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Gießen, den 28. Sept. 1870. ' Carl Deines,
—----------------------------------- Kunst- und Handelsgärtner.
Nicht zu übersehen.
4191) Ich mache hiermit einem Jeden bekannt, meinen Namen nicht anders zu nennen, als wie derselbe unterzeichnet ist.
Albach, den 25. September 1870.
Heinrich Nebeling.
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4134) Ein kräftiger Mann wird aeaen
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»Der Wetterauer Bote
Ncucr Jahraana und ncncv Kriegsquartal des
ZU große Districte eintheilen, es sei denn, daß man den Nachweis führt, daß bei Zu- theilung eines größeren Terrains die Bearbeitung der einzelnen Absatzfelder doch mit Erfolg betrieben werden kann. Es wird durchaus nur auf solche Bewerber reflectirt, die in der zu vertretenden Branche bereits tüchtige Erfahrungen haben.
Franco-Offerten mit Angabe von Referenzen nimmt entgegen sub T. B. 763 die Annoncen-Expeditrorr von Haascnstcin # Vogler in Frankfurt a. M.
4214 > Ein ordentliches reinliches Mädchen wird für einen kleinen Haushalt gesucht. Zu erfragen bei G. Malkomesius in der Marktffraße.
Preis pro Nummer 2‘ 2 Sar.
Zu. Bestellungen empfehlen sich die Ferber'sche Univ-Buchhhandluna, E- Heinemann, I. Ricker.
4167) Ein junger_____
alt) aus achtbarer Famili, tem Fußleiden, welcher gute Schulkennt- nisse besitzt und eine schöne Hand schreibt, wünscht Placirung auf einem Bureau oder Comptoir. Nähere Auskunft er- theilt die Exped- d. Vltts.
reiche Mittheilungcn aus dem Großherzogthum und landständische Berichte, vermischte Nachrichten, Notizen über Handel, Industrie, Märkte rc., bilden den Inhalt des Wett. Boten; ein demselben bergegebenes „Sonntagsblatt" wird durch Erzählungen, natur- wissenschafttiche Aufsätze, Gedichte, Mannigfaltiges rc., zur Unterhaltung und Belehrung der Leser beitragen. — Als Organ der Mittelrheinischen Turnvereine ist em Theff des Raumes zur Besprechung turnerischer Interessen bestimmt und bitten wtr um rasche Einsendung aller einschlagenden Nachrichten.
Der Preis beträgt vierteljährig in Butzbach und dessen Umgehung 42 fr., durch die Post bezogen mit Bringerlohn 54 fr.
4211) Am verflossenen Sonntage wurde auf dem Wege von der Realschule durch die Neuenbäuen und Sonneilstraße eine
liche Finder wird gebeten, dieselbe gegen eine gute Belohnung in Lit. A. Nr. 238 aiü Wallthoc abzugeden.
41ß8) Ein braves Kindermädchen wird gegen guten Lohn gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. __________________
. 4181) Drei jüngere Mädchen können fo--’
4203) Ein gebildeter junger Mensch, welcher sowohl in der doppelten, als einfachen Buchführung ziemlich bewandert und der französischen Sprache mächtig ist, sucht eine Stelle als Commis. Näheres bei Ausg. d. Bltts.
Loose a 1 Rthlr. versendet der Vorstand der Allaemeinen Industrie-Ausstellung.
Die Ausstellung ist noch bis 3. Oktober geöffnet.
Die Nr. 52, die neueste Kriegs nummer, enthält:
Damit die Zusendung feine Unterbrechung erleidet, bitten wir die Bestellungen auf den Postexpedlrionen oder bei den Landpostboten, bei welchen auswärts nur abbonnirt werden kann, alsbald zu machen.
