§ (CntthMtfirfr SWJiTtfl von der Anglo-Swiss Condensed Milk Comp. in Cd»»
K ^vUUUl|UlU MUUJ (Schweiz), pr. Büchse 42 fr., empfiehlt
___________________________ Fischbach, Seltersweg.
Milchverkanf.
2220) In dem früher Loos'schen Höfchen, Neu- stadt Lit. D. Nr. 219, ist ZU jeder Tageszeit frifche Milch, Rahm nnd Dick- milch zu haben.
Abonnenten kann auch anf Wunsch die Milch in's Haus geliefert werden.
Für Bienvirthe.
2314) Ein noch sehr guter BLerapparat mit Kohlensäure ist veränderungshalber billig zu verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts.
2295) Meine Wüthschast, verbunden n it Spccereihandlung, mit geräumiger Wohnung, Hofraum und Stallung, welche längere Jahre mit dem besten Erfolg betrieben worden ist, bin ich Willens, wegen Ablebens meines Mannes, des Gemeinderechners Georg Lepper, auf eine Reche von Jahren zu verpachten. Lieber das Nähere bin ich zu jeder Zeit in meinem Hause zu sprechen.
Waldgirmes, den 31. Mai 1871.
I. G. Lepper Wittwe.
Lehrlings-Gesuch.
2318) Ein Junge aus anständiger Familie kann das Raseur- rc. Geschäft erlernen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.
2321) Bei mir kann ein ordentlicher Junge unter günstigen Bedingungen in die Lehre treten. Earl Setzer I., _____________________Schuhmachermeister.
2304) Ein put empfohlenes Kindermäd- chen wird gesucht. Prof. B i r n b a u m.
2320) G esucht
wird auf jf^t, oder auf einige Wochen später, in einen kleinen Haushalt ein braves Mädchen von gesetztem Alter, welches alle häuslichen Arbeiten versteht. Näheres Seltersberg Lit. E. Nr. 80.
2303) Ein feines leinenes Taschentuch wurde am vorigen Mittwoch auf Bast's Bleiche vom Winde weggeweht. Der redliche Finder wird gebeten, dasselbe in Lit. E. Nr. 86 am Seltersthore gegen Belohnung abzugeben.________________________________
2238) Einige Herren können Mittagstisch erhalten in der Restauration von
W. Hofmann, Seltersweg.
2269) Suche einen kräftigen gewandten jungen Mann, der schwimmen kann, zur Aufsicht in meiner Badeanstalt.
L. E. Rübs am en.
VerMiethrrugen.
2179) In der Katzenstein'schen Be- fitzung sind in dem neuerbauten Hause zwei Familienlogis zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Reflektanten wollen sich in meine Wohnung bemühen.
B- Katzenstein, Neuenweg Nr. 139.
2317) Im Russischen Hof ist ein Logis zu vermiethen und sogleich zu beziehen.
2315) Ein Logis im Hinterbau, bestehend aus 2 bis 3 Zimmern und sonstigem Zugehör, ist zu vermiethen.
__________________H. M. Jughardt. , , 2070) In günstiger Lage der Stadt ist ein Laden mit Eabinet zu vermiethen und baldigst zu beziehen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts.
2312) In Lit. D. Nr. 3 auf dem Kreuz ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden.
2151) In der Universitätsstraße Lit. E. Nr. ^78 sind zwei freundliche Zimmer mit Möbel zu vermiethen und Mitte Juni beziehbar.
2298) Zwei freundliche Zimmer, nicht möblirt, zu vermiethen bei
L. Bramm, Neustadt.
Vermischte 'Anzeigen.
2308) Ein braves zuverlässiges Dienstmädchen gesetzten Alters, in der .Mche und Hausarbett gründlich erfahren, wird gegen guten Lohn nach Darmstadt in Dienst gesucht. Näheres bei
______________Hofger.-Rath Kempff.
2302) Junge Leute werden für eine leicht zu erlernende Arbeit gesucht; entsprechende Bezahlung und dauernde Beschäftigung wird zugesichert. Näheres bei
Bürstenmacher Winter.
