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Friedberg, im Juni 1871.

Die Verwaltung der Friedberger Bergbau- Gesellschaft.

Stifft. (2732)

5U diesem Zweck hat der Aufgeber diejenigen Worte, Zahlen, einzeln stehende Buchstaben oder Buchstaben-Gruppen (cfr. §.14, 6 der Telegraphenordnung) deren correcte Uebermtttelung er vorzugsweise für nothwendig hält, damit die Depesche ihren Zweck erfüllen könne, zu unterstreichen. Jedes unterstrichene Wort re rnirh Ermittelung der Wortzahl, abweichend von den allgemeinen Bestimmungen des

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^°b7) Georg Schäfer, Uhrenhandlung.

B e k a n n t m a ch n u g.

Nach §. 15 dcr Telegraphenordnung für die Eorrespondenz auf den Linien des Telegraphen-Verems rc. von 1868 hat der Aufgeber einer Depesche das Recht, dieselbe zu recommandiren. In diesem Falle wird die Depesche von allen Stationen, welche bei der telegraphischen Beförderung, beziehungsweise Aufnahme Mitwirken, vollständig kol- lattontrt und die Bestimmungsstation sendet dem Aufgeber telegraphisch, unmittelbar nach der Bestellung an den Adressaten oder nach der Abgabe an die Weiterbeförderungs­anstalt, eine Rückmeldung mit genauer Angabe der Zeit, zu welcher die Depesche dem Adressaten, beziehungsweise der Weiterbeförderungsanstalt zugestellt worden ist.

.. c Einführung der recommandirten Depeschen hatte den Zweck, dem corresvon- direnden Publikum ein Mittel zu bieten, die Wahrscheinlichkeit einer correcteu Ueber­mtttelung seiner Depeschen an den Adressaten, so weit dies bei der Natur der teleara- phischen Betriebsmittel überhaupt zu erreichen ist, zu vermehren. Erfahrunasmäßia werden reeommandtrte Depeschen jedoch nur in sehr geringer Zahl aufgegeben, muth- maßlich wett die Taxe für die Recommandation gleich derjenigen für die eiaenttickie Depesche ist. 0 Uliyc

Um nun dem correspondirenden Publikunt ein ferneres Hülfsmittel zu bieten sick eine correcte Uebermtttelung seiner Depesche, so weit es thunlich und nöthia ist zu sichern, foll vom 1. Juli c. an versuchsweise im internen Verkehr das Recht der Neeommandirung, wie solches durch §. 15 der Telegraphenordnung gewährt ist und auch noch fernerhin in Geltung bleiben wird, dahin erweitert werden, daß der Ausaeber einer Depesche, welche nach einem Orte innerhalb des Norddeutschen Telegravhenaebietes gerichtet ist, die Vortheile der Recommandation auf einzelne Theile seiner Deveicke be­schranken kann, ohne verpflichtet zu sein, gleich das Doppelte der Gesammttaxe zu

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ihiermit 5'^^dlachricht, datz ich vvt.xwnjuy«., nuiuciufcuu uun ven uugemeinenBeitimmunaen lind) dahier als Spengler etablirt|§4 7 bev XeJegrapbenorbnung, doppelt gezählt, dafür jedoch DonT"0bei bet

habe. Au g. Becker, Asterwea. I Beförderung resp. Aufnahme der Depesche betheiligten Stationen collationirt werden -----------------I 9 L P ^Gelangt trotzdem em solches unterstrichenes Wort rc. entftellt-in die Hände

des Adresiaten, so daß die Depesche nachweislich ihren Zweck nicht hat erfüllen können werden dem Aufgeber aus dessallnge rechtzeitige Reclarnation die für die DenelN gezahlten Gebühren zuruckgezahlt werden. ^epe,cye

Im Falle der Verstümmelung nicht unterstrichener Worte rc. bei unrernm, mandirten Depeschen werden fortan die Gebühren nicht zurückerstattet unrecom- B-rlin, dm 13. Juni 1869. Der Bundeskanzler.

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