Einzelbild herunterladen

chsjlllk brhaotklll

r tu 3nynicttt*

,a !<** ffif '.'tO"41'/!'

Tratten »ie dir Höhr«

d nnb dir

< dwausschraubtt 1 ^nßrfngungeB, ' hm betretcnei ße hat mehrsaij ; dir alten Lehr« imfterium ijt th m-l feint firafli »'n, veil sie (bei tonn, wenn nm er Regierung d« N würde! Don betreffende Lehr« i« Pcl?technikumt m ihn zu bahnt tederbefeWg, er itauernttn Loroiz der Lehrstuhl g« ja in DarntfliM

X (dun ßtweib- tiill viedet 01! littet rinr W 8'W I* k W M- trm Pasu» 1 tl® t, unk ich M{ ®

ieM rMtchtt^

uat unter

bau.

" Ö"M f-i.

#Ii«< ä,Va ^'°>S /'"fa&Wii t r*® i« V7'" 9" ^ktfr auf. k°""' « tu

'9'®*- Milch, 'tln' »nm ti(t fit Eingabe tt| rrill- a^r gegen *- ^gegen näm, 1(11 und System ' datz, wie dai nd auf die Real-

1-1» ** ee ,chd-"^

:»'*5

r-k-pi A

r »

hei St-ti x

. Ochstet V

r »"'i&i i*

irti«

i:|rt r' ßiit«'

, 4v'*50' ]

Vermischtes.

Wechsel.

Amsterdam k.

1167/g

79V.

Oberhessen

Temperatur In Gießen, August 1871 :

Braunschweiger 187/s

Stadt Florenz 833/4

1881r IN11/2 1882r 96 1885r 96 V8

Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto

Dis conto

Oestr. 1858r 1860r 1864r

Borseunaclirkhtcn.

2. September 1871.

k. S.

k. 8.

k. 8.

k. 8.

92

96V:

4,0° R.

13,78

13,71

24,2

1,40 Par. Zoll.

2,47

fl. 250 v. 1854 76V4

Frioritätsloose 180 V2

Loose 86V2

» 1373/4

Aetlen.

Frankf. Bank 139

Frankf. Vereins-Kasse 110*/2

Darmst. Bankact. 388

Wien Bankactien 746

Galizien 2473/4 ____________

8. 983/4

8. 993/4

8. 105

8. 95V8

8. 92i/4

8. 863/4

8. 105

Geldsorten,

fl. kr.

Pr. Friedrdor 9 571/2587r Pistolen . . 9 3840

doppelte 9 4042 Holl. fl. 10St. 9 5557 Ducaten . . 5 3638 20 Frankens!. 9 1718 Engi. Sover. 11 4850 Russ. Imper. 9 3840 Dollar in Gold 2 2526

m. 8.

1. 8. - 31-0/0 6.

Aetlen.

Oest. Creditact. 286 - 50/0 östr. F. St. E. B. 371 Lombard. Bahn 178 Lud wigsh.-Bexbach 189 Maxbahn 133 */2 Bayer. Ostbahn 135

Hess. Ludwigsb.-Act. 156'/-

Rheiu-Nahebahn-Act. 43

k. k. k.

k. k.

k.

Papierrente 49 V- " " steuerf.

niederste ................

mittlere.................

Mittel früherer Jahre............

höchste.................

Niederschlag: an 8 Tagen ; ' ' * im Mittel früherer Jahre: an 14 Tagen . .

Local-Notizen.

ffiidrn 4. September. Der Zustand in der Backgasse ist himmelschreiend. Nachdem in den lebten drei^Jahren zwei Kinder ihr Leben in der dort offenen Bach emdußten, ertrank gestern Abend da- 3jährige Söhncken eines armen Mannes. Ist es nicht haarsträubend d.au^solche Dinge in einer Stadt geschehen können, in welcher alle Bürger darüber einig sind, daß kem Geld ge­scheut werden darf, solche Mißstände zu beseitigen. Die Bach »st entweder iu uberwo.ben oder mit einer solchen Umzäunung zu versehen, daß kein Menschenleben gefährdet wird. Wir machten einen löblichen Stadtvorstand bitten, von solchen Nebelständen ihr Augenmerk nicht abzulenken.

5% M.

Amerik. Bonds

J, 1887r 961/2 Spanier, neuest. 30/0 313/4

«.schstaae reitia genug vorgelegt werden, daß die Einführung des Gesetzes am 1. Januar 1872, dem dafür bestimmten Zeitpunkte , in Bayern stattfindenkann.