Inserate finden weite Verbreitung, da sich der Leserkreis des Wett. Boten nicht allein über die drei Provinzen des Großhcrzogthums Hessen, sondern auch die angrenzenden Bezirke erstreckt- Wir berechnen die Petitzeile oder deren Raum zii 3 fr. und bewilligen bei mehrmaligem Einrücken entsprechenden Rabatt-
Butzbach, den 16. Sept. 1870. Die Exposition des Wett. Boten-
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• lucht. Von mein ? sagt die Exped d. Bl-
I 4194) Ein zuverlässiges Kindermädchen wird sogleich gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.
Stürmer von Graoelotte. Mit Por- des General von Fransecky. - Der nmd) r&aufe- (Schluß.) Erzählung von VZ. Raabe. - Der Sohn der Wittwe Gedicht von Georg Hesekiel. - Skizzen vom Kriegsschauplatz. Von unserem Berichterstatter Georg Hiltl. IV. Eine Nachtfahrt Wörth. — Von Sedan nach Wilhelmshohe. Vier Tage aus dem Leben eines Kaisers. Mit neun Illustrationen noch dem Leben. — Im Packwagen zwischen Nancy und Pont ä Mousson. Von unserem Berichterstatter Dr. Hans Blum. — Am Familientische: Deutsche Fürsten im Felde- Zu dem Bilde unseres Specialartisten F. Ka:l>,. — Aus allerhaud Briefen. I. Verwundetenpflege in Speyer. II. Feldpostbrief, m und Napolium. - Zu unserer
Verlustliste.
B Die Kuaberilehr - Anstalt
beginnt das Wintersemester am Montage, 3. October, des Vormittags 8 Uhr. Anmeldungen neuer Schüler können noch im Laufe der Ferien stattfinden.
___________ Dieckmann.
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fort in meiner Kautabakfabrik Beschäftigung i bohen Lohn zur Pflege eines ft'rnnfcn stnden. Fabrikant Löb er. '‘ ™ ’
| HBeste Zeit zum Abonnement.W g Durch alle Buchhandlungen u. Post- 8 ämter für IS Sgr. vierteljährlich g die rciditicn interessantesten Berichte | und Bilder unserer Berichterstatter $ und Specialartiften: Georg 4>iltl, | KansBlum, Max v. Schlägel, Makler Wrlh. Friedrich, Emil Hunten u. A. (4187)
4170) Die mit der
Gasseler Industrie - Aussteiluuq
verbundene **
Lotterie
4192) Ein braves Mädchen, welches sogleich eintreten kann, wird gesucht. __________Gasthaus jum Löwen.
4177) Ein braves Mädchen, welches kochen kann, wird gegen guten Lobn gesucht.
Hosgecichts Advocat Lauer.
erfdjemt auch im nächsten Quartal dreimal wöchentlich am Sonntag, Mittwoch, Frei- ................. —- eme
tag und wird, wie feit den 14 Jahren seines Bestehens auch ferner ein treues Organ goldene Vorstecknadel verloren- Der red- der Volkssache fein. Aus der durch die geschichtlichen Thatsacheu der letzten Beit ae; " r "
wonnenen Grundlage halt er die bundesstaallchc Einiguna des ganzen deutschen Volkes und die freiheitliche Entwicklung unserer inneren Hu- «tande als feine Ziele fest und wird dafür in seinen Kreisen und nach seinen Kräften Ait t * n e #4» ...PL a... ...LA ... I , f- . . .
Huuut uvo inne sme ieji uno wiro oapir m feinen Kreisen und nach seinen Kräften 4006) Eine Türklsckrotbaari zu wirken suchen, insbesondere wird er derHebung der Volksbilduna burdi Ver- ntth d<irS'?°=>r r l.CI
befferung der Volksschulen und unabhängigere Stellung der Lehrer seine stete Auf- Vertreln^«k Siiddeutickland^ und d?! merksamkeit widmen. Leitartikel, eine orgsaltige Ucbersicht der Tagesaeschichte -adl- beren «hFmmS rif, n ,7 b- reich- Mitth-llunacn aus dem Grollberroatbun, und InnhffnnhiM; '“J’SS* am Liebsten in nicht
der hervorragendsten Ausstellungsgegenstände enthält 5081
Winne, ä Rthlr. 5000, 3000, 2000, 1500, 1000 ic. Vom Ertrage sind
Skthlr. SÄOO zum Besten der H-nterbliebeuen gefallener deutscher Krieaer bestimmt, ö
4213) Gekeltert kann werden bei E. Pausch, __auf dem Lenz'schen Felsenfeller.
