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tztrets rtecreljährig 1 fi. 12 ft. mit Bringerlohn. Durch dir Post bezogen vierteljährig
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Gie^mr Atykiger.
scheint täglich, mu Auf» nähme MontagS.
Expedition: Canzleibera 8iL B. Nr. 1.
Samstng den 4. November
1871.
»eKriMngen auf den Gietzruer «uzciarr LL?ZL"L
Abonnenten, welche den Anzeiger bet der lassen ^erhalten denselben für die Monate November und
Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kießen.
Nk. 237. " "
Brodpreife vom ü. bis 10. November 1871
. mc k m »ach eigener Erklärung der Bäcker:
4Pfund gemgchtt« Brod 22 kr. 2 Pfund gemischte- Brod 11 fr. 4 Pfund Roggenbrod 19 fr. 2 Pfund R°ggenbr°d 9>/2 fr. -
lesens in Puri- zu prüfen beauftragt war
16 u,l< 'reu geblieben und werden uns neu ble bin, aber auch die Minister sind ,tm Worte treu geblieben. Heil ihnen! Euer Unwille aber kehre sich nlchi «en Die höchste Person; der Kaiser hat Rücksicht zu üben auf noch andere Böller; tr diese wollten unser Recht nicht! Er ais constitutioneller Monarch vermeinte
F <f auch andere Besprechungen halten müsse und kam in eine üble Situation; |*r wurden jetzt abgewendet vom übel beratenen Monarchen unv wall n un|e< krwarten vom besser berathenen Monarchen.
. Es verdient unter den Schunds! cken des französischen Kuiserthums aufge- Pit zu werden, daß in der Periode, wo Haußmann m Paris das Geld m i |<n H^Nd n für Lux lSunternehmungen aussireate, in der Hauptstadt b7 OOl)
l^ap, ist nun mit den Gemeindevorsta'nden am Werke, diesen grauenhaften ßuftän- r «u st-u-rn. Auf So»'« An,rag soll Die Summe für den Elementarunterucht ' -’k-P-rdK a r Da8 Pa6r 1872 ""doppeit werden, do für do« lausende Jahr 1871 Dan« uuck "w"" °r"?" »"willigt waren. E« ist für eine Stad, wie
Par>« auch die» noch sehr wemg; iadeß verdient e« immerhin anerkannt iu wer- Ccn, daß Loy den ernste» Wellen zeigt, der ungeheuren Verwahrlosung entgegen, ffVd’i/a< Jt?iI"|0“m schuldig gemacht hat, während e« da« g?oßt , ^ e' 8 ,Ut c" Lwilisativn de« Erdkreise« gewacht zu
hoben, und wahrend e« Frankreich an der Spitze der Völker marschirrn liest"?
"Boniteur' beklagt sich darüber, dost die Franzosen, welche während fiA nn* h . fi k" ™U,fd,en ^chbrden zu Gefängniststrofen vcrurthtil, wurden, sich noch heute sieben Monate nach dem Fricden-schluß, auf den dtütschen Kestun- gen b.sinden. Er fug, hinzu, daß diese Tha,fache ohne Präcebenzsall sei und solche Hastverlangerung -inen ernstlichen Noch,heil für die Wiederaufnahme von wirklich freundlichen Bez'ebungen zwischen Frankreich und Deutschland bilde. Ohne Prä? ced-nzfall ist diese Tdotsache jedoch nicht. Die Deutschen, welche man unter Na- polcon I. wegen ähnlichen Bvgehen und unter ähnlichen Umständen »erur,heilte, ®u'^n. bl8 löb4 u"b 18,5 fll« Galeerensträflinge in Toulon sestgehalten und verdanlsten nur dem Stege der Verbündeten ihre Freiheit.
Die rufstschc Regierung hat ou« Anlaß de« Beschlüsse« de« galizische» Land- Urte»' °« tirle,ct,rrun8 Eer ^"si'delung polnischer Emigrante? in El-.
; ! Reg.erungen auf deren Gebiet sich polnische Emigranten auf.
ballen, e,n schon im Jahre 1867 erlassene« Amnestiebecre« im diplomatischen W-ge t» Erinnerung bringen lassen, durcb welche« de» nicht schwer compromittirten Theil- nehmern an dem Aufstande von 1863, welche bei einer rusfifchrn Gesandtschaft earum nochsuch,en, straffreie Rückkehr in die Heimath gestatte, wird.
US Konstantinopel vom 30. Oktober wird tele.zraphirt: Der Sultan hat kinen großen Rath gehalten und darin mit aller Bestimmtheit erklärt, er wolle Dunaus ehrliche Beamten haben. Es wurde darauf beschlossen, alle hohen Bk- amten, die Unterschleife begangen, gefänglich einzuzirhen und in die Provinzen Kommissare abzusenden, welche die Steuerliste der Gouverneure prüfen, in der Be- .'olkerung Erkundi.,unge« einziehen und sich Überzeugen sollen, wie Vie Bkfehle der Regierung au-geführt worden sind.
Die erste Rümmer der „Illinois Staatszeitung", welche nach dem Brande oon Ehicago erschienen ist, leiht ihre am Mittag des 10. Oktober geschriebene Erzählung von der Feuersbrunst mit folgenden Worten ein: Heimüthlos, obdach, los, innerhalb weniger Stunden all ihrer Habe beraubt und nicht wissend wo sie in der nächsten Zut ihr Haupt hinlegen sollen, finden sich Redakteure und Schrift- "tzer Der Illinois Staatszeitung zusammen, um den Leiern wenigstens ein Lebenszeichen von sich zu geben. Rur durch Die Freundlichkeit unserer Eollegen vom „perold" tu Milwaukee sind wir dazu in den Stand gesetzt, Denn von Dem Ma- tertai und den Pressen Der Staatszeitung ist jeDe Spur verschwunden. Bis wann
Bekanntmachung.