Müiillien 29. August. Cs hat seine Richtigkeit mit der mehrfach besproche- : nen Nachricht 'bafc di-b preußische Negierung Bayern den bestehenden (deutsch- 6fl"ruSn) Äertug bi« zum 1. Januar 1873 gekündigt habe. Vollständig ; g?undi°« ist jedoch die Unterstellung, ai« ob Preußen damit die Absicht v°r o g-,, den bisher durch Bayern über die Brennerbahn gegangenen Transit nach Jtalt n und der Leoante aus die Gotthardtoahn abzuienken. An und sur sich springt in btt Auaen dass für eine solche Ablenkung bei der langen Bauzeit de. noch gar nicht in da« Stadium der AngriffSnahme getretenen Gotthardtbahn b» Z->tpun> offenbar viel zu früh gegriffen wäre, ganz abgesehen davon, bafe bet Verkehr sich nicht so ohne Weitere« durch Rcgierungsbeschlüssc in neue Bahnen letten laß. Wie wir nun aber glaubwürdig vernehmen, ist der bezugUche V-rtrag> lammt » Conirahenten, also nicht bloß Bayern, sondern auch O-st-rretch, Württemberg, Baden, Hessen und Luxemburg, gekündtgt worden, und man gi-bt uns al«Piau siblen Gründ für diese« Vorgehen Preußens emersetts die Versailler Vertrage an, welche einen solchen besonderen Vertrag unter den Gliedern de« deut chen Retch-S für überflüssig, wo nicht unstatthaft erscheinen lassen; andererseits soll beabsichtig sein, Oesterreich sowohl wie Luxemburg aus jedem, der Zeit von 1806 entstammen, den, Beriragsverhältnisse auszuscheiden, um mit diesen ,m Namen deö Reiche« neue internationale Vereinbarungen treffen zu können. oj

München, 29. August. Nach derAllg. Ztg." hat der Stad.mag.strat anlässlich der an ihn ergangenen Einladung, sich bei der gestern vor sich gcgange- uen sog Chvleraproeession zu beiheiligen, wiederholt »klartivaße« ve.dem krübern Beschluss Processionen nicht anzuwohnen, seinen Verbleib habe. An der FrohnleichnaniSprveesston bctheiligte sich der Magistrat nicht al« solcher, sondern .n »> w»u.

Münisraae folgende Resolution mit Einstimmigkeit angenommen: Dem-Reichstage möge in^der nächsten Session ein Gesetzentwurf zur Herstellung eine« tecimalen Münzsystem« auf Grundlage der reinen Goldwährung mit der Rechnung«- einheit im Wetthe von 20 Silbergroschen der gegenwärtigen Wahrung vorgel gt werden. Die bisherigen Silbercouranimünzen werden successsve eingezogen, gelten aber bis auf Weiteres als gesetzliche« Zahlungsmittel. D.e Au-pragung °n Silbereourant findet nicht mehr statt. All- provisorischen Massregeln ohne Durch- fübruna eines ganzen ReformplanS sind zu vermeiden. .

Wien 30. August. Reichekanzler Beust hat erklärt, kein Landtagsmandat annehmen zu können. Der Liebe Mühe war also umsonst. - Die Organe der beiderseitigen Landesministerien dementiren die verschiedentlich verbreitete Nachncht, dass unter den Reichskanzlern in Gastein gemeinsame Schritte gegen die Inter- natttnale verabredet worden seien. Insbesondere wird dabe. von Ungarn her be. merklich gemacht, Graf Beust habe dergleichen ohne Zustimmung der betverseitigen Landesministkr gar nicht zusagen können und dieserhalb nicht angesragt. , Vor Monaten sei die Frage irn Ministerrath behandelt und dort die Vermeidung inter- nationaler Schritte gegen die Internationale beschlossen worden.

Qint 29 August. Der Statthalter eröffnete den Lchrertag und versicherte, der Kaiser^ nehme lebhaften Antheil an der Hebung der Schule und werde nie die Hand rum Rückschritt derselben bieten. Auf höhere Weisung wurden jedoch die «UgÄn Frageii vom Programm des Lehrertage- gestrichen. Als Grund der Verfügung wird angegeben, daß man Unruhen befürchtete. (T. N.) .

%nftcin 2. September. Der König von Griechenland empfing den Besuch b?« deutschen Kaisers und machte alsbald seinen Gegenbesuch. Nachmittags trat der ^i? die Weittrreise an Ka'ser Wilhelm reist, sicheten. Vernehmen nach, in Begleül'ng des Fürsten Bismarck Mittwoch nach Salzburg ab, wo derselbe Donnerstag mit dem Kaiser von Oesterreich zusammentriffl. I

Paris 2. September. DasJournal osficiel" meldet: Der Präsident der sranrösitchkn Republik empfing heute den Grasen Arnim, welcher ihm em Schretben M Ä Ä überreichte, durch welche« der Graf als bevollmacht.g er Minister und Gesandter in ausserordentlicher Mission bet dem Präsidenten d fre",6&Äd Aer.te erklären, der Grossvezier könne

nicht meijr' lange \eben und nur durch die Entfernung von den Geschäften sich da« L" en noch einige Zeit fristen. - In Sebastopol und Simpheropol wuthet

Preuss. 41/2% Oblig. 991/4 Frankf. 3V2% 0hl. 83 Nass. 41/2 0 0 Obi. 98 Kurhess. 4% 913/s Gr. Hess. 5% Obi. 1031/4 , n 40/0 n 957s

37-0/0".

