rechte Beschwerden unserer nationalen Industrie Hervorrufen wollen; er unterbreite
mit Zustimmung der beiderseitigen Titern vor Kurzem erfolgte Verlobung eines 18jährigen, da-
oberhesslschen Eis.nbahn Alsfeld und dem Orte HerSfeld an der Bebra-Hanauer Bahn, zu welchem
hat sich durch ihr Eintreten für Die billigen Rechte des Staates gegen die Ein- nehmen rc.
Getaufte-
Den 10. September. Dem Bürger und Kaufmann, Julias Hahn, ein Kurt A R Ofitrtitfl
dieser Strecke ohne j.de staatlrche Subvention oder ZinSgarantie auszufuhren. Für die oberhesstsckr Bahn ist, wie ein Blick auf die Karte lehrt, der Ausbau dieser kurzen ca. 5 Meilen langen Strecke von der größten Wichtigkeit, weil durch diese der Weg von Thüringen nach Toblenz und Kota
3921) Montag Md) Beendigung Ksteigerung, wi Magie Hcistellun an der Alicenstraß ■8«orb gegeben.
Gießen, den 15, GroßherzoM
großen Frankrurter Bankhäusern Verhandlungen wegen Abtretung dieser Toncesfionen, welche auf dem Punkte stehen, abgeschlossen zu werden. Die beiden Bankhäuser haben sich erbotcn, den Bail
sprechen hier nicht von Ansichten, welche man als metaphysisch bezeichnen durfte, denn es ist durchaus nichts UedernaturlicheS in dem Dogma der Unfehlbarkeit.
via Gießen in flhr bedeutendem Maße abgekürzt wird.
- „ Neuwied. Die Neuw. Ztg. enthält in ihrer Ausgabe vom 6. September folgende Todes.
ist in England noch wenig gewürdigt worden. Doch brtngt heute vlr confervatlvr Anzeige: „Fräulein H... O... ist heute sanft ur.d selig, wie seliger nie ein Mensch zuvor, zur „Standard" die Rede auf das Schriftstück und bemerkt: Die bayerische Regierung ewigen Ruhe eingegangen. Es bittet diese kurze Meldung statt jeder besonderen Meldung anzw
also der Versammlung die solgendermaßen abgefaßten Grundlagen einer Convention: Der Präsident der Republik ist ermächtigt, mit dem Kaiser von Deutschland (inen Vertrag abzuschließen, welcher besagt: 1) Die Producie und Manufakturen von Elsaß - Lothringen werden in Frankreich zollfrei zugelaffen bis zum 31. De- ctmber dieses Jahres, zahlen ein Viertel des ganzen Zolles vom 1. Januar bis 1. Juli 1872 und die Hälfte bis Ende 1872. Es findet Wechselseitigkeit für He französischen Produkte und Manufakturen statt. 2) In Folge dieses Vertrages werden die Departements Arsne, Aube, Cüte d'or und Jura unverzüglich geräumt und wird die Ziffer der deutschen Btsatzungstruppen auf 50,000 herabgesetzt. Der Minister setzt hinzu, daß die Regierung einen großen Vertrauens- beweis verlange, indem sie die Kammer ersuche, noch vor ihrer Vertagung über diese Angelegenheit zu beschließen, und legt die Vortheile einet solchen Convention dar. Die Kammer erklärt hierauf die Dringlichkeit und stellt die Diskussion auf dte morgige Tagesordnung.
Auszug auä den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.
a. Evangelische Gemeinde.
Kopulirte.
Vermischtes.
Darmstadt. Die „H. V." schreiben: „Große Heiterkeit erregt hier die in aller Form und
Darmstadt, 15. September. Die zweite Kammer tritt am 20. d. wieder zusammen. Die Tagesordnung ist bereits ausgegeben und umfaßt die Be-
Geldfammlungen für die Tischler zu veranstalten hat.
