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(AZ.)

Telegraphische Depeschen

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Maßregeln nach der Beendigung desselben be-

und die

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Die Kontribution der Stadt Paris ist gestern

12. Febr.

In Lille hat die monarchische Liste mit 195,000

12. Febr.

Aus Paris sind folgende Nachrichten vom 10. d.

A Brüssel, 12. Febr.

hält die Wahl nachstehender Kandidaten für

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des Waffenstillstandes dingen.

+ Versailles, bezahlt worden.

Bordeaux,

die Gaben waren so viele, daß Wagen auf Wagen sie herbeibrachte, und vierzig französische Kriegsgefangene zur Hilfe commandirt waren, kam N die Nacht herbei und mußte die Ladung bei Fackelschein vollendet lit Begleitung der ganzen Sendung wurde mir allein übertragen und 6-ilfe 4 Soldaten beigegeben und betrug dieselbe jetzt acht Waggons leeren und einer Menge kleinerer Kisten und Kasten aller Art, die sich

der Befehl zum Einquartieren kam. Kaum aber war dies geschehen und Soldaten, die seit zwei Tagen keine Verpflegung erhalten hatten, in der Erwartung, solche endlich zu finden, da kam plötzlich mittelst Depesche die zur schleunigen Weiterreise, die auch durch Allarmblasen sofort ins Werk wurde. Eine Kompagnie mußte sogar vom nächsten Orte, wohin sie ins

zur Stunde der Abfahrt fortwährend vermehrten. Am 29. December, Morgen- 10 Uhr, traf der Zug ein, dem meine 8 Wagen angehängt wurden. Derselbe enthielt 1100 Mann Ersatztruppen des 35. Regiments, denen noch 200 Mann unserer hessischen Division beigefügt wurden. Um 11 Uhr Abfahrt unter Zuruf und lauten Begrüßungen der zahlreich vertretenen Einwohner Darmstadts und ver Umgegend; in Mannheim erster Aufenthalt, dann an diesem Tage noch weiter bis Weißenburg, es wurde in den Wagen übernachtet; den folgenden Tag bis Bisch­weiler. Am dritten Tage (Sylvester) hielten wir den ganzen Tag über bei Horth, dann noch Weiterreise bis Hochselden. Der 1. Januar war kein guter Tag für uns, denn die Mannschaft stand vom Morgen an zum Einsteigen bereit, bis am

in der I. Klasse der höheren Mädchenschule bei Herrn Mitprediger-Vicar Freien sehn ec . - . und für den englischen Unterricht daselbst in der Zwischenklasse der höheren Mädchenschule bei demselben Lehrer und für den englischen Unterricht in der II. Klasse der höheren Mädchenschule bei Herrn Lehrer Curschmann und für den englischen Unterricht in der III. Klasse der höheren Mädchenschule bei Herrn Lehrer Schmidt in der IV. Klaffe der höheren Mädchenschule bei Herrn Lehrer Felsing in den Schulen bei den Herren Lehrern Drescher, Schäfer, Römer, Ubrich, Lips, Müller und Zu na ..........................- .

Bericht

ihr (meine Sendung nach Frankreich zur Begleitung Oer Liebesgaben für die

Angehörigen unserer Division insbesondere ves II. Regiments, von E h. R ü b sa m e n.

Infolge eines gegen Ende des vorigen Jahres in den verschiedenen KreiS- Wätkrn der Provinz veröffentlichten AufrufesEin Ehristgeschenk den im Felde sehenden Soldaten unseres 2. Regiments" trafen die Liebesgaben von allen Seiten jo reichlich ein , daß wir drei Eisenbahn-Waggons damit füllen konnten. Durch Ärldspenden war dem Komitö die Möglichkeit gegeben worden, auch für diejenigen Soldaten Ehristgeschenke anzukaufen, die aus der Heimath mit solchen nicht be­dach! werden konnten. Ich wurde von dem Komite mit der Aufgabe betraut, die A-nze Sendung ihrer Bestimmnng zuzuführen, ging darauf am 21. December von litt ab und kam unter günstigen Umständen Vormittags in Darmstadt an. Nach sclgsältig eingezogenen Erkundigungen überzeugte ich mich jedoch bald, daß es einiger rathsam sei auf das Gerathewohl mit meinen Wagen in die Welt hinein jo fahren, als vielmehr dem in Darmstadt sich bildenden großen Transport von vkvcsgaben für alle Theile unserer Division sich anzuschließen, der am 29. De- ctmbtr von da abgehen sollte. Nach aus dem Hauptquartier in Orleans einge- tiofcnen Telegrammen sollte ote vereinigte Sendung nach Lagny dirigirt und von Do aus von Seiten der Division durch Fuhrcolonnen abgeholt werden. Am 28. Ittember begann Morgens die Verladung am Exerzierplatz in Darmstadt, und