Bayer. 5% » 100^/g

. 47-0/0 1jährige 991/4 40/g 1jährige 933/«

Wiirtemb. *72% Obi. 983/4 Baden 41/2% Obi. c. E. L. 99 Oesterr. Silberrente 58j/a

Constantinopel, 2. September. Aus guter Quelle verlautet, dass der Zu­stand di° GrvssvezierS Aali Pascha in Folge eine« Ruckfalles wieder äusserst kritisch geworden ist, so dass Die Netzte das Schlimmste besurchten.

Den Hausfrauen empfehlen wir, zur gefälligen Nachachtung, beim Miethen ihrer Dienst­mädchen die Empfangsart der Frau des Berliner PrafeffarS 3-, um den Dünkel gewisser «Damea vom Schmortopf" etwas zu dämpfen. Frau I. hatte zur Unterstützung in der Wirthfchaft durch das Jntelligenzblatt ein Mädchen verlangt. Um 10 Uhr Vormittags hall eine Droschke vvr der Thür ihres Hauses und eine elegant gekleidete Dame mit wallendem Schleier am Hut steigt au- und befiehlt dem Kutscher sehr laut, zu halten, da sie wahrscheinlich noch weiter fahren werde. Der Professor sieht vom Fenster aus die Dame und glaubt, eine neue Schülerin zur Erlernung 'remder Sprachen komme, wie das tagtäglich g'schieht, sich bei ihm zu melden. Die Klinget wird etwas stark in Bewegung gesetzt. Der Professor öffnet selbst mit großer Höflichkeit und bittet die Dame, cinzutreten.Kann ich die Frau des Hauses sprechen?" fragt die Fremde, nach­dem sie sich in einen Lehnstuhl gepflanzt hat, den ihr der Professor eilfertig hingerollt hatte. Der Professor öffnet eine Nebenthür und ruft hinein:Elwine, eine Dame wünscht Dich zu sprechen , darauf verläßt er nach einer abermaligen Verbeugung das Zimmer. Frau J. tritt ein und fragt: Mit wem habe ich die Ehre?" Die Fremde crh.bt sich etwas widerwillig aus dem bequeme» Stuhl und antwortet:Sie wünschen ein Mädchen zu Ihrer Unteistutzung in der Wirthschast zu enaaairen. Welches sind Ihre Bedingungen?" FrauJ. gegewragt in entschuldbarem ^rr- t()uni:Wollten Sie so freundlich sein, mir ein Mädchen zu empfehlen?" Die Fremde antwortet leichthin- 3d) bin es selbst, die ihre Stellung zu ändern wünscht." Nachdem sie sich im Zimmer umaesehen "hat, tritt sie an s Fenster.Sie wohnen reckt hübsch hier, nur etwas-hoch; ,eden- fallS haben Sie Wasserleitung im Hause?"Jawohl."3ch habe doch mein besonderes Zimmer?

Natürlich."Vor meinem Bette muß ich eine Decke liegen haben, da ich mich des Morgens beim Aufstehen gar leicht erkälte."Soll bestens besorgt werden."Was zah.en Sie Gage für die Eondition?"Achtzig Thaler und zu Weihnachten: ein Atlasklerd und sechs FriedrichSd or. DaS würde mir 'genügen." ,,Noch eine Frage wer kocht denn bei Ihnen?" Em französischer Koch wenn eS meiner Köchin nicht paßt."Dann sind wir also einverstanden?Noch nicht so aanr " fällt hier Frau I. in einem etwas vornehmeren Tone ein,fetzt wirft Du mrr auch erst einige Fragen erlauben: Kannst Du Putz machen?-'Aein."Kannst Du franzogsch vor- lesen?"Nein."Krnnst Du Clavier spielen?"Nein."Dann kann ich Dich nicht brauchen!' Und ohne die Anmaßende auch nur eines Blickes weitee zu würdigen, verlaßt Frau 3. das Zimmer, und einige Minuten später besteigt die Küchenfee ihre noch vor der Thur haltende Droschke, um ihr Glück weiter zu versuchen.

Prioritäten.