Im „Journal des DebatS" spricht Herr Michel Chevalier dem erleichterten Handelsverkehre zwischen Elsaß und Frankreich das Wort und greift die Prolet- tion st.n an, die von einer Erleichterung im Verkehre zwischen Frankreich und Elsaß nichts wissen wollen und ihre Plivatintercssen über Vie des Landes stell.n. „Aber, schreibt er, was kümmert man sich in den Reihen der Ultkaprotectionistm um das öffentliche Interesse!? Um ihr Complot zum Gelingen zu bringen, druckt mau Roten gegen Elsaß und Lothringen, beweist mit a | b( die französische Industrie wäre »trloren und Frankreich rutnirt, wenn man den beiden Provinzen gestatte,
l'/r
$0 Liter
ihre Produkte auf den französischen Markt selbst mit den genauesten Ursprungs- zeugniffen und Zahlung von Zollabgaben zu senden, oder wenn man den fränzö- si scheu Industriellen erlaube, ihre Wollengewebe und Baumwollenstoffe zur Wäsche
° X - , ' - ... , . fr . . J ® f q f. nut Zuinmmung vec Deioeqeuigen tanern vor kurzem ersOigre -uerwoung eine» löjayrigen, vas
oder zum Druck nach dem Elsaß zu schicken mit der Lrlauonig, Jie ohne £)0U Polytechnikum besuchenden jungen Mannes und einer 16jährigen Bessunger Dame. — Man wieder zurückzuerhalten. Die Leidenschaft verblendet die Rädelsführer dieser Ver- st^ht also, daß bei der Frage der Forteristenz unseres Polytechnikums auch unsere jüngere Damen, schwörung bis auf den Grad, daß sie nicht einsehen, daß Elsaß und Lothringen, weit gewissermaßen mit interessirt ist; eine Thatsache, die gewiß in Erwägung gezogen zu werdell w-nn das wadr wäre, «SS sie °hu- Grund b-hunp.en, der Fluch unserer^Jndustri. -»^d-rhessisch- Bahnen. Da- Peajee. -ine- Bahnbanes ,wischen der Station de. gewesen ,ein mußten, als sie noch französisch waren, wahrend sie Die Ehre und die Eis.nbahn Alsfeld und dem Orte Hersfeld an der Bebra-Hanauer Bahn, zu welchem
Stutze derselben ausmachten. Ein obscures Blatt, dem wir nicht die Ehre anthun Seitens der preußischen und hessischen Regierung zweien zu Alsfeld und Hersfelö bestehenden Localwerden, es hier zu nennen, veröffentlicht Umtriebe gegen Diejenigen, die gestern comiteS bereits die staatliche Eoncessson eriheilt wurde, ist seiner Ausführung nunmehr sehr nahe noch unsere Brüder waren. Es beschreibt die Elsässer als grobe Bauern, welche Knickt. Es schweben nämlich im Augenblick zwischen den genannten beiden ComiteS und zwei Frankreich aus ihr-m wilden Zustande gezogen hat. Es beglüchwünscht sich, von ihnen befreit zu fein. Es wirft ihnen, ganz gegen die Wahrheit, vor, sich nicht gegen den Feind vertheidigt zu haben; als ob der Patriotismus des Elsasses sich nicht auf glänzende Weise bewiesen habe!"
Der Erlaß des bayerischen EultuSministers an den Erzbischof von München
«erste
*
M di-1” Meschuppens au lieben Arbeiten. « Mmerarom, o aimmerarbeit.
Dachbeckerarbut Schreinerarbeit, WWbeit, sowie die Herstellung eim pflosters bajd schlagt zu - • aus dem Mfa“ Wen, ben 15 Großherzoglich«
587 Thalern. l_____v
einer allgemeinen Arbeitseinstellung. In einer am 10. v. M. abgehaltenen Ver- , ,
fammlung wurde folgende Resolution angenommen: „In Erwägung, daß es un märtigm zeigt au, daß die Verhandlungen bezüglich der Regelung der elsässisch- zweifelhaft erwiesen ist, daß durch die heutige Massenproduktion der Lohn, resp. lothlingischen Zollfrage fortdauerten, und erklärt: Trotz unseres Wunsches, die die Accordpreise, heravgediückt werde, wodurch die Existenz des Arbeiters in Frage edlen Bevölkerungen von Elsaß-Lothringen zu begünstigen, haben wir nicht ge- geileflt wird, beschließt die heutige Versammlung, diesem Ucbelstande durch die Vereinigung aller Eollegen entgegenzutrelen, um auf diese Weise eine Ausbesserung VeS Lohnes zu bewirken." Die Kistenmacher haben am 10. d. M. die Arbeit eingestellt; sie verlangen ebenso wie die Tischler 25 pCt. Lobnzuschlag und eine Verkürzung der Arbeitszeit von 11 auf 9^ Stunden. Eine Generalversammlung der Schneivergesellen beschloß, die fhtfenoen Tischler zu unterstützen und ernannte eine Commission, weiche, so lange der Strikt noch dauert, am Schluffe jeder Woche
Denselb
*,66*r
S'S»
Den iv' in $8m6ilbt"tn
Den 10. September. Heinrich Balthasar Schneider, Bürger und Barbier, hiesigen Bürgers und Maurers, Balthasar Schneider, ehelicher Sohn; und Maria Dasselbe ist nichts Anderes als eine Lehre, welche durch Beweggründe eingegeben Henriette Derer von hier.