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gesichert: Victor Hugo, Garibaldi, Quinet, Gambetta, Saiffet, Pothian, Roche­fort, Schoelcher, Foigneaux, Locroy, Sauvage, Dorian, Delescluze, Marc Du- fraietie, Henri Martin.Soir" fügt noch folgende hinzu: Kournet, Köchin, Thiers, Roger, Vckel. Paris gewinnt eine friedliche Physiognomie. Auf den Boulevards sieht man zahlreiche Spaziergänger.

4- Brüssel, 13. Febr.Jndependance" meldet: Der König hat dem Komite zur Unterstützung der in Paris lebenden belgischen Untertanen 10,000 Francs überwiesen. Prinz Napoleon ist hier angekommen.

+ Berlin, 13. Febr. (Sitzung des Herrenhauses.) Das Herrenhaus nahm ohne Discussion den Gesetzentwurf betreffend den Bau einer Eisenbahn von panau nach Offenbach rc. an, nachdem der Handelsminister denselben befürwortet hatte. Alsdann wurde der Gesetzentwurf betreffend das Expropriationsverfahren in ter Provinz Hannover und Frankfurt a. M., sowie das Gesetz betreffend Jn- hemm'tätsertheilung bezüglich der Ausführung des Gesetzes vom 9. März 1867 (jnOemnität wegen Eisenbahnanleihe) in der Fassung des Abgeordnetenhauses Angenommen. Es folgte hierauf die Erledigung von Petitionen.

+ Berlin, 13. Febr. Es verlautet, der Kaiser werde Anfangs März nach Berlin zurückkehren, um den Reichstag persönlich zu eröffnen. Die Armeccom- vanvanten blieben auch in diesem Falle bis nach Beendigung des Krieges in zrarkreich; unter welchen Verhältnissen dies geschehen, wird der weitere Verlaus

Stimmen gesiegt, Die republikanische erhielt nur 47,000. Ehangarnier ist aus Siüffel in Lille angekommen, um sich mit den anderen Deputaten nach Bordeaux |U begeben. Der neue Präfect von Lille, Herr Hendle, ist nach Pans ge­gangen.

