Juni. Der Stand des Rheines ist noch gestern Abend In langsamem Sinken vcu ytu. vuiu. ---- , - ,,, - f , i gewesen; die kurz vor der (Lcnte eingetretene Kalamität aber vergrößert sich noch und wird immer

^abren über 600,000 Thal^r allein aus der ürjdlocese Kour als Peteröpsennlgei ^K^^dehnter, weil das Wasser hinter den Dämmen durch Jnsiltration noch immer steigt oder der nack s^om aeaanaen sind. Die Gesamartsumme aus allen preußischen Diöcesen Abfluß der Bäche das Land überfluthet. Unterhalb unserer Stadt sind die prachtvollen und ein-

Set)], Sßtif

stchttüN barübtr bei Gros erfolgt t rvoch dei Treis

Frankfurt a. M. Neben einer großen Anzahl der renomrnirtesten in- und ausländischen Zeitungen, als deren bedeutendste, hinsichtlich der Verbreitung, wohl der Kladderadatsch genannt werden darf, ist neuerdings der seit langen Jahren in Frank­furt a. M. erscheinendeFrankfurter Beobachter" in den Annoncen-Pacht der in Frankfurt a. M. domicilirten, allgemein bekannten Firma Rudolf Mosse überge­gangen. Es darf dieses als neues Aequivalent für das der genannten Firma allgemein entgegengetragene Vertrauen bezeichnet werden.

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sollen t nachsteh Berstest Bland an|(

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Frankf. Bank 141V»

Frankf. Vereins-Kasse 133

Darmst. Bankact. 469

Wien Bankactlen 877

Oeat. Credltact. 352

Galizien 269

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STbalfr Am letzterer Summe kommen noch einige außerordentliche Collecten für den heil. Later im Betrag, von 14,470 Thalern, so daß im Ganzen in 11

Copparo unter Wasser, und den Bewohnern gelang e« mit Muhe, da« nackte Leben zu retten. Die ganze von der Noth betroffene Bevölkerung beziffert fich auf 41,000 Seelen. Die meisten haben sich nach Ferrara gefluchtet, wo fie unter Baracken untergebracht sind. Tagtäglich langen neue Flüchtlinge auf Barken dort

andringenbcn Gewässer abzuwehren. Mittlerweile scheint sich der das Land bt deckende neue See einen Ausweg nach dem Meere bahnen zu wollen. Die Haupt

Veta 2742 bet fie wende fDioui

Gteldjsorten.

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Pr.Friedrdor 9 57</2 58V» Pistolen . . 9 4042

n doppelte 9 4042 Holl. fl. 108t. 9 5355 Dncaten . . 5 3335 20 Frankenst. 9 2223 Engi. Sover. 11 5052 Buss. Imper. 9 4244 Dollar in Gold 2 25 f/226l/z

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« 4% 1jährige 9 41/4 Wünemb. 41/3% Obi. 993/4 Baden 41/2% Obi. c. E. L. 99% Oesterr. Silberrente 65

w Papierrente 583/8 Spanier, neuest. 3^/0 295/8 Amerik. Bonds 1881 r 995/Q

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wütheadtn Finthen ergossen sich über das ihnen widerstandlos preisgegtbt.ie Biach. % land. In kurzer Zeil standen Ro, Guarda-Ferrarefe, Bocra, Raina Cologna/«

Genf, 4. Juni. Denjenigen, welche noch daran zweifeln, daß die römische Curie den Kampf mit dem Staate nicht leichtfertig, sondern nach einem sestbe- stimmten Feldzug-plan ausgenommen hat, diesen Zweiflern möge d<e päpstlich ossiciöseGenfer Corr." selbst die Wirklichkeit zu Gemüth füßren organ schreibt in einem Artikel über b*» «njcvofe: Richt nur Pflicht der

Bischöfe allein, sonder/. de« Katholiken und lebe« Christen über-

2 der Kirche höher zu stellen al« jene des Staate«. In

? ..fallen, wo menschliche Leidenschaft einen Kampf heraufbeschwört, muß das

Die uns übergebenen Annoncen werden sofort dircct an die betr. Zei- I tungs-Expeditionen befördert und nur zu den Originalpreisen der Zeitungs-Ex- Z peditionen berechnet- Kostcnvoranschlägc gratis und umgehend.

