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Gießen, im Februar 1871.

Rübsamen.

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Wechsel.

Oberhessen

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zmchten unv hatte vre ^enugtyuung, zu erfahren, oatz-perr ^osimann leiegrapgqty 1 In r'^.au[tragt tooröen sei, Die vorgeschlagene Verbindung zwischen Lagnv unv (Sorbnl

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Feilgebotenes

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zuste-

soll die der (Gemeinde Daubringen

! in guter Qua-

ArbeitSversteiqeruilg.

kaufen.

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Wien ditto ditto

Disconto

Braunschweiger 163 4

Stadt Madrid 217 N

8.

S.

8.

tND'tkü S'jnte<nt| :iB r ?rn^4nt!

Oestr. 1858r 1860r 1864r

fl. 250 v. 1854 70

Prioritätsloose 155

Loose 77

Borspünachrichten.

14. Februar 1871.

105

M919

Aiilelieiasfioose.

Kurh. 40 Thlr. Loose 65

Nassau 25 fl. 30' ?

4°/q bayr. Präm.-Anl. 107

Ansbacher 7 fl. 12 4% badische Loose 107 Badische fl. 35 1 . >ose 601

Ernst Hermes, Materialist.

k. 8.

k. 8.

in. 8.

1. 8.

Iastdverpachtuiist.

Mittwoch den 22. d Mts., Nachmittags 2 Uhr,

Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Cöln Hamburg Leipzig

I London

tadln:Das

: gkjruza, wrgtit tc

5 5tB) derirlb,

8. 1001 4

8. 997 8

8. 105

8. 97

S. 1047 Q

8. 88' h

Aellen.

Frankf. Bank 1301/4

Franks. Vereins-Kasse 102'2

Darmst. Bankact. 317

Wien Bankactien 693

Galizien 231

soweit sie nicht gleich mitgenommen werden konnten, besonverS unsere schweren Kisten, vom Bahnhof in das uns zum Magazin angewiesene Haus in Lagny; dann wurde geladen, was nur möglich, und was vor allen Dingen am nötigsten war, wie z. B. die Bekleidungsgegenstände für die Division und die Kisten für den Stab, und damit setzte sich der aus 28 Wagen bestehende Train in die Rich­tung nach Corbeil in Bewegung. In dem Zeitraum von 14 Tagen dürfte auf diesem Wege der ganze aufgehäufte Vorrath von Lagny nach Orleans geschafft worben sein, während nach der alten Route bei 35 Wagen gewiß 8 Wochen oder noch längere Zeit dazu erforderlich gewesen wäre. Auf Befehl Sr. Großh. Hoheit des Prinzen Ludwig übergab ich nun Herrn Calculator Hoffmann fämmtliche noch in Lagny liegenden Vorräthe zum Weitertransport und reiste in die Heimath zu­rück voll Bebauern, baß es mir nicht vergönnt war, meine mitgebrachten Gaben unseren Solbaten, namentlich denen des zweiten Regiments, selbst austheilen zu können.

Wenn ich meinem Berichte noch einen Rath an die Angehörigen der im Felde stehenden Soldaten zusügen darf, so ist es der: bei Absendung von Gaben diese recht gut zu verpacken, die Adressen deutlich darauf zu schreiben und keine Gegenstände einzupacken, die leicht zerbrechlich sind ober ververben. Die Absender können dann versichert sein, baß vie Gaben in die rechten Hände kommen oder daß sie dieselben wieder zurückerbalten.

15 Wagen zusammen seien; ich möge nur einstweilen meine Vorräthe unter Dach trügen. Da entschloß ich mich, selbst nach Orleans zu gehen, um dem Divisions- tsmmando den Plan vorzulegen, die Sendungen statt wie bisher von Lagny nach

»,Q (jQO,CDC iol auf dahiesigem Rathhause die den Fried- ch Furckel's Eheleuten gehörige

... IO.VUV cJtlftr.

. 30 Stecken desgl. Prügelholz,

60 desgl. Stockholz,

310 desgl. Reisholz.

Die Zusammenkunft ist beim Pflanzgar­ten. Griedel, den 14. Februar 1871.

Fürstliches Rentamt.

Menge l.

Bericht

meine Sendung nach Frankreich zur Begleitung der Liebesgaben für die Anaebörigen unserer Division, insbesonvere des II. Regiments, von

CH. Rübfamen.

(Fortsetzung und Schluß.)