wurde und politische Zrele im Auge hatte, und wir freuen uns, daß Dasjenige, Denselben. Heinrich Peil, Arbeiter an der Oberhessischen Bahn dahier und Au »ine riklenbalte Vcrlckwöruna neuen das Menschenaelwlechl heimathberechtrgt in Bellnhau'en, des dasigen Ortsbürgers und Schneiders, Jakob was man mrt Recht als e ne rikfenhafte Berjchworung gegen das Menschengcichlechi ^cjI# ehelicher Sohn; und Helene Margarethe Pfaff, des verstorbenen Ortsbürgers zu genannt, eine neue Niederlage erlitten hat. Reinheim und Schuhmachers zu Darmstadt, Georg Psaff, eheliche Tochter.
Den 14- September. Gottfried Christian Balthasar Lenz, Bürger und Stations- Assistent an der Main-Weser-Bahn dahier, des hiesigen Bürgers und Wirths in Wieseck, Georg Lenz, ehelicher Sohn; und Philippine Katharine Lenz, des verstorbenen Orts- bürgers und Schuhmachers zu Katzenelnbogen, Karl Lenz, eheliche Tochter.
|; l :
!?töen. L16 °u
sK:
’in yN2k
R’Ä?
Mt n« eins
und durch eine gesunde sociale Form das unleugbar vorhandene Massenelend be- Göttingen, 12. September. Eine am letzten Freitag hier abgehaltene 93er* feitigt zu sehen, sollte doch der Wunsch eines jeden humanen Menschen fein, nicht fammlung der particularistischen Partei wurde nach der „G. Z." aus dem Grunde
aber die Mehrung des Haffes und des Elends durch gcmaltfame Repression, aufgelöst, weil der zur Ueberwachung anwesende Polizeibeamte thätltch bedroht
Möchten daher alle aufrichtigen Vaterlandsfreunde der fociaten Bewegung eine wurde (durch Werfen mit Bierschoppen). Der Regierungsrath a. D. v. Decken,
größere Aufmerksamkeit und Theilnahme als bish-r zuwenven. welcher bas Loctt nicht verlassen wollte, wurde zur Polizeivirection abgeführt,
-j- Abweichend von den in verschiedenen Zeitungen enthaltenen Nachrichten demnächst aber wieder entlassen.
über die Rtiseplaue deS Fürsten Bismarck geht uns die Mittheilung zu, der Reichs- Wien, 15. September. Aus verläßlicher Quelle verlautet, daß Erzherzog kanzler beabsichtige bis in den October hinein in Reichenhall zu verbleiben und Ludwig Victor (jüngster Bruder des Kaisers) sich mit einer Tochter des Exkönigs von dort direkt nach Berlin zurückzukehren. von Hannover verlobt habe.
Die deutsch-hannover'sche Partei hat sich gegenwärtig zu der CentrumS- Prag, 14. September. Ein in der heutigen (ersten) S tzung des böhmischen fraction des deutschen Reichstages in dir engsten Beziehungen gesetzt, und die Han- Landtages zur Verlesung gekommeu.s königliches Rescript knüpft an das Patent nover'schen Partikularisten, soweit sie Mitglieder des Rcichstages sind, haben sich vom 30. Juli 1870 an, drückt den Wunsch aus, daß die Beziehungen des König- bereits dahin geeinigt, dieser Fraktion direkt beizutreten. Damit erhält die den- reichs Böhmen zum Gesammtceiche gnegdt werden möchten und erklärt die An- trurnSfraction ihren eigentlichen, richtigen politischen Charakter, nämlich den einer erfennung der Rechte des Königreichs Böhmen sowie die Bereitwilligkeit des Königs, preußenfeindlichen Partei. diese Anerkennung mit dem KtönungSeide zu erneuern. Das Reicript fordert ch-
Jn sämmtlichen Schulen Nordschleswigs wird vom 1. Oktober ab nunmehr dann den Landtag zur Berathung über die staatörechtlichen Verhältnisse des König-
der Unterricht ausschließlich in deutscher Sprache ertheilt. reichs Böhmen ohne Verletzung der Rechte der übrigen Königreiche und Länder
Die Bewegung unter der Berliner Arbeckerbevölkerung (wie auch anderwärts) auf und erwähnt schließlich Der Regierungsvorlage über die neue Landtagswahl-
ist in fortwährendem Zunehmen. Ein Gewerbe um bas andere stellt die Arbeit orbnung und des Nationalitätengrsetzes.