2268) Frau Geh. Justizr. Ploch sucht auf Johanni ein Mädchen für Küche und Hous._________________________
2313) Am 1. Feiertage ist in der Kirche ein Strohhut verwechselt worden. Den Umtausch vermittelt die Exped. d. Bltts.
229t») Die Wollspinnerei zur Goldmühle bei Hachborn ist durch die Herstellung des Wasserdnrch- bruchs wieder in vollem Betriebe. _____________G. A. Marr.
2316) Eine zweitstillende Amme wird zu sofortigem Eintritt gesucht. Bon wem? sagt die Exped. d. Bltts.
2081) Ein Lehrling wird in ein hiesiges Geschäft gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts.
| Daheim | O Die soeben erschienene Nr. 33 M ZN enthält: 3H
Der Münzthurm. Ein vaterländischer Roman von Georg Hi'ltl. (Fortsetzung). — Scchs Monate in französischer Gefangen- schast. (Fortsetzung). Bon unserm Berichterstatter Max von Schlägel. — Künstliche Glieder. Bon Dr. Ploß. Mit 4 Abbildungen. — Am Familientische: Der Generalstab des Daheim. Mit 6 Portraits. — Die alte Chronik. Zu dem Bilde von Heyden. Die Poesie der Landwehr in und auf dem Waggon. — 1000 Frcs. für eine Nummer des Daheim.
Zu Bestellungen empfehlen sich
die Ferber'sche Univ.-Buchhhandlung, E- Heinemann, I. Ricker.
2311) Auch die Turnhalle ist, nachdem sie seit dem 8. August vorigen Jahres fortwährend mit Kranken und Verwundeten — in der Gesammtzahl von 749 — belegt ' war, an dem Heutigen vollständig geräumt worden, um ihrer eigentlichen Bestimmung wieder zurückgegeben werden zu können.
Das städtische Local hat sich trefflich als Lazareth bewährt und ist trotz den vielen schwer Erkrankten und Verwundeten nur eine verhältnißmäßig sehr geringe Procentzahl gestorben.
Was das Lazareth, welches militärisch eingerichtet und verwaltet war, den Leidenden, die in dieser großen Zeit für die Ehre, das Heil und die Größe des deutschen Vaterlandes Gesundheit und Leben eingesetzt hatten, an besonderen Annehmlichkeiten bieten konnte, das wurde in ausgezeichneter Weise durch private Gaben und Hülfe gewährt.
Großherzogliches Kriegsministerium hat die unterzeichnete Commission beauftragt, diesen privaten Hülfeleistungen gegenüber den Dank auszusprechcn und wir thun dies \ hiermit wohleingedenk der großen Wohlthaten, welche der Hülfsverein und somit die Stadt Gießen und ihr Umkreis, wie nach anderen Richtungen, so auch den Leidenden in der Turnballe in hohem Maße zu Theil hat werden lassen und dadurch den staatlichen Einrichtungen kräftigen Beistand geleistet hat, wie er eben nur von der Privat- wohlthätigkeit geleistet werden kann.
Unter den vielen Damen und Herren, welche ihren wohlthätigen Sinn unseren Kranken zuwendeten, wollen wir Niemand namentlich bezeichnen, aber zur größten Freude und zur hohen Ehre gereicht es uns, den Pflegerinnen des Alicen Vereins den j Dank auszusprechen für ihre große Aufopferung, Treue und Sorgfalt, sowie für die Ausdauer, welche sie während des Bestehens des Lazarethes in ganz vorzüglicher Weise ? an den Tag gelegt haben. Das Wort ist zu schwach, solchen Thaten gegenüber den \ würdigen Ausdruck des Dankes auszusprechen. Mögen die Damen ihn selbst finden in dem Bewußtsein ihrer menschenfreundlichen und patriotischen Gesinnung, in den vielen ' mündlichen und schriftlichen Beweisen der Anhänglichkeit und des Dankes, welchen die ; Pflegbefohlenen selbst fort und fort von nah und fern an den Tag legen — und in i dem Gedanken, daß Keiner das Lazareth, in dem sie wirksam waren, verließ, ohne ' das Gefühl der höchsten Achtung und dankbarsten Gesinnung mitzunehmen.