30/0 öster. Stsb.-Prior. 58i/2

30/0 öst. s. Lombard 743/i

3°/q Livorneser 347/ö

5% Toscaner 531 4

5% Elisabcth.-Prior. 79 7g do. II. Emiss. 837/8________

-Äiilelieiwloo8e«

Kurh. 40 Thlr. Loose 677,

Nassau 25 fl. 40

40/g bayr. Präm.-Anl. 113

Ansbacher 7 fl. 1 l5/ö

40/g badische Loose lll3/< Badische fl. 35 Loose 6972

Besondere Bekanntmachungen.

Bekanntmachun g.

3710) Nachdem der Bäcker Ehristtan Jughard Hl- von hier seine Zahlungs­unfähigkeit bei Gericht ar.gezeigt hat, haben etwaige Schuldner desselben bet Strafe doppelter Leistung nicht an diesen, sondern an den provisorischen Massecurator Max Pilger dahier zu zahlen und ^Diejenigen, welche Grundstücke an ihn verpachtet haben, werden angewiesen, stch^zur Wah­rung ihrer Vorzugsrechte auf die Erndte baldigst bei Großherzoglichem Ortsgericht Gießen zu melden-

Gießen, den 30. August 1871.

Großherzo^ttches Stad^encht Gießen- Sta'dttichter. Stadtger.-Assessor-

Gläubiger - Aufforderung.

3586) Forderungen an dm geringen Nachlaß des verstorbenen Loren'z Jung von Staufenberg sind, soweit dies noch nicht geschehen, bis zum 15- September dieses Jahres bei Vermeidung der Nicht­

berücksichtigung bei dessen Vertheilung da­hier anzumelden.

Gießen, den 20. August 1871.

Großherzogliches Landgericht Gießen- Bötticher, Hellmann,

Landrichter. Landger.-Assessor.

Oberhessische rftrf-rMi Ciseubtthu - Gesell- schäft.

Bekanntmachung, die Ausgabe von Retourbillets betreffend.

3703) Vom 15. September 1871 an wer­den von und nach allen Stationen und Haltestellen der Oberhessischen Eisenbahnen, zwischen welchen überhaupt dircete BiUet- ausgabe stattfindet, Retourbillets zu cr- masiigtcn Preisen in der Art ausgegeben, daß ein einfaches (directes) Falnbillet l. Classe zur Hin- und Nückfahrt in U. Wa­genklasse, ein einfaches Fährstillet U. Classe zur Hin-^ und Rückfahrt tu Ul. Wagenklasse ^^Die'für die Hinfahrt lautenden einfachen

raithe, als:

Flur Nr. 7os9

lnKlftr.

20 ^ofvaitbe auf dem Asterweg, flitbt 13 2 kr. Reute,

27 Grabgarteu daselbst,

3 Hofraum mit Stall,

Hofraum (Miststätte) das., meistbietend versteigert werden.

pelS als pcelourviuels lenuuiu) ^euiuuji uuu die so gestempelten VilletS können dann nicht mehr für diejenige Wagenklasse, für welche sie ihrer Aufschrift und Farbe nach Anspruch geben, benutzt werden, sondern für die nächst niedrigere Wagenklasse.

Die Retourbillets sind zur Hin- und Rück­fahrt gültig für zwei aufeinander folgende Tage, den Tag der Ausgabe als ersten Tag für voll gerechnet.

Gießen, den 24. August 1871.

Der Verwaltungörath.

960

7969

7970 öffentlich

Gießen, den 19. August 1871. Grobherzogliches Ortsgericht Gießen. S e mm 1er, Ortsgerichtsmami.

Billets werden durch Ausdrücken eines ben |3515) Dienstag den 3. gekoster d. I., Buchstaben R- darstellenden Nückfahrtsstem- , ^achmittags Uhr.

peI3 als StctourbiUitd kenntlich gemacht und oll auf dalMsigem RathliaMe die bem^a die so flcftcmpelten Villcte! können dann lentni Heerdt und Ehefrau gcyorige yot-

Versteigeruuttk»».

Die Versteigerung eines Bauplatzes.

3680) Der zum ehemals Kratz'schcn Hause gehörig gewesene Hintergarten, 4~,~ □Älftv. Fläche enthaltend, soll

Mittwoch den 6- September d.

Morgens 9 Uhr,

auf hiesigem Rathhause alü Bauplatz noch­mals versteigert werden.

Gießen, den L September 1871.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Vogt.

3712) Donnerstag den 7. September, Vormittags 8 Uhr,

wird die Grndte von sämmtlichen Pacht- grundstückeu des Chr. Iugstard lll- da­hier an Ort und Stelle öffentlich versteigert, und werden die Verpachter auf diesem Weg eingeladen, der Versteigerung beizuwohnen.

Die Zusammenkunft ist am GasthofZum Pfau."

Gießen, den 3. September 1871.

Der Masseeurator: M. Pilger.