Quartier geschickt worden war, wieder herbeigeholt werben. Mir aber wollte eS scheinen, als ob unsere Reise viel zu langsam von statten gehe, und darum be­schloß ich mit einem andern Herrn, der ebenfalls Wagen mit Liebesgaben an un­serem Zuge anhängen batte, vorauszueilen bis Ranzig und dort zu versuchen, ob uns nicht ein besonderer Zug bewilligt, oder auf andere Weise die Möglichkeit gegeben werden möchte, schneller als bisher weiter zu kommen. Wir fuhren also mit dem Postzug unserem Zuge voraus, langten Nachts 1 Uhr in Nanzig an, überzeugten uns aber bald, daß all unsere Bemühungen umsonst sein würden; doch versprach man uns, unfern Zug, sobald er eingetroffen sein würde, sofort weiter zu befördern. Mit großer Mühe und viel Lauferei gelang es mir hier noch, eine Depesche an Se. Großh. Hoheit den Prinzen Ludwig nach Orleans abzuschicken mit der Nachricht, daß ich mit meinem Zuge in 3 bis 4 Tagen in Lagny eintreffen würde. Aber erst nach dreitägigem Warten kam endlich unser Zug in Nanzig an, und konnten wir dann andern Morgen-, nachdem ich die Nacht bei 14° Kalte im Wagen zugebracht hatte, Die Reise fortsetzen. Kaum waren wir an Toul vorüber, als ich durch das Pfeifen einiger Wagenachsen er­schreckt wurde, und auf Der nächsten Station stellte sich heraus, daß einige Achsen meiner Wagen heiß waren. Man wollte diese Wagen sofort auSsetzen, allein durch vieles Bitten gelang es mir doch noch bis Litry mitzukommen. Hier aber war jeder Versuch, meine Wagen zusammen zu behalten, vergebens; Die beiden mit heißen Achsen, Die, wie ich horte, seit 5/4 Jahren nicht revidirt worden waren, wurden ausgesetzt, Die andern gingen nach KhalonS weiter. Ich blieb natürlich in Ditry zurück mit sechs Mann von unserer Begleitung. Bei der Untersuchung der Wagen zeigte sich übrigens, wie leicht Unglück hätte entstehen können, wenn dieselben noch weiter mitgenommen worden wären, denn die Achsen waren durch Die Erhitzung sehr angegriffen und das Unterfutter derselben verbrannt. Es war gut, daß zwei vorräthige Wagen vorhanden waren, die mir an Stelle Der aus­gesetzten zur Verfügung gestellt wurden; allein das "UmlaDen war keine leichte Arbeit, zumal Da meine Mannschaft Der Kälte wegen nicht recht zugreifen wollte, so Daß ich genothigt war, mich nach anderer Hilfe umzusehen. Meine Weiter­reise hing nun wieder vollständig vom Zufalle ab, und Dieser führte desselben HagS noch einen Artillerie-Pack herbei, von dessen Kommandant ich trotz aller Hinder­nisse von Seiten Der Bahnbeamten Die Erlaudniß erhielt, meine zwei Wagen an­zuhängen. So kamen wir noch glücklich in Khalons an, wo ich müde und er­schöpft im Hotel Dicu ein gutes Quartier fanD. aber kaltes Zimmer und schlechtes Bett, Dessen ich sehr beDurfte. Des andern Morgens Weiterreise dis Epernay; hier neuer Unfall. Ein mit 24-Pfündern beladener Wagen brach unt mußte um* geladen werden, und ehe ich mich versah, waren meine beiden Wagen in ein sog. todteS Geleise geschoben worden. Ich kann unmöglich beschreiben, welche Mühe und welches Bitten eS mich kostete, bis sich Die dortigen Herren Bahnbeamten bewegen ließen, mich mit dem Artillerie-Park weiterziehen zu lassen, uns ich em­pfand hier sehr lebhaft Die Folgen davon, daß man in Darmstadt versäumt hatte, mir einen Geleitschein mitzugeben, da man wohl voraussetzte, der ursprüngliche Zug werde bis Lagny zusammenbleiben. Wir gelangten desselben TageS noch bis Meaux und Dann am folgenden, am 7. Januar, also nach neuntägiger Fahrt endlich in Lagny an. Thorigny und Lagny, zwei freundliche Städtchen auf beiden Seiten Der Marne, sind von ihren Einwohnern gänzlich verlassen und fast zerstört. Was von Häusern noch übrig ist, ist zu Spitälern eingerichtet ober wird Den durchziehenden Truppen, die hier übernachten müssen, als Quartier angewiesen. Hier herrschte ein reges Leben und Treiben, Denn Alles, was von der Armee kommt oDer zu ihr gehl, wird hier verladen, so auch alle Gefangenen und Kranken; Tausende von Wag.n kommen und gehen täglich. Hier fand ich denn auch im Bahnhofe meine von Vitry aus vorausgegangenen sechs Wagen wieder, erfuhr aber zugleich, daß unter den massenhaft aufgestapelten Vorräthen schon seit 10 Tagen, auch die bereits im September von Darmstadt abgegangenen Liebesgaben noch lägen und ihrer Weiterbeförderung entgegensähen, was mir für die Losung meiner eigenen Aufgabe eine keineswegs günstige Aussicht eröffnete.

, (Fortsetzung folgt.)

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477) Die Schulgelder aus den städtischen Schulen und der Realschule pro IV. Quartal 1870 können Zahltagen: Dienstags, Donnerstags und Samstags, ohne Kosten zur hiesigen Stadtkasse bezahlt werden.

Zugleich wird bemerkt, daß das Schulgeld für jeden einzelnen Schüler beträgt:

in der Fortbildungsklasse (höhere Mädchenschule» Klassenführer Herr Schulinspecior Vigelius .

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titnt eine Auszeichnung seltenster und ehrendster Art zu Theil. Der Ober- tefehlShaber Der dritten Armee, Kronprinz Friedrich Wilhelm, überschickte Dem Jubilar durch seinen Generalstabschef, Generallieutenant v. Blumenthal, Der von hm Oberquartiermeister Oberst v. Gottberg unD Dem Major v. Treffow begleitet ifor einen Lorbeerkranz mit folgenDer Widmung:Seinem verehrten KriegS- gllLhrten General v. Hartmann zu feinem Geburtstage im Feldlager vor dem dcsikgten Paris." General von Blumenthal gab überdies feinen persönlichen Ge- ^Ien dadurch Ausdruck, daß er in einer Ansprache Die Verdienste des Jubilars pries und Dabei besonders betonte, wie er wünsche, Den so bewährten General vech recht lange an Der Spitze Des zweiten Korps zu sehen. (A.Z.)

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