Gießen, am 31. Mai 1871.
Großherzogliche Reserve - Lazareth - Commission.
Stcgmaycr, Ur. Baur, Kalbfleisch,
Oberlieutenant- Chefarzt. Lazareth-Jnspector.
Gewerbebank zu Gießen.
Generalversammlung Donnerstag den 1. Juni d. I., Abends 8 Uhr, im Leib'schen kleinen Saale.
Tagesordnung:
1) Abhör der Rechnung pro 1870.
2) Bestimmung über Vertheilung des Reingewinns, resp. Beschlußfassung über die Höhe der Dividende und über die Höhe der zum Reservefonds zu schlagenden Summe.
3) Ertheilung der Decharge.
4) Beschlußfassung über die Weigerung des Rechners, das Büreau zu besuchen und die festgesetzten Büreaustunden einzuhalten.
Gießen, am 27. Mai 1871. Für den Vorstand:
I. Haustein, Vorsitzender.
2197) Ein Reisender für eine Liqueur- fabrif wird gesucht. Franco-Offerten befördert die Exped. d. Bltts.
2214) /(Sin. braver Junge, welcher das Schrcinergcschäft zu erlernen wünscht, kann bei mir in die Lehre treten.
Conrad Best, Schreinermeister.
Feuerversichenmgslmick für Deutschland in Gotha.
2234) Nach dem Rechnungsabschlüsse der Bank für 1870 beträgt die Ersparnis für das vergangene Jahr
73 Procent
der eingezahlten Prämien. .
Jeder Banktheilnehmer in hiesiger Agentur empfängt diesen Antheil nebst einem Exemplar des Abschlusses vom Unterzeichneten, bei dem auch die ausführlichen Nachweisungen zum Rechnungsabschlüsse zu jedes Versicherten Einsicht offen liegen.
Denjenigen, welche beabsichtigen, dieser gegenseitigen Feuerversicherungs'-Gesell- chaft beizutreten, giebt der Unterzeichnete bereitwilligst desfallsige Auskunft und vermittelt die Versicherung.
Gießen, den 25. Mai 1871. A. Ricker,
_____________________________________Agent der Feuerversicherungsbank f. D. in Gotha.
Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöln-Miudener und Oberhessische Eisenbahn, sowie sammtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Markt.
Kellner - Lehrling.
2270) Ein Sohn rechtschaffener Eltern, welcher Lust hat, Kellner zu werden, kann sofort eintreten im Hötel Einhorn.
I Annoncen aller Art werden täglich befördert und zu den Originalpreisen der Zeitungen berechnet durch das
Aimoncen-Bureau
der
Iiikger'schen Buchhandlung, Frankfurt a. M.
$ei größeren Aufträgen ent- sprechenden Rabatt.
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Redactton, Druck und Verlag der Brühl'fchm Untv.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. ----------------------------
Bade, und Schwimmanstalt,
von Rüdsamen eröffnet
Der Schwimmunterricht für Erwachsene und Knaben wie früher, und können auck <?insPr •
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Nähere Äediugungen sind in der Anstatt zu erfahren, wo auch die Abonnementsliste zur gefälligen Einzeichnung offen liegt.
V(, ™ 2,2Sff3^ 3nbnn (ch htbrmit das verehrliche Publikum zum Abonnement einlade, bemerke ich, daß die Anstalt auch dieses ^abr weseni. l che Verbesserungen und Erweiterungen erfahren hat. Die Zellenbader haben nun alle die beliebtere Einrichtung erhalt n ^ werden ^^ Schwimmunterricht für Mädchen wird fortgesetzt und bitte um baldige Anmeldungen, damit die Unterrichtszeit festgese^ti
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