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göttliche Recht voranstehen; der Kirche gehorchen, kann nimmermehr einen Act der Felonie begründen, denn die Rechte de« Staate« sind durch da« göttliche Recht vorgezeichnet und «erden durch die Rechte der Kirche begrenzt. ... Jenen, welche die Staatsrechte zu vertheidigen glauben, indem sie deren Unvereinbarlichkcit mit der der Kirche schuldigen Treue betonen, haben wir schon ost gesagt, daß sie, weit entfernt, dem Staate zu nützen, ihn vielmehr in« Verderben stürzen. Denn in der Thal, die Könige oder Regierungen, welche so unglücklich wären, diese Theorien zu adoptiren und darnach zu handeln, könnten fortan weder auf Treue noch Ge­horsam auch nur eines einzigen Katholiken rechnen.... Dieselben deutschen Katho­liken, die au« Pflichttreue für da« Vaterland auf dem Schlachtselbe dem Tobe getrotzt haben, wissen auch, daß der Tod der Untreue gegen Gott vvrzuziehen ist, und werden deshalb au« den Werkzeugen de« Fürsten Biömarck vielleicht seine gefährlichsten Gegner werden.

Frankreich.

Paris, 4. Juni. Der Marschall Baillant ist heule gestorben.

Vcrsllillcs, 4. Juni. Die Nationalversammlung beriech heute über Art. 37 de« Militärgesetzc«, durch welche« die Dauer de« Dienste« auf 5 Jahre festgesetzt wird. Farcy und Keller suchten nachzuweisen, daß eine dreijährige Dienstzeit ge­nügend sei. Morgen wird die Discussion fortgesetzt. Die Bureaux der Na- tionalversammlung vollzogen heute die Wahl der Commission für da« Budget pro 1873. Ungefähr zwei Drittel derselben sind Freihändler.

Italien.

Polksine dl Novigo, 3. Juni. Wer jemals diese Gegend bereist hat, muß den Eindruck von ihr mitgenommen haben, daß über ihr beständig ein Damockleö- schwert an dünnem Faden hängt. Hoch über dem Niveau der Gcmarkvng, von grünbewachsenen Dämmen eingeschloffen, treibt der hier fast 400 Meter breite Po seine Gewässer kern Meere zu. Dem prüfenden Auge erscheinen die den schweren Waffermassen sich entgegenstemmenden Erdmauern nur al« eine schwache Schutz- wehr, deren Durchbrechung unermeßliche Verwüstung im Gefolge haben müsse. Dennoch waren feit dem letzten Dammbruche etwa 100 Jahre verflossen, und iw Vertrauen auf die Festigkeit der Einf.ievtgung hatte sich vor einigen Jahren eine Actiengesellschaft gebildet, zur Urbarmachung der zwischen dem Po und en Voll! di Comaechio liegenden Ländereien. Aber am Bbenv de« 28. Mai trieb der in der Regel langsam anschwellende Eridauu« seine Finthen plötzlich zu ungewohnter Höhe unv sprengte srine Fesseln in der Gegend zwischen Guarda-Ferrarese uud Ro. Ba d zeigte der rechte D-mim eine 400 Meter totit klaffende Lücke und die

lischen Feldpr.pste« überhaupt beizubehalten sei. Der Kaiser hat den Kron-^ Prinzen Humbert gestern zu» Chef de« dreizehnten Husaren.Regrments ernannt. * 4 Köln 4. Juni. Der Erzbischof von Köln hat zahrl'ch eine Einnahme von 9000 Thakrn au«Fasten-Almosen", wie dieKöln. V.-Z.", au« »Faste»- diavensen" wie wohl richtiger Prof. v. Schulte sagt. DieSpea. Ztg. bringt hiezu folgende au« amtlichen Quellen geschöpfte Mtttheilung: Der Erzbischof Hal »atnre er werde diese Gelderfür die Anstalten zur Bildung guter Priester und k ir andere drinaende Bedürfnisse verwenden" unddie Verwendung in geeignetere aber steht bereit« bei Mefola. Es ist übrigen« notorisch, daß im Venetianischen sneise .nr öffentlichen Kenntniß b-ingen." Letztere« ist nie geschehen. In der. vie Wasserbauten viel sorgsamer bewacht werben, als im ehemalig päpstlichen Sben Diöcese hat in den Jahren 185770 die Kirchencollecte für das heilige F.rrara, eine Folge der ungleich besseren österreichischen Gesetzgebung.