400) Sechs Nohrftühle und drei Paar Fensterläden sind in Vit. B. Nr. 116 zu verkaufen.

hende am 1. März l. I. leihfällig werbende Feld- und Waldjagd aus unserem Bureau auf weitere 6 Jahre meistbietend verpachtet werden.

Daubrinaen, am 13. Februar 1871.

Großherzogliche Bürgermeisterei Daubringen.

H ä m m e r l e.

(Eingesandt.)

Theater.

Als ein Ereignis in der diesjährigen Theatersaison dürfen wir wohl die am Freitag und zwar zum Benefiz für Herrn Di ehe stattfindende Aufführung von Lesfing'SMinna von Barn Helm" betrachten. Dec Benefiziant bekundet durch die Wahl gerade dieses Stückes eine durchaus würdige Richtung seines Geschmackes und wollen wir, dem Kunstsinne unseres Pu­blikums vertrauend, hoffen, ban es durch zahlreichen Besuch seiner Anerkennung Ausdruck geben möge. DaS die Aufführung selbst betrifft, so hören wir auS zuverlässiger Quelle, daß auf die­selbe der größte Fleiß verwandt wird, um daS Werk des klassischen Meisters würdig über die

Gummi - Gdasticum- Auftösnng,

Stiefel, Pferdegeschirre, Spritzen- schläucbe wasserdicht, weich und mild zu machen, pr. Glas 12 fr.,

mi bfineatfR 54la): ialti *c t:j Uxt rrrten t^cr

Frankfurt a M.

E. DZolfg. Tertvr.

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Op(e^en Angst unv Aufregung, die ich nie vergessen werbe.

\ lität,

Limburger Käse,'

empfiehlt F r. Scbwaa b.

Nuhrkohlen.

233) Ich habe gute Mischkohlen täglich in Wagenladungen ü 200 Ctt abzug den.

machen jeder Art Leder, Schuhe und Stiefel, pr. Pfund 32 fr., fabricirt von Ernst Hermes, Materialist.

496) Feinste- XBliiibcnntcbl stets zu Ihaben bei Fr. S cb w aa b.

Die Zusammenkunft ist in der Synagoge zu Groß-Bnseck.

Rödgen, am 11. Februar 1871.

In Auftrag:

L- Hahn, Bezirksbauaufseher.

1 öti Dberjeg unt ta 6 ' itnalttth tu her b^rn^fr öesol-

'h 12 Hofraithe auf dem Asterweg, gibt 463/< kr- Rente, sittlich meistbietend versteigert werden.

tüetzen, den 14. Februar 1871.

Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Semmler, Ortsgerichtsmann.

NB. Nach Nachrichten von Lagnv sind am 6. Februar bereits 5 Eolonnen abgegangen und erwarte ich täglich Bericht von der letzten Colonne.

Actien.

Oest. Creditact. 2405/g 5% östr. F. St. E. B. 365'/^ Lombard. Bahn 1733/i Ladwigsh.-Bexbach 164

Maxbahn 1083/<

Bayer. Ostbahn 124 Vs

Hess. Ludwigsb.-Act. 135 Vr \Jsen/bahn-Aßtien 85* }

kein Mangel war. Am 18. Januar Nachmittags gelangte ich nach - Kleans unv erfuhr zu meiner Freude, daß Herr Calculator Hoffmann am Tage ^'"'^vvkher mit einer Colonne von 26 Wagen nach Lagnv adgegangen fei, um einen .r* :,l3|fil unserer Vorräthe zu holen. Dem Divisionscommando legte ich alsbald meinen Plan vor, eine ständige Colonne zwischen Lagny und Corbeil ein-

. ...-n $ engten und hatte die Genugtuung, zu erfahren, daß Herr Hoffmann telegraphisch

-'in r. Schlör, 3] ^rschngiei Ämißa

953 s

Orleans per Achse zu besorgen, wozu für jede Tour 10 Tage erforderlich waren, eine Wagenverbindung zwischen Lagny und Corbeil einzurichten, unv von da die Transporte mittelst Eisenbahn nach Orleans gehen za lassen, welcher Weg hin tno zurück nur drei Tage in Anspruch nimmt. Ich konnte diesen Vorschlag da- nom machen, weil ich in Erfahrung gebracht hatte, daß der Verkehr zwischen - ci?r 4 Ccrbeil und Orleans jetzt wieder mittelst Lokomotiven hergestellt werden könne, r ' 'm: ta ich mich nachher auch auf der Reise Überzeugte, daß an Lokomotiven unv

