Ausgabe 
4.10.1872
 
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großen Masse des Volkes und die Einwirkung der extremen Parteien auf sie^voran, allerdings, um Längstoersäumtes einzubringen und Selbstverschuldetes wieder weniger zu fürchten ist. |gut zu wachen, und der zweite Staat in Deutschland muß seinem Beispiel folgen

oder für immer gegenüber dem Ultramontanismus und seiner blindgläubigen An­

eingelegten Appellation wurde der Prozeß vorgestern vor dem Appellhofe ver-

Wiederaufnahme der Untersuchung an.

Spanien

v-rscha«,. Rotten. Di- Tupn eröffn iWd ®<bäubEn

aus ihrer Stellung. tb-ilt-n »7 Ca\^u »»d mtr.cben di- Carlist-,

in mehrer- Gruppen unr tnlfamtn r*I3urufl^lff|ln8 »an 18 Toblcn, hatte.. 3 Todt- und 19 'SM)tun8tn. D.e Truppen einiaermafien tufebtr wfammr»d,fn»h.J l11'* ®me doch

Türkei.

Amerika.

hängerschast abdanken. Ob die jüngsten Schwankungen dem Lande und dem königlichen Ansehen zum Heil oder Schaden gewesen, wird davon abhängrn, wie sich die Staaisregierung zu den obigen jetzt unabweislich mit Ja oder Nein zu beantmortnden Fragen stellt resp. stillen darf. Aufs Neue aber rächt sich in der gegenwärtigen Lage der folgenschwere Jrrthum, die politische Kurzsichtigkeit des früheren Ministeriums, den Appell an das Land in einem Augenblicke versäumt zu haben, wo er eine entschieden freisinnige, wett überwiegende Mrhrhcit für solche und andere Reformges'tze zur Folge gehabt hätte. Jetzt sieht sich bas Ministerium

Eine sehr wichtige Bestimmung ist diejenige, daß alle drei Jahre die Hälfte der Abgeordneten auSscheidet und durch Neuwahlen ersetzt wird. Es wird dadurch die zweite Kammer in engerem Contact mit der öffentlichen Meinung gehalten, und der Regierung diese letztere klar vor Augen geführt.

Gewiß sind daS höchst bedeutsame Aenderungen, welche unzweifelhaft des Beifalls werth sind. Vom Standpunkt des reinen Theoretikers ist es allerdings möglich, auch hieran Ausstellungen zu machen, allein wir halten es für weife, daß die Großh^rzogliche Regierung das zu erreichende Gute nicht dem unerreichbaren

Darmstadt, 3. Oktober. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben handelt und dieser befand nach Anhörung des Angeklagten, daß derselbe noch

Allergnädigst geruht: am 1. Oktober den Kreisrath des Kreises Büdingen, einmal der gerichtsärztlichen Prüfung zu unterziehen sei.

RegierungSrath Ludwig Follenius, auf sein Nachsuchen und unter Anerkennung Paris, 30. Sept. Wie derEorsaire' meldet, sind Samstag Abend 1100 seiner langjährigen und treuen Dienste, den KreiSrath des Kreises Vilbel, Elsässer und Lothringer in Paris angekommen, während man für Sonntag 3000 Gustav von Zangen, auf sein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner treuen erwartete. Demselben Blatte zufolge befinden sich gegenwärtig 950 Elsäffer in

und eifrigen Dienste bis zur Wiederherstellung seiner Gesundheit, in den Marsaille, die auf dem Punkee sind, sich nach Montevideo und Buenos-Ayres ein*

Oesterreich.

Wien, 30. Sept. Der neu ernannte türkische Minister Khalil Pascha hat

Gesetzentwurfs wegen Pensionirung der Eivilstaatsdiener geht auf Ablehnung der betreff. Vorlage und stellt im Wesentlichen folgendes Princip auf: Wenn ein Beamter nach zurückgelegtem fünften Dienstjahre in den Ruhestand versetzt wird, sich vorgestern nach Ischl begeben, und gestern dem Kaiser sein Abberufung-- so erhält ee als Ruhegehalt (Pension) 70 pCt. seiner Besoldung; für jedes schreiben überreicht; der Kaiser verlieh ihm daö Großlreuz des Stephansordens. weitere Dienstjahr bis nach zurückgelegtem 20. wird ihm ein, von da an aber Heute wird Khalil Pascha hier zurückerwartet. Die Übersiedelung nach Konstan-

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für jedes weitere Dienstjahr nur ein halbes Procent seiner Besoldung als Pension tinopel dürste am 3. Oktober erfolgen, zugesetzt, so daß, wer nach 50 zurückgelegten Dienstjahren in den Ruhestand ver-

setzt wrrd, seinen vollen Gehalt behält. tfranrreicp»

