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Bade- und Schwimmanstalt, von Rülffsmen eröffnet.
2206) Indem ich hiermit das verehrliche Publikum zum Abonnement einlade, bemerke ich, daß die Anstalt auch dieses Jahr wesentliche Verbesserungen und Erweiterungen erfahren hat.
Der Schwimmunterricht für Mädchen wird fortgesetzt und bitte um baldige Anmeldungen, damit die Unterrichtszeit festgesetzt werden kann.
Der Schwimmunterricht für Erwachsene und Knaben wie früher, und können auch Kinder, welche noch nicht schwimmen lernen sollen, unter meiner Aufsicht baden, sowie solchen, die bereits schwimmen können und sich darin weiter ausbilden wollen, Gelegenheit dazu geboten werden kann. Der Bade-, beziehungsweise Schwimmplatz, ist durchaus gefahrlos und für jedes Alter paffend eingerichtet.
Unterrichtsstunden und Badezeit für die Schuljugend sind an Wochentagen Vormittags von 10 bis 12 und Nachmittags von ik bis 7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen nur Vormittags von 7 bis 12 Uhr. In diesen Stunden wird gute und strenge Aussicht geführt, so daß die verehrlichen Eltern in jeder Beziehung beruhigt sein können.
Nähere Bedingungen sind in der Anstalt zu erfahren, wo auch die Abonnementsliste zur gefälligen Einzeichnung offen liegt.
L. Chr. Rübsamen.
Z Lebensversichcrungs- und Ersparoiss - Bank
in Stuttgart.
Versicherungsstand: 20,930 Versicherungen mit 38 Vr Mill. Gulden. \ Versicherungs- Anträge sind im laufenden Jahre eingelaufen: 628 mit fl. 1,338,200. t summe.
Bankfonds ca. 7 Millionen.
Nach Abzug der dermalen zur Vertheilung kommenden Dividende von 36 Procent der Jahresprämie ermäßigt sich die jährliche Prämie bei einer Versicherungssumme von fl. 1000.
Z. B. für den 25- 30- 35- 40- 45- 50- 55jährigen
auf ca. fl. 14V3- 16. 18. 2O’/2. 25. 31. 39‘/2.
Die Lebensversicherung bei einer soliden Anstalt ist die sicherste Geldanlage, die von den sonstigen die Prosperität des Handels und der Industrie, den Geldmarkt rc. bedingenden Verhältnissen unberührt bleibt.
Statuten, Prospekte rc. unentgeltlich bei den Agenten:
Emil Gail in Gießen,
G. Rahn in Kirch-Göns.
G. Raaö in Michelstadt.
I. Faatz in Friedberg.
JLony’s Bierkeller.
2282) Hiermit macke die ergebene Anzeige, daß ich näcksten Mittwoch den 8. Mai die Wirthschaft auf meinem Keller wieder selbst übernehme, und derselbe von da an täglich geöffnet ist. Chr. Lony, Bierbrauerei.
Mito- Auswanderer
befördert mit den rühmlichst bekannten Dampfschiffen des Norddeutschen Lloyd von Bremen, der Hamburg-Amerikanischen Packet-Actien-Gesellschaft von Hamburg, der Cunard-Linie von Liverpool, sowie von Stettin, Antwerpen, Havre und Rotterdam nach Ncw-Nork, Baltimore, New-Orleans, San Francisco und nach allen Häsen der Westküste von Südamerika, China und Japan billigst unter Garantie reellster Bedienung.
Chr. Wallenfels jun.
Wechsel auf alle größere Plätze Amerikas, insbesondere der vereinigten Staaten, zum Tagescourse, ebenso werden Auszahlungen, Auskünfte, Erbschaften, Vollmachten prompt und billigst besorgt. (796)
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1 Im Oswald'schen Garten.
Dienstag den 7. Mai:
Mrei große Vorstellungen.
Anfang der ersten Nachmittags 3 Uhr, der zweiten Abends V28 Uhr.
Mittwoch den 8. Mai:
Mehrere Vorstellungen, sowie Hauptvorstellung Abends V28 Uhr. Zum Schluß einer jeden Vorstellung:
Besteigung des hohen Thurmseils.
Allgemeine Versorgungs-Anstalt im Großheyoy- ihum Baden.
Gegründet im Jahr 1835.
Kapitalvermögen am Schluffe des Jahres 1870:
9,408,979 Gulden — 3,370,339 Thlr.
934) Diese auf Gegenseitigkeit berußende Anstalt schließt alle Arten von Versorgungs-, Aussteuer- und Lebensversicherungs- Verträgen ab.
Nähere Auskunft wird bei dem unterzeichnete ^rtreter der Anstalt erthcilt.
Gartenstraße, im Hause des Herrn Hofg.-Adv. Engelbach II.
Bekanntmachung.
Nach §. 15 der Telegraphenordnung für die Correspondenz aus den Linien deS Telegraphen-Vereins rc. von 1868 hat der Aufgeber einer Depesche das Recht, dieselbe zu recommandiren. In diesem Falle wird die Depesche von allen Stationen, welche bei der telegraphischen Beförderung, beziehungsweise Aufnahme mitwirken, vollständig kol- lationirt und die Bestimmungsstation sendet dem Aufgeber telegraphrsch, unmittelbar nach der Bestellung an den Adressaten oder nach der Abgabe an die Weiterbeförderungsanstalt, eine Rückmeldung mit genauer Angabe der Zeit, zu welcher die Depesche dem Adressaten, beziehungsweise der Weiterbeförderungsanstalt zugestellt worden ist.