Grab in Jerusalem 44,647 Thaler eingebracht, die Sammlung des Peter-Pfennig- . -----. . ------- - - 1 1

70 die Summe von 546,062 Thaler», also jährlich durchschnittlich 54,606 Vermischtes.

beigesetzt zu werden. Folgende Anekdote theut die . Sandhofen, 3. Juni. Der Dammbruch auf hiesiger Gemarkung hat 800 Morgen

Beendigung der dieljährigen FrohnleichnamSprocession wurden, wie üblich, vte unfereö besten FruchtfeldcS unter Waffel gesetzt und beläuft sich der Schaden, gering gerechnet,

dieser Feier anwohnenbrn Geistlichen zur Tafel in die köniftl. Residenz geladen, auf 100,000 fl.

Während de« Diner«, an welchem sich die höchsten und höheren Hofchargen be- ~. .........- " ......- =

«heiligten, leitete ein Münchener Pfarrer das von allen Geistlichen sofort sehr eifrig Börsenberichte.

(gdfrn. auf M. 9.1M, (»»»f ?' a. M., 5. 3««l «.« »I, In »

deutschen Reich und die Beziehungen desselben zum Papst ich h. 6) losigkeit wie die gestrige. Besondere Gründe hierfür konnten wir zwar nicht ermitteln, und

bayerische Presse blieb nicht unbesprochen und wurde von den hochwurdigen Herren fg^,bn nut annehmen, daß die mattere Haltung der Berliner Börse, sowie der Umstand, daß al» nichtsnutzig" erklärt, von den Hofbeamten aber in Schutz genommen. DteLttfdiiebtne für die Flnctuatiou der internationalen Spttulationscffrcttn einflußreiche Elemente sich Konversation versvrack redlt animirt zu werden, als einer der höchsten Hofbeamten dem Geschäft bereit« entzogen haben, von nachtheiiizer Wirkung ist. Staatsbahn eröffneten heute Conversat on versprach recyl animrr zu w Remerkuna dbfüblte- 2 fl. unter dem gestrigen Schlußeours, stiegen dann wieder bi« 3682/«, llm hinterdrein bei 368

die erhitzten Gewuther der Geistlichen mit ter trockenen Bemerkung te -l u Tfd,litgen. Creditactien fanden wenig Liebhaber und verkehrten ziemlich lustlo« bei 3511/8 bi« Meine hochwurdigen Herren, lassen Sie uns dieses Gespräch abvrechen, von l°H35ii/2 3522/4; auch Lombarden gaben nach, 214Vi- Nattonalbank dagegen hielt sich fest

cheu Gegenständen verstehen Sie ja doch nichts." Der Wink wurde zwar hesolgt, bbi 877879. Recht belebt waren österreichische Rente», für welche starke auswärtige Kaufauf­ober die Entrüstuna über die erlittene Demüthigung in den Kreisen der Münchener trage Vorlagen, und glaubt man, daß Silberrente morgen den 65er erreichen wird. Auf dem TL L Markt der Eisenbahnwkrthe entwickelt- sich nur.für böhmische West, (Llbthal und, sonderbarer-

Gelstuchkeu l|t unoellyreioucy. Iweise, auch für Rudolph einige Lebhaftigkeit. Im Uebrrgen machte sich auch hier mattere Stim­

mung geltend. Berbacher theilwelse angeboten. Banken lagen vollends darnieder; nur Provin- zialdisconto in einiger Nachfrage. Loose gleichfalls still. Süddei'lsche Staatspapiere beliebt. Prioritäten verkehrten ziemlich umfangreich t'^UU sich die Nachfrage namentlich auf StaatS- bahn und ToScaner, fotof«* Lvmvarden.

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X g>Dm fleaanuen siav. Die Gesammtsumme aus allen preutzlicyen ^Ivrr,en Äbfluß der Bach- das Vaud uderflulhct. Unltrhalb unftttt (Staor sind 6U pracylvollen uns eln = iife.rfltiatn Dazu kommen noch die DiSpeuSaelder, welche für träglichen Gemüftgärtnettirn von Mombach thelll längst im Wasser begraben, theil« durch da« wird "Nk Million uberstelürn. ; g-hnler BeronfcßlaQt werden An Ge- Andringen des Hoeizonialwaff.r« rellungSloS bedroht. Die Dämme sind unversehrt, aber t« fehlt

die preußischen Diocesen auf jährlich 32000 Thaler ve Ich 9 - I hinter ihnen die Entwässerung. Oberhalb gibt der Blick Über Nackenheim (diesseits) und Asthelm

bühren für die Bestätigung der Bischöfe sind seit 18/0 aus Preutzen ^ou,uuui e|n B lb. Beide Orte sind auch bei weniger hohen Wafferständen in Noth.

