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795/8

Oberhessen

Spanier, neuest. 3% 315/g

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927/8

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8.

8.

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k. k. k.

871/g 105 1173/g

k. k. k. k.

Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto

Disconto

steuerf. 1881r 1007/* 1882r 971/, 1885r 97 1887r 97

8. 991/i

8. 993/4

8. 105

8. 96

3. 927/8

Actleii.

Frankf. Bank 139

Frankf. Vereins-Kasse 108

Darmst. Bankact. 388

Wien Bankactien 735

Galizien 234

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Actlen.

Oest. Creditaot. 276 5O/o östr. F. St. E. B. 4031/4 Lombard. Bahn 174 Ludwigsh.-Bexbach 187 Maxbahn 1331/4 Bayer. Ostbahn 1333/4 Hess. Ludwigsb.-Act. 156 Rhein-Nahebahn-Act.

Paris, 12. August. Der Muniripalrath von Pari« genehmigte gestec« ein Anlehkn im Betrag von 350 Millionen Franc« mit allen gegen eine Stimme.

London, 12. August. Alexander Cockburn ist von der Königin gemäß den Bestimmungen des Washingtoner Vertrage« zum Schiedsrichter Englands in der Alabamafrage ernannt worden.

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L 8. - 3140/0 G.

Geldsorten.

Pr. Cassen-Soh. 1 45-451/,

Sachs.

Div. Cassen-A.

Pr. Friedrdor 9 5859

Pistolen . . 9 3840 doppelte 9 4042

Holl. fl. lOSt. 9 5557 Ducaten . . 5 3638

20 Fraukenst. 9 18*/219i/2

Engi. Sover. 11 4850 Russ. Imper. 9 3840

Dollar in Gold 2 2526

Prioritäten.

3O/o öster. Stsb.-Prior. 58'/, 3°/o öst. s. Lombard 741/8 30/0 Livorneser 343/8

5O/o Toscaner 54*/g

5% Elisabeth.-Prior. 783/4

do. II. Emiss. 84___________

Änlehensloose.

Kurh. 40 Thlr. Loose 671/4 Nassau 25 fl. 41

4°/o bayr. Präm -Anl. 1115/e Ansbacher 7 fl. ll5/8

40/g badische Loose 1101/3 Badische fl. 35 Loose 70 Oestr. fl. 250 v. 1854 77 1858r Prioritätsloose 1751/g 1860r Loose 873/g 1864r n 137 Braunschweiger 181/4 Stadt Florenz 83*/2

Börsennachrlchten.

12. August 1871.

Preuss. 41/2 °/q Oblig. 99 */2

Frankf. 3i/,o/o Obi. 83 Nass. 4i/2o/g Obi. 98i/2 Kurhess. 4% 911/4 Gr. Hess. 50/0 Obi. 103

, n 40/0 951/4

n » 3»/,% -

Bayer. 5% n 101 Vg

4Va % 1jährige 991/8

40/g 1jährige 93'/4 Würtemb. 4i/2% Obi. 881/4 Baden 4i/2% Obi. c. E. L. 981/4 Oesterr. Silberrente 581/4

Papierrente 493'8

feer ihn zu den deutschen Erfolgen beglückwünschte. In Gmünden begrüßte der Erzherzog Salvator und die Landgrästn Louise den hohen Reisenden. In Ischl empfing die Kaiserin den hohen Gast höchst liebenswürdig, worauf in der kniser- lichen Villa da« Diner im engsten Kreise Statt fand. Gestern Abend und heute früh machte der Deutsche Kaiser, begleitet vom Grafen Crenneville, den hier wei- lenden Mitgliedern der Hohen Aristokratie Besuche, darunter der Prinzessin von Holstein, der Herzogin von Mecklenburg und der Fürstin Radziwill; während dessen war in der kaiserlichen Villa das Diner, wozu die gesummte kaiserliche Familie und die oben genannten Herrschaften nebst nächster Suite, so wie die sämmtliche Suite de« Deutschen Kaiser« zugezogen waren. Kaiser Wilhelm saß zwischen der Kaiserin und der Großherzogin von Mecklenburg. Nach dem Diner Cercle; dann nach 5 Uhr fand die Abreise Statt, wobei der Kaiser Franz Joseph seinem Gaste bis Strobel in sechsspänniger Equipage da« Geleite gab. Die Haltung der Bevölkerung war allenthalben eine sympathische; da« Wetter war da« schönste.

Lemberg, 7. August. Der Osts.'Ztg. wird von hier geschrlkven:Von den deutschen Professoren v-r hiesigen, der Poloniflrung überlieferten Universität haben die Herren Rapaport, Dr. Kergel und Roeßlcr ihr Lchramt bereits tret willig niedergelegt und Lemberg verlassen, die Herren Lienemann und Handel sind tm Begriffe, denselben Schritt zu thun, und die Herren Kotter und Pazdzicra sind um ihre Penflonirung eingekommen, nach deren Erlangung sie dem vom Deutschenhaß aufgeregten Lande ebenfalls so schnell als möglich den Rücken wen- den wollen. Auf diese Weise werden fast sämmtliche deutsche Lehrstühle der Uni versität, deren Polonisirung nach ministerieller Bestimmung innerhalb einer drei jährigen Frist allmählich rrfolgen sollte, aus einmal vacant. So erwünscht Vieser unvorhergesehene Umstand unfern polnischen Deutschensressern auch ist, so muß doch jeder, der mit den polnischen Verhältnissen einiger Maßen bekannt ist, voraussehen, daß daran« für die Regierung ernste Verlegenheiten und für die Universität schwere Nachtheile erwachsen müssen. Es handelt sich nämlich um die schwer zu lösende Frage, woher die Regierung oder vielmehr die galizische oberste Schulbehörde die nöthigen polnischen Lehrkräfte nehmen soll, um den plötzlichen Abgang der größten- theils in ihrem Lehrfache ausgezeichneten deutschen Professoren sofort wieder zu ersetzen. Die Schulbehörde hat schon eine Umschau nach geeigneten Professoren polnischer Nationalität gehalten, aber zu ihrem großen Leidwesen kaum einige blut­junge Docenten ausfindig gemacht, die erst vor Kurzem die Schulbänke verlassen haben und daher wenig befähigt sind, ein wissenschaftliches Fach gründlich zu be­mänteln. Der Mangel an ernstem wissenschaftlichem Streben ist von jeher die schwache Seite der Polen gewesen, und wa« sie aus wissenschaftlichem Gebiete ßc- leistet haben und noch leisten, ist nur eine schwache Nachahmung der deut,chen Wissenschaft, ungeachtet sie dieselbe nicht zu schmähen wissen."

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Gießen, den 12. August 1871

Großherzogliches Kreisbauamt Gießen.

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Gießen, den 12. August 1871. Großherzogliches Ortsgericht Gießen.

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