Auf einen deSfallsigen Antrag des Abgeordneten Heß hat die Regierung dem Paris, 29. Sept. Man erinnert sich des jungen Pharmaceuten Jourdan, Finanzausschuß eröffnet, daß in dem Budget 187375 der dringend nothwendige welchcr vor einigen Wochen wegen eines groben, in einem Briefe an den Fürsten Umbau des Gymnasiums zu Gießen Aufnahme finden werde. Bismarck verübten ErpreffungSversuches trotz des Gutachtens des Dr. Blanche,

Darmstadt, 1. Oct. Das Hofgericht hob die vom Uwstadter Landgericht das die Zurechnungsfähigkeit des Angeschuldigten in Frage stellte, in erster Instanz verfügte Einstellung des Verfahrens gegen den Pfarrer Seib auf und ordnete die zu einem J-chre Gefängniß verurtheilt worden war. In Folge der von Jourdan

l nämlichen $ojje: den Kreisrath des Kreises zuschiffen. Unter ihnen sind etwa 50, welche aus Algier kommen und die Amerika Klaff- in d-m Ministcrlum des Innern " Kn"e'dr'ick>l'c ff-bep._______

Kreises Bllb-l, -b-n Kr-isaff-ffor bei demKr-isa«f?Gjeße'n >U@ma"»»u 16 ®frnifonL til -m"-n Besuch " E'5"" ,|er

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x)en hiesigen Zeitungen ist folgendes Schreiben des biesiaen ,,,

gangen: In der hier schwcbinden Untersuchung I,it. U. Nr 394 von 1872 rr Duttheilung der ^Times" zufolge hätte die svanisLe .

de Ermittelung der Todesart der am 7 Sevtembcr h 1' todd?.c Glossen, die anderen Mächte zu befraaen nh ? ^bgierung be*

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fcUrd) »'-Genannten angesehen'werden e?'8'rfl6en iMfammengefunben mufi, ßSjft« obwabl h°*

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von Urrez geschlagen wurde Ob-rsten Pareno in der Nähe

Besseren aufgeopfert hat. ...... . .

Darmstadt Bezüglich der am 2. Januar 1873 abzuhaltenden 37. Ver* vielleicht zu einer Auflösung unter weniger günstigen Umsländen genöthigt, denn loosung der sogen. Großh. Hess. 50'fl.*Loose verfügt eine Bekanntmachung der es unterliegt wohl keinem Zweifel, daß, wenn die Regicrung beim nächsten Zu* StoaiSschulden-Tilgungsküffe-Direction, da der Regierung nach dem Verloosungs* sammeatritt des Landtags nicht dem preußischen Beispiel folgt, die liberale Partei plane da- Recht zustehe, den Betrag der Verloosung, welcher erst 6 Monate nach unter allen Umständen und auf jede Gefahr hin die Regelung jener Fragen for- ver Ziehung ohne allen Abzug fällig sei, ganz oder zum Theil mit 4 pCt. Escompte l ern wird. (K.Z) jährlich gleich nach der Verloosung bezahlen taffen zu können, wenn das desfallsige Landau, 2. Oct. Professor Michelis von BraunSberg hat heute dahier Vorhaben drei Monate vor jeder Ziehung zur Kenntniß des Publikums gebracht einen zweistündigen Vortrag in der Aula der lateinischen Schule vor einem dicht wird, daß die Preise, welche auf die nach dem VerloosungSplan in der 37. gedrängten Publikum gehalten. Das Thema des Vortrags war: Die Unhalt* Ziehung herauszuziehenden 8000 Nummern fallen, im Gesammtbetrage vor. barfeit der UnfehlbarkeitSlehre mit Beziehung auf die Stellung des Bischofs 1,427,000 fl. unmittelbar nach der 37. Verloosung und jedenfalls mit 2 pCt. Haneberg. Die Stelle:Hat Haneberg die vorliegenden Widersprüche nicht losen Abzug zur Auszahlung kommen sollen. Die Beträge der ausgeloostcn Nummern wollen, dann ist er ein schlechter Bischof; hat er dieselben aber nicht lösen können, sind daher unmittelbar nach der Verloosung mit 2 pCt. Abzug in Empfang zu dann ist er ein unglücklicher Priester, der seiner nach Wahrheit lechzenden Heerde nehmen. einen Stein statt Brod bietet", wurde stürmisch applaudtrt.

Ein von dem Abgeordneten Backe eingebrachter Antrag in Betreff des