H-» größeren Theil ^^1^^” aufgüt^^n'Gemäßheit^de7 Reichs^f AEttch «sg-wteMr Hessen nunmehr ul en u. umfassendem Maße erfolgen konnte und die vollständige Erledigung derftniqen Gesuchewelche reckÄZ^^ " 2"ni l. I. bewilligten Bei- msehen wurden m der nächsten Zeit zu erwarten steht. Es werden übrigens noch fortw^rend ne.w Entfckäd »nd mit ben nöthigen Belegen
rettet, obwohl die durch Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Großh. Hau es und b-, genannter Commission ange-
Zhr vorbestimmte aussch leßmte Frist bereits am 18. Juli 1. I. abgelaufen ist Wir sind deüba K rrtucki b" Darmstadter Zeitung vom laufenden
nach dem 18. Juli 1. Z. cingoga.igenen ©efuebe,faU« foldre ÜBabaui a « borden, darauf aufmerksam zu machen, daß alle
Summe befriedigt werden können, von Grojch. Commission nur^dann zur^ausnahmswechen'B^rücksichtia^ni^weÄ^ Zu fraglicheiu Zweck'bestimmten
üqmdanten einen genügenden Entschuldigungsgrund für ihre Versäumnis an:uf hr» ?3.,. sb empfohlen werden, wenn die betreffenden Gesuche'welche die, en Anforderungen nicht e.uspfeche,?, 7v„d ein! besondere ^tt7°rt ''t'cri7'tl^, b^"N.gen im Stande sind" Auf
Gießen, den 31. October 1871. Großherzogliches Kreisamt Gießen.
------------- v. Starck.
»öligen Departements Haute-Rhin, Stab in (Spinat
4.>rP’f/B*^neCfner ^ochnchten" schreiben: Wie wir hören, ist Der bisherige ’dWe Gesandte zu Paiis, Graf Seibach, in Disponibilität getreten, und laß, lid Daraus auf die Absicht unserer Regierung schlißen, Den Posten eines königlich ^siichen Gesandten in Paris für die Folge eingehen zu lassen.
Im Gewine Der Gerüchte, Die in Wien curflnn, steht wenigstens das Ein. 1 ^datsache fest, daß Das Ministerium Hohenwart für jetzt vollständig beseitigt l Rachdem Der Äai|er auf Der Absendung ein s streng auf Dem Boden Der g.l- lliden Reichs- unD cisleithanisch.n Lersaffung st.henden Reskripts an Den bbbmi« |fn, ^fltiDtag bestanDen hat, ist Graf Hohenwart von Den Ehancen Der nächsten
Entwickelung ausgeschloffsn. Auch ist Das kaiserliche Reskript, von Dem "Mster Holzgethan unterzeichnet, in Prag eingttroffen.
'illc Rieger bei seiner Ankunft in Prag enthusiastisch begrüßt wurDe, sagte |ln lnncr Ansprache: Wir wollten Glück und Heil Böhmen, Oesterreich, ja gan* Baropa geben, aber es sollte nicht fein; nur ein Schritt noch trennte uns von f« ersehnten Ziele. Da traten fremee, unberufene Elemente dazwischen, unD wir iP iurückgeDrä igt; wir kommen also zurückg.Drängt, aber nicht überwunden. Wn
m 3. November.
7er ^ont8 von Boyern bat an Stelle des StaatSministers a. D. v. Schlör km OberappellationSgeuchtspräsiDenten Reichsruth v. Neumayr; Der König von . ™h De Appellattonsgerichtsprasidenten Klemm Den Geh. Finanzralh I. Nostitz-Wallwltz zu Bevollmachtigt n beim BundeSrathe ernannt.
Nachdem nun auch Die bayerische Regierung sich vom 1. November ab Dem oümanDaUerfaljren angeschloffen hat, finDet diese Einrichtung nunmehr auf ganz Deutschland Anwendung. ° 8
su ^dd>o Dislocirung Der deutschen Okkupationsarmee in Frankreich
iht Die 2. bayerische Division im Departement Ardennen, dem Arrondiffemenl wntmedy und Bri.y (Dep. Meurthe-Mosel), sowie im Lager von EhalonS, m.t im *lab tn > b,e ^lv^on im Departement Marne, mit Dem Stab
io Jibttm«; Die 1^. Division in Den Departements Maas unD Meurtd-Mosel, mit hm etab tn Nancy; unD Die 4. Division in Den Departements Haute Marne tob Jüogefcn, sowie tn Belfort m.t dem fianzösisch gebliebenen Thttle des ehe-
löte nra (ft . uuv|"iui'' J" v-uuiii ' ' <>ruvu renai uno den Pressen der StaatSzeitung ist jede Spur verichwunden r
« Dei tiUmenUrunttrrd,!« eiubehrlen, weil Oie Scbulgebauoe zur IHufnaome wir im Slanve fein werden, da« Watt, wenn auch IN kleinem »örwa7e"wHr ■ \ >n Ca8 ti,9'b/"6 ti0a,m'l,on- welche den Zustand di« Bvlk«. regelmäßig b.rauszugebra, können wir nickt fagew Vn feiten ^wie diese bört
efen« in Var.« m »mf,n ken.ü.,.,? m..t. Der jetzige ©einepräfe«, Leon jede Möglichkeit einer gefchästlichen Berechnung auf. Von den 'Schrecknisse'» ^°e«