Die Einführung der recommandirten Depeschen hatte den Zweck, dem correspon- direnden Publikum ein Mittel zu bieten, die Wahrscheinlichkeit einer correcten Uber* Mittelung seiner Depeschen an den Adressaten, so weit dies bei der Natur der telegraphischen Betriebsmittel überhaupt zu erreichen ist, zu vermehren. Erfahrungsmäßig werden recommandirte Depeschen jedoch nur in sehr geringer Zahl aufgegeben, muth- maßlich weil die Taxe für die Recommandation gleich derjenigen für die eigentliche Depesche ist.
Um nun dem correspondirenden Publikum ein ferneres Hülfsmittel zu bieten, sich eine correcte Übermittelung seiner Depesche, — so weit es thunlich und nötbig ist, — au sichern, soll vom 1. Juli c. an versuchsweise im internen Verkehr das Recht der Recommandirung, wie solches durch 15 der Telegraphenordnung gewährt ist und auch noch fernerhin in Geltung bleiben wird, dahin erweitert werden, daß der Aufgeber einer Depesche, welche nach einem Orte innerhalb des Norddeutschen Telegraphengebietes gerichtet ist, die Vortheile der Recommandation auf einzelne Theile seiner Depesche beschränken kann, ohne verpflichtet zu sein, gleich das Doppelte der Gesammttaxe zu bezahlen.
Zu diesem Zweck hat der Aufgeber diejenigen Worte, Zahlen, einzeln stehenden Buchstaben oder Buchstaben-Gruppen (cfr. §.14, 6 der Telegraphenordnung), deren correcte Übermittelung er vorzugsweise für nothwendig hält, damit die Depesche ihren Zweck erfüllen könne, zu unterstreichen. Jedes unterstrichene Wort rc. wird bei der Ermittelung der Wortzahl, abweichend von den allgemeinen Bestimmungen des §. 14, 7 der Telegraphenordnung, doppelt gezählt, dafür jedoch von allen bei der Beförderung resp. Aufnahme der Depesche betheiligten Stationen collationirt werden.
Gelangt trotzdem ein solches unterstrichenes Wort rc. entstellt in die Hände des Adressaten, so daß die Depesche nachweislich ihren Zweck nicht hat erfüllen können, so werden dem Aufgeber auf desfallsige rechtzeitige Reclamation die für die Depesche gezahlten Gebühren zurückgezahlt werden.
Im Falle der Verstümmelung nicht unterstrichener Worte rc. bei unrecom* mandirten Depeschen werden fortan die Gebühren nicht zurückerstattet.
Berlin, den 13. Juni 1869. Der Bundeskanzler.
Im Auftrage:
D e l b r ü ck.
Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cölii-Miudener und Oberhessische Eisenbahn, sowie sämmtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Markt.
Schule für Damen.
2290) Zur gründlichen Erlernung im Maaßnehmcn, Zuschneiden und Unfertigen von Damenkleidern hat wieder ein neuer Cursus begonnen. Eintritt jede Zeit
Rosa Rothenberge r, __________Lindenplatz.__________
2276) Ein goldenes Medaillon wurde am Freitag im Philosophenwald oder au dem Wege von da nach der Stadt verloren Der redliche Finder erhält eine Belohnung bei der Exped. d. Bltts.____________________
2152) Ein reinliches Mädchen, für Küche und Hausarbeit, sowie ein Kindermädchen, werden alsbald oder auf Johanni zu rnie- then gesucht. Seltersweg Lit. C> Nr. 77, im Nebenhaus.______________________
2270) Ein gewandter Bursche wird unter annehmbaren Bedingungen als Zeitungs- Verkäufer gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. ______________________________________
2203) Ein braves Dienstmädchen auf Johanni gesucht. Näheres bei der Exped. dieses Blattes.______________________________
2269) Auf Johanni d. I. wird ein braves Dienstmädchen gesucht von
___Julius Roth.
2268) Ein Junge kann in die Lehre treten bei
_____Franz Stroh, Schreinermeister.
2167) In Lit. D. Nr. 39, Neustadt, wird pr. Johanni ein starkes Mädchen für die Kinder gesucht.
Küchen- und Hnusmagd.
2289) Für das academische Hospital dahier wird auf den 1. Juni d. I. eine Küchen- magd und eine Hausmagd gesucht. Anmeldungen haben auf dem Büreau des Hospitalverwalters stattzustnden.
2174) Eine kleine Familie sucht ein freundliches Familienlogis von 3 Zimmern nebst Zubehör. Offerten unter H. H. besorgt die Exped. d. Bltts.
2288) Eine wohlhabende Familie auf dem Lande wünscht ihre 15jährige Tochter in einem Manufacturwaaren-Geschäft zu placi- ren. Hierauf Rcflectirende belieben ihre Offerten franco an die Exped. d. Bltts. ab- zugebem
HAASENSTEIN& VOGLER Zeitungs-Annoncen-Expedition, in Frankfurt am Main, grosse Gallusstrasse 1, im 1. Stock.
Hamburg, Neuerwall, 50 ;
Berlin, Leipzigerstrasse, 46 ;
Basel, Steinenberg, 29;
Wien, Stadt, Neuer Markt, 11;
Leipzig, Markt, 17, Königshaus ;
Stuttgart, Kronprinzstrasse, 1 B ;
Zürich, Elsassergasse, 1 ;
St. Gallen, Obere Grabenstrasse, 13;
Genf, Plac den Molard, 2.
Redactton, Druck und Verlao. der Brühl'schrn Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Bietsch) in 'Gießen.
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