Holzversteiqerunq.

t-K) Montag den 20. d. Mts., des Morgens um halb 10 Uhr,

d in dem Fürstlich Solms-Braunfelsischen kcvzemwald bei Dorf-Güll nachverzeichnetes offeutlid) versteigert werden:

w 5tücf 0 ich en- u. Ftchten-Stainmholz, 5500 Cubiksuß enthaltend, worunter viel Wagncr-Werkholz sich befindet, V Ämbosklötze,

11 Schichten Etchen-Reiser, zu Fachger- ten sich eignend,

_v Stecken l^ichen-Werkbolz,

! latent - .M !

zum Erweichen und Geschmeidisi-

Waggons auf), blieb nichts weiter übrig, Reih« zwischen die Schienengeleise aufzustapeln und bei dazu noch eintretenvem^ RcgkNwetter so gut als möglich zu verwahren. Ich ließ mir nämlich französische ßflte anweisen, mit denen ich die Kisten rc. zudeckte. Bei aller Wachsamkeit aber^ var man vor Schaden keinen Augenblick sicher, und ich konnte nicht vermeiden, tag uns an einem Tage eine Kiste mit Stiefeln erbrochen, am folgenden ein Faß! Lraintwein gestohlen, am dritten abermals eine Kiste aufgebrochen-wurde, obgleich Cchilvwache dabei stanv. In meiner Roth telegraphirte ich nochmals nach Or­leans und erhielt alsbald die Antwort, eine Colonne werde abgchen, sobald nur

hilft!.''l »h.

Prioritäten.

3°/0 öster. Stsb.-Prior. 56

3°/0 öst. s. Lombard 47

3°/0 Livorneser 315/g

5U 0 Toscaner 50

5% Elisabeth.-Prior. 77V< do. II. Emiss. 813 4

Von Lagny aus, wo ich auch Herrn Calculator Hoffmann aus Darmstadt traf, der jene Gabensenvung vom September hierher begleitet hatte, telegraphirte ich abermals nach Orleans und bat um Sendung einer starken Wagenkolonne, '< möty, tzjer ein Fuhrwerk unmöglich aufzutreiben war. Unsere Lage war um so pein- (iAer, da hier sehr häufig Diebstähle vorkamen, so daß wir unsere Güter durch ^en- him hoppelte Wacheposten mußten schützen lassen, unv da man uns von Seiten der ' d'Mztr Hi,. Nabaverwaltung fortwährend drängte, unsere Wagen zu entladen, ohne daß wir ' *" mii zn.iu» h.^ton mnhtn mit nnft>r<>r Mnsse ttnn Nnrräthen nud wie sie unter

482) Freitag den 17. Februar, Nachmittags 1 Uhr, soll die Fertigung eines Pfahlspaliers ; ben israelitischen Friedhof zu Groß Buseck ^ öffentlich wenigstnehmend in Accord gege

...1Z i" Lunchten. In Orleans, wo ich Gelegenheit harte, einige Söhne Gießens zu / IltluA ^Dirchen, war natürlich meines Bleibens nicht lange, da es mir darum zu thun

3 ;ie1 »ar, mit Herrn Hoffmann zugleich oder früher wieder in Lagny zu sein.

imr M ( Am 20. Jan. kam ich wieder in Lagny an unv einige Stunden später die

".. . - r rin I'-'Wagenkolonne. Zunächst brachten wir nun mittelst Fuhrwerk unsere Vorräthe,

, .....IglMI.................

» £ llfl tetcitt, t*

i di--- Beefteiqeruugen.

*.1. l :<» l11" "' ISl, Donnerstaa bin 30. März d. I.,

11 Nachmittags 2 Uhr,

tteldisorteii.

Pr. Cassen-Soh. 1 44 j-455

Sachs.

Div. Cassen-A.

