Ausgabe 
30.8.1870
 
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Gießen, am 20. August 1868.

Betreffend: Die Handhabung des FeldschutzeS.

Das

Gießen, am 20. August 1868.

Betreffend: Die durch Schulkinder begangenen Feldfrevel.

Das

Gießen, den 27. August 1870.

Großhcrzogliche Kretsamt Gieße»

an

Großherzoglichc Krcisamt Gießen

an

die Großherzofflichen Bürgermeistereien des Kreises.

damit auch in der Schule die geeignete Bestrafung wegen der Uedertretung des Gesetzes erfolgt.

Dr. (sotomann.

die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.

l°ssuna.^ZI^-Zchr-tt-n wiZ-n?77?g-7-n u7s b-r Erwartun/hin, daß wir zu fo stt-ng-n M-ßr-g-ln nicht ?«ii>thigt werden, nam-ntlich wen« Sie sich di-Aussicht über die Feldschützen und ihre Dienstführung angelegen sein lassen.

Dr. G o l d m a n n.

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Betreffend: Die Ausweisung der Deutschen aus Frankreich.

Kroßh ermögliche

Das

11 r c i s a m t Sir I) r u an

Falls die erforderliche Auskunft einholen können.

Dr. G o l d m a n n.

die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.

* ÄÄäbE £»Ä »SS(JÄfts «.»«««* -"> --- ------

B e k a n ll t in a ch u n g.

Die Verausaabunq falschen a-nerikanischen Papiergeldes an Auswanderer betreffend.

n-. m,r.rmnfs nnrnefnmmen baft deutschen Auswanderern in den Einschiffungshäfen beim Einwechscln amerikanischen Papiergeldes falsche amcrikani^e Noten behän­digt wkrden SSÄ7ÄSlSten, welche sehr gut nachge,nacht worben sind. Um die falschen oon den achten Noten unterscheiden zu können, werden die EAnnungsz-ich-n wie !°lgt angegeben i Knopf. welcher Quf bcr falschen nicht erkenntlich ist. Di- Weste hat aus der

.rtÄ),aus der unächt-n nur 4, wenig scharf ausgeprägte zu sehen sind. Di- achten Note L icharf "Ubscpragte Knop e swo rue z » i ausgeprägt, während auf den unachten bei den Biegungen unten,

»Ä »Ä KÄÄS » »totA miC 5°50' aUd) f0[tCn bie aiCbaiUOnä' welche diese Zahlen

Da man"aÄ7b°?1.m-?ik°nffch?PapÄ-l7binbEur°M Üb-chaupt°1iich?^n7u unterscheiden kann, werden di- Auswanderer den B-trüg-r-i-n sicherer -utgehen können, ließen, vcii ^uyu(t xv.v Dr. ® 0 I b m fl n n. >

Be kan u t m a ch u n q.

Betreffend: Llnmeldung und Prüfung der einjährig Freiwilligen.

Mi. Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung -°m IO. Juni d. I. bringen wir hiermit weiter zur Kenntnisi der B-th-iligten, daß di- nächsten Prüsung-n in folgender Weise oorgenommen werden: Mittwoch d-N 14. September d. I.

für diejenigen Angehörigen des Großherzogthums, welche «^^rstag°-en1S.° September d. I.

für diejenigen Angehörigen des Großherzogthums, welche in. 17.'September d. I.

sür diejenigen Angehörigen des Großherzogthums, welche im I-Hr- 1853 geboren, sowie für die Angehörigen eines anderen Staates, welch- nach $. '20 d-r Militiir-

Uhr in dem Locale derPolytechnischen Schule« dahier.

Darmstadt, den 20. August 1870. Großh-rzoglich-PEun^s-Commisstm für einährig Freiwillige.

Besondere Bekanntmachung.

Edictalladung.

3789) Nachdem Großherzogliches Hof­gericht der Provinz Oberhessen über den bedeutend überschuldeten, ganz geringen Nachlaß des Johannes Dörr IV. von Annerod den förmlichen Concursprozeß er­kannt hat, werden alle Diejenigen, welche Forderungen oder sonstige Ansprüche an diesen Nachlaß zu bilden haben, hiermit aufgefordert, dieselben im Termin

Freitag den 28. October l. I-, Morgens 9 Uhr,

bei Mcidung stillschweigend eintretenden Ausschlusses von der Masse anzumelden und mit etwaigen Vorzugsrechten zu be­gründen.

Gießen, den 24. August 1870.

Großherzogliches Landgericht Gießen. Bötticher.

WerKeigseMrtzE»

Vergebung von Wegbauarbeit im Gießener Stadtwalde.

3779) Die zur Reparatur eines Canals und Damms in der XII. Schneiße des Di- stricts Hochwarte nöthigen Arbeiten, als:

1) Fertigung eines Canals mit Stem- lieferung, veranschlagt zu 28 fl-,

2) Erdarbeit incl. Herstellung der Ab- und Zuleitungs-Gräben, veranschlagt zu 20 fl., sollen

Dienstag den 30. August d. I-, Vormittags 10 Uhr, im Rathhause öffentlich vergeben werden.

Gießen, den 25. August 1870.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen- ______________________V o g t.__

3792) Die theilweise Umpflasterung des hiesigen Posthofes, veranschlagt zu 105 fl.

57 fr-, soll auf dem Submissionswege ver­geben werden,

Der Kostenanschlag und die Bedingun­gen, unter welchen die Submission verge­ben wird, können bei der unterzeichneten Stelle eingesehen werden.

Die Submissionen müssen bis zum 7. September er. eingereicht sein.

Gießen, den 27. August 1870.

Post-Amt.

_________________________Lochmann.

Versteuerung von Bauholz, Holz­abfällen und Ziuunerspänen.

3801) Donnerstag den 1. September 1870, von Nachmittags 2 Uhr an,

soll das von bei Errichtung von Lazareth- Baracken übrig gebliebene Holz, sowie Holz­abfälle und Zimmerspäne, aus dem Bau­platz an den Meistbietenden versteigert wer­den. Gießen, den 29. August 1870.

Großherzogliche Bürgermeisterei Greßen.

1 Vogt.

Feil gebotenes

3790) Die jetzt dem Atzbacher geistlichen Stiftsfonds zugehörige sogenannte Pitz- mühle bei Biskirchen, unweit der Lahn und Eisenbahn, nebst dazu gehörigen Grund­stücken, bestehend in gutem Garten-, Acker- und Wiesenland, im Gesammt-Flächenge­halt von 12 Morgen 149 Ruthen 80 Fuß, steht aus freier Hand unter günstigen Be­dingungen zu verkaufen.

Die Mühle, noch fast ganz neu, hat zwei Mahlgänge, eine Schwingmühle und einen Rollgang, und hat selbst in den trockensten Jahren vollständige Wasserkraft.

3770) Nächsten Mittwoch, den 31. August Nachmittags 2 Uhr,

wird in der Katzenstein'schen Besitzung in der Schwarzlach eine ansehnliche Parthie Haferstroh und Haferspreu, beides centner- weise, meistbietend versteigert.