ein oder droht wenigstens mit Sinke. Täglich finden Versammlungen Der ver- Paris, 12. September. Das Complot, welches man in Toulon entdeckt schiedenen Gesellenoereine statt. Die Böttchergesellen haben am vorigen Montag und dessen Zweck die Brandlegung des dortigen Murine-Arsenals sein sollte, ist über eine Lohnerhöhung resp. Arbeitseinstellung berathen. Es wurde beschlossen, von den Galeerensiräflingen angezettelt worden, Die einen Fluchtversuch beabsich- bis Mitte künftigen Monats zu warten, am Anfang Desselben aber zu einer neuen tigten. Mehrere Blätter hatten sofort die Internationale angeklagt, und Die Generalversammlung zusammen zu treten, um diese Angelegenheit enügiltig zu be- Opinion Nationale, das Organ Goueroult's, des Speichelleckers vom Prinzen schließen und bis dahin mit Den Meistern durch Die Delegirten unterhandeln zu Napoleon, so lange drrselbe mächtig war, hatte wieder Die Unverschämtheit, zu laflen. Der Verein zählt 406 Mitglieder und verfügt über einen Strckefond von sagen, daß Die Deutschen, die ganz Frankreich ruiniren wollen, die Hand Dabet Auch Die Drechsler beschäftigen sich lebhaft mit Der Jnscenirung im Spiele hätten.
Versailles, 14. September. Nationalversammlung. Der Minister des Aus-
rathung über:
1) den Antrag des Abgeordneten Wadsack, die Einlösung Der alten Grund- rentenscheme betr.; 2) Den Antrag der Abgeordneten Fink, Bamberger und Eoinger, _ . ____ , .
Die Aufycbung des Brückengeldes betr.;* 3) den Antrag dcs Sbgeoröutten Cun- Sohn, Wilhelm Chrlstian Karl, geboren den 16. August. x x
Z;„Cb,aU,b^"Un^!)‘C .« Hhnaen »» WÜHelm -in- T°ch -r,
sionen betr.. 4) Din Antrag des Abg>0'vnrten Kolb, Die Vermehrung des für Denselben. Dem Bürger und Kaufmann, Georg Schäfer, eine Ldchter, Anno die Realschule \n Alsfeld bextfl gten Zuschusses aus Staatsmitteln beir.; 5) Den Dorothea Karoline, geboren den 31. August.
Antrag des A'georonelen Keil von Furth, die Erhöhung Der Besoioungen und Denselben. Dem Bürger zu Redstein, Kanton St. Gallen, und Maschimsten "u- 5taa,#.il.dn betr.; 6) °i. Beicht». e^t e^er. vn!
Pianoforle.Fabrikanten Johann Dchaubkich in Mainz wegen Schädigung bei der^ Schlosser bei der Main - Weser - Bahn dahier, Christian Meister, eine Tochter, Anna, . tJU - un4 tm 2»hr 1867, eventuell Schadeneriatz betr. |geboren den 23. August.
Ma'lNZ, 15. September. In Der General - Versammlung der katholischen Denselben. Eine uneheliche Tochter von auswärts, Auguste Margaretyr V reine erLaue Studiosus Lieber im Namen ter katholischen Siudrnt>nvereine, Wilhelmine, geboren reu 5. August.
h8,trt »cynüiitt cca iujaHiblen Pio^fforen am infallidlen Pupste fe|l»altcn Lr 6S®! ©ießener’‘b^ur^'s'oliafin'Taniel Birkenbeul "eine Tvcht°r',°Maihilb- ti)UrOine 'Theodore Ottilie Friederike, geboren den 18. Anguss
griffe des Papstthums Anspruch auf Den Dank aller europäischen Regierungen erworben. Sie hat eigentlich nur das gethan, was augenfällig ihre Pflicht war, allein Die Eingriffe Der römischen Kirche sind so lange und mit so allgemeiner Kleinmüthigkeit geduldet worden, daß w:r Diese Aufrechthaltung des Staaisrecht-s und Der bürgerlichen Freiheit mit unaussprechlichem V rgnugen begrüßen. Wir
Donnnssa Von iollen in btm $ Zürnte in der' tität gutes Heu, ftongeinad)t(9 i, lunfltn gegen gb tflerf werden.
Gießen, den li Großherzogii
^11) Mittwoch i m . Vorini iS”m bfm ü ÄMtts 2U Zentner
-^»Ilvoch den
rrcaMtnt
-/ v 4
; - u '
’) „ 5 "
1 . 16 '
3928) Montag de
19.
Nachm xb in dein 5a: ßheleutc in der % Verweigerung fort, mllich noch Möl M gleich baare btn. Gießen, den
Sroßherzoglic