Pr. Friedrdor 9 5859

Pistolen . . 9 4648

doppelte 9 4850 Holl. fl. 10 8t. 9 5456 Uucaten . . 5 3739

20 Frankens!. 9 30'/z311 3 Engi. Sover. 11 5559 Russ. Imper. 9 4749 Dollar in Gold 2 27 28

Raths gewußt hätten, wohin mit unserer Masse von Vorräthen u»d wie sie unter ten obwaltenden Verhältnissen zusammenhalten. Wir suchten das Ausladen von Tag zu Tag zu verschieben, lebten aber in dieser ganzen Zeit in einer fonwährea- ... vtll .... ö, ' ' 5'7" Es traf zwar nach drei

: 10 (eA| Jagen eine Colonne von 42 Wagen ein, allein leiver nicht für unsere Sendung, |Onr?rn für die schon länger hier liegenden, von September und früher, und da ' ' su zMii, vif Ocn beständigen Aufforderungen auszuladen und den damit verbundenen Dro- N obgcruntei duigen nicht länger mehr widerstehen konnten, faßten wir den Entschluß, uns em / -'4)i tzullb Haus anweisen zu lassen, um darin unsere Vorräthe unterzubringen. Ein Haus

' faQtn. ließ sich leicht finden, aber es fehlte wieder am Nöthigsten, nämlich an Mitteln,

'r - trr frcnpnni die Sachen dahmzuschaffen. Da erbot sich der Führer jener Wagenkolonne, Frei- -tjfrnif v«. Herr v. Lersner, mir drei Wagen und Drei Pferde zurückzulaffen, um damit unsere VuSladung zu bewerkstelligen. Mittlerweile war die Verladung der älteren Sen- bunß vorgenommen, und da noch 4 Wagen leer blieben, konnten diese benutzt k 1 Inerten, um einen Theil unserer neuen Sendung mitzunehmen, der auch unter Be-

gkitung des Herrn Calculator Hoffmann am 15. Januar in Orleans ankam. Mine Aufgabe war nun, das Uebrige in Sicherheit zu bringen, wobei ich von 6 Soldaten unterstützt wurde. Das Geschäft der Ausladung war aber ein sehr schwieriges, da unsere Wagen hinter einem andern Zug im zweiten Geleise standen, so daß alle Gegenstände über den vorderen Zug binübergereicht und gehoben wer­ten mußten. Einen Transport nach Dem Lagerhaus brachten wir glücklich zu

verfertigt von

(475)__

495) Essiggurken, Sardellen, Häringe,

Preuss. 4Vzd o Oblig.

Frankf. 3';2O/o Obi. 81

Nass. 4*/2 J i) Obi. 91' b Korhess. 4% 82',» Gr, Hess. 5J q Obi. 1" 11 .

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Bayer. 5%

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Würtemb. I'/zO/o Obi. 911 2

Baden 4/20/0 Obi. c. E. L. 91*

Oesterr. Silberrente 55i/2 n Papierrente 477/s 5% M. steuert*.

Amerik. Bonds 1881r 98'/g

1882r 953 g

n 1885r 95

n 1887r 95

Spanier, neuest. 3% 30Vis

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6 __.. fj,nn flWdfb# bPM Bühne gehen iu lassen. Das Stück an und für sich dürfte dem größeren Theile des Publikums

Äiande, beim zweiten aL er erfaßt fa?O z s Ps \ oui ber tz^eture woh! bekannt sein, und halten wir es für überfiüssig, über dasselbe nach irgend

llt Folge von Erschöpfung und einen unserer Wagen wurde uns gar Chroa6 hinzu;ufügen, außer der Bemerkung, daß auch in Rücksicht auf die gegenwärtigen Zeit-

HauSthÜr weggestohlen. So aller Hilfsmittel baar und auf der andern Seile IVerhältnisse bie Wahl eine gan^ vortreffliche genannt werden darf, und umsomehr, als Herr Dietze, Bit Gewalt turn Ausladen gezwungen (man schlug uns sogar die Schlösser der der sich als fleißiges und streb,ameö Mitglied unserer Bühne durchaus bewährte, den jetzigen Feld- * ala unsere Norrätbe in ein<*r (anaen zug zum Theil mitgemacbt und sein Benefi; also ein doppeltes Interesse rege macht. Hoffen wir L-r- ."V..,alfo, berj der ;w-ile Sitel d-s Stück.sEoldat-nglück" dem B-ncsi,i->nten ein gute« Omen fei.

452) Bei Adolf Mannberger Wittwc,

wohnhaft bei Herrn Schlosfermctster Lehr-Bestellungen erbitte ich an mich oder den mund auf dem Neuenweg, ist ein noch Herrn

im guten Zustande befindliches Küfer- (f D. ScvtOV. Ql*.

Werkzeug aus freier Hand billig zu ver-s richten.