4193) Ein tüchtiger Gehülse wird gesucht und kann sofort bei mir eintreten.
Kraft, Hosger.-Advocat.
DaheiM
28. September.
Die „Nordv. Allgem. Ztg." schreibt: Wir Deutsche kümmern uns noch viel zu viel um das Wohl und Wehe anderer Volker, statt vor Allem und bei Allem an das ffgene Wohl zu denken. Es fehlt uns noch der gesunde Egoismus, der ein po^jschxs Volk macht. So fragen sich jetzt verschiedene Blätter, ob es recht, ob cd nttlid) und tugendhaft, den Franzosen Napoleon wieder zu geben, der ihnen so vc| Böses zugefügt, ihnen noch mehr zufügen könne. Wir sagen dazu, in dieser Angelegenheit handelt cs sich nicht darum, in's Auge zu fassen, was den Franzos^ „utzt, sondern was unser Vortheil ist. Es kann uns völlig gleichgültig fein ja ed muß uns völlig gleichgültig sein, wenn wir Politiker fein wollen, ob uns vortheilhafte Etwas sich Kaiserthum, oder rothe oder blaue Nepuvlck obT sonstwie nennt. Den Frieden für möglichst lange Zeit zu gewinnen, das ist un)yC einzige Aufgabe. Aber die Pflegemutter oder der Vormund der Franzosen zu ,jn/ dafür zu sorgen, dasz es ihnen nach ihrem Willen und Interesse gehe; — ftr fremder Leute Haus Vorkehrung zu treffen, zu wachen, daß darin Die oMbei't Gerechtigkeit wohne, Alles dies ist durchaus nicht uns"e Aufgabe. Mgen v selbst zusehen. Kriegen sie'S, wie in den letzten 18 Jahren nicht fertig fo müffen sie eben die Folgen ihrer Unfähigkeit tragen. Und eben so wenig '^mn uns l>aS künftige Schicksal Napoleons, wenn
er auf den ^hron zurückkehren sollte, beschäftigen. Ob er dabei Schaden leidet, ist seine Sache. Seiner Clique ist in den jetzigen Giwalthabern nur eine andere (Shque gefolgt. Ob diese Gesellschaft sich an einander reibt, ob sie sich gcqcn- seitlg auffriszt ist für den kühlen Politiker ganz und gar einerlei, oder wenn man will, insofern nicht einerlei, als er sich, wenn dies geschieht, sagen kann: desto besser für uns und den Frieden der Welt.
Für einen Philosophen mag es als eine schöne und erhabene Mission erscheinen, die poltttschen und socialen Zustände in Frankreich verbessern ru wollen, h, Sache, wenn er bei diesen Versuchen üble Erfahrungen macht. Für den Politiker, für den Staatsmann, der nur das Interesse der Nation ru ver retrn hat, die auf ihn sein Vertrauen gesetzt hat, kann cs keine andere Rücksichten geben, als dieses „wohlerwogene" Interesse, dem eben deßhalb zu wünschen ist, daß es auch ein „wohlverstandenes" sei.
Die „Time«» spricht ihre lieber,eugung aus, taß Paris fallen muß, wie Metz, wenn es den Franzosen nicht gelingt, eine Armee auf die Beine zu bringen, welche im Stande ist, die Belagrrungstruppen zu verjagen oder im Rücken zu bedrohen. Dazu, meint die „Times" aber, sei wenig Aussicht vorhanden. Mobilgarden, Freischützen rc. würden schwerlich fertig bringen, was Bazaine mit feinem Heere nicht vermocht habe, und im übrigen Frankreich zeige sich eben kein