Thaler nach Rom gegangen; auch für die Bestätigung eines Weihbischofs muffen Dor ersterem führt die Straße nach WormS; sie tft unter Wasier; feit einem halben Jahrhundert 300 Italer beiablt werden. DieSven. Ztg." schließt mit der Be- ist nichts geschehen, um sie über das Ntveau des Hochwassers zu legen. Jetzt wieder stehen Acker- jevesmai 9 i .. . GXeh» den Mund voll wenn es fick land und die niederen Weinberge in einem See, der über bie Auen im Strome hinüber bis um

merkung: Man nimmt von ultram # , t Ä den Ort Astheim reicht, der auch bet geringerem Wasserstandr als der gegenwärtige leidet. Dort

UM Erleichterung der Lasten des Bolles rc. yanoelt. Mlt vtnen yaven es la be^t ^ec Staat etwa 1500 Morgen Land, d. h. etwas über die Hälfte des ganzen Gemeinde- in der Hand, dem Volke Hunderttausende jU sparen. Für die Regierungen und Areals; aber nichts, auch gar nichts ist hier für Entwässerung geschehen, und die Gemeinde ist Bnndtaae dürsten die obigen Ziffern beweisen, daß man an einem Punkte angc- am Bettelstab. Während dessen hält fast angesichts des Ortes ein Privatmann, der Besitzer der ^uwnrtkN unbeilbriuaeud werden kann. Hohenaue, durch ein wohlangelegtes Dammsystem und durch Dampfpumpen seinen gan;en Grund

langt «fl, ITO ferneres Zuwarten wnytnBrtnfitM »«nn- g. vollständig wasserfrei. Durch gleiche Einrichtungen haben einige Orte diesseits wiederholt ihre

München, 3. Juni. Der Minister be« konigi. H-ujes unv ves Ernte gerettet, ihre Bewohner vor Verarmung bewahrt. In WormS hat der Bruch deS sogen.

Graf ». Hkgnenberg-Dux, ist gestern Abend um halb 7 Uhr an einem organischen HammeldammeS die dortige Entwässerung vereitelt und die Ernte meist armer Gärtner u. bergt. Ltrileiden im Alter von 61 Jahre« gestorben. Die Leiche wurde heute Mittag vernichtet. Der Betrieb der WormS.Bensheimer und der Riedbahn ist seit drei Tagen eingestellt; aus dem Ministerium de« Auswärtigen zum Bahnhof geführt, um in Hegnenberg ebenso ist der Schiffsverkehr unterbrochen, da die Wormser Schiffbrücke nicht geöffnet werden Folgende Anecdote theilt dieHoffm. Corr." mit : Nach jnn' °Sandbof'cn^ 3?2unü Der Dammbruch auf hiesiger Gemarkung hat 800 Morgen

Aetie>n«

50/g östr. F. 8t. E. B. 3691/2 Lombard. Bahn 214Vz Ludwigeh.-Bazbach 2035/8 Maxbahn

Bayer, Ostbahn 14472 Rhein-Nahebahn-Äci. Hess. Ludwigsb.-Aot. 184 Oberhessen w 823/<

Prioritäten«

3O/o östor. Stsb.-Prior. 59 3O/o ost. s. Lombard 51% 30/0 LIvorneser 40 50/g Toscaner 623/4 5% Elisabeth.-Prior. 83 V4 do. II. Emisa. 82

Änlelien«iooHc.

Kurh. 40 Thlr. * Loose 72 Nassau 25 6. 461/2 Braunschweiger 2O7/g 3o/o Oldenburg, a 401hIr. 39 4O/o bayr. Präm.-Anl. 113 f/2 Ansbaoher 7 fl. 4% badische Loose 1113/4 Badische fl. 35 Loose 70>/g

Oestr. fl. 250 v. 1854 851/4 1858r Prioritäteioose 1860r Loose 933/^ 1864r F

Stadt Florenz

frf)e Buch Papier - und Landkarten-/)andlung.

Frankfurt a. M., Domplatz Nr. 8.

an. Ferrara hat sich, so gut es ging, in Vcrtheivigungszustand gesetzt, um die

86recnnachrichten. 5. Juni 1872.

Preuss. 4l/g0/o Oblig. 1013/e

Frankf. 3Va% Obi. 88

Nass. 41/3% ObL 995/g

Kurhess. 4% 941/« Gr. Hees. 50/0 ObL 102i/2